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Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

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  1. Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: Schattenwerk 21.04.20 - 18:05

    Ja, mit jedem Dach voller Solarzellen kann man noch immer nicht den Stromverbrauch decken, kann jedoch essenziell etwas zur Stromversorgung über Tag beisteuern. Sinnvolle Energiespeicher vorausgesetzt kann man die Energie dann auch über Nacht nutzen oder zumindest dann kommen die Energieversorger mit den genannten Biomasse-Kraftwerken hinzu.

    Dann hätten die toten Dachflächen der Spitz- oder Flachdächer, welche nicht begrünt sind, wenigstens mal einen Sinn und würden zur großen Sache etwas beitragen. Nur einen kleinen Teil aber wie sagt man so schön: "Kleinvieh macht auch Mist".

    * Sofern es nach Ausrichtung des Daches Sinn macht

  2. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: GerryK 21.04.20 - 18:13

    Jaaah! Plicht sollte es werden! Plichten sind immer gut für dumme Kinder, ähm Bürger.
    Und Strafen muss es geben! Gaaaanz schlimme Strafen für alle, die noch den Mut aufbringen, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen und sein sagen zu willkürlichen Verordnungen von Oben herab.
    Übrigens: Solarzellen haben auch eine begrenzte Lebenserwartung und sind danach entsorgungspflichtiger (HURRA, noch eine Pflicht!) Sondermüll. Ebenso wie die Rotorblätter von Windrädern.

  3. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: Eheran 21.04.20 - 21:03

    >Übrigens: Solarzellen haben auch eine begrenzte Lebenserwartung
    Alles hat eine begrenzte Lebenserwartung, das sollte nicht weiter überraschend sein. Betrachten muss daher also nicht ein mögliches (zwangsläufiges) Ende der Lebenserwartung... sondern ein Kriterium wie z.B. eingespartes CO2.
    Energie für Herstellung+Entsorgung vs. Energie die erzeugt wird

    Solar oder Wind stehen da ziemlich gut da.

    >entsorgungspflichtiger [...] Sondermüll
    Solarzellen sind hauptsächlich aus Glas und Silicium (also quasi auch Glas). Der Rest ist so irrelevant wenig, dass es sich auch nicht lohnt, es abzutrennen. Es ist auch nicht gefährlich oder sonstwas. Im Zweifel ist ein Auftrennen aufgrund der inerten Natur von Glas und Silicium aber kein Problem, es ist halt aktuell zu teuer.

    Zerkleinerte Flügen von WKA kann man verheizen, übrig bleibt quasi wieder nur Glas.

  4. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: mambokurt 21.04.20 - 21:43

    Schattenwerk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, mit jedem Dach voller Solarzellen kann man noch immer nicht den
    > Stromverbrauch decken, kann jedoch essenziell etwas zur Stromversorgung
    > über Tag beisteuern. Sinnvolle Energiespeicher vorausgesetzt kann man die
    > Energie dann auch über Nacht nutzen oder zumindest dann kommen die
    > Energieversorger mit den genannten Biomasse-Kraftwerken hinzu.
    >
    > Dann hätten die toten Dachflächen der Spitz- oder Flachdächer, welche nicht
    > begrünt sind, wenigstens mal einen Sinn und würden zur großen Sache etwas
    > beitragen. Nur einen kleinen Teil aber wie sagt man so schön: "Kleinvieh
    > macht auch Mist".
    >
    > * Sofern es nach Ausrichtung des Daches Sinn macht

    Na denn soll einer der Stromversorger mir doch ein Angebot für meine Dachfläche machen und darf die gerne bepflastern.

