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Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

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  1. Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Graveangel 09.01.18 - 19:19

    Es gibt ja mittlerweile das Recht bei diversen Diskrepanzen zu kündigen, aber meiner Meinung nach sollte bei so massivem Diskrepanzen, die ja sehr umfänglich dokumentiert sind, auch eine Haftung seitens des Anbieters greifen.

    Es kann nicht sein, dass immer mehr Kunden mit Versprechungen an Land gezogen werden, bis das Netz zum Stillstand kommt.
    Die werden ihre Infrastruktur auch überwachen und wenn die sehen, dass an 5 von 10 Tagen ein Einbruch unter 50% stattfindet (wenn auch nur für 1h), dann ist verdammt nochmal Zeit, auszubauen und erst wieder Kunden anzunehmen, wenn man dazu in der Lage ist.

    Das klingt alles sehr kalkuliert und meiner Meinung nach sollte Vodafone dafür in Haftung genommen werden.

    Dass es dafür noch keine rechtliche Grundlage gibt (zumindest nicht explizit, so weit ich weiß), ist mir auch klar, die lässt sich aber schaffen.

  2. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: dEEkAy 09.01.18 - 19:51

    Graveangel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt ja mittlerweile das Recht bei diversen Diskrepanzen zu kündigen,
    > aber meiner Meinung nach sollte bei so massivem Diskrepanzen, die ja sehr
    > umfänglich dokumentiert sind, auch eine Haftung seitens des Anbieters
    > greifen.
    >
    > Es kann nicht sein, dass immer mehr Kunden mit Versprechungen an Land
    > gezogen werden, bis das Netz zum Stillstand kommt.
    > Die werden ihre Infrastruktur auch überwachen und wenn die sehen, dass an 5
    > von 10 Tagen ein Einbruch unter 50% stattfindet (wenn auch nur für 1h),
    > dann ist verdammt nochmal Zeit, auszubauen und erst wieder Kunden
    > anzunehmen, wenn man dazu in der Lage ist.
    >
    > Das klingt alles sehr kalkuliert und meiner Meinung nach sollte Vodafone
    > dafür in Haftung genommen werden.
    >
    > Dass es dafür noch keine rechtliche Grundlage gibt (zumindest nicht
    > explizit, so weit ich weiß), ist mir auch klar, die lässt sich aber
    > schaffen.


    Lustigerweise hatte ich das gleiche Spiel von November 2016 - Februar 2017. 9.11.2016 ging's los. Hatte von meinen Damals 100 MBit die ich kostenlos auf 200 MBit upgraden konnte fast nichts mehr von 19:00 bis 23:00 Uhr. Seltsam, dass erst ein kostenloses Upgrade angeboten wird und danach die Probleme beginnen, ein Schelm wer dabei böses denkt.

  3. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Sharra 09.01.18 - 21:01

    Die Lösung deines gedanklichen Problems hast du doch schon selbst geschrieben.
    Das Upgrade gab es kostenlos. Und das hast nicht nur du bekommen, sondern alle anderen auch. Folglich hängen jetzt alle, oder zumindest sehr viele, in diesem Segment, mit dem 200er Zugang an der Leitung, und dann wirds für alle eng.

  4. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Teilnehmer 09.01.18 - 21:08

    Ich vermute mal, es ging hier zunächst um die Vertragsverlängerung.

  5. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: therealguy 09.01.18 - 21:58

    Sollte es eine gesetzliche Haftung für garantierte Bandbreiten geben, werden die Provider einfach die Preise massiv nach oben korrigieren. So einfach ist das.

    Viele verstehen nämlich nicht, dass 400 Mbit/s. für 30 Euro im Monat nur durch Mischkalkulation zu erreichen sind und dabei massiv überbucht wird. Wenn Vodafone jedem Kunden die gebuchte Bandbreite garantieren müsste, dann würde sich der monatliche Preis in ganz anderen Bereichen bewegen.

  6. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Sharra 10.01.18 - 00:27

    Oder es würde sich anders auswirken. Dann würden die Provider nicht jedem direkt 400Mbit hinterher werfen, sondern einfach sagen, 100 ist derzeit die Grenze, darüber hinaus muss erst ausgebaut werden. Aber nein, die Gier ist auf beiden Seiten der einzige treibende Faktor.

