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  5. › Karlsdorf-Neuthard: Telekom überbaut…

was Golem verschweigt im Artikel...

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  1. was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: postb1 23.05.19 - 21:24

    ...ist die Tatsache, daß besagter Ort auch Standort einer Telekom Vst ist.
    Brahmstraße 2 laut meinkontes.de
    Und an solchen Vst Standorten ist es allgemein üblich, daß die innerörtlichen, direkt an den bisher schon mit VDSL versorgten Nahbereich angrenzenden Gebiete nach und nach eigenwirtschaftlich ausgebaut werden.
    Genau das ist wohl auch hier geschehen.
    Ist auch hier bei mir in der Region der Standard, egal ob in der 50.000EW Kreisstadt mit 5 Vst oder in der kleinen Gemeinde mit nichtmal 800 EW, die fernmeldetechnisch in den 70ern so günstig gelegen war, daß sie auch zum Vst Standort wurde.
    Etwas mehr Objektivität würde solchen Artikeln deshalb ganz gut tun.

  2. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: 486dx4-160 23.05.19 - 21:30

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...ist die Tatsache, daß besagter Ort auch Standort einer Telekom Vst ist.
    > Brahmstraße 2 laut meinkontes.de
    > Und an solchen Vst Standorten ist es allgemein üblich, daß die
    > innerörtlichen, direkt an den bisher schon mit VDSL versorgten Nahbereich
    > angrenzenden Gebiete nach und nach eigenwirtschaftlich ausgebaut werden.
    > Genau das ist wohl auch hier geschehen.
    > Ist auch hier bei mir in der Region der Standard, egal ob in der 50.000EW
    > Kreisstadt mit 5 Vst oder in der kleinen Gemeinde mit nichtmal 800 EW, die
    > fernmeldetechnisch in den 70ern so günstig gelegen war, daß sie auch zum
    > Vst Standort wurde.
    > Etwas mehr Objektivität würde solchen Artikeln deshalb ganz gut tun.

    Naja, dann hätte die Telekom diese allgemein üblichen Pläne vielleicht auch kundtun sollen, als sie gefragt wurde. So ist sie nur ein schlechter Verlierer. Wie ein bockiges Kind, das die Sandburgen der anderen Kinder zertritt. Nur wird hier Steuergeld in den Sand getreten.

  3. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: jhonnydoe 23.05.19 - 21:45

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, dann hätte die Telekom diese allgemein üblichen Pläne vielleicht auch
    > kundtun sollen, als sie gefragt wurde.

    Und sich die Chance auf einen geförderten Ausbau ruinieren? Nein. Der Fehler ist, dass der FTTH-Ausbau deswegen gestoppt wird. Lasst die Telekom doch ihr VDSL bauen und darauf sitzen bleiben.

  4. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: spezi 23.05.19 - 21:55

    jhonnydoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und sich die Chance auf einen geförderten Ausbau ruinieren? Nein. Der
    > Fehler ist, dass der FTTH-Ausbau deswegen gestoppt wird. Lasst die Telekom
    > doch ihr VDSL bauen und darauf sitzen bleiben.

    Die Wohngebiete des Ortes waren sowieso nicht förderfähig, da diese bereits durch Unitymedia versorgt werden (laut Breitbandatlas haben 99% der Haushalte diese Möglichkeit):

    "21.04.2015 - GR Sitzung
    Die Experten der TKT-Teleconsult haben die Ergebnisse der Studie zur Netzabdeckung in Karlsdorf-Neuthard vorgestellt. Für die privaten Haushalte ist die aktuelle Versorgung durch das Angebot der Kabel BW als aktuell ausreichend zu bewerten. "
    https://www.fwv-karlsdorf-neuthard.de/fraktion/anträge/breitband/

  5. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: Oktavian 23.05.19 - 22:53

    > Naja, dann hätte die Telekom diese allgemein üblichen Pläne vielleicht auch
    > kundtun sollen, als sie gefragt wurde.

    Warum sollte sie? Wird Mercedes seine Pläne groß und breit darlegen, wenn BMW mal freundlich anfragt? Die Telekom ist als Wirtschaftsunternehmen gegründet worden, und die Aktionäre verlange zurecht, dass die Telekom so agiert, dass sie Gewinn macht.

    Dazu gehört natürlich auch, auf geänderte Marktsituationen zu reagieren, und wenn ein neuer Marktteilnehmer investieren möchte, dann kann das sehr sinnvoll sein, hier ebenfalls zu investieren.