    Wieso genau soll ich denn als Privater in Vorleistung gehen und X-tausend Euro vorschießen die ich irgendwann in 15 Jahren mal wiedersehe _wenn_ alles gut läuft. Ich kenne jetzt auch ehrlich gesagt niemanden im gemäßigten Einkommenssegment der nach dem Hausbau noch 20.000¤ rumliegen gehabt hätte, eher umgekehrt dass da nochmal 20.000 an Krediten aufgenommen worden sind :D

  5. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: Eheran 21.04.20 - 21:55

    Und was ist 20 Jahre später, nach dem Bau? Denkt man da nicht über mehrere Jahre und was man langfristig sparen könnte?
    Ist das langfristige sparen nicht sogar DER Antrieb überhaupt ein Eigenheim zu haben? Sonst kann man sich auch Häuser mieten, spart sehr viel Geld. Jedenfalls die ersten 2(?) Jahrzehnte.

  6. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: JAJA DElNE MUDDA 21.04.20 - 22:12

    Gerade jetzt sind Solarmodule + Akku fürs Haus eine nette Geldanlage. Der Kredit für die 100% Finanzierung trägt sich dank Minizinsen von alleine und nach ca. 12 - 15 Jahren hat man alles wieder raus. Der Umwelt ist dann schon geholfen. Die restliche Lebensdauer der Solarzellen (30 - 40 Jahre) gibt es dann als Bonus oben drauf und man verdient echt Geld dran. (Beispielsweise garantiert LG als Hersteller von Solarmodulen, dass nach 25 Jahren noch mindestens 80% der Leistung vorhanden ist. )

    Wir haben das gerade genauso gemacht. Idealismus? Ja klar. Zwar müssen wir 82% unseres Strom nicht mehr teuer vom Netzbetreiber kaufen und bekommen sogar noch Einspeisevergütung - das geht aber alles komplett für den Kredit drauf. Anders rum betrachtet kostet uns das alles aber auch nichts und wir haben den Anteil des Ökostroms tatsächlich erhöht. Warum sollte man das also nicht tun: für lau zum Klimaschutz beitragen?

    Und davon abgesehen: Ich habe freue mich immer, wenn ich mir unsere Stromproduktion angucke - zum einen als technisches Spielzeug und zum anderen erzeugen wir bei dem Wetter aktuell dreimal soviel Strom, wie wir selbst benötigen. Ja, ich habe da Spaß dran.

    "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!" - Bob der Baumeister

  7. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: Umaru 21.04.20 - 22:13

    Es sollte Pflicht werden, dass alle Grünen ihre Forderungen auch bezahlen. Ich meine jetzt nicht unbedingt die Partei, (die sowieso!). Daaaanke!

  8. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: mambokurt 21.04.20 - 22:32

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was ist 20 Jahre später, nach dem Bau? Denkt man da nicht über mehrere
    > Jahre und was man langfristig sparen könnte?
    > Ist das langfristige sparen nicht sogar DER Antrieb überhaupt ein Eigenheim
    > zu haben? Sonst kann man sich auch Häuser mieten, spart sehr viel Geld.
    > Jedenfalls die ersten 2(?) Jahrzehnte.

    Wenn ich mir ein Haus miete hab ich nicht weniger Miete als ich jetzt Kredit rückzahle, nur dass die Bude am Ende mir gehört.

    Wann sich PV armortisiert hängt heftig davon ab wie du selbst verbrauchst, wenn du tagsüber nur Grundlast brauchst fährst du mit so einer Fertigzelle für den Balkon wahrscheinlich günstiger als dir für 20.000¤ das Dach vollzupfropfen und dann nach 10 Jahren bei +-0 zu landen, den überschüssigen Strom leitest du nämlich momentan für irgendwas bei 10 Cent/kwh ein, da muss schon viel Sonne scheinen bis damit was rausspringt. Willst du dann puffern um möglichst viel 'deiner' Energie selbst aufzubrauchen (da liegt ja die Ersparnis) brauchst du eigentlich noch einen Puffer. Kostet auch wieder. Und geht _irgendwas_ teures kapputt verschiebt sich der break even wieder nach hinten. Sowas hält auch nicht ewig.

  9. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: Eheran 21.04.20 - 23:51

    >Wenn ich mir ein Haus miete hab ich nicht weniger Miete als ich jetzt Kredit rückzahle, nur dass die Bude am Ende mir gehört.
    Nur dass du beim Mieten null Risiko hast und jederzeit einfach umziehen kannst.

