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  5. › Kernfusion: Angewandte Science-Fiction

Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

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  1. Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: McWiesel 13.02.17 - 19:52

    Wie stiefmütterlich wird diese Technologie eigentlich behandelt? Für nahezu jedes 'moderne' Waffensystem sind für Forschung, Bau, Instandhaltung und Verschrottung zweistellige Milliardenbeträge überhaupt kein Thema, aber für das hier, dass schlussendlich die einzige mögliche Vision ist das Problem der Menschheit auf diesem Planeten zu lösen, wird jahrelang auf Sparflamme geforscht.

    Schön wenn die Grünhirne meinen, man könnte künftig Energie sparen, die Praxis zeigt jedoch, dass vielleicht das einzelne Gerät sparsamer ist als sein Vorgänger, dafür haben wir heutzutage eben bis zu 4 Fernseher mit jeweils 3 Zuspielgeräten dran, statt früher nur einen. Der Gesamtverbrauch steigt immer weiter gigantisch an. Und dann kommen die richtigen Probleme.... z.B. Meerwasser-Entsalzungsanlagen, damit für die explodierende Anzahl der Menschen überhaupt Nahrung angebaut werden kann, dazu Elektromobilität und alles was nach nach der Öl-Epoche eben kommen wird.

    Wir haben null Lösungen dafür. Stattdessen forschen wir weiter in Sackgassen wie Kohle- und Gaskraftwerke oder pflastern Landschaften mit Solarpanels zu. Es ist einfach schade, dass trotz aller Globalisierung die Menschheit keine internationale Krafanstrenungen hinkriegt, nicht mal sowas wie Klimaschutz.

    Die Kernfusion ist doch letztendlich lösbar, hätte man hier die Mittel die letzten 30 Jahre aufgestockt und das konsequent weiterbetrieben, hätten wir heute garantiert schon mal verwendbare Lösungen. Zu Kriegszeiten vollbringt man in kürzester Zeit stets technische Wunder (Kernspaltung...), aber in Friedenszeiten ist alles andere Wichtiger, als an die Zukunft zu denken...

  2. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: ArcherV 13.02.17 - 20:51

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie stiefmütterlich wird diese Technologie eigentlich behandelt? Für nahezu
    > jedes 'moderne' Waffensystem sind für Forschung, Bau, Instandhaltung und
    > Verschrottung zweistellige Milliardenbeträge überhaupt kein Thema, aber für
    > das hier, dass schlussendlich die einzige mögliche Vision ist das Problem
    > der Menschheit auf diesem Planeten zu lösen, wird jahrelang auf Sparflamme
    > geforscht.

    +1 so much!

    Vor allem, wenn das alles irgendwann funktioniert, könnte die Kernfusion sicher eines DER Erfindungen der Menschheit werden - ähnlich wie das Telefon oder der Mikroprozessor.

    Man denke sich einmal die Anwendungsmöglichkeiten wenn man "unbegrenzt" saubere Energie erzeugen könnte.

    - keine Kohlekraftwerke mehr
    - keine elendigen Windrad-Parks mehr (einfach nur unschön, laut und sie verbrauchen viel Platz)
    - etc.

    Für die Raumfahrt wäre es natürlich auch super.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.17 20:54 durch ArcherV.

  3. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: spitfire_ch 13.02.17 - 21:20

    Wenn es denn überhaupt jemals funktionieren wird. Es könnte genau so gut sein, dass man jahrelang Unsummen reinpumpt und irgendwann festellen muss, dass Kernfusion praktikabel einfach nicht umsetzbar ist.

  4. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: McWiesel 13.02.17 - 21:32

    ArcherV schrieb:

    > Man denke sich einmal die Anwendungsmöglichkeiten wenn man "unbegrenzt"
    > saubere Energie erzeugen könnte.
    >
    > - keine Kohlekraftwerke mehr
    > - keine elendigen Windrad-Parks mehr (einfach nur unschön, laut und sie
    > verbrauchen viel Platz)
    > - etc.
    >
    > Für die Raumfahrt wäre es natürlich auch super.