    Nur weil BMW ein Elektroauto gebaut hat, heißt das doch nicht, dass Mercedes das nicht auch darf.

    > So ist sie nur ein schlechter
    > Verlierer.

    Nein, in dem Fall eher ein guter Gewinner. Die Gemeinde hat sich verzockt und jammert jetzt rum. Das nennt man glaub ich schlechter Verlierer.

    > Wie ein bockiges Kind, das die Sandburgen der anderen Kinder
    > zertritt. Nur wird hier Steuergeld in den Sand getreten.

    Wenn das Angebot der Telekom an ihre Kunden in diesem Kreis so schlecht wäre, dann wäre es für die Gemeinde ja auch weiterhin wirtschaftlich auszubauen.

  6. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: 1e3ste4 23.05.19 - 23:10

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom ist als Wirtschaftsunternehmen gegründet worden

    Die Telekom war Teil der Deutschen Bundespost und hat ihre gesamte Infrastruktur vom Staat geschenkt bekommen. Die Deutsche Bundespost hatte außerdem den Staatsauftrag, einen Telefonanschluss an jede Milchkanne zu legen.

    Was ist heute: Zustand der Infrastruktur hat sich seit der Privatisierung kaum verändert. Schnelles Internet kriegst du in jedem anderen Land der Welt einfacher als in Deutschland (Antarktis ausgenommen).

  7. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: Oktavian 23.05.19 - 23:21

    > Die Telekom war Teil der Deutschen Bundespost und hat ihre gesamte
    > Infrastruktur vom Staat geschenkt bekommen.

    Möööp, falsch. Das würde heißen, es gab bereits ein Unternehmen "Telekom", dem der Staat ein Netz geschenkt hat, einfach so, zu Weihnachten.

    Es war genau anders herum. Es gab ein Netz plus eine Menge Personal und einiges an Schulden. Dazu natürlich noch Liegenschaften, Verpflichtungen, usw. Dieses ganze Paket hat der Staat zusammengepackt und es Telekom genannt. Und dann hat er dieses ganze Paket verkauft an die Aktionäre. Da wurde nichts verschenkt, der Staat hat ganz ordentlich Geld bekommen von den neuen Eigentümern des Netzes durch die Aktienverkäufe. Zudem gehört ihm ein erhebliche Anteil ja immer noch (wenn auch meines Wissens "verliehen" an die KfW).

    Deiner Logik nach wurden einem Unternehmen wie Infineon ja die ganzen Maschinen und Patente geschenkt, als es von Siemens gegründet wurde. Auch hier, Siemens hat Maschinen, Patente, Personal, etwas Kapital, Liegenschaften, Verträge, Rechte und Co. zu einem Paket zusammengepackt, daraus das Unternehmen Infineon gegründet und es verkauft. Niemandem wurde etwas geschenkt, es ist eine Ausgründung und der Verkauf einer Tochter.

    Und nein, nur um der nächsten Legende gleich vorzubeugen, das Netz wurde auch nicht aus Steuergeldern bezahlt. Und selbst wenn, dann gehört es dem Staat und er kann es trotzdem verkaufen.

    > Die Deutsche Bundespost hatte
    > außerdem den Staatsauftrag, einen Telefonanschluss an jede Milchkanne zu
    > legen.

    Den Auftrag hat die Telekom mit übernommen.

    > Was ist heute: Zustand der Infrastruktur hat sich seit der Privatisierung
    > kaum verändert.

    Ist dem so? Die Telekom ist börsennotiert seit 1996. Seit der Zeit wurde das Netz im Osten komplett aufgebaut (ohne Steuergelder), das Netz wurde digitalisiert, DSL flächendeckend eingeführt in mehreren Generationen, das Netz IP-basiert aufgestellt, alle Fernleitungen verglasverfasert, die Ortsnetz weitestgehend per Glasfaser angeschlossen, usw.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.19 23:39 durch Oktavian.

  8. Die Telekom Jubelperser wieder

    Autor: superdachs 24.05.19 - 06:29

    Abgefahren. Was bekommt ihr eigentlich dafür dass ihr die lächerliche Stellung Deutschlands was Telekommunikation angeht im 21. Jahrhundert, schön fabuliert?

