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Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

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  1. Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: motzerator 30.03.12 - 18:05

    Ein Jugendschutz per Software ist doch lächerlich, wie will man denn verhindern, das die Blagen das Betriebssystem neu aufsetzen oder sich zum Surfen ein Linux installieren, auf einem bootbaren USB Stick oder einer Live CD oder sonstwo?

    Der einzige gangbare Weg ist meiner Meinung nach ein Schutz beim Provider, weil die Kinder darauf keinen Zugang haben. Auch hier gibt es immer Wege, sowas zu umgehen, aber die sind nicht mehr so trivial wie bei einer Software auf einem Rechner, auf den man Zugriff hat.

    Dabe müsste die Grundeinstellung ein freier Netzzugang sein, der Jugendschutz sollte immer nur als Option verfügbar sein. Ich stell mir das so vor: Wenn er auf Antrag der Eltern geschaltet ist, kann man ihn für eine Browsersession per Passwort deaktivieren. Das bedeutet, ruft man eine blockierte Seite auf, weil papa z.b. Youporn gucken will, kommt statt der Seite ein Login wo man das Passwort eingibt.

    Danach kann man auf diesem Browser bis zum nächsten Programmstart ungefiltert surfen. So hätten Mama und Papa das volle Netz, die Kinder aber eben nur ausgewählte Seiten.

  2. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: StefanGrossmann 30.03.12 - 18:57

    Und das schützt Kinder die per dns query bei opendns die IPs der Seiten rausfinden wie ?

  3. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: Neonen 30.03.12 - 19:53

    Mh, Kinderschutz per Provider.... dann können wir auch gleich zensieren. ;)
    Da hat nämlich keiner mehr Einfluss drauf, find den Ansatz, das Prog unter Windoof laufen zu lassen super. :p

  4. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: C. Stubbe 30.03.12 - 22:25

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Jugendschutz per Software ist doch lächerlich, wie will man denn
    > verhindern, das die Blagen das Betriebssystem neu aufsetzen oder sich zum
    > Surfen ein Linux installieren, auf einem bootbaren USB Stick oder einer
    > Live CD oder sonstwo?

    Bootreihenfolge auf "Festplatte zuerst" einstellen, Biospasswort vergeben und ein mit Vorhängeschloss abschließbares Gehäuse verwenden. Außerdem den Kindern keinen Adminstratoraccount geben.

    Chris

  5. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.12 - 23:13

    Und anschließend noch ne Kamera mit selbstschussanlage hinter dem Kind aufbauen.
    Ich finde, wenn ein Kind alt genug ist, um diese ganzen sperren auszutricksen, dann sollte es auch vom Pornos gucken keinen schock kriegen. Ab ca 14 ist das in meinen Augen zumindest, wenn es nicht übermäßig geschieht, nicht gefährlich.

    Ansonsten vielleicht mal vertrauen? Ich wäre mit 14 im Leben nicht azf Seiten gegangen, dir mir meine Eltern verboten hätten.

  6. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: ursgoem8 31.03.12 - 06:51

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Jugendschutz per Software ist doch lächerlich, wie will man denn

    Fang bitte bloß nicht mit solchen Ideen an.

    Das soll gefälligst er router machen. Fritz.boxen bspw. können das.

    Booten von USB-Stick kann man im BIOS abschalten.

    Und die computer kann man mit Kensington-Schlössern vor entnahme der BIOS-Batterie oder Betätigung des BIOS-Resets schützen.

    Linux oder Windows NT kann man zudem weitgehend in den Einstellungn einschränken, einen alternativen DNS einzutragen.


    Aber PROVIDER Zensur lehne ich STRICKT ab.

    - Aus recht zur freien Meinungsäußerung und Information
    - Aus Performance Gründen
    - Zum Schutz der Privatsphäre

    Auf dem Smartphone aber, wo eh die Provider die Inhalte kontrollieren, kanns aber gerne noch kommen. Da hat man nicht die Möglichkeiten. Aber aber Hausanschluss keinessfalls.

    Allerdings wäre es mir auf dem Smartphone lieber, wenn man alle Daten erstmal an die heimische FritzBox via Proxy gehen, dort kontrolliert und auch gelogt werden und dann erst ins Netz.

    Schließlich muss man die eigenen kleinen ja trotzdem Kontrollieren. Man ist ja in der Pflicht. Und ich persönlich finde auch das muss sein!

    Die Browser-Historie auf dem Smartphone ist schnell gelöscht. Die Proxy-Log-Files aber extern bei mir nicht.


