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Logik?

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  1. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 21.06.21 - 14:05

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ah, dann bist du also ein Freund der Kohle.
    >
    > Whataboutism in Reinform.
    Nein, ich habe einfach nur deiner Logik folgenden die Schlussfolgerung gezogen. Noch einmal zur Errinnerung, ich will sowohl aus Kohle als auch aus der Atomkraft aussteigen. Ich haette es damals aber besser gefunden wenn wir zu erst aus der Kohle rausgehen und erst danach aus der Atomkraft.
    > > und warum hat die tolle EU das nicht ins Gesetz gegossen? Studien nuetzen
    > nichts
    > > wenn die nicht auch zu entsprechenden Regelungen fuehren
    >
    > Gähn, bitte Abschnitt zuende lesen.
    Welche Richtlinie der EU hast du denn aufgefuehrt?
    > > BWL!=VWL
    >
    > Hab mich eh schon gefragt, wann sich die schütterne Kritik in purer
    > Ortographiekritik verflüchtigt. Jetzt ist es also soweit.
    Das ist keine Orthographiefehler wenn du von voellig unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen sprichst. Du hast ja in deinen Beitraegen auch immer die tolle Biologie hochgehalten (oder war es Physik?)
    > > Die Frage zu Netflix eruebrigt sich wenn ich sage das ich keine Videos
    > schaue.
    > > Zu deiner Frage zum fernsehen, ja das mache ich auch schon seit 11 Jahren
    > nicht mehr.
    >
    > Da hast du die Energiewende offensichtlich im Kern noch nicht verstanden.
    > Energiewende ist kein Ablasshandel, dabei geht es nicht darum, sich selbst
    > zu schädigen, oder sich durch die Opferung sinnvoller Gewohnheiten
    > Ablasspunkte zu ergattern. Es geht darum, die Feste immer dort zu feiern
    > wie sie fallen, und dort wo sie normaler Weise nicht hinfallen es aber
    > sinnvoller Weise sollten, mit innovativer Technik nachzuhelfen. Sich z.B.
    > lieber einen zippigen Stromer zulegen, wenn man die Möglichkeit dazu hat,
    > statt weiter Stinkeverbrenner zu fahren, und dafür den Rest des Lebens auf
    > informative Videos zuzugreifen mit einem fetten Effizienzgewinn über Alles,
    > oder sich das Dach mit PV zuzupflastern, sowas ist deutlich bemerkenswerter
    > als mit dem Striemen von der Sebstpeitschung auf dem Rücken hausieren zu
    > gehen. Es geht um die Paarung von Umweltrettung mit
    > Lebensqualitätssteigerung und Spaßvermehrung.
    Du kannst dier vielleicht einfach nicht vorstellen das ich Netflix und Co. einfach nicht als Bereicherung fuer mein Leben erachte und deshalb auch super easy einen Beitrag zum Umwelt leisten durch meinen Verzicht. Vielleicht gibt es da eins zwei Sachen die mir gefallen wuerden, aber so wichtig sind die nicht.
    > > Oh wirklich? Du scheinst mal wieder nicht mitbekommen haben das ich
    > nichts gegen
    > > erneuerbaren Strom habe, sondern einfach nur finde das unsere Prioritaet
    > nun
    > > mehr in Richtung Speicher gehen sollte.
    >
    > "Wir müssen mehr Geld in die Forschung stecken und uns noch bis zum
    > Wunderakku gedulden" ist wohl die typichste Hinhaltetaktik der alten CO2
    > Lobby. Dass Speicherproblem haben wir als Gesellschaft schon vor über 15
    > Jahren als solches dekliniert, während dir auch am Ende des Tages nichts
    > Besseres dazu eifällt, als die Top Ten der zeittypischsten Bremserargumente
    > auf und ab zu repetieren und sich mit Allem in die Heilig-Sprechung
    > typischer Energiewede-Amateur-Saboteure wie Wener Sinn zu werfen.
    Wo sagte ich denn das man wenn man Geld in Forschung fuer Speichertechnologie (!=Akku) steckt, bitte schoen die Fuesse hochlegen soll und alle anderen Bereiche gar nicht mehr angegangen werden? Ich sprach von Prioritaeten oder fuer Leute wie dich: angenommen du hast 100 Euro statt 90 davon in EE zu stecken und nur 10 in Speichertechnologien, empfehle ich fuer eine erfolgreiche Energiewende 60 in EE und 40 in Speichertechnologie. Danke das du meinen Texten anscheinen so viel Aufmerksamkeit schenkst.

