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Dieser Ausbau ist für die Tonne

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  1. Dieser Ausbau ist für die Tonne

    Autor: lincoln33T 02.08.17 - 19:51

    Glasfaser Ausbau ist ganz klar eine Investition in die Zukunft und darf nicht davon abhängig gemacht werden, ob gleich alle einen Vertrag abschließen. Von einer 80 Jährigen Oma kann man so was schon mal gar nicht verlangen dass sie son einen Vertrag unterschreibt. Aber es kann nicht sein, dass dann das ganze Dorf nicht versorgt wird. Noch mag der Bedarf nicht überall da sein aber wenn das Kabel schon mal im Keller liegt dann wäre man auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet. Wenn es z.B. in 5 Jahren Dienste gibt die ohne eine schnelle Glasfaser Leitung nicht mehr nutzbar sind und das Kabel nicht im Keller liegt wird das Geheule groß sein. In anderen Ländern läuft der Ausbau, es wird von lokalen Stadtwerken flächendeckend durchgezogen. Aber warum sollte man bei uns etwas übernehmen was funktioniert.

  2. Re: Dieser Ausbau ist für die Tonne

    Autor: DerDy 02.08.17 - 23:28

    lincoln33T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser Ausbau ist ganz klar eine Investition in die Zukunft und darf
    > nicht davon abhängig gemacht werden, ob gleich alle einen Vertrag
    > abschließen.
    Das sieht derjenige, der den Ausbau betreibt aber anders. Spätestens wenn die Lieferanten ihre Rechnungen bezahlt bekommen möchten, braucht der Provider Einnahmen aus den Verträgen.

    > Von einer 80 Jährigen Oma kann man so was schon mal gar nicht
    > verlangen dass sie son einen Vertrag unterschreibt.
    In MeVo sind gerade mal 4,5% der Bevölkerung 80 oder älter. Auch bezweifle ich, dass alle Hausbesitzer sind. Such dir bitte eine andere Ausrede aus oder frag die Leute, warum sie kein Glasfaser wollen.

    > Aber es kann nicht> sein, dass dann das ganze Dorf nicht versorgt wird. Noch mag
    > der Bedarf nicht überall da sein aber wenn das Kabel schon mal im Keller liegt dann
    > wäre man auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet.
    Du hast von Breitbandausbau keine Ahnung oder? Damit "das Kabel schon mal im Keller liegt", braucht es pro Hausanschluss über 1.000 Euro, für eine ganze Gemeinde vielleicht Mio Euro. Nur mal eben Kabel in Keller legen ist leicht geschrieben, aber schwer finanziert. Den Punkt ignorierst du völlig.

    > Wenn es z.B. in 5 Jahren Dienste gibt die ohne eine schnelle Glasfaser Leitung nicht
    > mehr nutzbar sind.
    Wenn das Wörtchen Wenn nicht wäre, dann...
    Bleib bei den Tatsachen und nicht bei irgendwelchen Träumereien. Den Bits und Bytes ist es egal, ob sie über Funk, Glas oder Kupfer übertragen werden. Und welcher Dienst für Privatkunden soll Glasfaseranschlüsse benötigen? Diese Serverfarmen will ich gerne sehen, um solche Dienste betreiben zu können.

  3. Re: Dieser Ausbau ist für die Tonne

    Autor: chefin 03.08.17 - 13:02

    lincoln33T schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Glasfaser Ausbau ist ganz klar eine Investition in die Zukunft und darf
    > nicht davon abhängig gemacht werden, ob gleich alle einen Vertrag
    > abschließen. Von einer 80 Jährigen Oma kann man so was schon mal gar nicht
    > verlangen dass sie son einen Vertrag unterschreibt. Aber es kann nicht
    > sein, dass dann das ganze Dorf nicht versorgt wird. Noch mag der Bedarf
    > nicht überall da sein aber wenn das Kabel schon mal im Keller liegt dann
    > wäre man auf jeden Fall für die Zukunft gerüstet. Wenn es z.B. in 5 Jahren
    > Dienste gibt die ohne eine schnelle Glasfaser Leitung nicht mehr nutzbar
    > sind und das Kabel nicht im Keller liegt wird das Geheule groß sein. In
    > anderen Ländern läuft der Ausbau, es wird von lokalen Stadtwerken
    > flächendeckend durchgezogen. Aber warum sollte man bei uns etwas übernehmen
    > was funktioniert.

    Wieso soll ICH etwas mitfinanzieren das DU willst?

    Es gibt keine Anwendung die Lebensnotwendig ist und Glasfaserbandbreite braucht. Das wird es mal irgendwann geben, aber dann haben alle Glasfaser. Das Telefon wurde auch um 1900 entwickelt, aber erst lange nach dem 2. Weltkrieg zu einer wichtigen Einrichtung, die nahezu unverzichtbar ist. Zu dem Zeitpunkt waren aber dann auch 99% telefonisch erreichbar. Der Rest hatte Funkgateways dazwischen. Und das gilt jetzt nur für die BRD, die DDR hatte noch 1991 kaum mehr als eine Handvoll Telefonleitungen pro Dorf. Und sie haben auch gelebt.

  4. Re: Dieser Ausbau ist für die Tonne

    Autor: Faksimile 03.08.17 - 22:07

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die DDR
    > hatte noch 1991 kaum mehr als eine Handvoll Telefonleitungen pro Dorf. Und
    > sie haben auch gelebt.

    Wenn das so ohne ging, warum haben die sich das dann angeschafft? Und dazu auch noch Internet, dieses Teufelszeug, was man im Grunde genommen ja gar nicht braucht.

    Ach ja, da war noch was. Der Gesetzgeber verlangt in einigen Fällen sogar Internetanschluss bzw. setzt das Vorhandensein in seinen Regelungen voraus. Igitt dieses Teufelszeug. ;-)

  5. Re: Dieser Ausbau ist für die Tonne

    Autor: DerDy 03.08.17 - 22:19

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > die DDR hatte noch 1991 kaum mehr als eine Handvoll Telefonleitungen pro
    > > Dorf. Und sie haben auch gelebt.
    > Wenn das so ohne ging, warum haben die sich das dann angeschafft? Und dazu
    > auch noch Internet, dieses Teufelszeug, was man im Grunde genommen ja gar
    > nicht braucht.
    Zwischen haben müssen und unbedingt haben wollen ist ein signifikanter Unterschied.
    Oder willst du uns sagen, ohne Internet kannst du nicht leben? Traurig.

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