    >Und geht _irgendwas_ teures kapputt verschiebt sich der break even wieder nach hinten.

    Bei einem Haus kann/tut sogar Zeugs was kosten, was nichtmal auf dem Grundstück ist und wo man den Schaden nicht beeinflussen kann: Etwa wenn die Straße vornedran saniert wird (Straßenausbaubeitrag). Das Beispiel mit dem Haus taugt schon ganz gut als Vergleich zur Photovoltaik, denn da hat man haufenweise Kosten, wenn irgendwas nicht genau passt. Irgendwas nicht richtig gebaut worden? 10 Jahre später sehr teurer Schaden. Usw. usf.

    >den überschüssigen Strom leitest du nämlich momentan für irgendwas bei 10 Cent/kwh ein
    Über Jahre, dauerhaft quasi jeden Tag und ohne Kosten. Mit einer Technologie schon solide etabliert ist und mehr im Kommen ist. Mit Optionen wie Pufferspeicher usw. und sogar mit möglicher Autarkie vom Stromnetz (und damit Einsparung alleine beim Netzanschluss der >1500¤ kostet).

  10. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: southy 22.04.20 - 02:50

    GerryK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Übrigens: Solarzellen haben auch eine begrenzte Lebenserwartung und sind
    > danach entsorgungspflichtiger (HURRA, noch eine Pflicht!) Sondermüll.
    > Ebenso wie die Rotorblätter von Windrädern.

    Das ist ein richtiger Gedanke, aber Du überschätzt die „Schädlichkeit“ sehr Stark.
    Also:
    Es geht ja darum dass eine bestimmte Menge Strom erzeugt gebraucht wird, egal woher dieser kommt.

    Dieser kann nun aus verschiedenen Quellen stammen. für die meisten Quellen kann man Emissionen und sonstige Umweltschäden durch Bau, Betrieb und Entsorgung recht gut angeben.

    Und wie gesagt: der Bedarf an Strom ist ja unabhängig von der Erzeugung, also sprich: erzeugt wird er auf jeden Fall, die Frage ist nur: wie?

    Für beide PV & Wind kann man den EnergieAufwand und sonstigen Umweltschaden durch Produktion und Entsorgung berechnen.
    Und das kann man vergleichen mit dem Schaden der entstehen würde wenn man die selbe Menge Strom aus rein konventionellen Kraftwerken in DE beziehen würde.
    Ich meine mal gelesen zu haben, dass sich, eine PV-Anlage üblicher „privat-Größe“ rein von den „Umwelt-kosten“ ihrer Herstellung und Entsorgung nach etwa 1,5 Jahren amortisiert.

    Sprich: nach 1,5 Jahren hat sie die Menge Strom/Emissionen erzeugt die dem entspricht was man für die Herstellung/Entsorgung der Anlage aufwenden muss.
    Danach kommt logischerweise gar nichts mehr, denn im laufenden Betrieb fallen ja kaum Emissionen an.
    Wohingegen herkömmliche Kraftwerke natürlich auch weiterhin CO2 emittieren.

    Sprich: ja, natürlich entsteht auch beim Bau eines Windrades CO2. Im Vergleich zu konventionellen auf 18 Monate lang vergleichbar. Danach bleibt der „Schadens-zähler“ der PV stehen, während der Vom Kohle-Schlot sich weiter dreht.

    Hoffe ich konnte das einigermaßen erklären. Quelle finde ich nicht mehr - aber Selbst wenn ich um Faktor 2 noch falsch erinnere ist die Tendenz glaube ich klar: der Gedanke ist richtig, aber du überschätzt das maßlos.

    Auch die Entsorgung zumindest von PV ist kein Problem: die bestehen aus Glas und Silizium, also quasi auch Glas.


    > Jaaah! Plicht sollte es werden! Plichten sind immer gut für dumme Kinder,
    > ähm Bürger.

