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Für irdische Anwendung überflüssig

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  1. Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Netzweltler 13.02.17 - 14:11

    Da reicht der große, natürliche Fusionsreaktor namens "Sonne" völlig. Über PV, Solarwärme und Wind steht mehr als genug Energie zur Verfügung.

    Anders sieht es für erdferne (bemannte) Raumfahrt zu anderen Planeten oder sogar anderen Sonnensystemen aus. Da wird Kernfusion imho unbedingt benötigt.
    Auf dem Mond als Basis könnte man genug He3 ernten. Und dort würde es auch Sinn machen, geeignete Fusionreaktoren zu entwickeln.

  2. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Eheran 13.02.17 - 14:18

    "[xyz] reicht völlig"
    Das ist ja schön, dass dir das reicht.
    Es gibt aber wohl Regionen oder Haushalte, die auch im Dunklen Winter bei Windstille noch ganz normal leben wollen.
    Dazu kommt noch der enorme Platzbedarf für diese Lösungen, hat nicht jeder.

    Eine saubere Energiequelle die 24/7 läuft und die Grundlast abdeckt ist sinnvoll.

  3. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 13.02.17 - 14:21

    Zu Helium 3:
    https://www.golem.de/news/helium-3-die-utopie-im-weltraum-1512-117966.html

    Das Problem mit PV sind Tage, Tages- und Jahreszeiten zu denen sehr wenig Strom erzeugt wird. Die Speicher die dafür müssen *ernsthaft* groß sein. Derzeit gibt es Größenordnungsmäßig ~40 Gigawattstunden Speicherkapazität in Deutschland. An einem einzigen Tag werden in Deutschland aber eher sowas um die 1800 Gigawattstunden Strom verbraucht.

    Die Pläne, Strom als Gas zu speichern und aus dem Gas wieder Strom zu gewinnen, würden durchaus die Größenordnung erreichen können. Allerdings beträgt die praktische Effizienz von dem Prozess irgendwas um die 33 Prozent.

    Zu alledem kommt noch die praktisch erreichte Leistungsdichte der Anlagen von 4 Megawatt pro Quadratkilometer (Solarpark Lieberose - über das Jahr gemittelt) bis 10 Megawatt pro Quadratkilometer (Andasol in Spanien).

    Frank Wunderlich-Pfeiffer - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Raumfahrt Podcast http://countdown-podcast.de/

  4. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: AlexanderZilka 13.02.17 - 14:28

    Überflüssig ist nur ihr schwachsiniger Kommentar. Mit Wind, Wasser und Sonne lassen sich Kernkraft nicht vollkommen ersetzen. Dafür gibt es bis jetzt nur die alternative von Gaskraftwerken. Diese sind aber wiederum nicht CO2 neutral.

    Schon jetzt haben wir für unsere bestehende Stromnetze zu viel Strom aus Wind und Sonne und zu wenig Strom zu Zeiten wo keine Sonne scheint und auch kein Wind weht. Uns fehlen uns zum einen die Speicher um all den produzierten aber auch benötigten Strom zu speichen. Zudem brauchen wir mehr Netzekapazitäten um lokal Stromspitzen aufzufangen. Schon jetzt stehen Windkraftwerke eifnach still damit uns Lokal nicht irgendwo die Netze um die Ohren fliegen.

    Selbst wen wir alle diese Probleme in den Griff bekämen. Genügend Leitungen. Genügend Speicher.... wäre am Schluß trotzdem einfach nicht genügend Platz um alles aus Wind und Sonne zu gewinnen. Selbst wen wir jeden Quadratzentimeter Fläche auf der Erde zubetonieren, reicht es nicht für den prognoszierten Energiebedarf der wachsenden Erdbevölkerung der nächsten Generationen zu decken.
    Bestes Beispiel ist Windkraft. Schon jetzt sind unserer Strände zu gebaut. Kein Platz mehr. Mehr geht nur noch auf der Hochsee, was wieder teuer wird. Oder im inland. Aber nur wo? Kein Wutbürger will so ein schönes Windrad vor seinem Haus haben. Daher Windkraft ist endlich. Bei Sollar sieht es nicht anders aus. Dächer, Straße und nicht anders Nutzbare fläche.... Oder sollen wir Ackerfläche zu Betonieren? Kein Platz für ihre Utopia.