  7. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: 1ras 10.01.18 - 02:18

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Lösung deines gedanklichen Problems hast du doch schon selbst
    > geschrieben.
    > Das Upgrade gab es kostenlos. Und das hast nicht nur du bekommen, sondern
    > alle anderen auch. Folglich hängen jetzt alle, oder zumindest sehr viele,
    > in diesem Segment, mit dem 200er Zugang an der Leitung, und dann wirds für
    > alle eng.

    Da hast du dich jetzt aber beim Nachdenken verknotet ;-) Denn durch das Upgrade auf 200 Mbit wird das Segment nicht langsamer. Es kommen vielleicht keine 200 Mbit an, aber es kann dadurch nicht langsamer als vor dem Upgrade werden, da sich die Gesamtbandbreite nach wie vor unter den gleichen Leuten aufteilt.

    Langsamer wird es hingegen, wenn die Anzahl der Nutzer im Segment steigt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.01.18 02:20 durch 1ras.

  8. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: ecv 10.01.18 - 03:30

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Lösung deines gedanklichen Problems hast du doch schon selbst
    > > geschrieben.
    > > Das Upgrade gab es kostenlos. Und das hast nicht nur du bekommen,
    > sondern
    > > alle anderen auch. Folglich hängen jetzt alle, oder zumindest sehr viele,
    >
    > > in diesem Segment, mit dem 200er Zugang an der Leitung, und dann wirds
    > für
    > > alle eng.
    >
    > Da hast du dich jetzt aber beim Nachdenken verknotet ;-) Denn durch das
    > Upgrade auf 200 Mbit wird das Segment nicht langsamer. Es kommen vielleicht
    > keine 200 Mbit an, aber es kann dadurch nicht langsamer als vor dem Upgrade
    > werden, da sich die Gesamtbandbreite nach wie vor unter den gleichen Leuten
    > aufteilt.
    >
    > Langsamer wird es hingegen, wenn die Anzahl der Nutzer im Segment steigt.

    Nur wenn man davon ausgeht das das Nutzerverhalten gleich bleibt, oder? Wenn in dem Segment nun viele die neue Bandbreite ausnutzen, dann dürfte es schon langsamer werden. Es sei denn alle werden gleichermaßen gedrosselt. Ich weiß nicht wie die Netzanbieter das regeln, könnte mir aber vorstellen das lieber nur ein Teil gedrosselt wird damit nicht jeder was zu meckern hat ;-)

  9. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: das_mav 10.01.18 - 04:49

    Wie toll das mit dem aufteilen Sekundengenau klappt sieht man ja schon wenn jemand im Heimnetz mit seinem Cloudmist den Upstream dermaßen verstopft, dass Downloads oder http Requests einfach mal "timeouten".

    Anders macht so ein Node das auch nicht.

    Im LTE Netz mag das noch ganz gut gehen, aber bei Kabel siehts eher so aus:

    1000 --- Node
    200 --- User1
    200 --- User2
    200 --- User3
    200 --- User4
    170 --- User5
    20 --- User6
    10 --- User7
    -----Jeder hat eig. 200------

    Warum wird auch schnell klar: 80% der Zeit läuft das prima, irgendeiner ist immer nicht da, der Rest teilt auch dann recht gut. Jetzt wird's aber eng und Node macht folgendes: SCHNELL WEG MIT DER LAST, was Bekanntermaßen genau gar nicht mehr klappt wenn alles die restlichen 20% am Limit rennt. Irgendwer muss dann eben raus und das sind zumeist die, die eh genug Bandbreite haben.

    So wird eben zuerst der 400er gedrosselt bevor man dem 32er etwas weg nimmt. Echtzeit ist das aber mitnichten, Logisch oder?

  10. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Sharra 10.01.18 - 04:57

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Lösung deines gedanklichen Problems hast du doch schon selbst
    > > geschrieben.
    > > Das Upgrade gab es kostenlos. Und das hast nicht nur du bekommen,
    > sondern
    > > alle anderen auch. Folglich hängen jetzt alle, oder zumindest sehr viele,
    >
    > > in diesem Segment, mit dem 200er Zugang an der Leitung, und dann wirds
    > für
    > > alle eng.
    >
    > Da hast du dich jetzt aber beim Nachdenken verknotet ;-) Denn durch das
    > Upgrade auf 200 Mbit wird das Segment nicht langsamer. Es kommen vielleicht
    > keine 200 Mbit an, aber es kann dadurch nicht langsamer als vor dem Upgrade
    > werden, da sich die Gesamtbandbreite nach wie vor unter den gleichen Leuten
    > aufteilt.
    >
    > Langsamer wird es hingegen, wenn die Anzahl der Nutzer im Segment steigt.

