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Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: FerdiGro 20.06.21 - 22:36

    Also ich für meinen Teil/wir habe jahrzehnte lang verzichtet (=keine Zeit) und glaube dass vieles davon die meisten anderen auch können. Also liegt es in erster Linie an einem selbst.

    Und jetzt?

  2. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: notuf 21.06.21 - 00:12

    Wenn sie arm sind, können sie Lotto spielen. Eine Chance damit reich zu werden gibt es ja. Und es ist auch bekannt, dass einige gewonnen haben....

    So wird hier argumentiert. Es ist irre, wie eingeschränkt die Sicht vieler hier ist.

  3. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 21.06.21 - 00:35

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Myrso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nochmal: Die Lösung ist höchst individuell. Der CO2-Preis muss nur dafür
    > > sorgen, dass ein großer Teil der Menschen sich bewusst ist: Es geht so
    > > nicht weiter.
    >
    > Genau. Die Lösung ist höchst individuell. Und deswegen muss der CO2-Preis
    > oder Energiepreis in absoluter Relation zum Vermögen/Einkommen gestaltet
    > sein. Dann ist auch genug Geld da, um individuell zu helfen und auch den
    > Wandel zu finanzieren.
    >
    > Was du vorschlägst ist aber die Sozialisierung des Wandels: Die Armen und
    > der Mittelstand soll gefälligst alles bezahlen und Nachteile erfahren. Die
    > größeren Verursacher juckt all das nicht.

    Es gibt keine größten Verbraucher und viele Beserverdiener sind mit eAuto, Photovoltaik, Pedelecs und Wärmepumpe auch schon bestens aufgestellt. Sowas gilt in diesen Kreisen häufig auch als Statussymbol.
    Ob man manche stärker zur Kasse bittet, ist für den Klimaschutz schlicht irrelevant. Wichtigist, dass der CO2-Preis der breiten Mittelschicht weh tut. Die muss umsteigen. Die reicheren Leute machen es eh.

  4. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 21.06.21 - 00:46

    Fenix.de schrieb:
    > Eine Krankenschwester verdient in Steuerklasse 1 Netto zwischen 1.157,22
    > bis 1.374,16 ¤.

    Ich kenne einige Krankenschwestern und kann dir daher aus erster Hand bestätigen, dass die bei Vollzeit alle 2.500 Euro netto oder mehr rausbekommen. Verdienen auch fast alle mehr als ihre Männer.

    Beispiel: 3.800 Euro brutto plus ca. 150 versteuerte Zuschläge plus ca. 250 Euro steuerfreie Zuschläge (Nacht/Sonntag). Ich habe die Gehaltsabrechnung gesehen.

    Und dort ist auch ein ID3 drin (z.B. 169 Euro im Leasing - dafür spart man sich natürlich das alte Auto).

  5. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 21.06.21 - 00:53

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Myrso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Warum muss aus allem immer ein Klassenkampf gemacht werden, wo keiner
    > ist?
    > > Wir müssen auf breiter Basis CO2 reduzieren, bei Millionen Golf-Fahrern,
    > > Millionen Polo-Fahrern, Millionen Astra-Fahrern, Millionen
    > Öl/Gas-Heizern,
    > > Millionen Fleisch-Essern & Co. - ob noch 15 Lamboghini Urus in
    > Deutschland
    > > herumfahren, ist komplett irrelevant.
    >
    > Weil es leider tatsächlich ein Klassemkampf ist. 99% gegen den Rest, denn
    > jegliche Steuer die aktuell eingeführt wird, jegliche Gebühr, jegliche
    > Strafe inkl. Einkommensteuer einzig die normal-sterblichen trifft. Und je
    > weniger sie verdienen, um so härter trifft es sie.
    >
    > Mir kommt es so vor, als würde die meisten hier im Forum ebenfalls an
    > dieser aus den USA bekannten Selbsttäuschung leiden, dass sie Millionäre
    > sind die aktuell kurz keine Million haben aber in Kürze ganz sicher zu den
    > Reichen gehören. Nein. Werdet ihr nie. Werden wir nie.

    Es ist kein Klassenkampf, weil die oberen 1% maximal zu 1%/2% dazu beitragen können. Selbst wenn die komplett morgen auf 0 CO2 gehen, ist nichts gekonnt.

    Die breite Masse muss verzichten. Es gibt Leute, die haben 1.000.000x soviel Vermögen wie der Median. Aber es gibt keinen persönlichen CO2 Verbrauch von 1.000.000x wie der Median. Vielleicht hat mancher reiche 5x oder 10x. Andere mit eAuto und Co. 0,5x. Aber die Relationen sind eben anders als bei der Vermögensverteilung. Es geht nur, wenn alle sich einschränken.

    Reiche können sich nicht negativ einschränken, damit arme mehr CO2 ausstoßen können. Weniger als 0 CO2 geht nicht.

    Es geht nur, wenn sich die breite Mittelschicht einschränkt, daher eben kein Klassenkampf.