    Das würde die Menschheit noch radikaler verändern als es Buchdruck, Auto und Internet zusammen getan hat.
    Wenn man nur kurz überlegt, wie teuer die Energieproduktion selbst in den Industrieländern ist und auf was man alles verzichtet, nur weil der Strom dafür unbezahlbar ist, dann würde kostengünstige Energie die Gesellschaft revolutionieren. Es würde schlussendlich das gesamte Dritte-Welt-Problem lösen und die Klimakatastrophe entschärfen, da fossile Energieträger überhaupt nicht mehr diese Notwendigkeit hätten wie heute.

    Aber genau da sind wir beim Punkt: Noch hockt da das Geld und die Macht und jegliche Technologie, die den Wert des Öls senken könnte, wird sabotiert. Auch weil man nicht erkennt, dass man aus dem Rohstofföl so viel mehr machen könnte, als ihn zu Millionen von Kubikmetern zu verbrennen... Und in dem Fall geht die Atomlobby mit der Öl-Lobby sogar Hand in Hand...

  5. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: McWiesel 13.02.17 - 21:37

    spitfire_ch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es denn überhaupt jemals funktionieren wird. Es könnte genau so gut
    > sein, dass man jahrelang Unsummen reinpumpt und irgendwann festellen muss,
    > dass Kernfusion praktikabel einfach nicht umsetzbar ist.

    Dass es grundsätzlich funktioniert, dafür haben wir ein hell leuchtendes Beispiel am blauen Himmel. Welche neue Technologie ist von Anfang an serienreif, effizient, preiswert und fehlerfrei? Wie lange war der Weg zum ersten Spaltungsreaktor, der wirklich funktionierte und am Ende sogar wirtschaftlich war (sofern er das jemals ohne Subventionen ist)? Klar, Kernspaltung ist einfacher. Aber hier die Flinte ins Korn zu werfen können wir uns schlichtweg nicht leisten. Irgendwann ist Erdöl und Kohle aufgebraucht bzw. noch vorher haben wir unsere Welt zum Aschekasten heruntergeritten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.02.17 21:42 durch McWiesel.

  6. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: ArcherV 13.02.17 - 22:35

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das würde die Menschheit noch radikaler verändern als es Buchdruck, Auto
    > und Internet zusammen getan hat.
    > Wenn man nur kurz überlegt, wie teuer die Energieproduktion selbst in den
    > Industrieländern ist und auf was man alles verzichtet, nur weil der Strom
    > dafür unbezahlbar ist, dann würde kostengünstige Energie die Gesellschaft
    > revolutionieren. Es würde schlussendlich das gesamte Dritte-Welt-Problem
    > lösen und die Klimakatastrophe entschärfen, da fossile Energieträger
    > überhaupt nicht mehr diese Notwendigkeit hätten wie heute.

    Jap!
    Wären ein riesen Schritt in Richtung Gesellschaft ala Star Trek... *träum*... ob wir das noch miterleben? (bin 24)

    > Aber genau da sind wir beim Punkt: Noch hockt da das Geld und die Macht und
    > jegliche Technologie, die den Wert des Öls senken könnte, wird sabotiert.
    > Auch weil man nicht erkennt, dass man aus dem Rohstofföl so viel mehr
    > machen könnte, als ihn zu Millionen von Kubikmetern zu verbrennen... Und in
    > dem Fall geht die Atomlobby mit der Öl-Lobby sogar Hand in Hand...

    Jap...
    Aber so Projekte wie z.B. der ITER finde ich einfach super. Wenn man sich mal anschaut wer alles mitarbeitet sieht man ja auch, dass es Länder übergreifend funktioniert.

