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  5. › Keymile: Kupfernetze noch mindestens…

2049

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  1. 2049

    Autor: moppi 15.02.18 - 18:22

    es wird immer noch drüber gestritten ob nun FTTB oder FTTC gebaut wird.
    aktuell will die Telokum weiterhin auf MVDSL4+ultramegaspeed und auf 10 metern 500 mbit anbieten.
    es wird weiterhin drauf gedrängt das Kupferkabel unersetzbar ist.

    somalia hat uns weiterhin unterstützung angeboten, im Glasfaserausbau. was die AFD im bundestag weiterhin komplett ablehent.

    hier könnte ein bild sein

  2. Re: 2049

    Autor: ML82 15.02.18 - 18:39

    der grund ist allein, dass das meiste kapital nicht in den händen der nutzer liegt, solange das so ist, wird die republik kaputtgesparrt werden zugunsten weniger, die zum beträchtlichen teil garnicht bürger hier sind.

  3. Re: 2049

    Autor: HoffiKnoffu 15.02.18 - 19:06

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > der grund ist allein, dass das meiste kapital nicht in den händen der
    > nutzer liegt, solange das so ist, wird die republik kaputtgesparrt werden
    > zugunsten weniger, die zum beträchtlichen teil garnicht bürger hier sind.


    Ähm....du kaufst dir auch ein neues Auto und verschuldest Dich, wenn es das bisherige auch noch super tut? Klasse, wenn Du meinst so auf Pump die Wirtschaft nachhaltig ankurbeln zu können. Wenn es das Kupferkabel auf 300m mit 100MBit/s noch tut....warum mehr Straße aufreißen, als unbedingt notwendig? Meist liegen die Kabel von der Vermittlung zum Grauen Kasten an der Straße schon in Leerrohr. Kupfer raus, Glasfaser rein, ein neuer Kasten aufgebaut und gut. Finde ich vollkommen in Ordnung und legitim. Wem das nicht gefällt, der kann gerne ein Gewerbe anmelden und dann selber loslegen und es den ‚da oben‘ mal so richtig zeigen!

    Gruß
    Ralph

  4. Re: 2049

    Autor: RipClaw 15.02.18 - 19:25

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ML82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der grund ist allein, dass das meiste kapital nicht in den händen der
    > > nutzer liegt, solange das so ist, wird die republik kaputtgesparrt
    > werden
    > > zugunsten weniger, die zum beträchtlichen teil garnicht bürger hier
    > sind.
    >
    > Ähm....du kaufst dir auch ein neues Auto und verschuldest Dich, wenn es das
    > bisherige auch noch super tut? Klasse, wenn Du meinst so auf Pump die
    > Wirtschaft nachhaltig ankurbeln zu können. Wenn es das Kupferkabel auf 300m
    > mit 100MBit/s noch tut....warum mehr Straße aufreißen, als unbedingt
    > notwendig? Meist liegen die Kabel von der Vermittlung zum Grauen Kasten an
    > der Straße schon in Leerrohr. Kupfer raus, Glasfaser rein, ein neuer Kasten
    > aufgebaut und gut. Finde ich vollkommen in Ordnung und legitim. Wem das
    > nicht gefällt, der kann gerne ein Gewerbe anmelden und dann selber loslegen
    > und es den ‚da oben‘ mal so richtig zeigen!
    >
    > Gruß
    > Ralph

    Die Kupferkabel liegen nicht in Leerrohren.

    Vor kurzem wurde in der Nähe meiner Arbeitsstätte Rohre und Kabel neu gemacht. Da hat man sehr schön gesehen was alles im Untergrund liegt. Die PVC Ummantelten Kupferkabel liegen blank der in der Erde.
    Wenn die in Leerrohren liegen würden dann müsste man nicht für den FTTC Ausbau die Straße bis zu den Kästen aufreißen. Nach dem Ausbau liegen da Leerrohre bis zu den Kästen aber in denen läuft dann die Glasfaser. Das alte Kupfer wird nicht angefasst.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.18 19:43 durch RipClaw.

