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Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

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  1. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Fenix.de 19.06.21 - 21:33

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
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    > -----
    > > Passiert das nicht, heißt es lediglich: Freie Fahrt für reiche Bürger
    > > während die anderen 99% immer weniger zum Leben haben da schon der Weg
    > zur
    > > Arbeit das Einkommen verschlingt.
    >
    > Wenn 99% sich bei Flügen, Benzin, Gas und Öl einschränken, sind damit die
    > Klimaschutzziele bestens erfüllt. Ob 1% oder 0,1% der Superreichen
    > weiterhin Benziner fahren und mit Gas heizen, oder nicht - spielt für die
    > Reduzierung des CO2-Fußabdruckes von Deutschland keine wesentliche Rolle.
    >
    > Warum muss aus allem immer ein Klassenkampf gemacht werden, wo keiner ist?
    > Wir müssen auf breiter Basis CO2 reduzieren, bei Millionen Golf-Fahrern,
    > Millionen Polo-Fahrern, Millionen Astra-Fahrern, Millionen Öl/Gas-Heizern,
    > Millionen Fleisch-Essern & Co. - ob noch 15 Lamboghini Urus in Deutschland
    > herumfahren, ist komplett irrelevant.
    >
    > Ja, man kann bei Superreichen die Energiekosten weiter proportional erhöhen
    > oder man kann es nicht machen. Dieses Thema und der Klimaschutz - das sind
    > zwei disjunkte Themen.
    >
    > Wichtig ist, dass die „unteren“ 90/95/99% ihren CO2-Ausstoß
    > erheblich reduzieren. Wenn dort der CO2-Preis weh tut und die Handlungen
    > beeinflusst, dann bewirkt er auch etwas.
    >
    > Im Allgemeinen ist es auch so, dass die „reicheren“ Haushalte
    > eher Elektroauto fahren, eher eine Wärmepumpe haben und eher Photovoltaik
    > auf dem Dach haben. Quasi klimaneutral zu leben ist dort auch ein
    > Statussymbol (Passivhaus, Solardach, Stromspeicher mit XX % Autarkiegrad,
    > Elektroauto, Pedelec).

    Wie kommen die unteren 90/95/99% Prozent dann zur Arbeit oder bestreiten ihren Lebensunterhalt?
    Die fahren doch gerade die alten, umweltunfreundlichen Klapperkisten, weil sie sich nichts anderes Leisten können.
    Und dafür, dass die Leute jeden Euro abzählen müssen, haut man nochmal oben drauf, in dem man sie noch mehr schröpft?
    Findest du das gerecht oder heiligt der Zweck einfach die Mittel und "wir müssen für das Klima alle den Gürtel enger schnallen"?

    Mei, dann fahren die Reichen halt anstelle von Porsche, Tesla. Und der arme Rest bleibt auf der Strecke.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.21 21:36 durch Fenix.de.

  2. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 19.06.21 - 22:21

    Fenix.de schrieb:
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    > Myrso schrieb:
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    > > notuf schrieb:
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    > > > Passiert das nicht, heißt es lediglich: Freie Fahrt für reiche Bürger
    > > > während die anderen 99% immer weniger zum Leben haben da schon der Weg
    > > zur
    > > > Arbeit das Einkommen verschlingt.
    > >
    > > Wenn 99% sich bei Flügen, Benzin, Gas und Öl einschränken, sind damit
    > die
    > > Klimaschutzziele bestens erfüllt. Ob 1% oder 0,1% der Superreichen
    > > weiterhin Benziner fahren und mit Gas heizen, oder nicht - spielt für
    > die
    > > Reduzierung des CO2-Fußabdruckes von Deutschland keine wesentliche
    > Rolle.
    > >
    > > Warum muss aus allem immer ein Klassenkampf gemacht werden, wo keiner
    > ist?
    > > Wir müssen auf breiter Basis CO2 reduzieren, bei Millionen Golf-Fahrern,
    > > Millionen Polo-Fahrern, Millionen Astra-Fahrern, Millionen
    > Öl/Gas-Heizern,
    > > Millionen Fleisch-Essern & Co. - ob noch 15 Lamboghini Urus in
    > Deutschland
    > > herumfahren, ist komplett irrelevant.
    > >
    > > Ja, man kann bei Superreichen die Energiekosten weiter proportional
    > erhöhen
    > > oder man kann es nicht machen. Dieses Thema und der Klimaschutz - das
    > sind
    > > zwei disjunkte Themen.
    > >
    > > Wichtig ist, dass die „unteren“ 90/95/99% ihren CO2-Ausstoß
    > > erheblich reduzieren. Wenn dort der CO2-Preis weh tut und die Handlungen
    > > beeinflusst, dann bewirkt er auch etwas.
    > >
    > > Im Allgemeinen ist es auch so, dass die „reicheren“
    > Haushalte
    > > eher Elektroauto fahren, eher eine Wärmepumpe haben und eher
    > Photovoltaik
    > > auf dem Dach haben. Quasi klimaneutral zu leben ist dort auch ein
    > > Statussymbol (Passivhaus, Solardach, Stromspeicher mit XX %
    > Autarkiegrad,
    > > Elektroauto, Pedelec).
    >
    > Wie kommen die unteren 90/95/99% Prozent dann zur Arbeit oder bestreiten
    > ihren Lebensunterhalt?
    > Die fahren doch gerade die alten, umweltunfreundlichen Klapperkisten, weil
    > sie sich nichts anderes Leisten können.
    > Und dafür, dass die Leute jeden Euro abzählen müssen, haut man nochmal oben
    > drauf, in dem man sie noch mehr schröpft?
    > Findest du das gerecht oder heiligt der Zweck einfach die Mittel und "wir
    > müssen für das Klima alle den Gürtel enger schnallen"?
    >
    > Mei, dann fahren die Reichen halt anstelle von Porsche, Tesla. Und der arme
    > Rest bleibt auf der Strecke.