    Hast du auch inhaltlich was beizutragen oder ist Polemik alles was du kannst?

  11. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: 7of9 22.04.20 - 07:39

    Du brauchst aber sowohl für die PV als auch die WKA Anlage irgendeine Form von Energiespeicher...

  12. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: 7of9 22.04.20 - 07:40

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es sollte Pflicht werden, dass alle Grünen ihre Forderungen auch bezahlen.
    > Ich meine jetzt nicht unbedingt die Partei, (die sowieso!). Daaaanke!


    ++

  13. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: southy 22.04.20 - 08:39

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du brauchst aber sowohl für die PV als auch die WKA Anlage irgendeine Form
    > von Energiespeicher...

    Völlig falsch.

    Wir haben bereits eine ganze Menge PV & wka und die funktionieren prima (fast) ohne Speicher.

    Von allem Strom der im letzten Jahr verbraucht worden ist war 43% aus erneuerbaren erzeugt.
    Fast die Hälfte!!!
    Und jede einzelne kWh von diesen 43% ist ja gebraucht worden. Würde es keine einzige PV/WKA im Land geben, es wäre kein bisschen weniger Strom verbraucht worden.
    Jede einzelne dieser kWh wurde erneuerbar erzeugt, sprich: im Vergleich zum restlichen Strom-mix fast ohne CO2.
    Gäbe es keine PV/WKA, wären also fast doppelt so viel CO2 raus geblasen worden.

    Rein auf elektrischen Strom geschaut, haben die erneuerbaren bereits jetzt fast die Hälfte von CO2 eines großen, hoch industrialisierten Landes eingespart.
    Das ist nicht genug, aber es ist, das darf man mal sagen, eine verflixt hohe Zahl an Tonnen CO2, und zwar FAST OHNE SPEICHER!!!

    Was wäre besser MIT Speichern?
    Ganz einfach: je mehr erneuerbare wir haben, desto eher ist bei guten Bedingungen (Wind weht und Sonne) Strom ÜBRIG. Der KÖNNTE dann gespeichert werden anstelle ihn ins Ausland zu verkaufen. (Was übrigens ja nicht schlimm ist, den Planeten ist es egal ob das CO2 für DE oder für Polen gespart wird).
    Das würde das ganze etwas optimaler auslasten und daher etwas Geld sparen.

    Nachdem es aber schlicht und einfach im Moment keine technische guten und bezahlbaren Speicher gibt, müssen wir mit dieser „Unwucht“ halt leben.
    Ist ja nicht so dass es keine Speicher gibt, weil irgend jemand keine haben will. Es gibt keine, weil derzeit die Technik schlicht nicht so weit ist.

    Wäre es schön, Speicher zu haben? - KLAR!
    Würde es die Sache effizienter machen? - Ja!

    Also Sollen wir mit dem Ausbau der erneuerbaren warten bis es Speicher gibt? - natürlich NICHT!!! Jede kWh die bis zu dem Tag erzeugt und verbraucht worden ist, trägt zur Lösung des Problems bei!

    Ich verstehe nicht wieso dieses Thema immer wieder hochgezogen wird, weil doch aus der schlichten Zahl „43% in 2019“ für jeden sichtbar ist, dass Speicher zwar hilfreich, aber nicht zwingend notwendig sind.

  14. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: Alfrett 22.04.20 - 08:43

    Das Hauptproblem an den aber zehntausenden (Kleinst-)Einspeisern ist, das sie enorm zur Netzinstabilität beitragen, früher mussten nur einige wenige Kraftwerke Deutschlandweit synchron gehalten werden, das gestaltet sich heute um einiges schwieriger, weshalb es dann so Stilblüten gibt beim Netz an der Schwankungsgrenze den Einspeisestrom "wegzuwerfen" aber trotzdem zu vergüten!

  15. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: 7of9 22.04.20 - 08:46

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Völlig falsch.


    Nein, völlig richtig. Ohne Energiespeicher sind PV+WKA nicht grundlastfähig. Punkt.
    Die PV bringt mir nichts, wenn die mir keinen Strom in der Nacht liefert....

