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Als die LKW-Maut eingeführt wurde hieß es "keine Kennzeichen-Scans!"

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  1. Als die LKW-Maut eingeführt wurde hieß es "keine Kennzeichen-Scans!"

    Autor: Nasenbaer 17.10.13 - 20:59

    Und jetzt schreien schon die ersten außerhalb der Polizei danach. Naja Mutti wird das schon durchwinken - gerade ohne FDP werden solche Sachen noch leichter.
    Obwohl ich sicher kein Freund dieser "Gurkentruppe" bin. ;D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.13 21:00 durch Nasenbaer.

  2. Re: Als die LKW-Maut eingeführt wurde hieß es "keine Kennzeichen-Scans!"

    Autor: ekueku 18.10.13 - 05:47

    Es war, wie man sieht, gar nicht nötig, das Mautsystem für die Aufklärung des ungewöhnlichen Falles in den Kennzeichenscan einzuspannen.

    Es geht darum, das Mautsystem nicht für die bequeme Erfassung auf Knopfdruck einzurichten, das Scannen würde in dem Fall für die Behörden schnell zum Alltagsgeschäft werden und das hieße letztlich eine Entwicklung hin zu Massenüberwachung Tag für Tag, was wir (die betroffene Gesellschaft) nicht wollen. Die reichlich unbequeme, aber nicht unmögliche, zielgerechte Erfassung mittels dem mobilen Gerätepark reichte im vorliegenden Fall zu dessen Aufklärung aus.

    Motto: Aus und Vorbei!

    Nichtsdestotrotz war die Massenüberwachung bzw. Nachkontrolle des Mobilfunknetzes über Standortdaten usw. an geografisch ganz anderer Stelle vor einiger Zeit sehr wohl gerechtfertigt, da sich in jenem Fall bekanntermaßen einige dutzend oder vll. sogar hunderte Politkriminelle zur Begehung von Straftaten verabredeten. Und dazu gibt es eine gesetzliche Aufklärungspflicht der Polizei!

    OBACHT, Leute!
    Es ist die Demokratie, welche Euch bespitzelt und
    es sind Demokraten, die Euch verprügeln!
    Freiheit statt Angst! - Freiheit statt Demokratie!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.13 05:48 durch ekueku.

  3. Re: Als die LKW-Maut eingeführt wurde hieß es "keine Kennzeichen-Scans!"

    Autor: Marib 18.10.13 - 08:27

    ekueku schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nichtsdestotrotz war die Massenüberwachung bzw. Nachkontrolle des
    > Mobilfunknetzes über Standortdaten usw. an geografisch ganz anderer Stelle
    > vor einiger Zeit sehr wohl gerechtfertigt, da sich in jenem Fall
    > bekanntermaßen einige dutzend oder vll. sogar hunderte Politkriminelle zur
    > Begehung von Straftaten verabredeten. Und dazu gibt es eine gesetzliche
    > Aufklärungspflicht der Polizei!

    Als in Berlin 3 Jahre lang Auto in Brand gesteckt worden sind, sind 4,2 mio. Datensätze erhoben worden. Einfach direkt den kompletten Block abgehört. So muss das sein.

    Ich frag mich aber was die beste Überwachung bringen soll, wenn sowas passiert:

    Als in Heilbronn die Polizistin erschossen wurde und ihr Kollege schwer verletzt am Boden lag, war ich gerade in relativer Nähe. Ich war allerdings gerade auf dem Weg zum Bahnhof und raus aus der Stadt.
    Ich hab mich noch gewundert warum soviel Polizei dort unterwegs gewesen ist, konnte aber problemlos in meinen Zug einsteigen und wegfahren.
    Die Maßnahmen der Polizei?
    - Handynetz abgeschaltet, komplett tot und keine Verbindung
    - Alle Bundesstraßen abgeriegelt, mit Spiegeln und Hunden jedes einzelne Auto untersucht
    - Mit Helikoptern über der Stadt gekreist.
    Wofür? Dafür das jemand in den Zug einsteigen und wegfahren kann, bei einer Tat die einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt ist?

    Es werden Daten gesammelt um Daten zu sammeln. Und das ist der falsche Weg.

  4. Re: Als die LKW-Maut eingeführt wurde hieß es "keine Kennzeichen-Scans!"

    Autor: myztic 18.10.13 - 09:00

    Es stimmt, als die Mautbrücken aufgebaut wurde hieß es "Keine Überwachung des Verkehrs". Schon kurze Zeit später wurden die Mautbrücken erfolgreich genutzt um einen Vergewaltiger zu stellen.
    Ich will nicht das ich überwacht werde, ich will nicht das Systeme zweckendfremdet werden und ich will nicht in einem Überwachungsstaat leben.
    Das Problem bei der Sache ist mit folgendem Beispiel vielleicht etwas näher zu bringen:
    Wenn jemand meiner Tochter etwas antun würde und auch nur die geringste Chance besteht den Typen zu finden indem man Mobilfunkdaten mit Daten von Mautbrücken kombiniert, wäre ich der Erste der fordert das es möglich gemacht werden muss. Und dann sollte derjenige beten das die Polizei ihn vor mir in die erwischt...

    Man kann vielleicht den Standpunkt der Strafverfolgungsbehörden etwas besser verstehen wenn man Opfer im Bekanntenkreis hat.

  5. Re: Als die LKW-Maut eingeführt wurde hieß es "keine Kennzeichen-Scans!"

    Autor: Marib 18.10.13 - 09:36

    myztic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann vielleicht den Standpunkt der Strafverfolgungsbehörden etwas
    > besser verstehen wenn man Opfer im Bekanntenkreis hat.

    Klar ist man eher interessiert, wenns einen persönlich betrifft. Was aber passiert wenn ein Unschuldiger durch Zufälle in Verdacht gerät?
    Wenn du zufällig nen Bekannten hast, der über 3 Ecken irgendwie mit Terroristen/Schwerverbrechern/Betrügern oder sonstwas in zusammenhang gerät?
    Wenn alles von dir durchleuchtet wird?
    Klar kann man sagen, dass man nichts zu verbergen hat. Aber es hat niemanden zu interessieren, dass ich nichts zu verbergen habe.

  6. Re: Als die LKW-Maut eingeführt wurde hieß es "keine Kennzeichen-Scans!"

    Autor: myztic 18.10.13 - 10:37

    Ich schrieb ja auch, dass ich gegen die Totalüberwachung bin. Ich finde aber auch, dass im Rahmen einer Ermittlung in begrenztem Rahmen Daten erfasst werden müssen. Erfassung, Auswertung, Speicherung und Löschung müssen aber in engem Rahmen passieren und dieser Rahmen muss auch wieder überwacht werden.
    Es müssen auch alle Quellen die erreichbar sind zur Erfassung genutzt werden.

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