    Daher Unsinn. Fusion wird die Primär Energie der Zukunft. Sie kann zu Lastzeiten hochgefahren werden. Und bei Last spitzen Runtergefahren. Ihr Rohstoff ist auf der Erde nahezu unbegrenzt vorhanden. Der radioaktive Müll aus strahlung überschaubar. Die Energiemengen, die Kraft der Sonne, die aber unmittelbar hier produziert werden können sind gewaltig, und können den Energiehunger für die nächsten 1000 Jahre decken.

    Aber Fliegen sie mal ruhig weiter zu anderen Sternen.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.17 14:43 durch AlexanderZilka.

  5. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Muhaha 13.02.17 - 14:50

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt aber wohl Regionen oder Haushalte, die auch im Dunklen Winter bei
    > Windstille noch ganz normal leben wollen.

    Energiespeicher sind kein Problem. energieeffizientes Bauen ist kein Problem, Einkauf von Strom aus sonnigen, windigeren Problem bei geringerer Eigenproduktion ist kein Problem.

    > Dazu kommt noch der enorme Platzbedarf für diese Lösungen, hat nicht
    > jeder.

    Ich muss hier keine gigantischen Solarkraftanlagen aufstellen, wenn ich diese z.B. in die Sahara knallen kann.

    > Eine saubere Energiequelle die 24/7 läuft und die Grundlast abdeckt ist
    > sinnvoll.

    Nein, nicht DIE EINE Energiequelle, sondern der Mix aus allen möglichen Quellen, nah und fern, selbst erzeugt und eingekauft, ist die Zukunft.

  6. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: M.P. 13.02.17 - 15:00

    Wenn man

    "Ist die Energie der Zukunft"

    durch

    "Könnte die Energie der Zukunft werden"

    ersetzt, ist man etwas realistischer.

    Ich erachte das technische Problem der Speicherung des Überschusses aus Wind- und Sonnenarmen Zeiten näher an der Lösung, als einen Fusionsreaktor mit signifikantem Energieüberschuss...

  7. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Eheran 13.02.17 - 15:15

    >Energiespeicher sind kein Problem.
    Wann wurde das Problem denn gelöst und wer hat den Nobelpreis bekommen? Habe ich alles verpasst.

    >Ich muss hier keine gigantischen Solarkraftanlagen aufstellen, wenn ich diese z.B. in die Sahara knallen kann.
    Und wie kommt der Strom hier her?
    Was ist mit der unglaublichen Abhängigkeit die wir von diesem Land dann haben?

    Man muss in etwa folgende Mengen an Solarkraft bauen:
    So viel, dass man bei viel Sonne sich selbst versorgen kann. Das ist irgendwie machbar in diesem Jahrhundert.
    Dann so viel mehr, dass man trotz verlusten noch entsprechend viel extra hat zum einspeichern für die Nacht. (Faktor ~2) Und natürlich der Speicher dafür - ¤¤.
    Dann noch mal so viel mehr, dass man auch in der dunklen Jahreszeit (Faktor 5? 10?) davon leben kann. Denn alternativ unglaublich viel Energie speichern geht nicht. Von anderen, politisch auch noch instabilen Ländern von einen auf den anderen Moment in die Steinzeit katapultiert werden geht ebenfalls nicht.

  8. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Vögelchen 13.02.17 - 15:39

    Also die Speicherung der Energie ist sicherlich näher an einer Lösung und reversibler machbar als die Vorstellung, jeder in der sibirischen Einöde hätte seinen kleinen, gesunden, völlig harmlosen und keine Schadstoffe produzierenden Kernreaktor in der Kammer stehen!

    Aber die Konzerne wollen sicher lieber die möglichst dezentrale Großlösung, das Monopol wie einst bei der hochgradig durch Subventionen und Ausnahmeregelungen geförderten Kernspaltung und die Leute fallen auf die identischen Versprechen wieder herein.

    https://www.youtube.com/watch?v=o0UVZ3MrNd8

  9. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: wasabi 13.02.17 - 15:56

    > Selbst wen wir
    > jeden Quadratzentimeter Fläche auf der Erde zubetonieren, reicht es nicht
    > für den prognoszierten Energiebedarf der wachsenden Erdbevölkerung der
    > nächsten Generationen zu decken.
    Quelle? Ich lese immer wieder sowas:
    http://www.trendsderzukunft.de/solarenergie-so-viel-platz-braeuchten-wir-um-die-erde-mit-strom-zu-versorgen/2015/04/23/
    Ja, das ist nur der aktuelle zustand, der Bedarf wird wachsen. Aber du übertreibst dennoch deutlich. .

