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  5. › Kabelnetz: Statt auf Docsis 3.1…

Kosten ...

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  1. Kosten ...

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 18:41

    Es macht ja wohl einen gewaltigen Unterschied, ob ich nur die Strecke bis zum neuen Verteiler aufreiße um Glasfaser zu verlegen oder alle Straßen um dort bereits Glasfaser auf gut Glück zu verlegen.
    Zudem wird dort wo heute Glasfaser verlegt wird direkt ein Rohr in der Straße verlegt in welches die Glasfaser dann verlegt wird und woran man den Kunden dann bei Bestellung anschließen kann.
    Den Anschluss an die Häuser muss bzw. kann man eh erst machen, sobald der Kunde Glasfaser bestellt und das macht Kostenmäßig eh kaum einen Vorteil. Heute käm man nur bis zur Grundstücksgrenze und müsste dort dann das verschlossene Rohr liegen lassen.

    Durch Docsis 3.1 kommt die Glasfaser ja schon näher an den Kunden und der Schritt dann irgendwann auch die letzten Meter durch Glasfaser zu ersetzen ist dann immernoch möglich.
    Die "Zwischentechnologien" verhindern ja nicht die Glasfaser sondern bieten den Kunden bereits jetzt mehr Bandbreite zu bekommen.

    Ich selbst hätte auch gerne Glasfaser aber das blinde realitätsfremde Gebashe einiger Forenteilnehmer und "Experten" ist lächerlich. WENN die Nachfrage überall da wäre, gäbe es auch überall Glasfaser, gibts aber (noch-)nicht.

    ps. Dass bei Neubaugebieten nicht sofort Glasfaser verlegt wird ist tatsächlich suboptimal aber auch da sollte man niemanden zwingen sondern es entweder selber machen und dann weitervermieten oder auf den Wettbewerb setzen.

  2. Re: Kosten ...

    Autor: elcaron 18.10.17 - 19:10

    Dachte ich auch erst, aber mit den Erdabzweigern klingt das so, als müsse man eh vor jedem Haus graben.
    ob man dann nicht gleich ein Rohr durchschießen kann?

  3. Re: Kosten ...

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 19:34

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dachte ich auch erst, aber mit den Erdabzweigern klingt das so, als müsse
    > man eh vor jedem Haus graben.
    > ob man dann nicht gleich ein Rohr durchschießen kann?
    Du willst bei jedem Haus einfach mal ein Rohr durch den Vorgarten drücken?
    Erstens hätten da viele was gegen und zweitens müsste der Tunnel den du auf der Starße budeels vor jedem Grundstück deutlich breiter sein da du ja ein Rohr ansetzen musst und das dann durch den Vorgarten drücken.
    Wäre zwar interessant zu wissen, was man abei alles beschädigt (Pool, Gartenbewässerung, zu/ableitungen usw.) aber das wäre schlicht nicht möglich. Da gäbe es viel zu viele Klagen wenn ein Anbieter einfach mal unterirdisch Rohre auf fremde Grundstücke drückt.

  4. Re: Kosten ...

    Autor: Sharra 18.10.17 - 19:51

    Das Problem ist, dass in der Vergangenheit einfach nicht geplant gearbeitet wurde.
    Da wurden die Leitungen einfach in den Boden geworfen, Dreck drauf, fertig.
    Und wenn man die tauschen möchte, geht die Buddelei wieder los.
    Die meisten Hausanschlüsse wurden ohne Leerrohre gemacht. Das rächt sich jetzt eben.

    Aber auch bei Neubauten selbst werden sämtliche Leitungen ja immer noch einfach in die Wand gegipst. Die Bauherren, welche gleich Leerrohre einziehen, kann man an 2 Händen abzählen. Wenn dann mal was ist, werden die Wände aufgerissen.

  5. Re: Kosten ...

    Autor: drvsouth 18.10.17 - 20:06

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber auch bei Neubauten selbst werden sämtliche Leitungen ja immer noch
    > einfach in die Wand gegipst. Die Bauherren, welche gleich Leerrohre
    > einziehen, kann man an 2 Händen abzählen. Wenn dann mal was ist, werden die
    > Wände aufgerissen.

    Welcher Elektriker gipst denn bitte schön Kabel in die Wand? Bisher hatte jede Dose, die ich gesehen hab, einen Leerrohr dahinter. Auch in den Rohbauten, die ich so gesehen hab, lagen immer Leerrohre.