    Ja, es geht nun mal nicht anders. Wenn weiter die alten Klapperkisten gefahren werden, dann reduziert sich das CO2 nicht. Eine CO2-Steuer MUSS das bewirken, einen sozialen Ausgleich DARF es nicht geben.

    Wer also davon stark betroffen ist, hat mehrere Optionen:
    - Rad oder ÖPNV nutzen
    - Arbeitsstelle wechseln
    - Home Office
    - Umziehen
    - Elektroauto fi

  3. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 19.06.21 - 22:23

    Fenix.de schrieb:
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    > Myrso schrieb:
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    > > notuf schrieb:
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    > > > Passiert das nicht, heißt es lediglich: Freie Fahrt für reiche Bürger
    > > > während die anderen 99% immer weniger zum Leben haben da schon der Weg
    > > zur
    > > > Arbeit das Einkommen verschlingt.
    > >
    > > Wenn 99% sich bei Flügen, Benzin, Gas und Öl einschränken, sind damit
    > die
    > > Klimaschutzziele bestens erfüllt. Ob 1% oder 0,1% der Superreichen
    > > weiterhin Benziner fahren und mit Gas heizen, oder nicht - spielt für
    > die
    > > Reduzierung des CO2-Fußabdruckes von Deutschland keine wesentliche
    > Rolle.
    > >
    > > Warum muss aus allem immer ein Klassenkampf gemacht werden, wo keiner
    > ist?
    > > Wir müssen auf breiter Basis CO2 reduzieren, bei Millionen Golf-Fahrern,
    > > Millionen Polo-Fahrern, Millionen Astra-Fahrern, Millionen
    > Öl/Gas-Heizern,
    > > Millionen Fleisch-Essern & Co. - ob noch 15 Lamboghini Urus in
    > Deutschland
    > > herumfahren, ist komplett irrelevant.
    > >
    > > Ja, man kann bei Superreichen die Energiekosten weiter proportional
    > erhöhen
    > > oder man kann es nicht machen. Dieses Thema und der Klimaschutz - das
    > sind
    > > zwei disjunkte Themen.
    > >
    > > Wichtig ist, dass die „unteren“ 90/95/99% ihren CO2-Ausstoß
    > > erheblich reduzieren. Wenn dort der CO2-Preis weh tut und die Handlungen
    > > beeinflusst, dann bewirkt er auch etwas.
    > >
    > > Im Allgemeinen ist es auch so, dass die „reicheren“
    > Haushalte
    > > eher Elektroauto fahren, eher eine Wärmepumpe haben und eher
    > Photovoltaik
    > > auf dem Dach haben. Quasi klimaneutral zu leben ist dort auch ein
    > > Statussymbol (Passivhaus, Solardach, Stromspeicher mit XX %
    > Autarkiegrad,
    > > Elektroauto, Pedelec).
    >
    > Wie kommen die unteren 90/95/99% Prozent dann zur Arbeit oder bestreiten
    > ihren Lebensunterhalt?
    > Die fahren doch gerade die alten, umweltunfreundlichen Klapperkisten, weil
    > sie sich nichts anderes Leisten können.
    > Und dafür, dass die Leute jeden Euro abzählen müssen, haut man nochmal oben
    > drauf, in dem man sie noch mehr schröpft?
    > Findest du das gerecht oder heiligt der Zweck einfach die Mittel und "wir
    > müssen für das Klima alle den Gürtel enger schnallen"?
    >
    > Mei, dann fahren die Reichen halt anstelle von Porsche, Tesla. Und der arme
    > Rest bleibt auf der Strecke.

    Ja, es geht nun mal nicht anders. Wenn weiter die alten Klapperkisten gefahren werden, dann reduziert sich das CO2 nicht. Eine CO2-Steuer MUSS das bewirken, einen sozialen Ausgleich DARF es nicht geben.

    Wer also davon stark betroffen ist, hat mehrere Optionen:
    - Rad oder ÖPNV nutzen
    - Arbeitsstelle wechseln
    - Home Office
    - Umziehen
    - Elektroauto finanziernn

    w

  4. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 19.06.21 - 22:24

    Wenn alles keine Option ist, dann den CO2 Preis zahlen, weil es unbedingt notwendig ist und sich dann z.B. bei Fleischkonsum. Urlaub oder heizen einschränken (Wärmepumpe finanzieren).