  2. Re: Logik?

    Autor: Ach 21.06.21 - 14:33

    > Welche Richtlinie der EU hast du denn aufgefuehrt?

    Ich habe festgestellt, dass die europäischen Vertreter der CO2 Lobby bis vor kurzen alle dahingehenden gesetzlichen Maßnahmen und Beschlüsse bis vor kurzem entweder vereitelt oder entkräftet haben.

    > Das ist keine Orthographiefehler wenn du von voellig unterschiedlichen
    > Wissenschaftsdisziplinen sprichst. Du hast ja in deinen Beitraegen auch
    > immer die tolle Biologie hochgehalten (oder war es Physik?)

    Da man anhand der Mehrmalnutzung des Begriffs sofort ablesen kann, dass es sich hier um einen Wortverdreher handelt, bleibt es ein Ortographiefehler, und es bleibt Nebensache neben der Tatsachen, dass du dich mit dem Pochen auf dem Fehler offensichtlich vor dem tatsächlichem Kern der Aussage drückst.

    > Du kannst dier vielleicht einfach nicht vorstellen das ich Netflix und Co. einfach nicht
    > als Bereicherung fuer mein Leben erachte und deshalb auch super easy einen Beitrag
    > zum Umwelt leisten durch meinen Verzicht. Vielleicht gibt es da eins zwei Sachen die
    > mir gefallen wuerden, aber so wichtig sind die nicht.

    Es geht doch nicht um Netflix, sondern um technisch wertvolle Dokus und, wie beim verlinktem YT-Video, um Beiträge in denen Wissenschaftler interessante Umwelt- und alle möglichen weiteren Aspekte klären.

    > Wo sagte ich denn das man wenn man Geld in Forschung fuer Speichertechnologie
    > (!=Akku) steckt, bitte schoen die Fuesse hochlegen soll und alle anderen Bereiche
    > gar nicht mehr angegangen werden? Ich sprach von Prioritaeten oder fuer Leute
    > wie dich: angenommen du hast 100 Euro statt 90 davon in EE zu stecken und nur
    > 10 in Speichertechnologien, empfehle ich fuer eine erfolgreiche Energiewende 60
    > in EE und 40 in Speichertechnologie. Danke das du meinen Texten anscheinen so
    > viel Aufmerksamkeit schenkst.

    Sag ich doch : alle möglichen Wünsche äußern, aber wenn es konkret wird genau in die Gegenrichtung argumentieren und genau den Saboteure seiner gerade in den Raum gestellten Wünsche zu zu klatschen. Ein alter Hut unter den CO2 Verfechtern im Bundestag.

  3. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 21.06.21 - 14:44

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Welche Richtlinie der EU hast du denn aufgefuehrt?
    >
    > Ich habe festgestellt, dass die europäischen Vertreter der CO2 Lobby bis
    > vor kurzen alle dahingehenden gesetzlichen Maßnahmen und Beschlüsse bis vor
    > kurzem entweder vereitelt oder entkräftet haben.
    Wieder schwache Regierungen die sich von der Lobby alles diktieren laesst.
    > Da man anhand der Mehrmalnutzung des Begriffs sofort ablesen kann, dass es
    > sich hier um einen Wortverdreher handelt, bleibt es ein Ortographiefehler,
    > und es bleibt Nebensache neben der Tatsachen, dass du dich mit dem Pochen
    > auf dem Fehler offensichtlich vor dem tatsächlichem Kern der Aussage
    > drückst.
    Wenn ich das wollen wuerde, dann waere die Listen mit tatsaechlichen Orthographiefehlern deutlich laenger (die der meinen uebrigens auch). Warum kannst du nicht einfach mal: "sry habe mich vertan, meinte VWL"? Du verschwindest einfach in der Verschwoerungstheoriebubble und holst da wieder etwas voellig danebenes raus.
    > Es geht doch nicht um Netflix, sondern um technisch wertvolle Dokus und,
    > wie beim verlinktem YT-Video, um Beiträge in denen Wissenschaftler
    > interessante Umwelt- und alle möglichen weiteren Aspekte klären.
    Ich moechte einfach keine Videos sehen. Lesen geht 10 mal so schnell und ist besser fuer die Umwelt. Wenn du dir gern Videos anschaust dann ist das deine Sache, aber stelle doch Menschen wie mich nicht als die grossen Selbstkasteier hin weil wir auf etwas verzichten was du toll findest und das auch noch im Hinblick auf die Umwelt.