  6. Re: Kosten ...

    Autor: bombinho 18.10.17 - 20:09

    Hat Alles Vor und Nachteile. Bei Datenleitungen kann man schon absehen, dass Leerrrohre von Vorteil waeren, aber das ist nicht ganz so simpel, denn das Leerrohr muss schon eine gewisse Groesse haben um zum Beispiel 2 Doppelleitungen Cat7 STP aufnehmen zu koennen.
    Und wer hat schon gerne Dellen im Putz?

    Noch schoener sind natuerlich Kabelschaechte, am Besten mit Abtrennung fuer Kleinspannung + Daten / Netzspannung. Aber den Platz muss man auch erst einmal haben.

    Wenn allerdings ohnehin Staenderwaende zum Einsatz kommen, ist nachtraegliches Einziehen meist lediglich mit etwas Redekoration verbunden.

    Bei der Hausverkabelung (Netz) hat es schlicht etwas mit der Auslegung und Brandschutz zu tun. (Strom -> Waerme -> hoeherer Widerstand -> hoeherer Spannungsabfall -> mehr Waerme -> ...)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 20:11 durch bombinho.

  7. Re: Kosten ...

    Autor: Faksimile 18.10.17 - 20:13

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es macht ja wohl einen gewaltigen Unterschied, ob ich nur die Strecke bis
    > zum neuen Verteiler aufreiße um Glasfaser zu verlegen oder alle Straßen um
    > dort bereits Glasfaser auf gut Glück zu verlegen.
    > Zudem wird dort wo heute Glasfaser verlegt wird direkt ein Rohr in der
    > Straße verlegt in welches die Glasfaser dann verlegt wird und woran man den
    > Kunden dann bei Bestellung anschließen kann.
    > Den Anschluss an die Häuser muss bzw. kann man eh erst machen, sobald der
    > Kunde Glasfaser bestellt und das macht Kostenmäßig eh kaum einen Vorteil.
    > Heute käm man nur bis zur Grundstücksgrenze und müsste dort dann das
    > verschlossene Rohr liegen lassen.
    >
    Warum? Wenn der Anbieter sagt, ab nächstes Jahr gibt es das Signal nur noch über Glasfaser, was will der Kunde da machen? Einen Anspruch auf Versorgung über Kupferkabel gibt es nicht.

    > Durch Docsis 3.1 kommt die Glasfaser ja schon näher an den Kunden und der
    > Schritt dann irgendwann auch die letzten Meter durch Glasfaser zu ersetzen
    > ist dann immernoch möglich.
    > Die "Zwischentechnologien" verhindern ja nicht die Glasfaser sondern bieten
    > den Kunden bereits jetzt mehr Bandbreite zu bekommen.
    >
    > Ich selbst hätte auch gerne Glasfaser aber das blinde realitätsfremde
    > Gebashe einiger Forenteilnehmer und "Experten" ist lächerlich. WENN die
    > Nachfrage überall da wäre, gäbe es auch überall Glasfaser, gibts aber
    > (noch-)nicht.
    >
    Henne Ei Problem

    Wenn ich einen Technologiewechsel durchführe mit der Option, nimm Glasfaser oder wechsle auf einen anderen Anbieter, dann kann er wählen. Sicher verliert man da kurzfristig ein paar Kunden, aber mittel- und langfristig wird sich das egalisieren.
    Das wurde schon so oft gemacht: bleifreies Benzin, POTS abschalten, mangelnde Unterstützung von alten Prozessoren bei neuen Betriebssystemen ...
    Es gibt was neues, das inkompatibel ist. Na und ...

    > ps. Dass bei Neubaugebieten nicht sofort Glasfaser verlegt wird ist
    > tatsächlich suboptimal aber auch da sollte man niemanden zwingen sondern es
    > entweder selber machen und dann weitervermieten oder auf den Wettbewerb
    > setzen.

  8. Re: Kosten ...

    Autor: bombinho 18.10.17 - 20:18

    Nicht jedes Haus ist ein Neubau ;).

  9. Re: Kosten ...

    Autor: bombinho 18.10.17 - 20:40

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es macht ja wohl einen gewaltigen Unterschied, ob ich nur die Strecke bis
    > zum neuen Verteiler aufreiße um Glasfaser zu verlegen oder alle Straßen um
    > dort bereits Glasfaser auf gut Glück zu verlegen.