    Ist zwar schön, dass es bei dir viel bringt, bei mir wäre es ohne Speicher verschwendetes Geld (abgesehen davon, dass ich kein Wohneigentum habe).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.20 08:49 durch 7of9.

  16. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: theFiend 22.04.20 - 09:00

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ist zwar schön, dass es bei dir viel bringt, bei mir wäre es ohne Speicher
    > verschwendetes Geld (abgesehen davon, dass ich kein Wohneigentum habe).

    Ohne Speicher kann man noch immer zwischen 30 und 45% des erzeugten Stroms selbst nutzen. Ein lokaler Speicher wäre wünschenswert, ist aber derzeit noch zu wenig effizient, denn im Gegensatz zu den PV Anlagen sind die Preise für Speicher noch relativ hoch.

    Was die Grundaussage aber nicht so verkehrt macht. Für eine Energiewende, die wir fraglos brauchen, ist eine dezentrale Energieerzeugung mit einer Dividende für alle beteiligten Bürger sicher eine der Maßnahmen die sich am leichtesten umsetzen lässt.

    Zwang ist dabei natürlich käse, aber ein erhöhter finanzieller Anreiz und eine beteiligung an den Gewinnen verteilter Netze würde das ganze selbst für diejenigen attraktiv machen, die derzeit noch täglich ein Bad in Schweröl nehmen :D

  17. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: 7of9 22.04.20 - 09:08

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Speicher kann man noch immer zwischen 30 und 45% des erzeugten Stroms
    > selbst nutzen.

    Wie soll ich den Strom nutzen, wenn er zu den Zeiten erzeugt wird wo ich ihn nicht nutzen kann?
    Mit Speicher wäre das kein Problem.

    Wofür sollte ich als (fiktive) Eigenheim-Besitzerin also für sowas Geld ausgeben? Für die Allgemeinheit? Wofür bezahle ich mit dem Strompreis noch gleich die EEG Umlage??

    Doppelt abkassieren zu lasten von Bürgern welche genau nichts davon haben - nein danke.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.20 09:09 durch 7of9.

  18. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: birdy 22.04.20 - 09:40

    Pflicht ist völlig unnötig.

    Denn PV Anlagen sind weine wunderbare Wertanlage. Und bei den derzeitigen Zinsen zahlen sie sich sogar 100% fremdfinanziert aus.
    Wer also ein Haus besitzt sollte dort aus rein finanziellen Gründen bald mal eine 5-15kWp(*) Anlage montieren lassen. Weder bei Preisen noch Technologien sind große Veränderungen absehbar.

    Auch Speicher machen finanziell Sinn. Die sind zwar teurer, zahlen sich aber trotzdem aus. Allerdings tut sich da derzeit sowohl beim Preis, als auch bei der Technologie noch einiges. Aber zu langes Warten macht auch wenig Sinn.

    *) Die genauen Dimensionen hängen von vielen Faktoren ab. Und sollte am besten von ein Fachmann bewerten werden.

  19. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: 7of9 22.04.20 - 09:47

    birdy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn PV Anlagen sind weine wunderbare Wertanlage. Und bei den derzeitigen
    > Zinsen zahlen sie sich sogar 100% fremdfinanziert aus.

    Und wenn sie doch mal kaputt geht, dann stehst du dumm da und musst für den Kredit bleichen.
    Schulden? Nein danke.

  20. Re: Solarzellen auf Neubauten sowie Nachrüstung sollte Pflicht werden*

    Autor: theFiend 22.04.20 - 09:50

    7of9 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie soll ich den Strom nutzen, wenn er zu den Zeiten erzeugt wird wo ich
    > ihn nicht nutzen kann?
    > Mit Speicher wäre das kein Problem.
    Im allgemeinen wohnt man eher weniger als Single im EFH. Die Nutzung tagsüber ist für viele EFH Besitzer eher nicht das Problem...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.04.20 09:50 durch theFiend.

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