    Kleines Rechenbeispiel:
    Der Knoten, bzw. die Zuleitung, an dem ihr alle in diesem Block hängt, hat eine Gesamtkapazität von 2 Gigabit. Es hängen 15 Haushalte an dieser Strippe.
    Zu dem Zeitpunkt, als alle nur 100 Mbit hatten, konnten alle die maximale Bandbreite nutzen, was dann 1.5 Gigabit wären.

    Jetzt haben alle 15 200 Mbit, die Leitung gibt aber immer noch nur max 1.5 Gbit her.
    Wenn jetzt nur gut die Hälfte der Anschlüsse (7.5 um genau zu sein) die ihnen zugestandene Bandbreite ausreizt, bleibt für die anderen nichts mehr übrig.

    In der Realität werden wohl nicht alle permanent 200 Mbit voll auslasten. Aber das kann man ja schön hin und her verschieben. Hier "nur" 100, dort 150, hier dann 175, und es reicht immer noch nicht für alle aus. Und gerade zu den Stoßzeiten geht die Leitung dann massivst in die Knie, und das umso schneller, je mehr an der selben Strippe hängen.

    Und genau DA liegt das Hauptproblem bei den Kabelverbindungen. Alle Teilnehmer in einem Segment teilen sich die selbe physikalische Koaxialleitung. Bei (v)DSL hingegen hat jeder zumindest bis zum Verteiler eine eigene Leitung. Und was ist wohl leichter, und deutlich günstiger aufzurüsten? Die Leitung vom Verteiler zum nächsten Hauptknoten, oder die Leitung, die alle Haushalte miteinander verbindet?

    Und während bei DSL immer weiter und weiter optimiert wird, so dass man die letzten paar 100m vom Verteiler zum Haus nicht austauschen muss, kann man bei Kabel nur die Technik in den Verteilern austauschen, oder die Segmente verkleinern.

    Faktisch kommt Kabelnetz, so ganz langsam, an seine physikalischen Grenzen, wenn man das Ganze wirtschaftlich halten will. Es wird wohl durchaus noch 1. vielleicht 2 Gigabit machbar sein, aber danach ists Essig. Eben genauso wie bei der Telefonleitung. Ja, theoretisch gehen da 10 Gigabit drüber. Aber auf Strecken, die man mit ausgestreckten Armen erreichen kann. Das ist nicht praxistauglich.

  11. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: gaym0r 10.01.18 - 08:00

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt haben alle 15 200 Mbit, die Leitung gibt aber immer noch nur max 1.5
    > Gbit her.
    > Wenn jetzt nur gut die Hälfte der Anschlüsse (7.5 um genau zu sein) die
    > ihnen zugestandene Bandbreite ausreizt, bleibt für die anderen nichts mehr
    > übrig.

    So funktioniert das zum Glück nicht. Kannst du relativ leicht zu Hause nachstellen. ;-)

  12. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Michael H. 10.01.18 - 08:11

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lustigerweise hatte ich das gleiche Spiel von November 2016 - Februar 2017.
    > 9.11.2016 ging's los. Hatte von meinen Damals 100 MBit die ich kostenlos
    > auf 200 MBit upgraden konnte fast nichts mehr von 19:00 bis 23:00 Uhr.
    > Seltsam, dass erst ein kostenloses Upgrade angeboten wird und danach die
    > Probleme beginnen, ein Schelm wer dabei böses denkt.

    Bei mir gabs in etwa das selbe Spiel in diesem Zeitraum, jedoch ganz anders als erwartet.
    Von ursprünglich 100Mbit über KD, kamen teilweise nur noch 2 bis 6 Mbit zu Stoßzeiten an... das Tagesmaximum lag nun auf einmal nur bei 30MBit statt 100...

    Fehler war, die Leitung von der Straße in mein Haus, war inzwischen schon 30 Jahre alt und porös... wenn es geregnet hat, stand die mit absickerndem wasser irgendwie unter Feuchtigkeit. Aber anscheinend schon davor... das problem an der Geschichte war, der Fehler trat erst auf, nachdem KD die Frequenzen angehoben hat, um auch höhere Bandbreiten an den Anschlüssen zur Verfügung zu stellen. Da wurde der Frequenzbereich anscheinend von 600MHz auf 800MHz angehoben wenn ich mich recht entsinne. Da bei höherem Takt aber auch die Fehlerrate steigt, war das mit dem feuchten Kabel dann ein massiver einbruch. Zack kabel von der Straße am Kasten zu mir ins Haus ausgetauscht... 100MBit..