    Ist das auch so, wenn ohnehin die Verlegung ansteht und unumgehbar ist?

    Mir ist noch keine Technologie untergekommen, die es moeglich macht, ein Kabel vom Verteiler am Anfang der Strasse nur zum Haus 1, 2, 14, 83 zu verlegen ohne auch an 3-13 und 15-82 vorbei zu muessen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 20:43 durch bombinho.

  10. Re: Kosten ...

    Autor: Behemoth89 18.10.17 - 20:45

    Wir haben uns z.B. nachträglich nen Gasanschluss legen/drücken lassen. Das ging vollkommen problemlos, ohne riesen Buddelarbeiten (wir mussten nicht mal das Pflaster vom Parkplatz aufreißen) . Da der Durchmesser des Rohr für den Glasfaseranschluss wahrscheinlich nicht viel größer ist, sollte auch das ohne Probleme gehen.
    Ich bezweifle also das sich irgend ein Hausbesitzer darüber beschweren würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.17 20:48 durch Behemoth89.

  11. Re: Kosten ...

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 21:24

    Behemoth89 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben uns z.B. nachträglich nen Gasanschluss legen/drücken lassen. Das
    > ging vollkommen problemlos, ohne riesen Buddelarbeiten (wir mussten nicht
    > mal das Pflaster vom Parkplatz aufreißen) . Da der Durchmesser des Rohr für
    > den Glasfaseranschluss wahrscheinlich nicht viel größer ist, sollte auch
    > das ohne Probleme gehen.
    > Ich bezweifle also das sich irgend ein Hausbesitzer darüber beschweren
    > würde.
    Also ich als Grundstücksbesitzer will nicht, dass irgendwer irgendwas ohne mich zu fragen durch meinen Vorgarten drückt.
    Wenn der Anbieter bei mir nachfragt und ich es für sinnvoll halte kann ich ihm das immernoch explizit genehmigen.

  12. Re: Kosten ...

    Autor: Faksimile 18.10.17 - 21:34

    Nicht immer mit Leerrohr ...

  13. Re: Kosten ...

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 21:41

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es macht ja wohl einen gewaltigen Unterschied, ob ich nur die Strecke
    > bis
    > > zum neuen Verteiler aufreiße um Glasfaser zu verlegen oder alle Straßen
    > um
    > > dort bereits Glasfaser auf gut Glück zu verlegen.
    > > Zudem wird dort wo heute Glasfaser verlegt wird direkt ein Rohr in der
    > > Straße verlegt in welches die Glasfaser dann verlegt wird und woran man
    > den
    > > Kunden dann bei Bestellung anschließen kann.
    > > Den Anschluss an die Häuser muss bzw. kann man eh erst machen, sobald
    > der
    > > Kunde Glasfaser bestellt und das macht Kostenmäßig eh kaum einen
    > Vorteil.
    > > Heute käm man nur bis zur Grundstücksgrenze und müsste dort dann das
    > > verschlossene Rohr liegen lassen.
    > >
    > Warum? Wenn der Anbieter sagt, ab nächstes Jahr gibt es das Signal nur noch
    > über Glasfaser, was will der Kunde da machen? Einen Anspruch auf Versorgung
    > über Kupferkabel gibt es nicht.
    Die Telekom hat eine Versorgungspflicht. Diese kann mir also entweder Kupfer legen oder Glasfaser oder sonstwas. Wenn die Telekom also sagen würde, ab nächstem Jahr gibts nurnoch Glasfaser, dann wird die Telekom dir auch frühzeitig Glasfaser legen, vorher dürfte sie dein Kupferkabel nicht abklemmen.
    > > Durch Docsis 3.1 kommt die Glasfaser ja schon näher an den Kunden und
    > der
    > > Schritt dann irgendwann auch die letzten Meter durch Glasfaser zu
    > ersetzen
    > > ist dann immernoch möglich.
    > > Die "Zwischentechnologien" verhindern ja nicht die Glasfaser sondern
    > bieten
    > > den Kunden bereits jetzt mehr Bandbreite zu bekommen.
    > >
    > > Ich selbst hätte auch gerne Glasfaser aber das blinde realitätsfremde
    > > Gebashe einiger Forenteilnehmer und "Experten" ist lächerlich. WENN die
    > > Nachfrage überall da wäre, gäbe es auch überall Glasfaser, gibts aber
    > > (noch-)nicht.
    > >
    > Henne Ei Problem
    >
    > Wenn ich einen Technologiewechsel durchführe mit der Option, nimm Glasfaser
    > oder wechsle auf einen anderen Anbieter, dann kann er wählen. Sicher
    > verliert man da kurzfristig ein paar Kunden, aber mittel- und langfristig
    > wird sich das egalisieren.
    > Das wurde schon so oft gemacht: bleifreies Benzin, POTS abschalten,
    > mangelnde Unterstützung von alten Prozessoren bei neuen Betriebssystemen
    > ...
    > Es gibt was neues, das inkompatibel ist. Na und ...
    Es geht darum, dass der Kunde derzeit einen günstigen Internettarif will mit einer Bandbreite mit der er surfen kann. Meine Eltern haben Kabel mit 10MBit/s, es gäbe inzwischen 120MBit/s zum gleichen Preis oder einen neuen Tarif mit 50MBit/s für weniger Geld, die wollen aber nicht wechseln weil sie Angst haben, dass irgendwas schief geht oder Geräte getauscht werden usw. und diese Kundenart stellt in Deutschland noch die Mehrheit da. Selbst wenn nun ein Anbieter dort Glasfaser verlegt und ähnlich viel kostet oder mehr Bandbreite für ähnliches Geld bieten würde, wäre vielen der Wechsel zu aufwendig oder riskant.