  6. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: X-Press 21.06.21 - 10:52

    Das ist von Grundsatz her zwar richtig, verkennt allerdings das Kapital einen eigenen CO2 Fußabdruck hat.
    Die Zinsen auf dieses Kapital verursachen alle selbst CO2, genauso wie dessen ursprüngliche Entstehung. Von daher ist dein Annahme daß der Faktor nicht skaliert so erstmal frei erfunden. Denn du kannst dir sicher sein das Warren Buffets Vermögen alleine durch seine Existenz und sein Wachstum vermutlich für jede 0 darin auch das x-fache an CO2 erzeugt. Das liegt schlicht und einfach daran daß unser gesamtes Wirtschaftswachstum und damit die Zinsen aus Raubbau gewonnen werden.
    Nachhaltiges Wachstum gibt es schon seit mehr als 150 Jahren nicht mehr. Und das kannst du am Ende alles in Landverbrauch,Verschmutzung und CO2 zurück rechnen, und damit hat das Vermögen reicher Menschen für sich selbst einen deutlich größeren Anteil als ihr Eigner persönlicher CO2 Fußabdruck, und weil ihre Firmen diese Wachstumsidelogie zu deren persönlichen wohl umsetzten, sind sie meiner Meinung nach auch stärker in die Pflicht zu nehmen und an der Lösung zu beteiligen, was jetzt kein Plädoyer dafür sein soll dass der Rest nicht auch verantwortlich ist,aber meiner Meinung nach jeder in der Höhe seiner Verantwortung

  7. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 21.06.21 - 11:24

    Der CO2-Fußabdruck entsteht doch nur, weil es Leute gibt, die diese Produkte konsumieren. Du zäumst das Pferd von hinten auf.

    Und ein CO2-Preis wird ja auch erstmal von den Firmen gezahlt. Ich habe bisher an den Tankstellen keinen ausgewiesenen CO2-Preis gesehen, sondern nur die Summe aller Kosten und Abgaben als ein Wert.

    Wenn du das Pferd so von hinten aufzäumst, okay. Dann ist es auch so, dass der CO2-Preis alleine von den Firmen getragen wird. Denn ich persönlich war noch nicht bei Herrn Scholz vorstellig und habe einen CO2-Preis gezahlt. Obwohl ich dieses Jahr schon getankt habe. Hat der Mineralölkonzern gezahlt.

    Nach dieser Logik: CO2-Preis jetzt sofort auf 200 Euro hoch und gut. Gezahlt wird er ja von den Firmen. Also machen!

  8. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: X-Press 21.06.21 - 13:21

    Muss du dann aber gleichzeitig global machen, Kapital flieht sonst dahin wo es dreckig weiter wachsen kann,weil gunstiger. und ein globaler CO2 Preis ist noch unrealistischer als eine Weltregierung...

  9. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 21.06.21 - 13:26

    Nö, wir müssen uns nur um unsere Firmen hier kümmern und brauchen anderen da nicht reinreden. Die können ihre Probleme schon ohne deutsche Überheblichkeit lösen.

    Was es vielleicht geben kann, ist eine CO2-Einfuhrsteuer. Dann werden Importe aus Kohlenländern als besteuert als Importe aus Norwegen. Nicht meine Idee, sondern ein Konzept, welchew sehr wahrscheinlich eingeführt wird (von der EU).

  10. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: X-Press 21.06.21 - 14:05

    Halte ich nicht für Wettbewerbsfähig oder umsetzbar...wer soll das Messen und kontrollieren? Oder setzen wir da dann auf Selbstverpflichtung beim Import? Das klappt ja immer so gut...

  11. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 21.06.21 - 14:12

    Mach dir mal keine Sorgen, alles was importiert wird, wird genau erfasst und kategorisiert. Nach Art, Menge und Herkunft. Darauf basierend ist auch die Einfuhrumsatzsteuer. Die ist je Produktkategorie anders und das wird auch alles heute schon streng kontrolliert. Man muss praktisch nur den Einfuhrumsatzsteuer-Tarif anpassen, der Rest der Struktur ist quasi schon vollständig vorhanden.

  12. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: X-Press 21.06.21 - 18:38

    Rechnest du dann den Mittelwert des Energiemixes des jeweiligen Landes als Faktor für die CO2 Steuer drauf oder wie soll ich mir das vorstellen? Das klappt doch pauschal garnicht,angenommen ich arbeite mit einem chinesischen Akkuhersteller zusammen der nur mit Solarstrom fertigt,aber es wird der Mix Satz drauf gerechnet ist der Hersteller nicht wettbewerbsfähig...umgekehrt wer stellt mir das Zertifikat aus daß dieser Akku kein CO2 Paket hat wenn ich ihn importiere? Das ist ja was ich meine, du musst prinzipiell die ganze Kette von der Rohstoffgewinnung bis zum finalen Produkt kontrollieren und dokumentieren...sonst ist das doch nur ne Luftnummer in der ich beliebige bescheißen kann, und der einzige der zahlt ist jemand der tatsächlich fossile Brennstoffe innerhalb der Grenzen von Deutschland verbrannt hat.

  13. Re: Energie/Kraftstoffe sollten in Relation zum Einkommen kosten

    Autor: Myrso 21.06.21 - 19:03

    Das sind Detailfragen, welche dann im Entstehungsprozess des Gesetzes geklärt werden. Prinzipiell ist beides möglich und auch da, mach dir keine Sorgen. USA und EU können nach China oder in jedes beliebige andere Land, welches in die USA oder EU exportieren will, eigene Beobachter schicken, welche dann zweifelsrei feststellen können, wie der tatsächliche Sachverhalt ist. Ist heute schon gänige Praxis bei anderen exportrelevanten Themen.

    Du brauchst dir natürlich nur die wirklich energieintensiven Branchen anschauen. Daher Vorauswahl nach Produktkategorie. Das ist ja bereits vorhanden über das System der Einfuhrumsatzsteuer.

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