    > Sag ich doch : alle möglichen Wünsche äußern, aber wenn es konkret wird
    > genau in die Gegenrichtung argumentieren und genau den Saboteure seiner
    > gerade in den Raum gestellten Wünsche zu zu klatschen. Ein alter Hut unter
    > den CO2 Verfechtern im Bundestag.
    Hast du den Absatz nicht gelesen? An welcher Stelle argumentiere ich denn in die Gegenrichtung? Ich sage das wir in unserem Budget einen staerkeren Fokus auf die Problematik Stromversorgung im Winter richten muessen, weil sonst die Energiewende scheitert. Vorschlaege von Wissenschaftlern sind da, was fehlt ist das Geld. Was du hier kritsierst verstehe ich nicht.

  4. Re: Logik?

    Autor: Ach 21.06.21 - 15:20

    > Wieder schwache Regierungen die sich von der Lobby alles diktieren laesst.

    Genau das! Und das VW als größter Fisch, immer mehr andere Wirtschaftsakteure und eine immer lautere Bürgerlichkeit jetzt eine kleine Wende eingeleitet haben.

    > Wenn ich das wollen wuerde, dann waere die Listen mit tatsaechlichen Orthographiefehlern
    > deutlich laenger (die der meinen uebrigens auch).

    Wenn du das nicht wolltest. dann hättest du den Fehler in eine Antwort auf den echten Inhalt eingepflegt. So wie z.B., "Daneben dass du schon wieder BWL mit VWL verwechselt hast, ist ...... "

    > Warum kannst du nicht einfach mal: "sry habe mich vertan, meinte VWL"? Du verschwindest
    > einfach in der Verschwoerungstheoriebubble und holst da wieder etwas voellig danebenes
    > raus.

    Praktisch gesehen unterscheiden sich V- und BWLer in diesem Punkt nicht ziemlich wenig bis kaum, so dass tatsächlich Beide Begriffe gut mit der Aussage harmonieren.

    > Ich moechte einfach keine Videos sehen. Lesen geht 10 mal so schnell und ist besser fuer
    > die Umwelt. Wenn du dir gern Videos anschaust dann ist das deine Sache, aber stelle doch
    > Menschen wie mich nicht als die grossen Selbstkasteier hin weil wir auf etwas verzichten
    > was du toll findest und das auch noch im Hinblick auf die Umwelt.

    Sowie du dich durch die Dena Leitstudie durchgearbeitet hast? Nee Danke! Wie sieht es mit den anderen drei Dokumenten aus, die ich dir heraus recherchiert habe? Oder geht es jetzt wieder mit dem sich min. einen halben Tag hinziehendem Hinhalte-Verzögerungs-Ratspiel weiter, ob du dich inwieweit mit den Inhalten auseinander gesetz haben könntest, oder wie man deinen dahingeworfenen Hinweisbruchstücke noch deuten könnte?

    > Hast du den Absatz nicht gelesen? An welcher Stelle argumentiere ich denn in die
    > Gegenrichtung? Ich sage das wir in unserem Budget einen staerkeren Fokus auf die
    > Problematik Stromversorgung im Winter richten muessen, weil sonst die
    > Energiewende scheitert.

    ... Um eben unter diesem Vorsatz für die Verlangsamung der Ausbaus der Sonnen- wie die Windenergie zu voten, statt sich überhaupt erst mal damit zu beschäftigen, wieviele der EEs immer mit entsprechendem Speicher ins System kommen, wieviel der EEs überhaupt noch ohne Speicher ins System passen und statt sich umso stärker mit den Lösungen auseinanderzusetzen, die es bereits gibt oder die nahe ihrer Umsetzung sind. Wie gesagt der älteste Hut unter den CO2 Verfechtern im Bundestag.