    Wenn bei mir jemand Glasfaser verlegt mit 1GBit/s (bzw mehr als 20MBit/s Upload würde ich sofort wechseln aber das macht nur ein kleiner Teil. Dieser reicht aber halt nicht, damit die Glasfaseranbieter kurzfristig Geld verdienen und langfristige Investments sind sehr rar.

  14. Re: Kosten ...

    Autor: DAUVersteher 18.10.17 - 21:56

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DAUVersteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es macht ja wohl einen gewaltigen Unterschied, ob ich nur die Strecke
    > bis
    > > zum neuen Verteiler aufreiße um Glasfaser zu verlegen oder alle Straßen
    > um
    > > dort bereits Glasfaser auf gut Glück zu verlegen.
    >
    > Ist das auch so, wenn ohnehin die Verlegung ansteht und unumgehbar ist?
    >
    > Mir ist noch keine Technologie untergekommen, die es moeglich macht, ein
    > Kabel vom Verteiler am Anfang der Strasse nur zum Haus 1, 2, 14, 83 zu
    > verlegen ohne auch an 3-13 und 15-82 vorbei zu muessen.
    Verstehst du mich wirklich nicht oder willst du mich nur nicht verstehen?

    Nehmen wir mal an, der Kabelnetzanbieter hat einen ganzen Häuserblock mit Koaxialkabeln versorgt. Nun haben dort aber soviele Leute Internet gebucht, dass die Leitung zuoft dicht ist. Daher will der Anbieter ausbauen.
    Zum bisherigen Verteiler liegt bereits eine Glasfaserleitung. Nun kann er hingehen und einen weiteren Verteilerkasten irgendwo hinstellen. Nun muss er aber das Glasfaserkabel nur zum neuen Verteiler legen und nur die stecke zum neuen Verteiler aufbuddeln. Die Koaxialkabel liegen ja nicht kreuz und quer. Da versorgt dann ein Kabel eine ganze Straße. Am Ende der Straße ist das Kabel dann entweder mit einem Kabel was in dieser Queststraße verläuft verbunden oder läuft im Kabelbaum dort zusammen mit den Kabeln anderer Straßen zum Verteiler. Wenn man nun auf diese Knotenpunkte neue Verteiler setzt, sind die neuen Segmente kleiner, es steht für jeden Kunden wieder mehr Bandbreite zur Verfügung aber es musste nur ein kleiner Weg Straße aufgerissen werden.
    Das gleiche gilt für Kupferkabel, auch diese sind nicht kreuz und quer in alle Himmelsrichtungen verlegt sondern laufen auf Kabelstraßen an die die Telekom (oder einer der anderen wenigen Kupferleitungsbetreiber) ebenfalls an Knoptenpunkten neue Verteiler stellen können welche dann per Glasfaser angeschlossen werden.