  5. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: FerdiGro 20.06.21 - 01:01

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die einzige wirklich faire Lösung, wäre es die Kosten für Strom/Benzin oder
    > Gas in Relation zum Einkommen zu setzen. Wer mehr verdient, muss im
    > Verhältnis einfach mehr bezahlen. Diese Mehreinnahmen werden dazu genutzt,
    > die ärmeren zu subventionieren, denn die müssen dennoch zur Arbeit kommen.
    >
    > Vorteil: es tut auch den Vermögenden weh, wenn die Energiekosten steigen
    > und dann ist der SUV nicht mehr ganz so günstig.
    >
    > Dann würden auch die überversorgten Politiker merken, was sie machen.
    >
    > Passiert das nicht, heißt es lediglich: Freie Fahrt für reiche Bürger
    > während die anderen 99% immer weniger zum Leben haben da schon der Weg zur
    > Arbeit das Einkommen verschlingt.

    Wäre es nicht gerechter den CO2 Preis zu nutzen?

    Wer viel CO2 verursacht soll auch viel zahlen. Klingt das nicht logischer für dich?..

  6. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Fenix.de 20.06.21 - 10:01

    Myrso schrieb:
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    > Fenix.de schrieb:
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    > > Myrso schrieb:
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    > > > notuf schrieb:
    > > >
    > >
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    > > > > Passiert das nicht, heißt es lediglich: Freie Fahrt für reiche
    > Bürger
    > > > > während die anderen 99% immer weniger zum Leben haben da schon der
    > Weg
    > > > zur
    > > > > Arbeit das Einkommen verschlingt.
    > > >
    > > > Wenn 99% sich bei Flügen, Benzin, Gas und Öl einschränken, sind damit
    > > die
    > > > Klimaschutzziele bestens erfüllt. Ob 1% oder 0,1% der Superreichen
    > > > weiterhin Benziner fahren und mit Gas heizen, oder nicht - spielt für
    > > die
    > > > Reduzierung des CO2-Fußabdruckes von Deutschland keine wesentliche
    > > Rolle.
    > > >
    > > > Warum muss aus allem immer ein Klassenkampf gemacht werden, wo keiner
    > > ist?
    > > > Wir müssen auf breiter Basis CO2 reduzieren, bei Millionen
    > Golf-Fahrern,
    > > > Millionen Polo-Fahrern, Millionen Astra-Fahrern, Millionen
    > > Öl/Gas-Heizern,
    > > > Millionen Fleisch-Essern & Co. - ob noch 15 Lamboghini Urus in
    > > Deutschland
    > > > herumfahren, ist komplett irrelevant.
    > > >
    > > > Ja, man kann bei Superreichen die Energiekosten weiter proportional
    > > erhöhen
    > > > oder man kann es nicht machen. Dieses Thema und der Klimaschutz - das
    > > sind
    > > > zwei disjunkte Themen.
    > > >
    > > > Wichtig ist, dass die „unteren“ 90/95/99% ihren
    > CO2-Ausstoß
    > > > erheblich reduzieren. Wenn dort der CO2-Preis weh tut und die
    > Handlungen
    > > > beeinflusst, dann bewirkt er auch etwas.
    > > >
    > > > Im Allgemeinen ist es auch so, dass die „reicheren“
    > > Haushalte
    > > > eher Elektroauto fahren, eher eine Wärmepumpe haben und eher
    > > Photovoltaik
    > > > auf dem Dach haben. Quasi klimaneutral zu leben ist dort auch ein
    > > > Statussymbol (Passivhaus, Solardach, Stromspeicher mit XX %
    > > Autarkiegrad,
    > > > Elektroauto, Pedelec).
    > >
    > > Wie kommen die unteren 90/95/99% Prozent dann zur Arbeit oder bestreiten
    > > ihren Lebensunterhalt?
    > > Die fahren doch gerade die alten, umweltunfreundlichen Klapperkisten,
    > weil
    > > sie sich nichts anderes Leisten können.
    > > Und dafür, dass die Leute jeden Euro abzählen müssen, haut man nochmal
    > oben
    > > drauf, in dem man sie noch mehr schröpft?
    > > Findest du das gerecht oder heiligt der Zweck einfach die Mittel und
    > "wir
    > > müssen für das Klima alle den Gürtel enger schnallen"?
    > >
    > > Mei, dann fahren die Reichen halt anstelle von Porsche, Tesla. Und der
    > arme
    > > Rest bleibt auf der Strecke.
    >
    > Ja, es geht nun mal nicht anders. Wenn weiter die alten Klapperkisten
    > gefahren werden, dann reduziert sich das CO2 nicht. Eine CO2-Steuer MUSS
    > das bewirken, einen sozialen Ausgleich DARF es nicht geben.
    >
    > Wer also davon stark betroffen ist, hat mehrere Optionen:
    > - Rad oder ÖPNV nutzen
    > - Arbeitsstelle wechseln
    > - Home Office
    > - Umziehen
    > - Elektroauto finanziernn
    >
    > w

    Was macht man, wenn man außerhalb der Stadt wohnt und in die Stadt zum Arbeiten fährt? Dort ist der ÖPNV meist nicht ausreichend ausgebaut und das Fahrrad keine Alternative.

