Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kilopower: Ein Kernreaktor für…

Unterdrückte Technologie?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Unterdrückte Technologie?

    Autor: Terence01 19.12.17 - 05:25

    Ich denke so einen Reaktor hätten sie schon vor Jahrzehnten bauen können. Ist ja nur ein Reaktor der Wärme entwickelt, dazu ein Sterlingmotor. Was soll daran kompliziert sein? Einzig die Robustheit/Langlebigkeit ist die Herausforderung.

    TESLA: Schon über 300.000 Autos verkauft! Und das ist erst die Spitze des Eisberges: http://live-counter.com/tesla-motors/

  2. Re: Unterdrückte Technologie?

    Autor: Dominic Wipplinger 19.12.17 - 15:30

    Derartige Reaktoren sind vor allem aus zwei Gründen erst in den letzten Jahren attraktiv geworden:

    1) Als es noch reichlich Plutonium-238 gab welches bis in die 1990er quasi als Nebenprodukt des US-Kernwaffenprogramms im Kilogrammmaßstab pro Jahr hergestellt wurde erschienen Radionuklidbatterien in dieser Leistungsklasse einfacher und robuster. Zudem darf man auch nicht unterschätzen wie anspruchsvoll es ist Stirlingmotoren zu bauen die viele Jahre lang zuverlässig wartungsfrei funktionieren und dennoch einigermaßen effizient sind. Glücklicherweise wurde die Entwicklung in den letzten Jahren in anderen Bereichen vorangetrieben, etwa für solarthermische Kraftwerke.

    2) Erst in den letzten Jahren wurden leistungsstarke Ionentriebwerke zur Einsatzreife entwickelt. Der elektrische Leistungsbedarf einer Raumsonde mit einem leistungsstarken Ionentriebwerk ist fallweise um ein Vielfaches höher als der Bedarf einer Raumsonde ohne ein solches. Ein solcher Leistungsbedarf ist duch Radionuklidbatterien nicht mehr einfach zu befriedigen. Während Raumsonden bis in die 1990er mit einigen hundert Watt elektrischer Leistung ausgekommen sind wären heute vielfach einige Kilowatt, fallweise einige zehn Kilowatt wünschenswert um kürzere Flugzeiten zu erreichen und mehr Daten sammeln zu können.

    Siehe auch: http://nuklearia.de/2017/09/18/raumfahrt-renaissance-der-kernspaltungsreaktoren/

  3. Re: Unterdrückte Technologie?

    Autor: horotab 21.12.17 - 19:44

    Flüssigsalzreaktoren wurden nach dem zweiten Weltkrieg auch erforscht, zeitweise war in den USA sogar einer am Netz. Die Dinger sind viel ungefährlicher, da kein Wasser im Reaktor ist, außerdem hat der Müll eine kurzere Halbwertszeit und der Reaktor reguliert sich selbst durch die Wärmeausdehnung.
    Da allerdings als Nebenprodukt kein Plutonium anfällt und die Dinger nicht so einfach in UBoote eingebaut werden können hat man sich damals dagegen entschieden.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. UDG United Digital Group, Mainz, Herrenberg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Hamburg
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, Hechingen
  3. Hays AG, Stuttgart
  4. Hays AG, Heilbronn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 245,90€ + Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Bug Bounty Hunter: Mit Hacker 101-Tutorials zum Millionär
Bug Bounty Hunter
Mit "Hacker 101"-Tutorials zum Millionär

Santiago Lopez hat sich als Junge selbst das Hacken beigebracht und spürt Sicherheitslücken in der Software von Unternehmen auf. Gerade hat er damit seine erste Million verdient. Im Interview mit Golem.de erzählt er von seinem Alltag.
Ein Interview von Maja Hoock

  1. White Hat Hacking In unter zwei Stunden in Universitätsnetzwerke gelangen

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Strom-Boje Mittelrhein: Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
    Strom-Boje Mittelrhein
    Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein

    Ein Unternehmen aus Bingen will die Strömung des Rheins nutzen, um elektrischen Strom zu gewinnen. Es installiert 16 schwimmende Kraftwerke in der Nähe des bekannten Loreley-Felsens.

    1. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
    2. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um
    3. Erneuerbare Energien Wellenkraft als Konzentrat

    1. US-Boykott: Huawei bekommt Probleme bei SD-Karten und Drahtlosnetzen
      US-Boykott
      Huawei bekommt Probleme bei SD-Karten und Drahtlosnetzen

      Durch den Handelsboykott der USA gerät Huawei immer stärker unter Druck: Das chinesische Unternehmen könnte die Möglichkeit verlieren, seine Mobilegeräte nach den gängigen Standards für SD-Karten und Drahtlosnetzwerke zu bauen - oder zumindest mit den entsprechenden Logos zu werben.

    2. Apple: Update auf iOS 12.3.1 behebt Probleme mit VoLTE
      Apple
      Update auf iOS 12.3.1 behebt Probleme mit VoLTE

      Apple hat ohne öffentlichen Betatest ein Update für iOS veröffentlicht. Es löst mehrere Probleme, darunter einen ärgerlichen Bug mit Voice over LTE und zwei Fehler in der Nachrichten-App.

    3. Project Xcloud: Microsoft streamt Spiele mit Xbox-Blades
      Project Xcloud
      Microsoft streamt Spiele mit Xbox-Blades

      Entwickler müssen nichts am Code von Xbox-Spielen ändern, um sie auf den Servern von Microsoft zu streamen. Das hat Kareem Choudhry von Microsoft gesagt - und gleichzeitig eine neue API vorgestellt.


    1. 13:20

    2. 12:11

    3. 11:40

    4. 11:11

    5. 17:50

    6. 17:30

    7. 17:09

    8. 16:50