  7. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: tg-- 13.02.17 - 23:32

    Einfach nur Geld auf das Problem zu werfen funktioniert eben auch nicht.
    ITER ist mit bislang etwa 15 Mrd. Euro anscheinend hinreichend finanziert (zumindest war die bisherige Verdreifachung des Etats gedeckt).

    Die wissenschaftlich-technischen Probleme sind eben sehr komplex und brauchen mehr Zeit als Geld - vor allem weil dazu hunderte andere Rahmenbedingungen nötig sind, wie Entwicklung neuer Materialien und Grundlagenforschung in vielen anderen Bereichen.

    Wir werden Ergebnisse sehen - das dauert allerdings noch. Sicherstellen müssen wir vor allem, dass der Wissenschaftsbetrieb im Ganzen weiterhin gut, evtl. besser, finanziert wird.
    In Zeiten in denen Wissenschaftsfeindlichkeit und Anti-Intellektualismus so hoffähig geworden sind, dass Trump US-Präsident (und damit Entscheider für den größten Finanzier von Wissenschaft) werden konnte.

    Auch hier ist es nicht unwahrscheinlich, dass eine Mauer um Deutschland populärer Wäre als der Betrieb von ITER oder die Finanzierung der DFG.

  8. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: xProcyonx 13.02.17 - 23:43

    Es ist leider die traurige Wahrheit, dass nur in Kriegszeiten massiv in die Forschung investiert wird um einen Vorteil zu haben. Selbst in Friedenszeiten gibt man lieber Geld für mehr und bessere Waffen aus: Man nimmt an, dass alleine das F-35 Fighter Projekt die USA in den nächsten Jahrzehnten knapp 1 Billionen Dollar kosten wird. Das ist jetzt kein Übersetzungsfehler, 1 Billion. Für den Wendelstein 7-X werden vermutlich insgesamt für Entwicklung, Bau und Betrieb für 18 Jahre etwas mehr als eine Milliarde kosten. Also 1/1000 des was für ein Flugzeug ausgegeben wird, mit dem man außer Menschen töten nicht viel machen kann.
    Anderes Beispiel ist das Manhatten Projekt. Da haben zeitweise über 100.000 Forscher an dem Projekt gearbeitet, nur damit man schneller als die anderen (vor allem die deutschen) war.
    Aber naja Menschen umbringen ist offensichtlich einfach ziemlich wichtig...

  9. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: ArcherV 14.02.17 - 00:14

    xProcyonx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber naja Menschen umbringen ist offensichtlich einfach ziemlich wichtig...


    Jap, pervers, z.B. die Kernfusionswaffen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/AN602
    https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Castle#Castle_Bravo

    Dagegen war das Manhattan Projekt Kinderkram.

  10. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: Emulex 14.02.17 - 06:56

    xProcyonx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist leider die traurige Wahrheit, dass nur in Kriegszeiten massiv in die
    > Forschung investiert wird um einen Vorteil zu haben. Selbst in
    > Friedenszeiten gibt man lieber Geld für mehr und bessere Waffen aus: Man
    > nimmt an, dass alleine das F-35 Fighter Projekt die USA in den nächsten
    > Jahrzehnten knapp 1 Billionen Dollar kosten wird. Das ist jetzt kein
    > Übersetzungsfehler, 1 Billion. Für den Wendelstein 7-X werden vermutlich
    > insgesamt für Entwicklung, Bau und Betrieb für 18 Jahre etwas mehr als eine
    > Milliarde kosten. Also 1/1000 des was für ein Flugzeug ausgegeben wird, mit
    > dem man außer Menschen töten nicht viel machen kann.
    > Anderes Beispiel ist das Manhatten Projekt. Da haben zeitweise über 100.000
    > Forscher an dem Projekt gearbeitet, nur damit man schneller als die anderen
    > (vor allem die deutschen) war.
    > Aber naja Menschen umbringen ist offensichtlich einfach ziemlich wichtig...