    Bei Photovoltaik sehe ich immer wieder den Vorteil, das da nicht zwingend Fläche extra für frei gemacht werden muss. Schon wenn man man einfach nur die jetzt schon bebauten Flächen mit Photovltaik ausstatten würde hätte man einiges gewonnen. Ich schau vom Büro aus auf das Dach den Düsseldorfer hauptbahnhofs und denke mir jedes mal: "Was eine hässliche, riesige ungenützte Fläche! Könnte man super mit PV zupfpflastern!"

  10. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Butterkeks 13.02.17 - 16:22

    Wind- und Solarkraft ergänzen sich wenigstenshierzulande ziemlich gut, Ersteres liefert nämlich im Winter bzw. nachts mehr Strom als Zweiteres und umgekehrt.

    Im Inland gibt es ja wie du sagtest noch verwendbare freie Flächen, der Unwille einiger Menschen ist allerdings ein schwaches Argument. Es mag ja auch keiner ne Autobahn vor der Haustür haben...

    Außerdem kann dem z.B. mit Marketing oder Beteiligungsmöglichkeiten für Anwohner entgegengewirkt werden.

  11. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Anonymer Nutzer 13.02.17 - 16:40

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich muss hier keine gigantischen Solarkraftanlagen aufstellen, wenn ich
    > diese z.B. in die Sahara knallen kann.

    In die Savanne, Tundra, oder Steinwüste, aber keinesfalls in eine Sandwüste, welche weder ein festen Stand bietet, noch flach ist und zudem durch Sandstürme die Paneele verschmutzen, beschädigen, oder Metertief unter Sand begraben könnte.

  12. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Netzweltler 13.02.17 - 16:56

    Frank Wunderlich-Pfeiffer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu Helium 3:
    > www.golem.de
    Es geht nicht um irdische Kernfusion mit lunarem He3.
    Das He3 auf der "Startrampe" Mond aber wäre ideal für die Energieversorgung bei Tiefenraummissionen. Denn dann muß der Brennstoff nicht mühsam per Raketen von der Erde in den Raum gehievt werden.
    > Das Problem mit PV sind Tage, Tages- und Jahreszeiten zu denen sehr wenig
    > Strom erzeugt wird. Die Speicher die dafür müssen *ernsthaft* groß sein.
    > Derzeit gibt es Größenordnungsmäßig ~40 Gigawattstunden Speicherkapazität
    > in Deutschland. An einem einzigen Tag werden in Deutschland aber eher sowas
    > um die 1800 Gigawattstunden Strom verbraucht.
    Ein Teil der Probleme läßt sich üner den existierenden Stromverbund lösen.
    > Die Pläne, Strom als Gas zu speichern und aus dem Gas wieder Strom zu
    > gewinnen, würden durchaus die Größenordnung erreichen können. Allerdings
    > beträgt die praktische Effizienz von dem Prozess irgendwas um die 33
    > Prozent.
    Durch die regenerative Natur der verwendeten Energie ist die Effizienz zweitrangig. Außerdem sind da Verbesserungen mit Sicherheit noch möglich, Rom wurde auch ncht an einem Tag erbaut.
    > Zu alledem kommt noch die praktisch erreichte Leistungsdichte der Anlagen
    > von 4 Megawatt pro Quadratkilometer (Solarpark Lieberose - über das Jahr
    > gemittelt) bis 10 Megawatt pro Quadratkilometer (Andasol in Spanien).
    Und?

  13. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Moe479 13.02.17 - 16:59

    atomenergie ist die teuerste aller energien, wir wissen nur noch nicht so genau wie teuer sie uns noch zu stehen kommt ...

    die atom-energie-liferanten sind heute wieder (oder immer noch?) volkseigene betriebe, da nicht eineinmal ihre rücklagenschreibung(!) die rückbaukosten für den mist auch nur ansatzweise abdecken wird, und schäden damit/apokalypsen lassen sich nur schwerlich versichern ... egal was jemand für schuldscheine auszuschreiben sucht, wenn er sie nicht auslösen kann sind diese nicht einmal das papier dazu wert, ist das alles nur eine blase die platzen wird.

    und ja, das war fundamentale wirtschaftskritik am montag!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.17 17:02 durch Moe479.

  14. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: theonlyone 13.02.17 - 17:54

    Fusionsenergie hätte den netten Effekt das man an viel Energie kommt ohne Abhängig von der Außenwelt zu sein und das 24/7.

