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Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

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  1. Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Kaiser Ming 23.05.19 - 20:45

    Wenns nicht anders geht dann Aufspaltung.

  2. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Oktavian 23.05.19 - 22:55

    Das ist witzig. Wenn die Telekom irgendwo nicht ausbaut, ist sie doof. Wenn sie ausbaut, ist sie auch doof. Und wenn sie schon ausbaut, dann mit der falschen Technik, also ist sie auch doof.

    Für die ganze Doofheit ist sie aber dann doch relativ erfolgreich.

  3. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Mimimimimi 23.05.19 - 23:00

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn sie ausbaut, ist sie auch doof.
    Nö.

    Aber wenn sie dort ausbaut, wo schon jemand dran ist auszubauen, dann ist sie doof.

    Warum investiert die Telekom das Geld nicht da, wo du beim ersten Satz warst? Dann wäre sie ja nicht mehr doof.

  4. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Oktavian 23.05.19 - 23:04

    > Warum investiert die Telekom das Geld nicht da, wo du beim ersten Satz
    > warst? Dann wäre sie ja nicht mehr doof.

    Weil die Telekom als AG gegründet wurde und nicht die Heilsarmee ist. Sie investiert ihr Geld da, wo es Gewinn verspricht. Und wenn ein neuer Marktteilnehmer in einer Region Konkurrenz macht, kann es sehr sinnvoll sein, genau da ebenfalls zu investieren.

  5. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Mimimimimi 23.05.19 - 23:16

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil die Telekom als AG gegründet wurde
    Nö.

  6. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: neocron 23.05.19 - 23:20

    Mimimimimi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil die Telekom als AG gegründet wurde
    > Nö.
    einfach mal aus trotz solch eine Bloedsinnige Antwort gegeben?

  7. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Oktavian 23.05.19 - 23:24

    > > Weil die Telekom als AG gegründet wurde
    > Nö.

    Äh, doch. Das Unternehme wurde am 2. Januar 1995 gegründet als Deutsche Telekom AG. Es war zunächst nicht börsennotiert, das erfolgte am 18. November 1996. Es ist die Ausgründung aud der Deutschen Bundespost Telekom durch Inkrafttreten der zweiten Postreform.

    > https://de.wikipedia.org/wiki/Postreform#Postreform_II_(1994)

    Das Unternehmen hatte nie eine andere Rechtsform als eine AG. Es gab natürlich als Vorläuferorganisation die Deutsche Bundespost. Die war aber kein Unternehmen sondern eher eine Behörde und wurde zum 2. Januar 1995 im gleichen Zuge aufgelöst. Der Wille des Staates war ja gerade, dass die Telekommunikation durch eine AG erbracht werden soll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.19 23:27 durch Oktavian.

  8. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: postb1 24.05.19 - 06:49

    Mimimimimi schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Warum investiert die Telekom das Geld nicht da, wo du beim ersten Satz
    > warst? Dann wäre sie ja nicht mehr doof.

    Weil das viel Geld kostet aufgrund des höheren Aufwands:
    Das unterversorgte Dorf kilometerweit draußen im Fastnichts müsste schließlich erst mal teuer einen GF Uplink bekommen. Und das für meist recht wenige potentielle Kunden.

    In Orten die wie der Ort im Artikel auch Vst Standort sind kann man sich das sparen weil sowieso seit den 80ern alle Vst mit Glasfaser angebunden sind. Dort reichen recht bescheidene und bezahlbare Tiefbauarbeiten aus, um die GF in die innerörtlichen Randbereiche, die außerhalb des Vst Nahbereichs liegen, zu bringen. Und aufgrund der dort meist höheren Bevölkerungsdichte kann man somit günstiger deutlich mehr Haushalte erschließen.

    Daß auch die Telekom die abgelegeneren Orte und Dörfer links liegen lässt wenn sie den Ausbau nicht gefördert kriegt gefällt mir auch nicht.