  13. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Anonymer Nutzer 10.01.18 - 08:13

    Es gibt viele Tarife mit garantierten Bandbreiten. Im Geschäftskundenbereich. Da darfst du dann an deine 19,99 ¤ usw. Dumpingangebote im Privatkundenmarkt locker zwei Nullen anhängen. Fordern kann man sowas leicht. Wenn du denkst, dass du dann weiterhin für kleines Geld eine Festnetzflatrate bekommst und die Provider das dann halt schlucken, dann lebst du in Fantasien.

    Im Übrigen gibt es gute Gründe warum Überlast auch unvorhersehbar sein kann. Wenn du mehr als einen Nerd in der Nachbarschaft (Segment) hast, der seine Leitung ständig auslastet, es gibt ja auch legales Filesharing, dann ist jede noch so vernünftige Kapazitätsplanung erstmal für die Tonne.

    Und schließlich hast du noch "echte Welt Probleme". Was glaubst du warum zB die Deutsche Glasfaser immer wieder bibbern muss, dass genug Leute eine Vorbuchung absetzen, bevor ausgebaut wird? Nicht nur weil der deutsche Verbraucher ein Geizhals erster Güte ist, sondern auch weil in der echten Welt Leute zB Vermieter haben, Eigentumswohnungen auch nicht dem Eigentümer alleine gehören, sonder der sich in der Wohneigentümergemeinschaft gewisse Dinge genehmigen lassen muss. Und da sitzen reichlich Email-Ausdrucker. Wie auch viele Vermieter. "Telefon funktioniert doch" oder "wieso, ich kann doch in's Internet". Und wer sich etwas mit WEG Versammlungen auskennt der weiss, dass alles, was auch nur 1 Cent zusätzlich kostet, geradezu reflexartig abgeschmettert wird. Was nicht in Teilungsvereinbarungen usw. steht wird nicht finanziert. Daher sind Arbeiten an der Hausinstallation (Coax-Netz) schon oft gescheitert. Die sind aber oft notwendig um Segmente im Bereich des Geschosswohnungsbaus auszubauen.

    Das sind die Hindernisse der echten Welt die in den Nerdgedanken hier und in anderen IT Foren leider nur eine untergeordnete Rolle spielen, obwohl sie meist das größte Hindernis darstellen.

  14. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: ecv 10.01.18 - 08:13

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jetzt haben alle 15 200 Mbit, die Leitung gibt aber immer noch nur max
    > 1.5
    > > Gbit her.
    > > Wenn jetzt nur gut die Hälfte der Anschlüsse (7.5 um genau zu sein) die
    > > ihnen zugestandene Bandbreite ausreizt, bleibt für die anderen nichts
    > mehr
    > > übrig.
    >
    > So funktioniert das zum Glück nicht. Kannst du relativ leicht zu Hause
    > nachstellen. ;-)

    man kann relativ leicht zu hause nachstellen wie ein netzbetreiber seine kunden durch sein netz routet und wie oder wo drosselt?

  15. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Eswil 10.01.18 - 08:51

    Ausserdem benötigt kein Kunde mehr als 50 Mbitt. Jedenfalls lt. Telekom.

  16. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Anonymer Nutzer 10.01.18 - 09:03

    Eswil schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ausserdem benötigt kein Kunde mehr als 50 Mbitt. Jedenfalls lt. Telekom.


    Wer die Abkürzung "lt." für "laut" aus Schreibmaschinenzeiten, wo jedes eingesparte Zeichen zählte, verwendet ist mutmaßlich kein Millenial, sondern mit der Bundespost aufgewachsen. Korrekt? Und die Verachtung gegenüber der Bundespost haben ITler deiner Generation mit der Muttermilch aufgesogen. Gehört quasi zum deutschen Brauchtum. Alles schön und gut.