    Hat man das mal gewährleistet kann man seine Energie großzügig speichern, auch Ineffizient.

    ----

    Problematik bei Energie die nicht zuverlässig kommt sind große Schwankungen im Stromnetz und eben keine Gewährleistung das man die Leistung bekommt die man braucht.

    ----

    Grundsätzlich kann man sehr effektive Sonnenenergie Kraftwerke bauen und damit praktisch den ganzen Bedarf der Haushalte locker abdecken.

    Der Bedarf der Industrie ist unweit höher und da hat man eben das Problem das praktisch durchgehend viel Energie gebraucht wird und zusätzlich zu Spitzen "noch" mehr.


    Demnach, ein Mix aus umweltfreundlichen Energien und eine Sicherheit aus hoch zuverlässigen Energiequellen ist unverzichtbar, egal wie sehr man Atomkraft aus Überzeugung ablehnt (ist letztlich immer noch besser als Kohle und andere Verbrennung).

    Hauptproblem bei Kraftwerken ist das sie nicht erneuert werden und dann 30+ Jahre vor sich hingammeln bis sie abgeschrieben sind (jedes Jahr das ein so altes Kraftwerk weiter läuft ist barer Gewinn, aber eben auch ein immer größeres Risiko).


    ----

    Atommüll muss kein Müll bleiben, gerade wenn man an der Forschung dran bleibt kann man aus dem Müll immer noch etwas raus holen und im Zweifel kann man seine radioaktiven Stoffe eben beschleunigen in ihrem Zerfall.

    Atomkraft abzulehnen einfach nur aus einer Rosa-Brille ist schlichtweg blödsinnig.
    Genauso blödsinnig wäre alle Energie nur mit Atomkraft umzusetzen (gerade weil man viel lieber wenige Atomkraftwerke hat die dann aber bitte auch aktuell gehalten werden und nicht vor sich hin schimmeln).

  15. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: tingelchen 13.02.17 - 18:28

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es gibt aber wohl Regionen oder Haushalte, die auch im Dunklen Winter
    > bei
    > > Windstille noch ganz normal leben wollen.
    >
    > Energiespeicher sind kein Problem. energieeffizientes Bauen ist kein
    > Problem, Einkauf von Strom aus sonnigen, windigeren Problem bei geringerer
    > Eigenproduktion ist kein Problem.
    >
    Energiespeicher sind durchaus ein Problem. Die einzigen Lösungen die es gibt liegen in ihren größten Ausbauten im Bereich der beiden letzten Tesla Meldungen vor. Diese Energiespeicher sind aber nicht dazu da um ein ganzes Land über Stunden hinweg mit Energie zu versorgen. Sondern um Überproduktionen zu speichern und bei Lastspitzen wieder ab zu geben. Da die Generatoren zu träge sind um schnell auf Lastwechsel reagieren zu können.
    Und was dein Energie effizientes bauen angeht. Das hat nichts mit elektrischer Energie zu tun. Hier sogar im Gegenteil. Auf Grund aufwändiger Anlagen für Heizung und Belüftung wird in der Basis sogar mehr elektrische Energie benötigt als mit einer alten Ölheizung.

    > > Dazu kommt noch der enorme Platzbedarf für diese Lösungen, hat nicht
    > > jeder.
    >
    > Ich muss hier keine gigantischen Solarkraftanlagen aufstellen, wenn ich
    > diese z.B. in die Sahara knallen kann.
    >
    Ja, irgendwo scheint immer die Sonne. Auf die Idee bin ich früher auch gekommen. Da gibt es nur ein kleines Problem. Nennt sich Widerstand. Nein nicht der menschliche, sondern der elektrische. Auch bekannt als Ohm. Von der Sahara bis hier zu uns muss die Energie über mehrere Tausend Kilometer transportiert werden. Das ist schon bei den kurzen Strecken innerhalb eines Landes ein Problem.

