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dabei verstehe ich eins nicht:

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  1. dabei verstehe ich eins nicht:

    Autor: x-beliebig 26.05.19 - 08:34

    warum bauen die Kommunen nicht einfach auf staatliche Weisung hin überall Glasfaser. Das ist ein Infrastrukturmaßnahme, die sehr sinnvoll ist. Hinterher, wenn die Netze liegen, kann sich gerne jedes privatwirtschaftliche Unternehmen dahingehend bemühen seine Dienste auf der Infrastruktur anzubieten. Natürlich muss dafür eine Nutzungsgebühr entrichtet werden, damit sich die Netze refinanzieren und zukünftig gut gewartet werden. Diesen Schwachsinn, dass privatwirtschaftlich "gemachte" Unternehmen, wie die Telekom auf ein Netz sitzen, das einst sowieso mal staatlich war, dass sie ausquetschen, bis zum geht-nicht-mehr, sollte beendet werden. Es hat sich nicht bewährt. Das kann man in Deutschland ganz deutlich am Maß sehen, mit der Glasfaseranschlüsse in der Breite zur Verfügung stehen. Wenn dies jetzt einfach mal so beschlossen würde: "privatwirtschaftliches, da rein auf Gewinn orientiertes Agieren, raus aus der Infrastruktur" und statt dessen einfach die Netze bauen und zwar überall und hinterher privatwirtschaftlichen Unternehmen die Nutzung ermöglichen. Das würde womöglich, ähnlich wie in anderen Bereichen, auch mal eine echte Konkurrenz hervorbringen. Ich wäre sogar langsam geneigt Ähnliches im Mobilfunk vorzunehmen: öffentliche Infrastruktur und privatwirtschaftliche Bereitstellung des Dienstes. Genau so bitte auch auf den Gleisen der Bahn: Netzausbau/Wartung öffentlich Verkehrsbetrieb: privatwirtschaftlich und am Markt orientiert. Dann könnte man einfach Gesetze schreiben, wo überall Gleise liegen müssen, damit wir Verkehren von den Autobahnen bekommen und die LKWs nur noch zur lokalen Verteilung fahren lassen und dafür sorgen, dass die Fernverkehre tatsächlich die Kosten tragen müssen, die sie verursachen. Dann kann sich jeder überlegen, ob quasi autonomes "Platooning" auf den Gleisen nicht viel einfacher und wirtschaftlicher, kombiniert mit Akkulose Elektromobilität und geringen Rollreibungswiderständen, ist, als in jeden LKW einen Fahrer zu setzen und auf vielen Walkenden Gummirädern jede 40t-Last auf zwei LKW Spuren (pro Richtung) durch die Autobahnlandschaft zu kutschieren. (Ok, jetzt bin ich OT geworden, aber wenn man erstmal von Schwachsinn anfängt... :)

  2. Re: dabei verstehe ich eins nicht:

    Autor: Galde 26.05.19 - 14:08

    Damit kann man aber keine Wirtschafts"diktatur" aufbauen, und daher in kapitalistischen Staaten nicht erwünscht!

  3. Re: dabei verstehe ich eins nicht:

    Autor: Prokopfverbrauch 26.05.19 - 22:02

    Ich gehe jetzt nicht auf deine letzten Überlegungen ein, sondern bleibe beim Thema Glasfaser.

    Ja wäre sinnvoll schon seit über 10 Jahren kommt das immer wieder auf, aber das muss politisch entschieden werden. Gemeinden die das vorher versuchten wurden von der Telekom "zerstört" weil wenn die Vectoring ausbaute, dann gabs schlicht nicht genügend Durchschnittsbürger, die sich für ne Glasfaser interessierten.

    Die Politik muss den Rahmen bringen, das tut sie aber seit Jahren nicht. Lobby sei Dank!

  4. Re: dabei verstehe ich eins nicht:

    Autor: chefin 27.05.19 - 09:56

    Entgegen der landläufigen Meinung, das die Kommune das aus Steuergeldern machen sollten, wollen die das eben nicht finanzieren. Sie planen gewinnorientiert, wollen also Geld dabei rausschlagen. Und dann ist Vectoring ein Dorn im Auge.

    Jeder weis, das Glasfaser über den Daumen gepeilt erstmal eine Verdoppelung der Internetgebühren mit sich bringt. Das lässt sich den Menschen schwer verkaufen, wenn sie eine deutlich billigere Alternative haben. Den auch Glasfaser ist ja nicht unendlich "haltbar", die Faser vieleicht, die Rohre meistens auch recht lange, aber die Verteiler und Kopfstationen sind dann doch erhebliche Kostenfaktoren über die Jahre.

    Bis in 10 Jahren sich der Scheiss dann lohnt, muss man noch ne Menge Geld reinbuttern und das ist nicht erwünscht bzw nicht vorhanden.

    Gemeinden die wirtschaftlich denken, werden kein Glasfaser ausbauen. Und die welche ausbauen bescheissen eigentlich ihre Bürger, weil die heute schon viel Geld zahlen müssen für Etwas das sie erst in 5 oder 10 Jahren wirklich adäquat nutzen können.

  5. Re: dabei verstehe ich eins nicht:

    Autor: Prokopfverbrauch 27.05.19 - 17:01

    Gemeinden dürfen gar nicht gewinnorientiert denken, lediglich kostendeckend.

    Der kommunale Glasfaserausbau kommt doch nicht daher, dass die Gemeinden denken sich jetzt hier eine goldene Nase zu verdienen. Zumal der Reinvest erst so spät kommt, dass die jeweiligen Entscheider da längst weg sind.

    Es geht um die Daseinsvorsorge nichts anderes. Die Gemeinden befürchten, dass Bürger in Zukunft nicht mehr zufrieden sein werden. Ggf Unternehmen siedeln ab bzw. neue siedeln sich nicht an. Und klar, am Ende fehlt das denen dann schon auf der Einnahmenseite, weil dann Steuereinnahmen wegfallen.

    Das ist doch der fundamentale Unterschied. Privatunternehmen baut aus wegen $$. Kommunen bauen aus, damit die Bürger die beste Versorgung bekommen.

  6. Re: dabei verstehe ich eins nicht:

    Autor: Faksimile 27.05.19 - 18:32

    Wenn in 10 Jahren dann der Bedarf da ist, dauert es weitere 10 Jahre bis er erfüllt werden kann, weil auf einmal ja alle "HIER" schreien und die Tiefbaukapazitäten nicht verbessert sind.
    Das ist dummes Zeug. Denn dann werden diejenigen Provider, die es doch anbieten können dermaßen gierig sein, das es sich wirklich kaum einer leisten will.
    Aber evtl. hilft ja:
    https://www.golem.de/news/glasfaser-statt-kupfer-bundesnetzagentur-will-ein-voellig-neues-netz-1905-141533.html

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