  9. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: gumnade 24.05.19 - 07:43

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist witzig. Wenn die Telekom irgendwo nicht ausbaut, ist sie doof. Wenn
    > sie ausbaut, ist sie auch doof. Und wenn sie schon ausbaut, dann mit der
    > falschen Technik, also ist sie auch doof.
    >
    > Für die ganze Doofheit ist sie aber dann doch relativ erfolgreich.

    Die Telekom benimmt sich hier halt wie ein Troll.

    Sic transit gloria mundi

  10. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Oktavian 24.05.19 - 07:52

    > > Für die ganze Doofheit ist sie aber dann doch relativ erfolgreich.
    >
    > Die Telekom benimmt sich hier halt wie ein Troll.

    Nur so zur Info, Zitat der Freien Wähler:

    "Geschätzt würde das innerörtliche Glasfasernetz die Gemeinde ca. 10-12 Mio.¤ kosten, in der aktuellen Finanzplanung der Gemeinde bis 2021 ist eine solche Investition nicht eingeplant."
    https://www.fwv-karlsdorf-neuthard.de/themen/breitband/

    Interessant ist in diesem Zusammenhang insbesondere, dass die 400 Mbit/s von Unitymedia keinen Glasfaserausbau verhindern, die 100 Mbit/s der Telekom aber schon.

  11. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: RicoBrassers 24.05.19 - 07:53

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Warum investiert die Telekom das Geld nicht da, wo du beim ersten Satz
    > > warst? Dann wäre sie ja nicht mehr doof.
    >
    > Weil die Telekom als AG gegründet wurde und nicht die Heilsarmee ist. Sie
    > investiert ihr Geld da, wo es Gewinn verspricht. Und wenn ein neuer
    > Marktteilnehmer in einer Region Konkurrenz macht, kann es sehr sinnvoll
    > sein, genau da ebenfalls zu investieren.

    Dann soll sie das bitte auch so kommunizieren und den Ausbau einer Gemeinde nicht als "Nicht planbar" abstempeln. Denn offenbar war das Ganze doch plötzlich "planbar", als die Gemeinde eine neuere, i.d.R. bessere Technik schon verlegt hat.

    Und es hat auch niemand etwas dagegen, dass die Telekom auch ihre Leitungen erneuert und ausbaut. Wenn dadurch dann aber plötzlich Fördermittel o.Ä. flöten gehen, weil dann die Gemeinde ja eben doch schon mit schnellerem Internet angeschlossen ist, dann ist das einfach Bullshit und hat mit normaler, fairer Konkurrenz absolut nichts mehr zu tun - das ähnelt schon eher der Ausnutzung der Quasi-Monopolstellung seitens der Telekom.

  12. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Oktavian 24.05.19 - 08:00

    > Und es hat auch niemand etwas dagegen, dass die Telekom auch ihre Leitungen
    > erneuert und ausbaut. Wenn dadurch dann aber plötzlich Fördermittel o.Ä.
    > flöten gehen,

    Es war ein ungeförderter Ausbau. Bis auf ein kleines Gewerbegebiet ist die Gemeinde vollständig mit Kabel durch Unity Media versorgt. Der Gemeinde sind keine Fördermittel flöten gegangen.

    Und selbst wenn, diese Fördermittel sind Steuergelder. Die gehen nicht flöten, die werden dann nur nicht ausgegeben.

    > weil dann die Gemeinde ja eben doch schon mit schnellerem
    > Internet angeschlossen ist,

    Die Gemeinde ist schon quasi flächendeckend mit schnellem Internet versorgt.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang insbesondere, dass die 400 Mbit/s von Unitymedia keinen Glasfaserausbau verhindern, die 100 Mbit/s der Telekom aber schon.

    > dann ist das einfach Bullshit und hat mit
    > normaler, fairer Konkurrenz absolut nichts mehr zu tun

    Auch hier, natürlich hat es das. Wenn ein kleines Startup sagen wir mal ein E-Auto bauen will, BMW aber weiß, dass sie selber so etwas in der Pipeline haben, und dem Startup ein paar Wochen zuvor kommen werden, was das Startup nicht überleben wird, erwartet man dann von BMW, seine Pläne vorzeitig zu veröffentlichen? Das ist naiv. Natürlich geht es auch darum, Konkurrenz loszuwerden.