    Die Krankenschwester, Friseuse, der Handwerker usw. die machen alle Home-Office?

    Ja genau, wenn ich jeden Euro im Monat abzählen muss, dann hab ich sicherlich das Geld, näher an die Stadt heranzuziehen oder ein Elektroauto zu finanzieren.
    Von einer Wärmepumpe ganz zu schweigen.

    Ihr müsst mal von eurem hohen Ross herabsteigen und über den Tellerrand blicken.
    Eure Vorschläge passen nur für die gutsituierte obere Mittelschicht, die in der Großstadt wohnt, kein Auto braucht und finanziell keine Sorgen hat.

    Die restlichen Leute können das nicht von sich behaupten. Und ihr alleine werdet das Klima nicht retten.
    Also kommt mit fairen Maßnahmen, die alle bezahlen können und die alle gleich betreffen.

    Und die CO2-Steuer ist genau das nicht. Natürlich verbrauchen die Armen Haushalte mehr CO2, ganz einfach weil sie sich den reichen Schnickschnack nicht leisten können (E-Auto, Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage, etc). Die mittlere Oberschicht und die Oberschicht können das problemlos, ergo Verbrauchen diese weniger und zahlen auch weniger.
    Das ist aber weder sozial, noch fair.
    Jeder soll seinen Beitrag zur Klimarettung leisten, aber in dem Maße, in dem es ihm möglich ist.

    Es ist sehr einfach von einschneidenden Maßnahmen zu sprechen, wenn man selbst nicht betroffen ist.
    Und diese Arroganz und Selbstgefälligkeit hier im Forum wird langsam unerträglich.

  7. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: FerdiGro 20.06.21 - 13:08

    Also weniger wohlhabende Leute verbrauchen garantiert weniger CO2 als wohlhabende. Ist ja mit China und Deutschland (pro Kopf) dasselbe.

    Es wird einfach viel mehr konsumiert. Viel weitere reisen. Viel mehr Reisen. Größere Häuser, mehr Kinder uswusf.

    Daher wäre eine CO2 Steuer sehr wohl sehr gerecht. Weil es 'die da oben' absolut gesehen am härtesten trifft.

    Daher ist eine CO2 Steuer von Prinzip sehr gerecht. Man kann es nicht immer zu einer - der hat mehr als ich deswegen mache ich gar nichts und der der mehr hat soll alles bezahlen - was ist daran gerecht? Die meisten Menschen haben sich ihren Wohlstand erarbeitet. Teilweise über Generationen hinweg.

  8. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 20.06.21 - 13:24

    Fenix.de schrieb:
    > Was macht man, wenn man außerhalb der Stadt wohnt und in die Stadt zum
    > Arbeiten fährt? Dort ist der ÖPNV meist nicht ausreichend ausgebaut und das
    > Fahrrad keine Alternative.
    >
    > Die Krankenschwester, Friseuse, der Handwerker usw. die machen alle
    > Home-Office?
    >
    > Ja genau, wenn ich jeden Euro im Monat abzählen muss, dann hab ich
    > sicherlich das Geld, näher an die Stadt heranzuziehen oder ein Elektroauto
    > zu finanzieren.
    > Von einer Wärmepumpe ganz zu schweigen.
    >
    > Ihr müsst mal von eurem hohen Ross herabsteigen und über den Tellerrand
    > blicken.
    > Eure Vorschläge passen nur für die gutsituierte obere Mittelschicht, die in
    > der Großstadt wohnt, kein Auto braucht und finanziell keine Sorgen hat.
    >
    > Die restlichen Leute können das nicht von sich behaupten. Und ihr alleine
    > werdet das Klima nicht retten.
    > Also kommt mit fairen Maßnahmen, die alle bezahlen können und die alle
    > gleich betreffen.
    >
    > Und die CO2-Steuer ist genau das nicht. Natürlich verbrauchen die Armen
    > Haushalte mehr CO2, ganz einfach weil sie sich den reichen Schnickschnack
    > nicht leisten können (E-Auto, Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage, etc). Die
    > mittlere Oberschicht und die Oberschicht können das problemlos, ergo
    > Verbrauchen diese weniger und zahlen auch weniger.
    > Das ist aber weder sozial, noch fair.
    > Jeder soll seinen Beitrag zur Klimarettung leisten, aber in dem Maße, in
    > dem es ihm möglich ist.
    >
    > Es ist sehr einfach von einschneidenden Maßnahmen zu sprechen, wenn man
    > selbst nicht betroffen ist.
    > Und diese Arroganz und Selbstgefälligkeit hier im Forum wird langsam
    > unerträglich.

    Was willst du denn hören? Es geht nun mal nicht weiter, wie bisher. Die Lösung ist ganz individuell, die kann ich nicht vorgeben. Als Krankenschwester (2.500 Euro netto in Vollzeit) kann man sich sehr wohl ein eAuto leisten. Wenn der Arbeitgeber merkt, dass alle abspringen und sich etwas in der Nähe suchen, dann muss der Arbeitgeber einen eAuto-Dienstwagen zur Verfügung stellen.