    Aber eines muss ich auch mal erwähnen: Lieber soll sich die heranwachsenen "artige" Nacktbilder im Netz anschauen. Als das sie mir 11 schon sexuell aktiv mit Freunden sind. Wir waren alle mal jung und wissen wie neugierig man ist.

  7. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: motzerator 31.03.12 - 13:16

    Hallo

    > Aber PROVIDER Zensur lehne ich STRICKT ab.
    > - Aus recht zur freien Meinungsäußerung und Information
    > - Aus Performance Gründen
    > - Zum Schutz der Privatsphäre

    Da sind wir absolut einer Meinung. Daher sollte dieser Filter eben auch nur
    AUF ANTRAG angeboten werden.

    Ausserdem ist es ja ein Filter und keine Zensur. Passwort eingeben und die Beschränkung ist weg. Da sehe ich wirklich keine Zensur!

    Zensur währe es, wenn man auch als Kinderloser Haushalt solch einen Filter aufgebrummt bekäme, wie beispielsweise die blöde Jugenschutz Pin beim Fernsehen von Entertain. Ich bin der Ansicht, wer verhüten kann sollte mit sowas nicht belästigt werden... :)

    > Auf dem Smartphone aber, wo eh die Provider die Inhalte kontrollieren,
    > kanns aber gerne noch kommen. Da hat man nicht die Möglichkeiten.
    > Aber aber Hausanschluss keinessfalls.

    Wieso bist Du bereit, das am Smartphone zu akzeptieren? Deine Massnahmen sind alle umgehbar und gewöhne dich daran, Kinder brechen Sperren. Das war schon in den 70er Jahren so.

    Papa hat sich jahrzehntelang gewundert, warum die Telefonrechnung mit Schloss in der Wählscheibe viel höher war als ohne. Die Kinder konnten es ja nicht gewesen sein, siehe Schloss.

    Aber der große Sohn hatte irgendwann bemerkt, das das Freizeichen verschwindet, wenn man kurz auf die Gabel drückt. Auch klang das Geräusch im Hörer dabei genauso wie beim wählen einer 1.

    Fortan wurde also bei Schloss in der Scheibe mit einem Edding oder dem Zeigefinger auf der Gabel gemorst und da der General (mein bester Kumpel) eine 0 in der Rufnummer hatte, hat man sich dabei öfters mal verwählt, was die Einheiten hoch trieb. Papa war übrigens Programmierer, also nicht ganz bescheuert.

    > Schließlich muss man die eigenen kleinen ja trotzdem Kontrollieren. Man ist
    > ja in der Pflicht. Und ich persönlich finde auch das muss sein!
    > Die Browser-Historie auf dem Smartphone ist schnell gelöscht. Die
    > Proxy-Log-Files aber extern bei mir nicht.

    Ja und dann tun die Kleinen eben eine andere SIM ins Handy. Dann guckst wieder.

    > Aber eines muss ich auch mal erwähnen: Lieber soll sich die heranwachsenen
    > "artige" Nacktbilder im Netz anschauen. Als das sie mir 11 schon sexuell
    > aktiv mit Freunden sind. Wir waren alle mal jung und wissen wie neugierig
    > man ist.

    Naja mit 11 ist glaub ich etwas übertrieben, gefährlich wird das so ab der Pubertät, wenn die 14 oder 15 werden. Wobei ich denke man sollte sie gut aufklären, und zwar in alle Richtungen. Wenn die Natur die körperliche Fähigkeit so früh vergibt, wird das schon seinen Grund haben.

  8. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: motzerator 31.03.12 - 13:17

    > Und das schützt Kinder die per dns query bei opendns die IPs der Seiten
    > rausfinden wie ?

    Ich denke ein Provider sollte auch in der Lage sein, auf IP Basis zu blockieren, nicht nur anhand von Domainnamen.

  9. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: Remy 31.03.12 - 17:26

    Und was ist mit VPN, Proxy, Tor und I2P?

  10. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: serra.avatar 31.03.12 - 22:38

    Jugendschutz gehört in die Hände der Eltern ... in deren Erziehungspflicht! dahilft keine Software und kein Staat!

  11. Willkommen im Cyberkrieg!

    Autor: N17 01.04.12 - 02:17

    Jugenschützer und Eltern treten an, gegen... Kinder und Jugendliche!