  5. Re: 2049

    Autor: Faksimile 15.02.18 - 19:57

    Das ist noch ein weiterer Fehler. Wenn man nämlich konsequent umstellen würde, könnte man auch die Kupferkabel, respektive das enthaltene Kupfer recyclen und z.B. für die Elektromobilität verwenden. Das dort benötigte Kupfer (Menge) wird uns noch Probleme bereiten.

  6. Re: 2049

    Autor: RipClaw 15.02.18 - 20:04

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist noch ein weiterer Fehler. Wenn man nämlich konsequent umstellen
    > würde, könnte man auch die Kupferkabel, respektive das enthaltene Kupfer
    > recyclen und z.B. für die Elektromobilität verwenden. Das dort benötigte
    > Kupfer (Menge) wird uns noch Probleme bereiten.

    Ich glaube nicht das es das Kupfer ist das uns in dem Bereich Probleme macht. Eher das Lithium.

  7. Re: 2049

    Autor: AciidAciid 15.02.18 - 20:17

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ML82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > der grund ist allein, dass das meiste kapital nicht in den händen der
    > > nutzer liegt, solange das so ist, wird die republik kaputtgesparrt
    > werden
    > > zugunsten weniger, die zum beträchtlichen teil garnicht bürger hier
    > sind.
    >
    > Ähm....du kaufst dir auch ein neues Auto und verschuldest Dich, wenn es das
    > bisherige auch noch super tut? Klasse, wenn Du meinst so auf Pump die
    > Wirtschaft nachhaltig ankurbeln zu können. Wenn es das Kupferkabel auf 300m
    > mit 100MBit/s noch tut....warum mehr Straße aufreißen, als unbedingt
    > notwendig? Meist liegen die Kabel von der Vermittlung zum Grauen Kasten an
    > der Straße schon in Leerrohr. Kupfer raus, Glasfaser rein, ein neuer Kasten
    > aufgebaut und gut. Finde ich vollkommen in Ordnung und legitim. Wem das
    > nicht gefällt, der kann gerne ein Gewerbe anmelden und dann selber loslegen
    > und es den ‚da oben‘ mal so richtig zeigen!
    >
    > Gruß
    > Ralph

    Man kann doch von Internet Anbieter verlangen das die sowas machen?
    Wo sind wir hier das sowas nicht klappt? Etwa in einem 3. Welt land?

    Die Politik verschläft die Digitalisierung total und der leit tragende wird natürlich nur wieder die Deutsche Milchkuh sein.

  8. Re: 2049

    Autor: bombinho 15.02.18 - 20:26

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wem das
    > nicht gefällt, der kann gerne ein Gewerbe anmelden und dann selber loslegen
    > und es den ‚da oben‘ mal so richtig zeigen!

    Ralph, ich habe noch Traenen in den Augen. Melde mal ein Gewerbe als Provider an uns sag mir, wie weit du gekommen bist, wenn du Unterstuetzung brauchst beim Gewerbe anmelden, da koennen dir unzaehlige Menschen helfen, inklusive mir, ich wuerde es dir sogar kostenlos anmelden, wenn Du es schaffst, zwei Jahre lang als Internet Service Provider aufzutreten mit einer nennenswerten Kundenzahl.

    Du glaubst wirklich das Ammenmaerchen von den fehlenden Tiefbaukapazitaeten aber hast dich noch nicht gewundert, dass es keine Engpaesse bei allen anderen Services (Gas, Wasser Strom, etc.) gibt? Sind es die hohen Tiefbaupreise? Nun, wenn du nicht geade die Telekom beauftragst fuer den Tiefbau und vielleicht gar selbst beschaeftigst , dann kannst Du mal einen Einblick in die realen Preise und Kosten bekommen. Das kann es dann wohl auch nicht sein.