    20.000 Euro kostet der id3, es gibt noch günstigere Autos. Nach der 0,25%-Regelung versteuerst du also 50 Euro geldwerten Vorteil, was etwa 15 Euro weniger Netto auf der Gehaltsabrechnung macht. Wenn Arbeitgeber sich entscheiden, fernab guter Infrastruktur ihren Firmensitz zu bauen, dann müssen sie dann evtl. allen einen id3 oder vergleichbares als Firmenauto zur Verfügung stellen.

    Ist ja auch nicht so, dass Krankenschwestern Probleme hätten, schnell einen anderen Job zu finden, welcher evtl. besser angebunden ist. Auch Handwerker nicht.

    Nochmal: Die Lösung ist höchst individuell. Der CO2-Preis muss nur dafür sorgen, dass ein großer Teil der Menschen sich bewusst ist: Es geht so nicht weiter.

  9. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: HoffiKnoffu 20.06.21 - 13:52

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Genau das machen die Grünen mit ihrem Energiegeld. Wer wenig CO2
    > produziert
    > > wird am Ende so gar besser da stehen.
    >
    > Ja und? Dann kaufe die Reichen ihre nächste Protzkiste halt mit 1000PS
    > Elektromotor und sind fein raus, während der Normalo und Mittelstand
    > ausgeblutet und der Hartzer gepampert wird von deren Geld.


    Der 1000PS Elektrobolide verbraucht ebenfalls sehr viel mehr, als eine Renault Zoe. Und wenn davon die Rede ist, die Energiepreise ans Einkommen zu koppeln, dann gilt dies auch für Strom….und Gas…..und Öl….und Wasserstoff….etc.

  10. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: HoffiKnoffu 20.06.21 - 13:54

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die einzige wirklich faire Lösung, wäre es die Kosten für Strom/Benzin oder
    > Gas in Relation zum Einkommen zu setzen. Wer mehr verdient, muss im
    > Verhältnis einfach mehr bezahlen. Diese Mehreinnahmen werden dazu genutzt,
    > die ärmeren zu subventionieren, denn die müssen dennoch zur Arbeit kommen.
    >
    > Vorteil: es tut auch den Vermögenden weh, wenn die Energiekosten steigen
    > und dann ist der SUV nicht mehr ganz so günstig.
    >
    > Dann würden auch die überversorgten Politiker merken, was sie machen.
    >
    > Passiert das nicht, heißt es lediglich: Freie Fahrt für reiche Bürger
    > während die anderen 99% immer weniger zum Leben haben da schon der Weg zur
    > Arbeit das Einkommen verschlingt.

    Grundsätzlich gebe ich Dir recht….aber…Politiker und überversorgt? Ich glaube nicht, dass Du den Job von Frau Dr. Merkel für 300.000¤ machen wolltest.

  11. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: HoffiKnoffu 20.06.21 - 13:57

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wie will man das machen? Vor allem verhindern dass jemand mit wenig
    > > Einkommen dann für einen mit Viel einkommen den Sprit in Kanister füllt
    > > wenn er tankt? Also so etwas hat durchaus einiges an Mißbrauchspotential
    >
    > Ausprobieren und beobachten. Missbrauchspotential gibt es jetzt auch schon.
    > Fahrzeuge die auf die Firma zugelassen sind und deren Kosten einfach
    > gegengerechnet werden so dass die Unternehmen einfach weniger Gewinn
    > verbuchen und damit weniger Steuern zahlen.
    >
    > Technisch lässt sich das bestimmt regeln. Wäre definitiv einen Versuch
    > wert.

    Das wäre auch etwas, was meiner Meinung nach geändert werden sollte: Ein Firmenwagen darf nur noch beruflich genutzt werden. Ein Nachbar hat dank Corona eine goldene Nase verdient. In den letzten 8 Monaten, stand erst ein Tesla 3 und jetzt zusätzlich ein iX3 vor der Türe….beide Fahrzeuge werden rein privat genutzt, sind jedoch über die Apotheke als Firmenwagen angemeldet. Und der Nachbar brüstet sich damit.

  12. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: HoffiKnoffu 20.06.21 - 14:01

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die einzige wirklich faire Lösung, wäre es die Kosten für Strom/Benzin
    > oder
    > > Gas in Relation zum Einkommen zu setzen. Wer mehr verdient, muss im
    > > Verhältnis einfach mehr bezahlen.
    >
    > Wird so nur kaum durchkommen können. Vor Gericht würde das kaum
    > standhalten, wenn Person A für dieselbe Sache mehr bezahlen soll, bloß weil
    > derjenige mehr Geld als Person B hat.
    >
    > Und wie definierst du Einkommen? Gerade die Reichen haben ja viele
    > verschiedene Einnahmequellen, Anlagen, Immobilien, Aktien, etc

    Warum sollte das vor Gericht nicht durchkommen? Nur weil es quasi eine Reichensteuer wäre? Bei der Sichtweise dürfte es auch nur einen Steuersatz für die Einkommensteuer geben.