    Sollte nun ein neuer Verteiler an der Hausnummer 83 aufgestellt werden und die Zuleitung erfolgt an den Häusern 1-82 vorbei, liegt dann natürlich vor den Häusern überall Glasfaser. Da man aber nicht einfach in jedes Haus bohren kann um da schonmal ein leerrohr oder auch ne Glasfaser reinzustecken geschweige denn durch den Vorgarten schonmal ein Leerrohr drücken kann, muss man halt warten bis der Hausbesitzer von Haus 12 sagt "Ich will Glasfaser". Dann muss man eh nochmal Budeln um die Faser ins Haus zu bringen. Wenn das Haus direkt am Straßenrand steht, macht das Kostentechnisch so gut wie garkeinen Unterschied und wenn man einen Vorgarten hat macht es auch kaum was aus da man dann durchaus vom Vorgarten noch zum Leerrohr budeln kann ohne die Straße aufzureißen.

  15. Re: Kosten ...

    Autor: Faksimile 18.10.17 - 21:58

    Oder er Kündigt Dir einfach den Anschluss wegen Umstellung auf Glasfaserzuführung und Du kannst zusehen, woher Du dann Dein Festnetz bekommst. Pech für Dich. Ich finde nämlich im TKG (Telekommunikationsgesetz) keinen Hinweis, dass das nur für Kupferverkabelung gilt und ein Rechtsanspruch auf diese Art des Anschlusses besteht.

  16. Re: Kosten ...

    Autor: Faksimile 18.10.17 - 22:01

    Wenn der "Prmäranbieter" aber von Kupfer auf Glas umstellen würde, kannst Du dich nicht dagegen wehren. Die Wahl der Technologie, mit der er seiner Versorgungspflicht nachkommt, bleibt ihm überlassen.

  17. Re: Kosten ...

    Autor: Sharra 18.10.17 - 22:39

    drvsouth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aber auch bei Neubauten selbst werden sämtliche Leitungen ja immer noch
    > > einfach in die Wand gegipst. Die Bauherren, welche gleich Leerrohre
    > > einziehen, kann man an 2 Händen abzählen. Wenn dann mal was ist, werden
    > die
    > > Wände aufgerissen.
    >
    > Welcher Elektriker gipst denn bitte schön Kabel in die Wand? Bisher hatte
    > jede Dose, die ich gesehen hab, einen Leerrohr dahinter. Auch in den
    > Rohbauten, die ich so gesehen hab, lagen immer Leerrohre.

    Tja, da kenn ich genügend andere Beispiele.
    Die Elektriker raten sogar zu den Leerrohren. Aber das kostet doch...
    Und wenn es dann dem Bauherrn um jeden Euro geht, werden die natürlich als erstes gestrichen, weil sie keinen unmittelbaren Nutzen haben. Es funktioniert ja erst einmal alles perfekt ohne. Und bei gewerblichen Bauten werden sie auch gerne weg gelassen, weil sie gar nicht erst eingeplant wurden.

  18. Re: Kosten ...

    Autor: bombinho 18.10.17 - 22:52

    Also rueckt dann der Bautrupp fuer jedes Haus und jeden Verteiler getrennt an, aber muss dann eventuell ein paar Haeuser nicht machen mit dieser Strategie. Wie ich es auch durchdenke, ich komme auf keine Kostenersparnis. Im besten Fall kann man hoechstens die hoeheren Gesamtkosten auf einen groesseren Zeitraum verteilen.

    So ganz nebenbei muss aber die Infrastruktur fuer den ersten Glasfaseranschluss bereits erstellt werden und steht dann mit einem Anschluss herum, bis mal der Zweite angeschlossen wird. Bis dann alle dran sind, ist der wahrscheinlich bereits mehrfach erneuert worden. Und in der Zwischenzeit hat man die Kupferinfrastruktur fuer kleines Geld unterhalten und modernisiert und die Glasfaserinfrastruktur parallel.
    Wo da Kostenvorteile herkommen sollen, bleibt mir weiter schleierhaft.

  19. Re: Kosten ...

    Autor: DAUVersteher 19.10.17 - 02:08

    Na und? Ist dem Kunden doch egal, wie er ins Netz geht, solange es günstig bleibt.

  20. Re: Kosten ...

    Autor: DAUVersteher 19.10.17 - 02:11

    Die Telekom muss mich irgendwie versorgen. Wenn sie nurnoch Glasfaser anbieten müssen sie mich spätestens anschließen, wenn der Kupferanschluss abgeschaltet wird.

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