    Du verstehst nicht worum es dabei geht.
    Nicht darum Menschen zu töten, sondern darum nicht getötet zu werden.
    Und das ist nunmal mehr wert als alles andere.

    Geld allein löst das Problem der Kernfusion nicht, sonst hätten Firmen wie Apple, Google oder Microsoft längst eine Sparte in der Richtung.
    Oder schon viel früher Exxon Mobil, General Electric oder ähnliche Giganten.
    Für Exxon geht es ja sogar um die Existenz, falls jemand andrer damit rauskommt.

  11. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: |=H 14.02.17 - 09:04

    Fragt sich wieso nicht ein Ölmulti dort kräftig forscht als Zukunftstechnologie.
    Die Kraftwerke zu bauen wird weder günstig noch einfach.
    Also warum nicht den Strommarkt kontrollieren um auch unabhängig vom Öl zu werden?

  12. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: bombinho 14.02.17 - 09:20

    |=H schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fragt sich wieso nicht ein Ölmulti dort kräftig forscht als
    > Zukunftstechnologie.
    > Die Kraftwerke zu bauen wird weder günstig noch einfach.
    > Also warum nicht den Strommarkt kontrollieren um auch unabhängig vom Öl zu
    > werden?
    Nun, geruechteweise forschen die Oelmultis durchaus, aber nicht in jede Richtung sondern eher in Richtungen, bei denen bestehende Technologien und Know How weiterverwendet werden koennen.

  13. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: körner 14.02.17 - 13:45

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie stiefmütterlich wird diese Technologie eigentlich behandelt? Für nahezu
    > jedes 'moderne' Waffensystem sind für Forschung, Bau, Instandhaltung und
    > Verschrottung zweistellige Milliardenbeträge überhaupt kein Thema, aber für
    > das hier, dass schlussendlich die einzige mögliche Vision ist das Problem
    > der Menschheit auf diesem Planeten zu lösen, wird jahrelang auf Sparflamme
    > geforscht.

    Es gibt auch "Visionen", die funktionieren, z. B. LENR oder die Hydrino-Technologie von Herrn Dr Mills.

    Heiße Fusion ist ein Sarg in den nur Geld reingebuttert wird wie verrückt, aber nichts rauskommt. In den letzten 50 (!) Jahren ist man keinen, aber nicht den kleinsten Schritt näher am Ziel der wirtschaftlichen Fusionsenergie. Andere Technologien machen vor, wie es geht.

  14. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: bombinho 14.02.17 - 14:23

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man denke sich einmal die Anwendungsmöglichkeiten wenn man "unbegrenzt"
    > saubere Energie erzeugen könnte.
    Kernfusion ist keinesfalls sauber. Die Abfallprodukte sind hochgiftig und bei den anfallenden Mengen bei einer kommerziellen Verwertung dauert es viele Millionen Jahre, bis dort ein ungiftiges Niveau erreicht wird.

    So ganz nebenbei fallen ausser den Alphastrahlern auch noch Gammastrahler an.
    Wohl bekomms.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.17 14:26 durch bombinho.

  15. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: ArcherV 14.02.17 - 14:30

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man denke sich einmal die Anwendungsmöglichkeiten wenn man "unbegrenzt"
    > > saubere Energie erzeugen könnte.
    > Kernfusion ist keinesfalls sauber. Die Abfallprodukte sind hochgiftig und
    > bei den anfallenden Mengen bei einer kommerziellen Verwertung dauert es
    > viele Millionen Jahre, bis dort ein ungiftiges Niveau erreicht wird.
    >
    > So ganz nebenbei fallen ausser den Alphastrahlern auch noch Gammastrahler
    > an.
    > Wohl bekomms.


    Die Halbwertzeit des anfallenden radioaktiven Materials beträgt aber angeblich nur 50-100 Jahre (siehe anderer Thread ) - also eine ganz andere Hausnummer als das was bei jetzigen AKWS hinten heraus fällt.