  13. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: notuf 20.06.21 - 17:43

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ibecf schrieb:
    > > ------------------------------------------------------------------------
    >
    > > > Bis der erste auf die glorreiche Geschäftsidee kommt die Autos
    > reichen
    > > > tanken zu fahren, für z.B. 25 Cent/l .
    > > >
    > > > Tanke am Tag als Armer z.B. 10 dicke Karren voll, bezahl in Bar und
    > du
    > > > hast ein attraktiven Nebenverdienst.
    > > >
    > > > Das ist eine attraktive Cross Selling Möglichkeit für die organisierte
    > > > Kriminalität.
    > > >
    > > > Dann gibt es beim Koks Dealer des Vertrauens auch bald günstigeren
    > > Sprit.
    > >
    > > OK dann lassen wir einfach alles wie es ist: der Arme zahlt drauf, den
    > > Reichen juckt es nicht im geringsten und er hat keinerlei Motivation
    > seinen
    > > Ausstoß zu reduzieren. Verstanden.
    > >
    > Naja die Idee ist halt nicht ausgereift wenn dann braucht man andere
    > Ansätze. Wie das Energiegeld der Grünen, eine erhöung der
    > Kilometerpauschalte.
    > > Betrug lässt sich vermeiden. Tanken nur des eigenem Fahrzeugs möglich
    > z.B.
    > >
    > Abzapfen von Benzin bzw. wer will kontrollieren ob man zusätzlich zum
    > eigenen Fahrzeug noch ein 20l Kanister voll macht
    > >
    > > Ausgleich über Pendlerpauschale bringt nichts, weil man da nichts
    > geschenkt
    > > bekommt sondern nur Einkommensteuer spart.
    >
    > Naja man bekommt mehr Geld wieder. Man könnte die Kilometerpauschale auch
    > versuchen umzubauen das man Geld bekommt. Es gibt auch noch Fahrten mit dem
    > Privatwagen für den Arbeitgeber die mit 30 Cent / km vergütet werden auch
    > hier könnte man die Summer erhöhen
    > Also zumindest könnte man mit der Pendlerpauschalte Mehrkosten für Fahrten
    > zur Arbeit ausgleichen der andere hier genannte Weg erscheint mir völlig
    > unbrauchbar. Zumal die Reichen sich dann eher E-Autos kaufen und dann
    > überhaupt nicht mehr zahlen, witzigerweise sind E-Autos fast nur günstiger
    > wenn man diese zum normalen Stromtarif laden kann, wenn man die nur mit
    > öffentlichen Ladesäulen macht sind diese teilweise jetzt schon teurer.

    Wie kreativ doch alle hier sind, hypothetischen Missbrauchsszenarien zu erdenken. Warum ist das so? Warum nicht die Kreativität dafür nutzen, wie man diese Finanzierung tatsächlich umsetzen könnte?

  14. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: notuf 20.06.21 - 17:49

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warum muss aus allem immer ein Klassenkampf gemacht werden, wo keiner ist?
    > Wir müssen auf breiter Basis CO2 reduzieren, bei Millionen Golf-Fahrern,
    > Millionen Polo-Fahrern, Millionen Astra-Fahrern, Millionen Öl/Gas-Heizern,
    > Millionen Fleisch-Essern & Co. - ob noch 15 Lamboghini Urus in Deutschland
    > herumfahren, ist komplett irrelevant.

    Weil es leider tatsächlich ein Klassemkampf ist. 99% gegen den Rest, denn jegliche Steuer die aktuell eingeführt wird, jegliche Gebühr, jegliche Strafe inkl. Einkommensteuer einzig die normal-sterblichen trifft. Und je weniger sie verdienen, um so härter trifft es sie.

    Mir kommt es so vor, als würde die meisten hier im Forum ebenfalls an dieser aus den USA bekannten Selbsttäuschung leiden, dass sie Millionäre sind die aktuell kurz keine Million haben aber in Kürze ganz sicher zu den Reichen gehören. Nein. Werdet ihr nie. Werden wir nie.

  15. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: notuf 20.06.21 - 17:58

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja, es geht nun mal nicht anders. Wenn weiter die alten Klapperkisten
    > gefahren werden, dann reduziert sich das CO2 nicht. Eine CO2-Steuer MUSS
    > das bewirken, einen sozialen Ausgleich DARF es nicht geben.
    >
    > Wer also davon stark betroffen ist, hat mehrere Optionen:
    > - Rad oder ÖPNV nutzen
    > - Arbeitsstelle wechseln
    > - Home Office
    > - Umziehen
    > - Elektroauto finanziernn
    >

    Irre arrogant von dir. Man könnte fast meinen, du bist teil eines Thinktanks für Superreiche.
    Rad oder ÖPNV? Damit erhöht sich die Fahrt zur Arbeit um 100% (am Tag) oder man kommt nach Stunden heim, wenn die Sonne untergegangen ist. Abgesehen davon, dass ich mich frage, wie man den Wocheneinkauf mit dem Bus transportieren soll. Und jeder der mit fährt, kostet extra. richtig viel Geld.

    Arbeitsstelle wechseln? Wie soll das gehen? Soll ich statt in der IT nun plötzlich auf Landwirtschaft umsatteln, weil es hier in der Nähe der Wohnung nur Bauernhöfe gibt? Ach ich könnte natürlich auch näher an die Arbeit ziehen. Dann zahle ich halt 60% meines Netto-Lohns für die Miete. Und wenn ich den Arbeitsplatz wechseln muss, ziehe ich halt eben mit der Familie wieder um. Weil ich bin ja ein Wanderarbeiter und das soziale Gefüge interessiert nicht.