    Fehlt es an Leuten, die ein Netzwerksegment aufsetzen koennen? Ich glaube, diese Frage beantwortet sich in diesem Forum wie von alleine ;) Hardware? Kleine Segmente koennen problemlos mit Hardware von Amazon oder Alternate eingerichtet werden.

    Ueberlegen wir mal, warum trotz der offensichtlichen unbefriedigten Beduerfnisse nach breitbandigen Anschluessen Provider nicht aus dem Boden spriessen wie Pilze.
    Da waere zum einen, dass die Kabel zwar relativ einfach zu einem Netzwerk vereint werden koennen, aber andere Provider gar kein Interesse haben, dieses Netzwerksegment anzuschliessen, im Gegensatz zu einem Endkunden gibt es da naemlich keine Pflicht. Desweiteren sind die finanziellen, organisatorischen und technischen Huerden so ausgelegt, dass selbst mittelstaendige Unternehmen oder die Stadtwerke von vielen Grossstaedten diese Huerden schlicht nicht stemmen koennen.

    Ausnahmeregelungen fuer Startups, wie in vielen anderen Bereichen ueblich, wo diesen ein Zeitrahmen gegeben wird, diese Voraussetzungen im laufenden Betrieb zu errichten, gibt es keine. Wenn dir jetzt noch nicht aufgefallen ist, dass dein Vorschlag so hilfreich war wie ein gut gezieltere Fingerstich ins Auge, dann weiss ich auch nicht weiter.

  9. Re: 2049

    Autor: bombinho 15.02.18 - 20:43

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube nicht das es das Kupfer ist das uns in dem Bereich Probleme
    > macht. Eher das Lithium.

    Es ist nach gar nicht lange her, da ist das rote Gold in fast jedem Zustand und zu fast jedem Preis einmal um den halben Globus gereist.

    Aber Deutschland hat ja nun genug Bodenschaetze liegen, wenn deren Nutzung fuer xDSL irgendwann einmal dem Rotstift zum Opfer faellt. Alleine durch die Betriebskosten der aktiven Hardware kann man langfristig nicht mit Glasfaser mithalten, in einigen Jahren wird es vermutlich ohnehin zu einer Konsolidierung kommen, bei der dann Netze zusammengefasst werden.

    Insofern kann ich die Blockadehaltung der Politik nicht verstehen, es zu mindestens auch kleineren Unternehmen zu gestatten, verlegte Leerrohre/Fasern in die Regulierung einbezogen zu bekommen. Wenn die Nutzung verpflichtend wird (zu regulierten Preisen) oder aber ein Ueberbau zumindestens spuerbare finanzielle Folgen fuer den Ueberbauenden hat, dann verlegen sich Leerrohre fast wie von selbst.
    Und im Erstellen von Standards sind wir ohnehin Weltmeister, insofern ist auch die Nutzbarkeit der verlegten Rohre/Fasern , solange die jeweilige DIN-EN eingehalten wurde, als gegeben anzusehen.

    Schlussendlich werden ohnehin wie ueblich hauptsaechlich die groesseren Provider dann die Netze abfischen. Preise sind auch kein Problem, es gibt laengst Preise fuer regulierte TAL-Mieten, welche wirtschaftlich akzeptiert waren. Im Gegenzug wuerde ich die Regulierung des Kupfernetzes aufheben.

  10. Re: 2049

    Autor: Pedrass Foch 15.02.18 - 21:04

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist noch ein weiterer Fehler. Wenn man nämlich konsequent umstellen
    > würde, könnte man auch die Kupferkabel, respektive das enthaltene Kupfer
    > recyclen

    Die werden aber noch gebraucht damit Oma Kruse ihren 611er im Häkeldeckchen weiter nutzen kann und sich nicht mit so'n neumodischen Shitkram wie Wahlwiederholung abplagen muss. (POTS-Anschluß über einen VoIP-Umsetzer in der Vermittlungsstelle)

  11. Re: 2049

    Autor: bombinho 15.02.18 - 22:05

    Pedrass Foch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die werden aber noch gebraucht damit Oma Kruse ihren 611er im Häkeldeckchen
    > weiter nutzen kann und sich nicht mit so'n neumodischen Shitkram wie
    > Wahlwiederholung abplagen muss. (POTS-Anschluß über einen VoIP-Umsetzer in
    > der Vermittlungsstelle)

    Das funktioniert mittlerweile reibungslos?