  16. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: bombinho 14.02.17 - 14:43

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Halbwertzeit des anfallenden radioaktiven Materials beträgt aber
    > angeblich nur 50-100 Jahre (siehe anderer Thread ) - also eine ganz andere
    > Hausnummer als das was bei jetzigen AKWS hinten heraus fällt.

    Jupp, _Halbwertszeit_. Also nach dieser Zeit ist die Haelfte abgebaut.
    Nach nocheinmal dieser Zeit wieder die Haelfte usw.

    Nehmen wir an, wir haetten 1kg Alphastrahler und 10 mg waere die toedliche Dosis.
    Dann koennte man damit maximal 100.000 Menschen vergiften. Nach 50-100 Jahren nur noch die Haelfte. nach 100-200 Jahren nur noch ein Viertel. Die Ueberlebenden werden hocherfreut sein.
    Naechstes Problem: In den 50-100 Jahren ist allerhand neues Material angefallen, denn die kommerzielle Nutzung wird ja nun fortgefuehrt zum Wohl Aller.

    Gib mal eine Prognose ab, wie das endet.

  17. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: Eheran 14.02.17 - 14:58

    >Jupp, _Halbwertszeit_.
    Da liegt einfach ein Fehler vor was diese Zahl anbelangt. Das ist nicht die Halbwertszeit. Aber auch wenn das 100 Jahre wären, ist das eine absolut unbedenkliche Zeit. Man muss das Material ja nicht zwangsläufig wiederverwenden. Geologisch sind Lagerstätten auf tausende Jahre kein Problem - ein Problem sind die viel größeren Zeiträume für Spaltungsabfälle.

    Aber es ist viel einfacher, von hier:
    >Werden bestimmte Elemente, wie beispielsweise Silber oder Molybdän, auch in Spuren vermieden - was machbar erscheint - klingt die Aktivierung des radioaktiven Materials innerhalb von etwa 100 Jahren so weit ab, dass mehr als 90% radiologisch unbedenklich sind oder wenigstens Recycling erlaubten.

    Und natürlich auch hier nochmal zum nachlesen:
    [de.wikipedia.org]

    >In den 50-100 Jahren ist allerhand neues Material angefallen
    Weißt du wie viel radioaktivie Asche bei der Kohleverbrennung anfällt?
    [www.duesseldorf-astrhein.de]
    Oder die Mengen direkt bei der Öl/Erdgasförderung.

  18. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: Quantium40 14.02.17 - 15:02

    bombinho schrieb:
    > Nehmen wir an, wir haetten 1kg Alphastrahler und 10 mg waere die toedliche
    > Dosis.
    > Dann koennte man damit maximal 100.000 Menschen vergiften.

    Dazu müsstest du aber bei einem Alphastrahler das Material erst ganz klein zermahlen und dann den Menschen per Inhalator, Spritze oder wenigstens als Schluckimpfung zuführen.

  19. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: bombinho 14.02.17 - 15:10

    Quantium40 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu müsstest du aber bei einem Alphastrahler das Material erst ganz klein
    > zermahlen und dann den Menschen per Inhalator, Spritze oder wenigstens als
    > Schluckimpfung zuführen.

    Nimm Deuteriumoxid oder Tritiumoxid als Beispiel, wie sieht dieses aus, welche Eigenschaften hat es? Muss man es zermahlen?

  20. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    Autor: Eheran 14.02.17 - 15:15

    1. Siehe mein Beitrag oben drüber von 14:58
    2. Deuterium ist harmlos
    3. Tritium ist nicht in der Hülle. Die zu jeder Zeit im Reaktor vorhangenen Mengen sind nur winzigst, selbst eine vollständige Freisetzung wäre harmlos. Unter normalbedingungen ist in dem Reaktor ein Hochvakuum.

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