    Und wie soll ich noch mal mit den ÖPNV umziehen? Jedes Regal per U-Bahn? Da ich viel für die Miete zahlen muss, weil ich nahe am Arbeitgeber wohne, kann ich mir ein Umzugsunternehmen nicht mehr leisten.

    Home-Office? Ja, die Krankenschwester, Alterpfleger, Verkäufer, Busfahrer werden bestimmt gerne Home-Office machen. Aber wer bringt die Kranken zu ihnen nach Hause? Erzähl mal. Interessiert mich wirklich.

    Nimm mal deine rosarote Brille ab und schau mal nach Links und nach Rechts neben dir auf deine Mitbürger. Denke mal nach, wie diese Menschen leben, wie sie zur Arbeit kommen, wie viel sie verdienen und dann kannst du mal erneut über deine Einstellung nachdenken.

    Elektroauto finanzieren? Klasse Idee. Noch mehr Abhängigkeit und dann die Frage: Wo kann ich es aufladen? Nicht jeder hat ein Haus weil die Preise hier auch explodiert sind wegen der Ungleichverteilung des Vermögens.

  16. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: notuf 20.06.21 - 18:02

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nochmal: Die Lösung ist höchst individuell. Der CO2-Preis muss nur dafür
    > sorgen, dass ein großer Teil der Menschen sich bewusst ist: Es geht so
    > nicht weiter.

    Genau. Die Lösung ist höchst individuell. Und deswegen muss der CO2-Preis oder Energiepreis in absoluter Relation zum Vermögen/Einkommen gestaltet sein. Dann ist auch genug Geld da, um individuell zu helfen und auch den Wandel zu finanzieren.

    Was du vorschlägst ist aber die Sozialisierung des Wandels: Die Armen und der Mittelstand soll gefälligst alles bezahlen und Nachteile erfahren. Die größeren Verursacher juckt all das nicht.

  17. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: notuf 20.06.21 - 18:08

    FerdiGro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also weniger wohlhabende Leute verbrauchen garantiert weniger CO2 als
    > wohlhabende. Ist ja mit China und Deutschland (pro Kopf) dasselbe.
    >
    > Es wird einfach viel mehr konsumiert. Viel weitere reisen. Viel mehr
    > Reisen. Größere Häuser, mehr Kinder uswusf.
    >
    > Daher wäre eine CO2 Steuer sehr wohl sehr gerecht. Weil es 'die da oben'
    > absolut gesehen am härtesten trifft.
    >
    > Daher ist eine CO2 Steuer von Prinzip sehr gerecht. Man kann es nicht immer
    > zu einer - der hat mehr als ich deswegen mache ich gar nichts und der der
    > mehr hat soll alles bezahlen - was ist daran gerecht? Die meisten Menschen
    > haben sich ihren Wohlstand erarbeitet. Teilweise über Generationen hinweg.

    Nein, es trifft "die da oben" eben nicht absolut gesehen am härtesten. Selbst wenn sie 2,5¤ pro Liter Sprit allein Co2 Steuer zahlen würden. So what, wenn du 10.000+ pro Monat hast?

    Die selben 2,5 aber treffen die die Krankenschwester oder den Krankenpfleger deutlich härter, weil sie eben in Schichtarbeit auch Nachts zur Arbeit muss und weil die Miete so scheiße teuer ist, wohnt sie/er am Stadtrand.

    Was ist die Relation von 2,5¤ pro Liter bei 120000 pro Jahr Einkommen und was bei 35000 pro Jahr ? Ist das denn so schwer zu begreifen?

  18. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: notuf 20.06.21 - 18:10

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die einzige wirklich faire Lösung, wäre es die Kosten für Strom/Benzin
    > oder
    > > Gas in Relation zum Einkommen zu setzen. Wer mehr verdient, muss im
    > > Verhältnis einfach mehr bezahlen. Diese Mehreinnahmen werden dazu
    > genutzt,
    > > die ärmeren zu subventionieren, denn die müssen dennoch zur Arbeit
    > kommen.
    > >
    > > Vorteil: es tut auch den Vermögenden weh, wenn die Energiekosten steigen
    > > und dann ist der SUV nicht mehr ganz so günstig.
    > >
    > > Dann würden auch die überversorgten Politiker merken, was sie machen.
    > >
    > > Passiert das nicht, heißt es lediglich: Freie Fahrt für reiche Bürger
    > > während die anderen 99% immer weniger zum Leben haben da schon der Weg
    > zur
    > > Arbeit das Einkommen verschlingt.
    >
    > Grundsätzlich gebe ich Dir recht….aber…Politiker und
    > überversorgt? Ich glaube nicht, dass Du den Job von Frau Dr. Merkel für
    > 300.000¤ machen wolltest.

    Extrembeispiel. 1. Ja würde ich machen. 2. gibt es da jede Menge Leute die noch nicht mal zur Abstimmung erscheinen, damit beschäftigt sind, ihren Maskenverkäufe zu regeln und danach gibt es noch die fetten Pension.