  12. Re: 2049

    Autor: sneaker 15.02.18 - 23:08

    Die POTS-Umstellungen laufen schon seit längerem im großen Stil. Ich habe da noch von keinen Beschwerden gehört.

  13. Re: 2049

    Autor: bombinho 15.02.18 - 23:10

    Bisher fehlen ja auch noch ca. 60% der Nutzer und die aktive Nutzung ist auch noch nicht so dramatisch und wenn tatsaechlich mal groessere Datenmengen in kurzen Zeitraeumen anstehen, dann sind es sowieso die Server ;)

  14. Re: 2049

    Autor: DerDy 15.02.18 - 23:42

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher fehlen ja auch noch ca. 60% der Nutzer und die aktive Nutzung ist
    > auch noch nicht so dramatisch und wenn tatsaechlich mal groessere
    > Datenmengen in kurzen Zeitraeumen anstehen, dann sind es sowieso die Server
    > ;)
    Ich weiß nicht, woher du die Zahl 60% hast, aber selbst 40% sollten doch bereits eine eine große Anzahl an Leute sein. Da hätte man dich sicher schon von problemen gehört. Abe warum sollten die POTS-Umstellungen groß Probleme bereiten?

    Du schreibst:
    > Das funktioniert mittlerweile reibungslos?
    Hast du da irgendwelche Berichte? Oder ist das nur wieder eine Vermutung von dir?

  15. Re: 2049

    Autor: Dadie 16.02.18 - 01:04

    moppi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es wird immer noch drüber gestritten ob nun FTTB oder FTTC gebaut wird.
    > aktuell will die Telokum weiterhin auf MVDSL4+ultramegaspeed und auf 10
    > metern 500 mbit anbieten.
    > es wird weiterhin drauf gedrängt das Kupferkabel unersetzbar ist.
    >
    > somalia hat uns weiterhin unterstützung angeboten, im Glasfaserausbau. was
    > die AFD im bundestag weiterhin komplett ablehent.

    Förderungen oder Hilfen würden auch 2049 nichts bringen, wenn sich Vermieter und Grundstücksbesitzer wie bislang mit Händen und Füßen gegen Baumaßnahmen wehren. Ich kenne nun schon einige Straßen in denen Glasfaser verlegt wurde aber nur ein Bruchteil der Gebäude wurden erschlossen, weil die Besitzer der Gebäude nicht angeschlossen werden wollten (obgleich gerade bei Erschließung der Anschluss i.d.R. kostenfrei oder sehr sehr günstig ist).

  16. Re: 2049

    Autor: Pedrass Foch 16.02.18 - 06:07

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > (POTS-Anschluß über einen VoIP-Umsetzer
    > in
    > > der Vermittlungsstelle)

    > Das funktioniert mittlerweile reibungslos?

    Lief es denn mal nicht reibungslos?

  17. Re: 2049

    Autor: RipClaw 16.02.18 - 08:16

    Pedrass Foch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > (POTS-Anschluß über einen VoIP-Umsetzer
    > > in
    > > > der Vermittlungsstelle)
    >
    > > Das funktioniert mittlerweile reibungslos?
    >
    > Lief es denn mal nicht reibungslos?