  9. Re: Die Telekom Jubelperser wieder

    Autor: wupme 24.05.19 - 08:28

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgefahren. Was bekommt ihr eigentlich dafür dass ihr die lächerliche
    > Stellung Deutschlands was Telekommunikation angeht im 21. Jahrhundert,
    > schön fabuliert?

    Nicht außer einem kleinen Schub realität.
    Es ist schon lustig wie Freunde aus anderen Ländern schmunzeln wenn sie hören was du hier bezahlst für welche Geschwindigkeiten.
    Wenn man dann noch anfängt mit LTE Flatrates fangen sie lauthals an zu lachen.

  10. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: demon driver 24.05.19 - 08:37

    1e3ste4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Die Telekom ist als Wirtschaftsunternehmen gegründet worden
    >
    > Die Telekom war Teil der Deutschen Bundespost und hat ihre gesamte
    > Infrastruktur vom Staat geschenkt bekommen. Die Deutsche Bundespost hatte
    > außerdem den Staatsauftrag, einen Telefonanschluss an jede Milchkanne zu
    > legen.
    >
    > Was ist heute: Zustand der Infrastruktur hat sich seit der Privatisierung
    > kaum verändert. Schnelles Internet kriegst du in jedem anderen Land der
    > Welt einfacher als in Deutschland (Antarktis ausgenommen).

    ++

  11. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: demon driver 24.05.19 - 08:39

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nein, nur um der nächsten Legende gleich vorzubeugen, das Netz wurde
    > auch nicht aus Steuergeldern bezahlt. Und selbst wenn, dann gehört es dem
    > Staat und er kann es trotzdem verkaufen.

    Der Abschnitt zeigt sehr gut, dass du den Sachverhalt, und was an ihm das eigentliche Problem ist, nicht nur nicht begreifst, sondern gar nicht begreifen willst.

  12. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: TrollNo1 24.05.19 - 08:52

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur weil BMW ein Elektroauto gebaut hat, heißt das doch nicht, dass
    > Mercedes das nicht auch darf.

    Der Vergleich wäre eher, du fragst bei Mercedes an, ob sie ein Elektroauto haben. Sie sagen nein. Dann gehst du zu BMW, die haben eins. Auf einmal hat Mercedes doch ein Elektroauto, aber viel schlechter als das von BMW. Aus Gründen musst du nun aber das von Mercedes kaufen...

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  13. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: Paule 24.05.19 - 09:47

    TrollNo1 schrieb:
    ---------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > --------------------------------------------
    > > Nur weil BMW ein Elektroauto gebaut hat, heißt das doch nicht, dass
    > > Mercedes das nicht auch darf.
    >
    > Der Vergleich wäre eher, du fragst bei Mercedes an, ob sie ein Elektroauto
    > haben. Sie sagen nein. Dann gehst du zu BMW, die haben eins. Auf einmal hat
    > Mercedes doch ein Elektroauto, aber viel schlechter als das von BMW. Aus
    > Gründen musst du nun aber das von Mercedes kaufen...

    Richtiger wäre dieser Vergleich so...

    Du fragst bei Mercedes an, ob sie ein Elektroauto haben. Sie sagen nein.
    Dann gehst du zu BMW, die haben eins, wenn Du bei ihnen 12 Mio Euro investierst.
    Fördermittel dafür gibt es quasi keine, weil ja auch Opel vor Ort (außer im Gewerbegebiet) bereits gute Elektroautos anbietet.
    Auf einmal hat dann Mercedes doch ein Elektroauto, billiger aber viel schlechter als das von BMW. Allerdings auch ohne die eigenen Investitionen.
    Aus Gründen musst du nun aber das von Mercedes kaufen...

    Die Gründe sind wohl:
    1. weil du dann 12 Mio ¤ einsparst
    2. es reichen zwei Anbieter von Elektroautos (Opel und Mercedes)
    3. den meisten Einwohnern reicht sogar das schlechtere eAuto von Mercedes statt das bessere von Opel.

  14. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: Oktavian 24.05.19 - 09:49

    > Der Vergleich wäre eher, du fragst bei Mercedes an, ob sie ein Elektroauto
    > haben. Sie sagen nein. Dann gehst du zu BMW, die haben eins. Auf einmal hat
    > Mercedes doch ein Elektroauto, aber viel schlechter als das von BMW. Aus
    > Gründen musst du nun aber das von Mercedes kaufen...

