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Mit YouTube erzielbare Einnahmen

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  1. Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: Micha123456 24.03.14 - 13:38

    Die Forderung von 0,0375 Euro pro Videoaufruf entspricht nicht der Realität bei YouTube.

    Wer am YouTube-Partnerprogramm teilnimmt, kann ganz grob mit einem TKP von 2 bis 4 Euro rechnen. Jetzt ist das zwar ein ganz eigene Formel, wie die tausend Kontakte zustande kommen, der Einfachheit halber will ich aber mal behaupten: es brauch Tausend Videoaufrufe bis man 4 Euro bekommt.

    Mit dem Gema-Bezahl-Vorschlag würden hier schon 37,50 Euro verlangt werden. Diesen Preis könnten nicht mal die Videoportale der TV-Sender bezahlen (Clipfish, MyVideo), obwohl dort höhere Preise aufgrund des Sales-Mix (Fernseh- oder Radiospots zusammen mit Internet-Werbung als Kampagnen-Paket) erzielt werden können. Die sind aber ja auch dank Zweitverwertungsrechten fein raus mit ihren Gebühren.

    Ergo: Sony muss einfach derzeit darauf verzichten, Musikvideos bei YouTube direkt anzubieten. Sollen Sie halt ihr eigenes Videoportal bauen und YouTube einfach nur als technische Plattform nutzen.

    Letztlich sind eigentlich eh die Video-Produzenten dafür verantwortlich, alle nötigen Rechte an ihrem Werk zu haben. YouTube ist hier nichts weiteres als eine technische Plattform, die es ermöglicht Zuschauer zu erreichen.

  2. Re: Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: lester 24.03.14 - 15:24

    Sony hat doch ohnehin sein eigenen Musikvideodienst, jetzt frag mich bitte nicht wie der heisst, Entertainmentdienste sind bei mir hier fast alle gesperrt.

  3. Re: Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: a.nonymous 24.03.14 - 16:31

    Micha123456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Forderung von 0,0375 Euro pro Videoaufruf entspricht nicht der Realität
    > bei YouTube.

    Da ist dir wohl das Komma etwas verrutscht. Laut Artikel sind es "0,375 Cent pro Videoaufruf", also 0,00375 EUR statt 0,0375 EUR. Macht also einen TKP von 3,75 EUR dann, was durchaus etwas machbarer erscheint, auch wenn es nichts darüber aussagt, wie viel der User von dem Video gesehen hat und ob Werbung angezeigt wurde.

    VG

  4. Re: Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: Sarowie 24.03.14 - 18:15

    Micha123456 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Letztlich sind eigentlich eh die Video-Produzenten dafür verantwortlich,
    > alle nötigen Rechte an ihrem Werk zu haben. YouTube ist hier nichts
    > weiteres als eine technische Plattform, die es ermöglicht Zuschauer zu
    > erreichen.
    Nein, Youtube/Google schalten/vermitteln die Werbung. Sie verdienen mit an dem Content. Weil sie mit verdienen, tragen sie auch die Verantwortung mit. Google tut das ja auch - kein Problem an der Stelle. Aber Google ist eben nicht nur Betreiber einer technischen Plattform, sondern auch der Betreiber des Werbenetzwerkes.

  5. Re: Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: Sarowie 24.03.14 - 18:22

    a.nonymous schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da ist dir wohl das Komma etwas verrutscht. Laut Artikel sind es "0,375
    > Cent pro Videoaufruf", also 0,00375 EUR statt 0,0375 EUR. Macht also einen
    > TKP von 3,75 EUR dann, was durchaus etwas machbarer erscheint, auch wenn es
    > nichts darüber aussagt, wie viel der User von dem Video gesehen hat und ob
    > Werbung angezeigt wurde.
    Google hat es aber in der Hand, ob vor dem Video Werbung läuft und wenn ja wie viel. Wer jetzt mit Ad-Blockern kommt, ist sowieso Unfair gegenüber "wem auch immer". Desweiteren hat Google die Definition "was ist ein View" und "woher kommt er" bis zu einem gewissen Grad unter Kontrolle. Deutlicher formuliert:
    Google könnte der GEMA Fantasiezahlen übermitteln und keiner könnte es beweisen.

    Google hat beim Modell "pay per view" sehr viele Stellschrauben in der Hand. Beim Model "Anteil" hingegen noch deutlich mehr - sie könnten z.B. die Videos ohne Werbung zeigen und dann den Einnahmeanteil von 0 Euro abliefern.

  6. Re: Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: nykiel.marek 24.03.14 - 19:01

    Warum sollte Google auf Werbeeinnahmen verzichten wollen? Nur um GEMA eins auszuwischen? Also ich weiß nicht, ich denke nicht das Google in der Sandkasten Liga spielt, immerhin habe sie es geschafft sich mit vielen anderen Verwertungsgesellschaften zu einigen. Es fällt mir schwer zu glauben, dass diese zur schaden ihrer Mitglieder gehandelt haben.
    LG, MN

  7. Re: Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: Das Original 25.03.14 - 09:28

    a.nonymous schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Micha123456 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Forderung von 0,0375 Euro pro Videoaufruf entspricht nicht der
    > Realität
    > > bei YouTube.
    >
    > Da ist dir wohl das Komma etwas verrutscht. Laut Artikel sind es "0,375
    > Cent pro Videoaufruf", also 0,00375 EUR statt 0,0375 EUR. Macht also einen
    > TKP von 3,75 EUR dann, was durchaus etwas machbarer erscheint, auch wenn es
    > nichts darüber aussagt, wie viel der User von dem Video gesehen hat und ob
    > Werbung angezeigt wurde.


    vor allem sollte man sich als komponist überlegen, ob man wirklich seinen lebensunterhalt mit dem schalten von werbung für finanzprodukte und kontaktbörsen verdienen will, und nciht lieber vielleichtmit seiner musik.

    wer seine musik auf youtube verbreitet, und dabei erwartet, dass er bereits mit dem verbreiten in die schwarzen zahlen kommt, der hat irgendwie überhaupt nichts verstanden.

    man kann auf diese art und weise entweder seine werke kostenfrei zur verfügung stellen, oder für seine releases auf itunes oder CD webrung machen. im letzteren fall zahlst du dann als komponist für das verbreiten schon gema gebühren, was sich aber trotzdem noch lohnen kann, wenn du es richtig machst.

  8. Re: Mit YouTube erzielbare Einnahmen

    Autor: Trockenobst 25.03.14 - 10:40

    Das Original schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wer seine musik auf youtube verbreitet, und dabei erwartet, dass er bereits
    > mit dem verbreiten in die schwarzen zahlen kommt, der hat irgendwie
    > überhaupt nichts verstanden.

    Lady Gaga hat > eine Milliarde Views bei Youtube.
    http://blog.sfgate.com/abraham/2011/10/15/justin-bieber-lady-gaga-rihanna-music-videos-most-viewed-on-youtube/

    Das sollte im Jahr etwa 10++ Millionen bringen. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber mit schon 10% von diesem Geld könnte ein "Künstler" extrem gut leben, vor allem wenn es nicht der einzige Weg ist an Geld zu kommen.

    Youtube ist das neue MTV. Wenn dir der Channel gehört, kannst Du extrem lukrative Dinge machen, auch wenn Du nicht Lady Gaga bist. Lindsay Stirling ist so ein "Youtube Star". Sie kann mir ihrer Violine und den Videos dort bereits sehr komfortabel von Youtube Ads alleine Leben:
    http://www.billboard.com/biz/articles/news/digital-and-mobile/5748117/youtube-30-are-they-paying-enough-from-the-magazine

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