  13. Telekom ist nachwievor Monopolist

    Autor: Kaiser Ming 24.05.19 - 09:57

    deshalb wurde auch die Regulierungsbehörde eingerichtet
    von einem normalen Marktteilnehmer zu reden ist schlicht falsch


    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Warum investiert die Telekom das Geld nicht da, wo du beim ersten Satz
    > > warst? Dann wäre sie ja nicht mehr doof.
    >
    > Weil die Telekom als AG gegründet wurde und nicht die Heilsarmee ist. Sie
    > investiert ihr Geld da, wo es Gewinn verspricht. Und wenn ein neuer
    > Marktteilnehmer in einer Region Konkurrenz macht, kann es sehr sinnvoll
    > sein, genau da ebenfalls zu investieren.

    nein die Telekom verhält sich wie ein kleines Kind
    selbst andere reguläre Markteilnehmer verhalten sich nicht so

    übrigens gehört ein Teil der Telekom immer noch dem deutschen Staat
    da kann man ruhig erwarten dass die auch im Sinne Deutschlands handeln
    und nicht auf verbrannte Erde machen

  14. Re: Telekom ist nachwievor Monopolist

    Autor: Oktavian 24.05.19 - 10:05

    > deshalb wurde auch die Regulierungsbehörde eingerichtet
    > von einem normalen Marktteilnehmer zu reden ist schlicht falsch

    Innerhalb der Grenzen, die die Regulierung setzt, darf die Telekom marktwirtschaftlich agieren, wie es ihr beliebt. Und der Neuausbau von Gebieten unterliegt nicht der Regulierung.

    > nein die Telekom verhält sich wie ein kleines Kind
    > selbst andere reguläre Markteilnehmer verhalten sich nicht so

    Das ist deren freie Entscheidung. Jedes Unternehmen darf im Rahmen der für es geltenden Gesetze und Regulierungen agieren, wie es mag.

    > übrigens gehört ein Teil der Telekom immer noch dem deutschen Staat
    > da kann man ruhig erwarten dass die auch im Sinne Deutschlands handeln
    > und nicht auf verbrannte Erde machen

    Nein, genau das kann man nicht erwarten. Wenn der Staat möchte, dass die Telekom entgegen wirtschaftlicher Interessen handelt, und dies beispielsweise versucht gesetzlich durchzusetzen, dann wäre das grob gegen die Interessen der übrigen Aktionäre. Denen wurde ja beim Börsengang versprochen, dass die Telekom marktwirtschaftlich und gewinnorientiert handelt. Das käme einer Enteignung gleich. Die Bereiche, in denen die Telekom nicht marktwirtschaftlich handen darf (Preise TAL, Grundversorgungspflicht) waren bereits zum Börsengang bekannt.

    Über sein Stimmrecht dürfte es dem Staat schwerfallen, hier überhaupt etwas durchzusetzen. Der Staatsanteil liegt bei gerade mal 31,9%, und da ist der KfW-Anteil, über den der Bund nicht verfügen kann, schon dabei. Der Streubesitz macht 68,1% aus, also bei weitem die Mehrheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.05.19 10:08 durch Oktavian.

  15. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: bofhl 24.05.19 - 10:16

    Lass es - das sind solche Typen, die meinen die Telekom hätte auf Ewig eine Schuld gegenüber allen Deutschen weil sie vor zig Jahrzehnten mal ein Schrottnetzwerk mit zig Schulden um dem Hals gehängt bekommen hat!