    [www.golem.de]

    Zitat: Bei der Deutschen Telekom kam es am Vormittag des 10. März 2017 zu einer Störung der IP-Telefonie. Telekom-Sprecher André Hofmann sagte Golem.de: "Es kam aufgrund einer technischen Störung am Vormittag für einige Kunden zu Störungen bei der IP-Telefonie. Eingehende und abgehende Telefonate waren leider zeitweise nicht möglich."

    Reicht das als "nicht reibungslos laufen ?"

  18. Re: 2049

    Autor: bombinho 16.02.18 - 08:19

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bisher fehlen ja auch noch ca. 60% der Nutzer und die aktive Nutzung ist
    > > auch noch nicht so dramatisch und wenn tatsaechlich mal groessere
    > > Datenmengen in kurzen Zeitraeumen anstehen, dann sind es sowieso die
    > Server
    > > ;)
    > Ich weiß nicht, woher du die Zahl 60% hast, aber selbst 40% sollten doch
    > bereits eine eine große Anzahl an Leute sein. Da hätte man dich sicher
    > schon von problemen gehört. Abe warum sollten die POTS-Umstellungen groß
    > Probleme bereiten?

    Entschuldige, es sind natuerlich zum letzten verfuegbaren Bericht nur 59% Prozent gewesen. Die Aufrundung tut mir leid.

    Nehmen wir mal an, du hast auf 35 Aderpaaren nur 8 Paare in dem selben Frequenzbereich, davon senden 7 Paare den groessten Teil der Zeit das Symbol fuer Idle und ein Paar eine Folge von 0 und 1. Wer muss entstoert werden und warum und wie?
    Nun machen wir das Spiel fuer 7 Paare, die permanent wechselnde Symbole senden, Die Fragen stellen sich wie oben.
    Und nun erhoehen wir den Spieleinsatz um weitere 10 Paare und gehen den Fragenkatalog durch.
    Koenntest du dir vorstellen, dass nicht nur die Komplexitaet sondern auch die Wahrscheinlichkeit fuer gravierende Fehler sich erhoeht?

    Aber noch interessanter ist doch die Frage, wenn es wohl keine technischen Probleme gibt bei der Umstellung gibt, warum wird den Kunden dann die bezahlte Leistung nicht geliefert? Schliesslich gilt doch die Umstellung auf AnnexJ als weitgehend abgeschlossen?

    > Du schreibst:
    > > Das funktioniert mittlerweile reibungslos?

    > Hast du da irgendwelche Berichte? Oder ist das nur wieder eine Vermutung
    > von dir?

    Vermutung? Nein. Aber berichten kann ich dir, dass es mindestens bis letztes Jahr regelmaessig Probleme gab von AnnexJ-Anschluessen auf andere VOIP-Provider anzurufen.

    Zum Beispiel konnte ich von VOIP auf einen AnnexJ-Anschluss in meinem Bekanntenkreis anrufen, umgedreht kam immer nur Besetztzeichen.
    Nutzer von z.B. VF-ISDN-Anschluessen hingegen konnten meinen VOIP-Anschluss problemlos erreichen so wie auch Nutzer von Mobiltelefonen. Das hatte sich zumindestens bis vor Weihnachten 2017 nicht geaendert.
    Vor der Umstellung auf AnnexJ hatte niemand Pobleme, mich auf dem Anschluss zu erreichen und danach nur die Umgestellten.

    Zum Neujahr habe ich meinen VOIP-Anschluss gekuendigt, da der Preis sich verdoppelt hatte und der Kundenservice mittlerweile den Preis nicht mehr ansatzweise widerspiegelte. Mit der zunehmenden Anzahl und Verbreitung von allen moeglichen sozialen Netzen war das ohnehin laengst ueberfaellig. Wer mich erreichen muss, der weiss auch wie.

    https://forum.chip.de/discussion/1774358/voip-besetztzeichen-bei-ausgehenden-anrufen

    Allerdings scheinen derartige Probleme teils systemisch zu sein: "So war sich beispielsweise die Telekom Deutschland nicht zu schade, die Zusammenschaltung und Freischaltung unserer Dienste derartig zu verschleppen, dass letztlich 27 Monate ins Land gingen, bis die Mobilfunknummern unseres virtuellen Mobilfunknetzes aus dem T-Mobile-Netz erreichbar waren."