    Was für Gründe sollen das denn sein? Niemand hindert die Gemeinde hier, trotz Telekom auszubauen. Nur sie befürchtet wohl angesicht der Verfügbarkeit von FTTC auf ihrem FTTH sitzenzubleiben. Wahrscheinlich zurecht. Die Gründe sind einfach, die allermeisten Bürger brauchen kein FTTH.

  15. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: Dwalinn 24.05.19 - 09:56

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur weil BMW ein Elektroauto gebaut hat, heißt das doch nicht, dass
    > > Mercedes das nicht auch darf.
    >
    > Der Vergleich wäre eher, du fragst bei Mercedes an, ob sie ein Elektroauto
    > haben. Sie sagen nein. Dann gehst du zu BMW, die haben eins. Auf einmal hat
    > Mercedes doch ein Elektroauto, aber viel schlechter als das von BMW. Aus
    > Gründen musst du nun aber das von Mercedes kaufen...

    Nope passt noch nicht ganz. Du müsstest nicht den Mercedes nehmen nur hat Audi (ist leichter für den vergleich) leider den Verkauf eingestellt da ihr (defenitiv toller) eTron nicht mit den preisen des smart konkurrieren kann. Klar normalerweise sind die beiden Fahrzeuge nicht mal ansatzweise auf Augenhöhe aber wenn du unbedingt ein günstigen Stromer willst ist der Smart besser. Den musst du zwar nach ein paar Jahre doch wieder auswechseln da man über Nachwuchs nachdenkt aber erstmal ist er gut genug.

    Der Vergleich ist aber schwierig wenn man aus der ich-Perspektive schreibt da viel schon jetzt gerne für FTTH gezahlt hätten aber die Mehrheit wird sich mit VDSL zufrieden geben (solange der Preis stimmt).

  16. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: Apollo13 24.05.19 - 10:03

    Doch, das EU-Recht hindert die Gemeinde daran. Schon mehrmals ist es so gekommen, dass Gemeinden die endgültige Entscheidung zum Bau getroffen hatten, und die Bauaufträge ausschreiben wollten bzw. sogar schon ausgeschrieben hatten - und dann kam die Telekom, und plötzlich gab es keine Notwendigkeit für ein Glasfaser-Netz mehr, und die Gemeinde durfte den Bau nicht fortsetzen (wg. Marktverzerrung, etc.)

  17. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: bofhl 24.05.19 - 10:14

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und nein, nur um der nächsten Legende gleich vorzubeugen, das Netz wurde
    > > auch nicht aus Steuergeldern bezahlt. Und selbst wenn, dann gehört es
    > dem
    > > Staat und er kann es trotzdem verkaufen.
    >
    > Der Abschnitt zeigt sehr gut, dass du den Sachverhalt, und was an ihm das
    > eigentliche Problem ist, nicht nur nicht begreifst, sondern gar nicht
    > begreifen willst.

    Das Netz wurde großteils durch die Zahlungen der Nutzer bezahlt, gehörte den Staat und war letztlich nur mehr durch Zuschüsse (Schulden!) am Leben zu halten - und wurde dann mit all den Leuten der neu gegründeten Telekom umgehängt.
    Dann waren da noch die ganzen Schrottleitungen im Osten - da musste ein komplettes Netz gebaut werden - ohne das der Staat Deutschland Geld in die Hand genommen hat!

    Und jetzt weint hier jeder herum, dass die Telekom den Deutschen nicht alles billig, wenn nicht sogar umsonst, zur Verfügung stellt? Weil vor langer Zeit ein veraltetes Netzwerk mit zig Schulden übergeben worden war? Echt?

  18. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: ML82 24.05.19 - 10:17

    genau, opal wurde übernommen gpon genannt und dann sein gelassen zugunsten der "brücken"-technologie dsl weil sich damit eine mehrfachförderung gesichert werden konnte ...

    beide deutschen staaten hatten schon vor der wiedervereiniugung und 4 jahre späteren ausgründung der telekom aus der gelben post begonnen glasfaserleitungen einzusetzen, die telekom hörte wenig später damit zu gunsten eines einfacher zu realisierenden kupferausbaus auf.

    man muss nur seinen standpunkt ausreichend weit kreisen lassen und man findet ganz viele wahrheiten von diesem aus ^^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.19 10:23 durch ML82.