  16. Re: Telekom ist nachwievor Monopolist

    Autor: Kaiser Ming 24.05.19 - 10:40

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > deshalb wurde auch die Regulierungsbehörde eingerichtet
    > > von einem normalen Marktteilnehmer zu reden ist schlicht falsch
    >
    > Innerhalb der Grenzen, die die Regulierung setzt, darf die Telekom
    > marktwirtschaftlich agieren, wie es ihr beliebt. Und der Neuausbau von
    > Gebieten unterliegt nicht der Regulierung.

    generell können andere Firmen zu jedem Thema die RB anrufen,
    das liegt dann in der Entscheidung der RB

    der Ausbau und die Förderung von VDSL ist durchaus Thema
    wenn auch nicht per se reguliert


    >
    > > nein die Telekom verhält sich wie ein kleines Kind
    > > selbst andere reguläre Markteilnehmer verhalten sich nicht so
    >
    > Das ist deren freie Entscheidung. Jedes Unternehmen darf im Rahmen der für
    > es geltenden Gesetze und Regulierungen agieren, wie es mag.
    >
    > > übrigens gehört ein Teil der Telekom immer noch dem deutschen Staat
    > > da kann man ruhig erwarten dass die auch im Sinne Deutschlands handeln
    > > und nicht auf verbrannte Erde machen
    >
    > Nein, genau das kann man nicht erwarten. Wenn der Staat möchte, dass die
    > Telekom entgegen wirtschaftlicher Interessen handelt, und dies
    > beispielsweise versucht gesetzlich durchzusetzen, dann wäre das grob gegen
    > die Interessen der übrigen Aktionäre. Denen wurde ja beim Börsengang
    > versprochen, dass die Telekom marktwirtschaftlich und gewinnorientiert
    > handelt. Das käme einer Enteignung gleich. Die Bereiche, in denen die
    > Telekom nicht marktwirtschaftlich handen darf (Preise TAL,
    > Grundversorgungspflicht) waren bereits zum Börsengang bekannt.
    >
    > Über sein Stimmrecht dürfte es dem Staat schwerfallen, hier überhaupt etwas
    > durchzusetzen. Der Staatsanteil liegt bei gerade mal 31,9%, und da ist der
    > KfW-Anteil, über den der Bund nicht verfügen kann, schon dabei. Der
    > Streubesitz macht 68,1% aus, also bei weitem die Mehrheit.

    Kenne Firmen wo Grossaktionäre mit 5% das Handeln der Firmen bestimmen. Grad bei Streubesitz ist das leicht möglich, solltest du eigentlich wissen.

    Deine Argumentation macht wenig Sinn. Du suchst für alles Ausreden und Gegenpäzedenzbeispiele. Wir reden hier aber nicht von einzelnen Problemen, sondern von einem Verhalten, da ist es durchaus möglich einzuschreiten.

    Mal davon ab, wo willst du hin. Deutschland ist im internationalen Vergleich weit zurückgefallen, nicht zuletzt dank Telekom. Willst du das unterstützen? Was willst du mit deiner Argumentation erreichen?

    Gegenargumentation find ich generell gut, hier gehts aber nichtmehr um PillePalle.

  17. Re: Telekom ist nachwievor Monopolist

    Autor: Oktavian 24.05.19 - 10:52

    > der Ausbau und die Förderung von VDSL ist durchaus Thema
    > wenn auch nicht per se reguliert

    Darum ging es hier aber nicht, das Ausbau war (bis auf das Gewerbegebiet) nicht förderungsfähig, da auch der Ausbau der Gemeinde schon ein Überbau gewesen wäre.

    > Kenne Firmen wo Grossaktionäre mit 5% das Handeln der Firmen bestimmen.
    > Grad bei Streubesitz ist das leicht möglich, solltest du eigentlich
    > wissen.

    Naja, jemanden mit 5% als Großaktionär zu bezeichnen, ist schon mutig. Er hält ja nicht mal ne Sperrminorität.

    > Deine Argumentation macht wenig Sinn. Du suchst für alles Ausreden und
    > Gegenpäzedenzbeispiele.

    So ist das halt im Leben, das Leben ist nicht nur schwarz und weiß. Es gibt verschiedene Standpunkte, aus denen man einen Vorgang bewerten kann. Was aus Perspektive der Gemeinde total doof ist, ist aus Perspektive der Telekom absolut sinnvoll. Und die Perspektive der meisten Bürger der Gemeinde kann wiederum eine andere sein.