  5. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 21.06.21 - 15:37

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Praktisch gesehen unterscheiden sich V- und BWLer in diesem Punkt nicht
    > ziemlich wenig bis kaum, so dass tatsächlich Beide Begriffe gut mit der
    > Aussage harmonieren.
    Da sich dein Punkt von Prof. Sinn ausging, ist das doch ein wesentlicher Unterschied. Bitte schaue dir deine "Argumentation" noch einmal an. Des Weiteren unterscheidet sich BWL und VWL fundamental da es schlichtweg ein anderer Blickwinkel ist.
    > Sowie du dich durch die Dena Leitstudie durchgearbeitet hast? Nee Danke!
    > Wie sieht es mit den anderen drei Dokumenten aus, die ich dir heraus
    > recherchiert habe? Oder geht es jetzt wieder mit dem sich min. einen halben
    > Tag hinziehendem Hinhalte-Verzögerungs-Ratspiel weiter, ob du dich
    > inwieweit mit den Inhalten auseinander gesetz haben könntest, oder wie man
    > deinen dahingeworfenen Hinweisbruchstücke noch deuten könnte?
    Fantasiere dir nur schoen weiter die Geschichten zusammen. Das es sich einen halben Tag hingezogen hat ist deiner Lesekompetenz geschuldet (siehe fruehere Beitraege).
    > ... Um eben unter diesem Vorsatz für die Verlangsamung der Ausbaus der
    > Sonnen- wie die Windenergie zu voten, statt sich überhaupt erst mal damit
    > zu beschäftigen, wieviele der EEs immer mit entsprechendem Speicher ins
    > System kommen, wieviel der EEs überhaupt noch ohne Speicher ins System
    > passen und statt sich umso stärker mit den Lösungen auseinanderzusetzen,
    > die es bereits gibt oder die nahe ihrer Umsetzung sind. Wie gesagt der
    > älteste Hut unter den CO2 Verfechtern im Bundestag.
    Ja klar. Bitte immer weiter Geld ausgeben unabhaengig davon ob wir damit auch etwas erreichen oder nicht. Es waechst schliesslich auf Baeumen. Die existierenden Loesungen sind nicht geeignet fuer die Groessenordnung die wir benoetigen und falls du jetzt den EIndruck hattest ich wuerde nur von Grundlagen Forschung sprechen, dann lass dir gesagt sein das du wieder falsch liegst und schlecht informiert bist. Es gibt eine Reihe von Projekten die dringend Gelder fuer Pilotprojekte warten. Aber Leute wie du schauen lieber Loecher in die Luft und wundern sich dann warum es nicht klappt.

  6. Re: Logik?

    Autor: Ach 21.06.21 - 15:51

    > Da sich dein Punkt von Prof. Sinn ausging, ist das doch ein wesentlicher Unterschied.
    > Bitte schaue dir deine "Argumentation" noch einmal an. Des Weiteren unterscheidet
    > sich BWL und VWL fundamental da es schlichtweg ein anderer Blickwinkel ist.

    Und noch immer setzt du dich nicht mit dem eigentlichen Gesprächinhalt auseinander ...

    > Fantasiere dir nur schoen weiter die Geschichten zusammen. Das es sich einen
    > halben Tag hingezogen hat ist deiner Lesekompetenz geschuldet (siehe fruehere Beitraege).

    Und schon wieder steuerst du zielgerichtet von den thematisierten Inhalten weg, sprich : von den drei verlinkten Studien.

    > Ja klar. Bitte immer weiter Geld ausgeben unabhaengig davon ob wir damit auch etwas
    > erreichen oder nicht. Es waechst schliesslich auf Baeumen. Die existierenden Loesungen
    > sind nicht geeignet fuer die Groessenordnung die wir benoetigen und falls du jetzt den
    > EIndruck hattest ich wuerde nur von Grundlagen Forschung sprechen, dann lass dir gesagt
    > sein das du wieder falsch liegst und schlecht informiert bist. Es gibt eine Reihe von
    > Projekten die dringend Gelder fuer Pilotprojekte warten. Aber Leute wie du schauen
    > lieber Loecher in die Luft und wundern sich dann warum es nicht klappt.

    Und schon wieder lenkst du von den relevanten Fragen ab, in Form von
    - wieviele der EEs gleich mit entsprechendem Speicher ins System kommen,
    - wieviel der EEs überhaupt noch ohne Speicher ins System passen,
    - welche existierenden Lösungen mit welchem Input es gibt und
    - welche Speicherlösungen nahe ihrer Umsetzung sind und welche Potenziale die mitbringen.

    Durchschaut.