  19. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: demon driver 24.05.19 - 10:56

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Oktavian schrieb:
    > > ---------------------------------------------------------------------------
    > > > Und nein, nur um der nächsten Legende gleich vorzubeugen, das Netz wurde
    > > > auch nicht aus Steuergeldern bezahlt. Und selbst wenn, dann gehört es dem
    > > > Staat und er kann es trotzdem verkaufen.
    > >
    > > Der Abschnitt zeigt sehr gut, dass du den Sachverhalt, und was an ihm das
    > > eigentliche Problem ist, nicht nur nicht begreifst, sondern gar nicht
    > > begreifen willst.
    >
    > Das Netz wurde großteils durch die Zahlungen der Nutzer bezahlt, gehörte
    > den Staat und war letztlich nur mehr durch Zuschüsse (Schulden!) am Leben
    > zu halten - und wurde dann mit all den Leuten der neu gegründeten Telekom
    > umgehängt.

    Man kann es auch so formulieren: es gehörte allen, und musste keinen Profit abwerfen. Danach wurde es in Privateigentum umgewandelt, gehört seitdem nur noch den neuen Eignern (vovon der Staat nur noch ein Teil ist), und muss nicht nur die Bedürfnisse der Nutzer befriedigen, sondern darüber hinaus auch noch Gewinne abwerfen.

    > Dann waren da noch die ganzen Schrottleitungen im Osten - da musste ein
    > komplettes Netz gebaut werden - ohne das der Staat Deutschland Geld in die
    > Hand genommen hat!

    Na und?

    > Und jetzt weint hier jeder herum, dass die Telekom den Deutschen nicht
    > alles billig, wenn nicht sogar umsonst, zur Verfügung stellt? Weil vor
    > langer Zeit ein veraltetes Netzwerk mit zig Schulden übergeben worden war?
    > Echt?

    Nein. Auch du hast es nicht begriffen.

  20. Re: was Golem verschweigt im Artikel...

    Autor: Paule 24.05.19 - 11:13

    ML82 schrieb:
    ----------------------------------------------------------
    > genau, opal wurde übernommen gpon genannt

    Nein, GPON hat mit OPAL nix zu tun.

    OPAL ist die technisch sehr eingeschränkte Glasfasertechnik der ca. 80er Jahre, die quasi ISDN und die damit verbundenen Techniken/Standards auf Glasfaser umsetzte. Ich glaube das Maximum waren die E2 Leitungen (2 MBit/s), die darüber geschaltet werden konnten.

    GPON hingegen ist ein deutlich modernerer Standard, der auch noch weiterentwickelt wird.

    Der OPAL Standard sollte wohl damals auch weiterentwickelt werden für höhere Bandbreiten, aber da der Rest der Welt keinerlei Interesse an der Technik zeigte, sondern lieber das gerade aufkommende DSL einsetzte, wurde halt nix weiterentwickelt. Nur für den deutschen Markt hat sich das halt nicht gelohnt bzw. war zu teuer.
    Mit einiger Verzögerung ist dann auch die Telekom doch auf den DSL Zug aufgesprungen.

    > und dann sein gelassen zugunsten der "brücken"-technologie
    > dsl weil sich damit eine mehrfachförderung
    > gesichert werden konnte ...

    Förderung?
    Breitband wird in Deutschland doch erst seit relativ wenigen Jahren gefördert. Andere Länder waren da viel früher sehr viel engagierter.
    Die ersten ~10 Jahre bei DSL gab es hierzulande keine Fördermittel für Breitband, da die Bedeutung von der Politik nicht erkannt wurde. Das war also auch kein Grund damals OPAL einzustampfen.

    >
    > beide deutschen staaten hatten schon vor der wiedervereiniugung und 4 jahre
    > späteren ausgründung der telekom aus der gelben post begonnen
    > glasfaserleitungen einzusetzen, die telekom hörte wenig später damit zu
    > gunsten eines einfacher zu realisierenden kupferausbaus auf.

    Ja, weil halt der damals eingesetzte OPAL Standard nicht weiterentwickelt wurde und daher nicht genügend Bandbreite liefern konnte.

    Andere Glasfasertechnologien waren zu der Zeit auch noch deutlich teurer und der damals ganz neue DSL Standard versprach halt für damalige Zeiten sehr hohe Bandbreiten für einen Bruchteil der Kosten.

    >
    > man muss nur seinen standpunkt ausreichend weit kreisen lassen und man
    > findet ganz viele wahrheiten von diesem aus ^^

    Genau.

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