    Ein anderer AnnexJ-Anschluss hat bis heute noch keine funktionierende Telefonie, aber da der Nutzer ohnehin keinen Wert darauf legt, nutzt er sein Mobiltelefon, wie bereits vorher auch und erfreut sich eines Internetanschlusses ohne Telefonfunktion.
    Da beide Seiten wohl kein Interesse an einer funktionierenden Telefonleitung haben, wird sich das wohl nicht mehr aendern. Ich hatte kuerzlich erst auf allen Kanaelen versucht, ihn zu erreichen, also auch auf dem Festnetz. Es funktioniert nicht und nach unzaehligen Gespraechen mit dem Kundenservice in deren Verlauf ihm erst ein neuer Router verkauft wurde, denn angeblich waere es mit seiner Fritzbox nicht gegangen, wegen unveraendert anhaltenden Problemen war ihm noch ein angeblich passendes Telefon, ohne dass es gar nicht gehen koennte, verkauft worden, schlussendlich funktioniert es weiterhin nicht, aber immerhin wird er keine weitere Zeit und Mittel mehr dafuer aufwenden.

    Google mal "telekom ip telefonie immer besetzt", dann wirst du ausreichend Berichte selbst lesen koennen, es war einer der ersten Google-Vorschlaege, du wirst wahrscheinlich nicht einmal den ganzen Text eingeben muessen.

  19. Re: 2049

    Autor: bombinho 16.02.18 - 08:23

    Pedrass Foch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lief es denn mal nicht reibungslos?
    In meinem Bekanntenkreis war das leider haeufig der Fall bzw. sind bestimmte Probleme bis mindestens kuerzlich nach wie vor nicht behoben worden.
    Detaillierter in meiner Antwort auf DerDy.

  20. Re: 2049

    Autor: bombinho 16.02.18 - 08:34

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Förderungen oder Hilfen würden auch 2049 nichts bringen, wenn sich
    > Vermieter und Grundstücksbesitzer wie bislang mit Händen und Füßen gegen
    > Baumaßnahmen wehren.
    Das mag sein, aber ich kenne Vermieter, die haetten lieber heute als morgen FTTH-Anschluesse liegen. Was ist mit denen?

    > Ich kenne nun schon einige Straßen in denen Glasfaser
    > verlegt wurde aber nur ein Bruchteil der Gebäude wurden erschlossen, weil
    > die Besitzer der Gebäude nicht angeschlossen werden wollten (obgleich
    > gerade bei Erschließung der Anschluss i.d.R. kostenfrei oder sehr sehr
    > günstig ist).

    Ja, das ist der typische Fall in Gegenden, in denen bereits hervorragende Angebote auf Kabel geboten werden und auch xDSL zur Verfuegung steht. Ich frage mich immer wieder, wer die Wahnsinnsidee hatte, ausgerechnet solche Gebiete begluecken zu wollen. Zum einen schlafen die Kabelanbieter nicht und ruecken ihrerseits mit der Glasfaser immer naeher zum Kunden und werden sicherlich nicht kampflos solche Gebiete aufgeben (und haben den temporaeren Kostenvorteil auf ihrer Seite) und zum anderen konkurriert man auch noch bei den preisbewussten Kunden mit sich selbst???

    Aber auf der anderen Seite freue ich mich ueber jeden Meter, der verlegt wird.

    Wenn es um eine Grundversorgung ginge, dann koennte der Vermieter gar nicht ablehnen. Also wenn zum Beispiel die eigene Kupferleitung als einzige Versorgung laege und deren Versorgung im Zuge der Umruestung eingestellt wuerde.
    Er muss es schlicht hinnehmen.

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