  7. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 21.06.21 - 16:13

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und schon wieder lenkst du von den relevanten Fragen ab, in Form von
    Ich fasse fuer dich gern noch einmal zusammen was du dir haettest selbst herauslesen koennen.
    > - wieviele der EEs gleich mit entsprechendem Speicher ins System kommen,
    Keine (Errinnerung es geht mir um die Winterproblematik).
    > - wieviel der EEs überhaupt noch ohne Speicher ins System passen,
    Haengt davon ab inwieweit wir noch bereit sind Geld im Sommer zu bezahlen um unseren Strom loszuwerden und inwieweit wir noch Nachbarn finden die den nehmen. Die haben ja durch steigenden EE Anteil aehnliche Probleme.
    > - welche existierenden Lösungen mit welchem Input es gibt und
    > - welche Speicherlösungen nahe ihrer Umsetzung sind und welche Potenziale
    > die mitbringen.
    Mir am vertrautesten sind Hubspeicherkraftwerke. Es gibt aber noch eine Reihe von weiteren Loesungen. Am haeufigsten diskutiert momentan wohl H2 der auch noch einen Menge Geld benoetigt um im Grossformat lauffaehig zu sein.
    > Durchschaut.
    Eben nicht. Du hast nur keine Lust meine Beitraege zu lesen und mal auf Augenhoehe nachzufragen. Immer schoen irgendetwas voellig abwegiges hineininterpretieren.

  8. Re: Logik?

    Autor: Ach 21.06.21 - 16:46

    > ...Keine (Errinnerung es geht mir um die Winterproblematik). ...

    In den selben Maßen wie du dich so lebendig wie ein Pfeifer aus dem Bundestag über die Zubaukosten echauffierst, spielen diese Frage sogar eine ganz wesentliche Rolle für den Energiewendefortschritt. Denn von denen hängst es ab, ob man mit den Investition Geld verschwendet oder tatsächlich spart, ob nun mit oder ohne Winterreserve. Außerdem fällt die Wintereserve um so kleiner aus, je mehr Windkraft und je mehr Batteriespeicher installiert wurde.

    > Mir am vertrautesten sind Hubspeicherkraftwerke. Es gibt aber noch eine Reihe von
    > weiteren Loesungen

    Hubpeicher fällt derzeit noch unter exotisch und ist von seiner überschaubaren Kapazität her gesehen für die Winterreserve noch weniger relevant als Gas- oder Batteriespeicher.

    > ... Am haeufigsten diskutiert momentan wohl H2 der auch noch einen Menge Geld benoetigt um im Grossformat lauffaehig zu sein. ...

    Wieviel Geld in Zahlen? Welche Kapazität in Zahlen? Denn hier spielt die Musik,
    falls man sich wirklich sinnvoll über Zukunftsoptionen unterhalten will!

    > Eben nicht. Du hast nur keine Lust meine Beitraege zu lesen und mal auf Augenhoehe
    > nachzufragen. Immer schoen irgendetwas voellig abwegiges hineininterpretieren.

    Die Beiträge hab ich alle gelesen und jedes mal dokumentiert, wenn der Beitrag aus reiner Ablenkung bestand und ohne erkennbaren Inhaltsbezug. Daraus lässt sich jenes immer wieder kehrende Gesprächsmuster ablesen.

  9. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 21.06.21 - 17:00

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > ...Keine (Errinnerung es geht mir um die Winterproblematik). ...
    >
    > In den selben Maßen wie du dich so lebendig wie ein Pfeifer aus dem
    > Bundestag über die Zubaukosten echauffierst, spielen diese Frage sogar eine
    > ganz wesentliche Rolle für den Energiewendefortschritt. Denn von denen
    > hängst es ab, ob man mit den Investition Geld verschwendet oder tatsächlich
    > spart, ob nun mit oder ohne Winterreserve. Außerdem fällt die Wintereserve
    > um so kleiner aus, je mehr Windkraft und je mehr Batteriespeicher
    > installiert wurde.
    Batteriespeicher (in Form von Litiumakkus) sind fuer die Winterproblematik nicht geeignet und von dem Ressourcenproblem hast du Umweltmensch bestimmt auch schon einmal etwas gehoert.
    > Hubpeicher fällt derzeit noch unter exotisch und ist von seiner
    > überschaubaren Kapazität her gesehen für die Winterreserve noch weniger
    > relevant als Gas- oder Batteriespeicher.
    Warum luegst du? https://www.spektrum.de/news/ein-granitblock-voller-energie/1061069
    > Wieviel Geld in Zahlen? Welche Kapazität in Zahlen? Denn hier spielt die
    > Musik,
    > falls man sich wirklich sinnvoll über Zukunftsoptionen unterhalten will!
    Meine Rede, schaue doch einfach mal in der dena nach oder besser belese dich doch einfach mal ueber die aktuellen Pilotprojekt. Dort werden oftmals aktuelle Zahlen genannt.
    > Die Beiträge hab ich alle gelesen und jedes mal dokumentiert, wenn der
    > Beitrag aus reiner Ablenkung bestand und ohne erkennbaren Inhaltsbezug.
    > Daraus lässt sich jenes immer wieder kehrende Gesprächsmuster ablesen.
    Ja, das du insbesondere kein Interesse an der Umwelt hast und da du die Augen vor den Aufgaben die da noch kommen einfach verschliesst. Vielleicht gehoerst du aber auch nur irgendeinem Lobbyverein der Angst hat das der Steuerzahler nicht bis zum Ende deiner Tage etwas durchfinanziert was sich laengst selbst tragen sollte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.21 17:01 durch dobeldo.