    > > Eine saubere Energiequelle die 24/7 läuft und die Grundlast abdeckt ist
    > > sinnvoll.
    >
    > Nein, nicht DIE EINE Energiequelle, sondern der Mix aus allen möglichen
    > Quellen, nah und fern, selbst erzeugt und eingekauft, ist die Zukunft.
    >
    Zu dem Mix gehört aber auch ein Fusionsreaktor. Es gibt nur eine einzige zuverlässige, als umweltfreundlich und regenerativ bezeichnete, Energiequelle und diese lautet: Gezeitenkraftwerk. Denn diese hat solange bestand bis entweder der Mond verschwindet oder das Meer. Beides ist in den nächsten 10.000 Jahren nicht zu erwarten.
    Alle anderen Quellen sind situativ. Windkraft geht nur bei Wind in einem Bereich min-max. Darüber hinaus geht nichts. Solar nur wenn die Sonne scheint. Was selbst bei Tag nicht gegeben sein muss. Stauseen nur solange auch genug Wasser vorhanden ist. Was mitunter ein nicht zu verachtendes Problem ist. Sehen wir mal von den Umweltproblemen ab.

    Geothermie zählt zwar auch zu der Kategorie umweltfreundlich und regenerativ. Jedoch hab ich sie absichtlich ausgelassen. Da die Nebenwirkungen katastrophal sind -> Erdbeben. Vorausgesetzt man entzieht beim Bau dem Boden nicht das Wasser, sondern führt es dem Boden in einem Kreislauf auch wieder zu. Da gibt es nämlich so einige Werke die das vernachlässigen. Was dann alles andere als Umweltfreundlich ist und noch mehr Probleme als Erdbeben verursacht.

    Fusionsreaktoren sind eine Lösung für die Zukunft um den durchgehenden Energieverbrauch eines Landes zu decken. Sie sind in der Lage mehr Energie mit weniger Material als ein AKW zu produzieren und der "Abfall" hat weit kürzere Zerfallsraten als Uran. Für Sonden, Raumschiffe oder Raumstationen ist ein Fusionsreaktor natürlich auch sehr nützlich. Auch wenn Strahlung eines AKW's bei einer Raumstation oder einem Raumschiff (für Menschen) gemessen an der Strahlenbelastung im Weltall noch das geringste Problem ist.

  16. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Oldy 13.02.17 - 18:31

    Das Land, das zuerst funktionierende Billigenergie erzeugen kann, macht einen enormen Wirtschafts- und Wohlstandssprung. Für eine Industrieansiedlung dürfte dies das Land der Wahl sein. Erst recht der Industriebereich mit einem hohen Energiebedarf.

  17. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: FreiGeistler 13.02.17 - 18:37

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf dem Mond als Basis könnte man genug He3 ernten. Und dort würde es auch
    > Sinn machen, geeignete Fusionreaktoren zu entwickeln.

    Lohnt sich nicht. Das ist auch dort so dünn gesäht, dass selber herstellen energetisch günstiger wäre.

    edit: Frank war schneller.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.17 18:41 durch FreiGeistler.

  18. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: quasides 13.02.17 - 18:50

    imma diese ökofreaks mit ihren superunökologischen ideen.

    PV anlagen in der größe das sie den bedarf ganzer länder dekcen sind unglaublich groß.
    um ein konventionelles AKW zu ersetzen brauchst du etwa 25km² in mitteleuropa.
    in aquatornähe ist das verhältniss deutlich besser aber auch nicht berauschend.


    die materialien udn resourcen die so eine riesen PV anlage im laufe seiner 30 jahre lebenszeit verbrät ist auch nicht ohne. und ien kraftwerk das nur 30 jahre läuft ist alles andere als resourcenschonend oder gar finanzierbar.

    ganz vergssen auch die entsorgung von tausenden km² die wir für den weltbedarf alle 30 jahre neu brauchen. von den gigantischen smartnetzen und batteriestationen gar nicht erst zu reden.

    der resourcenaufwand ist stand technik heute einfach immens unökologisch. windkraftwerke sind sowieso ein thema für sich.

    LFTER akws und Fusion sind die zukunft.

    Erneuerbare energien werden wenns gut läuft mit rückenwind etwa 10-15% beschaffen können das wars dann aber auch und auch das erst in 30 jahren.

  19. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: lattenegal 13.02.17 - 19:03

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da reicht der große, natürliche Fusionsreaktor namens "Sonne" völlig. Über
    > PV, Solarwärme und Wind steht mehr als genug Energie zur Verfügung.

    ohne dich angreifen zu wollen, aber das ist totaler scheiss. das reicht hinten und vorne nicht aus.

  20. Re: Für irdische Anwendung überflüssig

    Autor: Wezza 13.02.17 - 19:05

    Oh Gott...
    EE, 37% Anteil am Netto-Stromverbrauch (Endenergie) in Deutschland. Mehr sage ich nicht zu deinen abstrusen Behauptungen.

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