    Es ist doch echt nurnoch irre sich über die Möglichkeit aufzuregen dass das Kind das vielleicht umgehen könnte.
    Der Filter an sich ist eine Sache, aber aufregeung über die Möglichkeit den zu umgehen?
    Warum nicht gleich noch ein Buch darüber woran man erkennt ob das eigene Baby ein Taliban ist?
    ********** - Jetz wird nichtmal mehr dem eigenen Nachwuchs vertraut!

    -



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.04.12 11:47 durch bb (golem.de).

  12. Hat jemand mal die Jugendlichen dazu befragt?

    Autor: Lalalalala 01.04.12 - 02:48

    Jetzt mal ehrlich. Welcher 17 jährige muss denn noch vor irgendetwas geschützt werden? Was denken die sich denn alle? Die Jugend will überhaupt nicht geschützt werden. Wenn ich mich für Pornografie interessiere warum soll ich das nicht dürfen? Was ausser den christlichen Moralvorstellungen spricht dagegen? Ich glaube nicht das ich seelischen Schaden davon tragen würde. Rein hypothetisch ;)

    Und an alle die hier Schutz durch Router etc. vorschlagen: Wenn bei uns zu Hause ein neuer Router gekauft wird dann schließe ich den an und stelle ihn ein. Da kann ich mir dann schon die Hintertüren öffnen die ich brauche wenn meine Eltern versuchen würden etwas zu sperren. Und selbst wenn es hier eine Kontrolle durch den Router gäbe hätte ich zu 100% in zwei Wochen einen Weg gefunden sie zu umgehen. Proxy Server/ Tor etc. die Jugend ist was sowas angeht verdammt finderisch.

    Nur zum Beispiel: Unsere Schule hat ein WLAN für die Computer der Lehrer und Schullaptops (Selbst Lehrer haben keine Admin Konten). Dieses ist passwortgeschützt und es gibt einen Jugendschutzfilter. Die Schulleitung hat es mittlerweile aufgegeben das Passwort zu ändern weil es nach ein paar Wochen sowieso wieder jeder kannte und nach zwei Wochen wusste auch jeder Schüler, wie der Filter ausser Kraft zu setzen ist.

    Träumt nicht. Nur weil ihr meint es besser zu wissen als wir könnt ihr uns eure Meinung nicht vorschreiben. Ihr heult doch selber immer von wegen Zensur. Und mit der Jugend macht ihr das gleiche. Ich glaube das heißt konsequente Erziehung und vorbildliches Handeln.

  13. Re: Hat jemand mal die Jugendlichen dazu befragt?

    Autor: der kleine boss 01.04.12 - 12:28

    jeder router hat ein resetknöpfchen, dann ist der tolle schutz auch weg, genauso wie isp da nichts machen kann wegen Tor und VPNs, aber mal ganz ehrlich wenn n kind ne bootbare linux cd zusammembringt und im BIOS die reihenfolge äbdern kann brauchts jugendschutz wohl auch keinen mehr

  14. Re: Hat jemand mal die Jugendlichen dazu befragt?

    Autor: kitingChris 01.04.12 - 19:49

    Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes zensiert China die eigenen Bürger. Und hier in Deutschland argumentierte man bisher doch nur mit dem Urheberrecht...
    Jugendschutz auf ISP Ebene ist einfach der falsche Weg da viel zu viel Missbrauchspotential da ist.
    Erziehung und Jugendschutz ist meiner Ansicht nach Aufgabe und Sache der Eltern.
    Der Staat hat da nur soweit einzugreifen wie unbedingt nötig und mehr nicht.
    Wenn die Eltern keinen Jugendschutzfilter einsetzen wollen und einen anderen Erziehungsstil verfolgen? Das ist nicht Sache der ISPs oder des Staates.

  15. Re: Jugendschutz muss auf ISP Ebene erfolgen

    Autor: benji83 02.04.12 - 13:36

    Also ich möchte wenn ich den Vertrag für ein neuen Internetanschluss abschließe nicht gefragt werden ob ich denn auf Pron und andere suspekte Seiten gehen möchte. Ich möchte auch diese Information das ich ein potentieller Gefährder bin nicht bei irgendwelchen privaten Firmen wissen (die diese dann fröhlich weiterverkaufen). Und vor allem möchte ich KEINE Deep Packet Instepktion ansonsten würde ich mich genötigt sehen meinen Verkehr durch VPN, Darknet oder weiß der Kuckuck zu verschleiern und würde damit wirklichen Terroristen und Kriminellen durch mein "Rauschen" ein wenig Deckung geben.

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