  10. Re: Logik?

    Autor: Ach 21.06.21 - 22:48

    > Batteriespeicher (in Form von Litiumakkus) sind fuer die Winterproblematik nicht geeignet
    > und von dem Ressourcenproblem hast du Umweltmensch bestimmt auch schon einmal
    > etwas gehoert.

    Die Lithium Ionen Akkus werden sowieso und nur in zweiter Hinsicht mit der Winterproblematik im Blick angeschafft, wobei so gut wie jede heute neu installierte PV Anlage in Verbindung mit einem Akku ausgeliefert wird, und wobei am Ende des Tages eben trotzdem jedes Wohnhaus mit Akku die Winterproblematik um einen gewissen Betrag entschärft.

    Zweitens sind Li Ionen Akkus im Prinzip unproblematisch für die Umwelt. Problematisch ist wenn, dann aktuell die Verdunstung von Wasser zum Konzentrieren des Lithiumkarbonats in den Salzlaugen von Salzseen beim Abbau in Südamerika. Dieses Problem wird allerdings stark aufgebauscht und ist aus technischer Sicht jederzeit und problemfrei lösbar. => Moderner Lithiumabbau. Nichtsdestotrotz und ganz unabhängig der Winterreserve werden wir noch viel mehr Lithium benötigen, zur Ausrüstung unserer Elektro-PKW-Flotte, für das Groh aller neuen Wohnhäuser und mit besonderen Blick auf den anvisierten und riesigen V2G Elektropuffer bestehend aus parkenden PKW. Davon ab stehen die für stationäre Speicher umso idealeren weil billigeren, robusteren, sichereren und nochmals ungiftigeren Natriumsulfatbatterien in den Startlöchern.

    > Warum luegst du? https://www.spektrum.de/news/ein-granitblock-voller-energie/1061069

    Das hab ich schon befürchtet, dass du diese Idee meintest. Deshalb meine Warnung, dass das einfach noch sehr exotischer Stuff ist, noch jede Menge Unbekannte drinn stecken, und soweit nur in der Planung existiert. Bisher sind das ja alles nur Entwurfszeichnungen mit ein paar Berechnungen. Wenn da hier und heute mit der Konstruktionsplanung begonnen würde, dann schätze ich von jetzt ab so 15 bis 25 Jahre, nach denen der erste und stark verkleinerte Prototypenspeicher dieser Bauart frühestens fertig gestellt sein könnte, falls kein unerwartetes und kapitales NoGo physikalischer Natur die Entwicklung kreuzen sollte natürlich. Es gab da mal einen Amerikaner der hier in DE vor ca 8 Jahren und im blinden Vertrauen an Merkels Energiewendeversprechen etwas ähnliches, zwar in einem viel kleineren Maßstab und mit einem aus Metall konstruierten Kolben statt einem aus dem Fels Geschnittenen, aufziehen wollte, und der auch sehr viel weiter kam, ich hab nur leider keine Ahnung, ob er noch dran ist oder was ihn an welcher Stelle gestoppt haben könnte. Allerdings war den deutlich kompakteren Ausmaßen entsprechend auch die Speicherkapazität deutlich geringer. Weil dieses Projekt aber klar weiter gediehenen war, habe ich eben dieses meiner Speicherkapazitätsabschätzung zu Grunde gelegt. Der crazy große Entwurf ist mir dagegen einfach noch nicht viel zu grün.