    > Wir reden hier aber nicht von einzelnen Problemen,
    > sondern von einem Verhalten, da ist es durchaus möglich einzuschreiten.

    Mit welcher rechtlichen Handhabe? Ein spezielles Lex Telekom, dass deren wirtschaftlichen Aktivitäten beschränkt in einem Markt, der keiner Regulierung bedarf? Das wird schon verfassungsrechtlich spannend, da hierdurch die Eigentumsrechte der Aktionäre beschnitten würden. Dafür brauchte es schon eine starke Grundlage.

    > Mal davon ab, wo willst du hin. Deutschland ist im internationalen
    > Vergleich weit zurückgefallen, nicht zuletzt dank Telekom. Willst du das
    > unterstützen? Was willst du mit deiner Argumentation erreichen?

    Ich stelle Tatsachen dar. Jeder Marktteilnehmer verhält sich im Rahmen seiner Möglichkeiten und Perspektive weitgehend rational. Am irrationalsten verhalten sich in aller Regel noch die Privatkunden. Aber auch die haben ja an FTTH wenig interesse, wenn sie die Bandbreite auch anderweitig günstiger bekommen. Sehr rational.

    Und am Versorungsstatus der Gemeinde hier ändert sich wenig, da sie eh schon ausgebaut ist, dann nochmal ausgebaut wird und die Gemeinde jetzt keinen dritten Ausbau mehr möchte.

  18. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Faksimile 24.05.19 - 13:49

    Ich würde nicht davon ausgehen. Ich kenne z.B. einen HVt, der erst in den letzten beiden Jahren mit GF versorgt wurde. Ob das jetzt zusätzliche Leitungen waren, entzieht sich meiner Kenntniss. Aber erst nach diesem Ausbau wurden von dort GF zu überbauenden KVz, ausserhalb des Nahbereiches gezogen.

  19. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: Bonarewitz 24.05.19 - 14:00

    RicoBrassers schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Und es hat auch niemand etwas dagegen, dass die Telekom auch ihre Leitungen
    > erneuert und ausbaut. Wenn dadurch dann aber plötzlich Fördermittel o.Ä.
    > flöten gehen, weil dann die Gemeinde ja eben doch schon mit schnellerem
    > Internet angeschlossen ist, dann ist das einfach Bullshit und hat mit
    > normaler, fairer Konkurrenz absolut nichts mehr zu tun - das ähnelt schon
    > eher der Ausnutzung der Quasi-Monopolstellung seitens der Telekom.

    Kannst du hier bitte einmal Darlegen, welche Fördermittel hier konkret Flöten gegangen sind?

    Danke

  20. Re: Wird zeit das der Telekom mal ein Riegel vorgeschoben wird

    Autor: LinuxMcBook 24.05.19 - 14:11

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde nicht davon ausgehen. Ich kenne z.B. einen HVt, der erst in den
    > letzten beiden Jahren mit GF versorgt wurde. Ob das jetzt zusätzliche
    > Leitungen waren, entzieht sich meiner Kenntniss. Aber erst nach diesem
    > Ausbau wurden von dort GF zu überbauenden KVz, ausserhalb des Nahbereiches
    > gezogen.

    Gibt auch immer noch kleiner HVt die sogar nur über Richtfunk angebunden sind, die Telekom selbst hat da mal vor einiger Zeit auf Youtube ein Video veröffentlicht.

    Die Glasfaser aus den 80er Jahren, mit der angeblich alle HVt angebunden wurden, hätte heutzutage ohnehin nichts mehr gebracht, denn erst seit den 90er Jahren haben Glasfaserleitungen (bzw. ist es vermutlich eher der Mantel) eine Haltbarkeit von über 10 Jahren.

    Deswegen hätte es uns heute auch gar nichts gebracht, wenn man den TV-Kabel Ausbau in den 80er Jahren mit Glasfaser gemacht hätte, wie einige hier im Forum ja immer behaupten ...

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