    Aber in einem Artikel, der sich kritisch mit der Firma (oder soll ich "Fa." schreiben?) Kabel Deutschland befasst, trotzdem irgendwie einen Seitenhieb gegen die Telekom unterzubringen, das ist eine Leistung. Kriegst n Keks dafür. *rüber reicht*

  17. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: 1ras 10.01.18 - 09:34

    ecv schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1ras schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sharra schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die Lösung deines gedanklichen Problems hast du doch schon selbst
    > > > geschrieben.
    > > > Das Upgrade gab es kostenlos. Und das hast nicht nur du bekommen,
    > > sondern
    > > > alle anderen auch. Folglich hängen jetzt alle, oder zumindest sehr
    > viele,
    > >
    > > > in diesem Segment, mit dem 200er Zugang an der Leitung, und dann wirds
    > > für
    > > > alle eng.
    > >
    > > Da hast du dich jetzt aber beim Nachdenken verknotet ;-) Denn durch das
    > > Upgrade auf 200 Mbit wird das Segment nicht langsamer. Es kommen
    > vielleicht
    > > keine 200 Mbit an, aber es kann dadurch nicht langsamer als vor dem
    > Upgrade
    > > werden, da sich die Gesamtbandbreite nach wie vor unter den gleichen
    > Leuten
    > > aufteilt.
    > >
    > > Langsamer wird es hingegen, wenn die Anzahl der Nutzer im Segment
    > steigt.
    >
    > Nur wenn man davon ausgeht das das Nutzerverhalten gleich bleibt, oder?

    Das Nutzerverhalten ändert sich üblicherweise dann, wenn der Nutzer mit der neuen Anbindung Dinge tun kann, die mit der alten nicht möglich waren. Nur was soll das bei einem Upgrade von 100 auf 200 Mbit sein, so dass es in der Masse relevant ist?

    > Wenn in dem Segment nun viele die neue Bandbreite ausnutzen, dann dürfte es
    > schon langsamer werden. Es sei denn alle werden gleichermaßen gedrosselt.
    > Ich weiß nicht wie die Netzanbieter das regeln, könnte mir aber vorstellen
    > das lieber nur ein Teil gedrosselt wird damit nicht jeder was zu meckern
    > hat ;-)

    In der Praxis sind bestimmte Dienste weniger stark von der Auslastung betroffen als andere, aber nicht bestimmte Nutzer.

  18. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: bofhl 10.01.18 - 09:55

    1ras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > >
    > > Nur wenn man davon ausgeht das das Nutzerverhalten gleich bleibt, oder?
    >
    > Das Nutzerverhalten ändert sich üblicherweise dann, wenn der Nutzer mit der
    > neuen Anbindung Dinge tun kann, die mit der alten nicht möglich waren. Nur
    > was soll das bei einem Upgrade von 100 auf 200 Mbit sein, so dass es in der
    > Masse relevant ist?

    Du scheinst da was zu verkennen: bei 100Mbit BEGRENZT der Provider die Verbindung auf max. 100Mbit - d.h. die auf das kombinierte Zuleitungsnetzwerk wird von diesen Nutzer max. diese entsprechende Last aufgebracht! Jetzt kann max. die doppelte Last aufgebracht werden - und damit wird den angeschlossenen Geräten 'erlaubt', schneller Datenpakete auf die Netzwerke des Providers los zu lassen und damit ändert sich automatisch mit der Erweiterung auf 200Mbit auch die tatsächlich aufgebrachte Last!

    >
    > > Wenn in dem Segment nun viele die neue Bandbreite ausnutzen, dann dürfte
    > es
    > > schon langsamer werden. Es sei denn alle werden gleichermaßen
    > gedrosselt.
    > > Ich weiß nicht wie die Netzanbieter das regeln, könnte mir aber
    > vorstellen
    > > das lieber nur ein Teil gedrosselt wird damit nicht jeder was zu meckern
    > > hat ;-)
    >
    > In der Praxis sind bestimmte Dienste weniger stark von der Auslastung
    > betroffen als andere, aber nicht bestimmte Nutzer.

    Kurz gesagt: das gesamte gemeinsame Netzwerk wird stärker ausgelastet und geht nun einfach damit "in die Knie"!

  19. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: elcaron 10.01.18 - 10:58

    Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass der Abendeinbruch von Leuten erzeugt wird, die ständig >>100MBit verwenden. Dafür müsste man schon ungewöhnlich viele UHD-Streams laufen lassen.

  20. Re: Ich bin der Meinung, dass bei so konsequenten Falschangaben auch eine Haftung her muss...

    Autor: Sharra 10.01.18 - 12:12

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer die Abkürzung "lt." für "laut" aus Schreibmaschinenzeiten, wo jedes
    > eingesparte Zeichen zählte, verwendet ist mutmaßlich kein Millenial,

    Oder einfach nur der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig. Was heutzutage auch eine Seltenheit sondergleichen darstellen dürfte.

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