    Sie sind absolut überversorgt.

  19. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: FerdiGro 20.06.21 - 18:12

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FerdiGro schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also weniger wohlhabende Leute verbrauchen garantiert weniger CO2 als
    > > wohlhabende. Ist ja mit China und Deutschland (pro Kopf) dasselbe.
    > >
    > > Es wird einfach viel mehr konsumiert. Viel weitere reisen. Viel mehr
    > > Reisen. Größere Häuser, mehr Kinder uswusf.
    > >
    > > Daher wäre eine CO2 Steuer sehr wohl sehr gerecht. Weil es 'die da oben'
    > > absolut gesehen am härtesten trifft.
    > >
    > > Daher ist eine CO2 Steuer von Prinzip sehr gerecht. Man kann es nicht
    > immer
    > > zu einer - der hat mehr als ich deswegen mache ich gar nichts und der
    > der
    > > mehr hat soll alles bezahlen - was ist daran gerecht? Die meisten
    > Menschen
    > > haben sich ihren Wohlstand erarbeitet. Teilweise über Generationen
    > hinweg.
    >
    > Nein, es trifft "die da oben" eben nicht absolut gesehen am härtesten.
    > Selbst wenn sie 2,5¤ pro Liter Sprit allein Co2 Steuer zahlen würden. So
    > what, wenn du 10.000+ pro Monat hast?
    >
    > Die selben 2,5 aber treffen die die Krankenschwester oder den
    > Krankenpfleger deutlich härter, weil sie eben in Schichtarbeit auch Nachts
    > zur Arbeit muss und weil die Miete so scheiße teuer ist, wohnt sie/er am
    > Stadtrand.
    >
    > Was ist die Relation von 2,5¤ pro Liter bei 120000 pro Jahr Einkommen und
    > was bei 35000 pro Jahr ? Ist das denn so schwer zu begreifen?

    Die Krankenschwester hat aber nicht den Lebensziel eines Chefarztes. Er zahlt definitiv deutlich mehr CO2 Steuer als die Krankenschwester. Und das ist auch gut so.

    Zumal der Krankenpfleger genauso die Möglichkeit hat Chefarzt zu werden. Dauert halt und ist sehr schwer und sehr anstrengend dahin zukommen. Aber er hat die Möglichkeit.

    Deswegen ist es sehr fair denke ich.

  20. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Fenix.de 20.06.21 - 22:31

    Myrso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > >
    > Was willst du denn hören? Es geht nun mal nicht weiter, wie bisher. Die
    > Lösung ist ganz individuell, die kann ich nicht vorgeben. Als
    > Krankenschwester (2.500 Euro netto in Vollzeit) kann man sich sehr wohl ein
    > eAuto leisten. Wenn der Arbeitgeber merkt, dass alle abspringen und sich
    > etwas in der Nähe suchen, dann muss der Arbeitgeber einen eAuto-Dienstwagen
    > zur Verfügung stellen.
    >
    > 20.000 Euro kostet der id3, es gibt noch günstigere Autos. Nach der
    > 0,25%-Regelung versteuerst du also 50 Euro geldwerten Vorteil, was etwa 15
    > Euro weniger Netto auf der Gehaltsabrechnung macht. Wenn Arbeitgeber sich
    > entscheiden, fernab guter Infrastruktur ihren Firmensitz zu bauen, dann
    > müssen sie dann evtl. allen einen id3 oder vergleichbares als Firmenauto
    > zur Verfügung stellen.
    >
    > Ist ja auch nicht so, dass Krankenschwestern Probleme hätten, schnell einen
    > anderen Job zu finden, welcher evtl. besser angebunden ist. Auch Handwerker
    > nicht.
    >
    > Nochmal: Die Lösung ist höchst individuell. Der CO2-Preis muss nur dafür
    > sorgen, dass ein großer Teil der Menschen sich bewusst ist: Es geht so
    > nicht weiter.

    Eine Krankenschwester verdient in Steuerklasse 1 Netto zwischen 1.157,22 bis 1.374,16 ¤.
    2500¤ Netto habe ich nicht mal mit abgeschlossenen Informatik Studium in meinem ersten Arbeitsjahr verdient, keine Ahnung wo du die utopischen Zahlen her hast.

    Jedenfalls ist bei dem Nettolohn eben keine Finanzierung eines E-Autos mal eben mit drin ist.
    Auch keine Photovoltaik-Anlage, keine Wärmepumpe und auch kein Umzug in die Innenstadt.

    Und das macht auch klar, warum eine CO2-Steuer bei solch einem niedrigen Gehalt richtig weh tut.
    Zumal man noch nicht mal die Möglichkeit hat, seine Bilanz zu verbessern, weil man ja dummerweise Arm ist.

    Euch ist einfach jeglicher Bezug zur Realität verloren gegangen. Ihr seht nur euch selbst. Und das ist echt traurig.

    Es ist einfach davon zu reden, dass jeder mehr für das Klima zahlen muss, wenn man noch nie in seinem Leben Angst davor haben musste, dass das Gehalt nicht bis zum Ende des Monats reicht.

    Diese Erfahrung täte hier einigen Foristen inkl. der Frau Neubauer sehr gut.

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