    > Meine Rede, schaue doch einfach mal in der dena nach oder besser belese dich doch
    > einfach mal ueber die aktuellen Pilotprojekt. Dort werden oftmals aktuelle Zahlen
    > genannt.

    Das habe bereits des öfteren getan. Ich habe die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf, weis aber noch soviel, dass sich die Werte wenn auch sehr hoch, durchaus im Machbaren bewegen. Dass du dagegen ständig Panik fährst, ist ein ziemlich deutlicher Hinweis drauf, dass du eben genau das noch nicht getan hast, sonst würdest du statt zu stressen bei jedem neuen Entwicklungsfortschritt entspannt überschlagen, wie sich die Tendenzen wieder um ein kleines Stück zum Positiven verschoben haben. Genau diese Sicherheit fehlt dir und das merkt man sofort.

    > Ja, das du insbesondere kein Interesse an der Umwelt hast und da du die Augen vor
    > den Aufgaben die da noch kommen einfach verschliesst. Vielleicht gehoerst du aber
    > auch nur irgendeinem Lobbyverein der Angst hat das der Steuerzahler nicht bis zum
    > Ende deiner Tage etwas durchfinanziert was sich laengst selbst tragen sollte.

    Dein Muster geht, dem EE Erfolg alles Glück der Erde zu wünschen, aber sobald es konkret wird, sich genau für die entgegen gerichteten Interessen stark zu machen(etwas für den Weiterbbetrieb unserer Atomkraftwerke, welche sich nochmal schwerer (ab-)regeln lassen als die ältesten Kohlemeiler und sich deshalb noch einmal schwerer mit den fluktuativen EE kombinieren lassen) und genau die größten Saboteure der gerade noch eben beschworenen EE zu bejubeln, indem Fall ; Werner Sinn. An diesem Muster hat sich auch vier Wortwechsel später noch nichts geändert, und wird es auch erst, wenn du deine diesbezüglichen Wissenslücken zugig auffüllst : Wieviel Energie verbraucht Deutschland in Terawatt, welchen Anteil deckt davon der Wind im Winter ab, wie lange ist die längste Winterflaute mit wieviel Wasserstoff kommt ein Selbstversorger über den Winter, welche Kapazität hat ein V2G Netz welcher Größe, etc., etc., solange biss sich ein ungefähres Gefühl einstellt dafür, in welchen Dimensionen sich die Herrausforderungen bewegen, und welche über den Daumen gepeilte Hürden wir noch stemmen müssen, wobei dann auch deine Panik ganz von selber verpufft.

  11. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 22.06.21 - 00:20

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zweitens sind Li Ionen Akkus im Prinzip unproblematisch für die Umwelt.
    > Problematisch ist wenn, dann aktuell die Verdunstung von Wasser zum
    > Konzentrieren des Lithiumkarbonats in den Salzlaugen von Salzseen beim
    > Abbau in Südamerika. Dieses Problem wird allerdings stark aufgebauscht und
    > ist aus technischer Sicht jederzeit und problemfrei lösbar. => Moderner
    > Lithiumabbau. Nichtsdestotrotz und ganz unabhängig der Winterreserve werden
    > wir noch viel mehr Lithium benötigen, zur Ausrüstung unserer
    > Elektro-PKW-Flotte, für das Groh aller neuen Wohnhäuser und mit besonderen
    > Blick auf den anvisierten und riesigen V2G Elektropuffer bestehend aus
    > parkenden PKW.
    Theoretische problemlos moeglich ist auch die Produktion von Guetern ohne Kinderarbeit. Gibt es aber dennoch. Dein Argument taugt also nichts solange es nicht zur Umsetzung fuehrt. Es sollte auch nicht verheimlicht werden das fuer das Recycling noch deutlich geforscht werden muss.
    > Davon ab stehen die für stationäre Speicher umso idealeren
    > weil billigeren, robusteren, sichereren und nochmals ungiftigeren
    > Natriumsulfatbatterien in den Startlöchern.
    Gut das wir hier nicht die von mir vorgeschlagene staerkere Foerderung angegangen sind, sonst waeren die schon verfuegbar und nicht nur in den Startloechern.
    > Das hab ich schon befürchtet, dass du diese Idee meintest. Deshalb meine
    > Warnung, dass das einfach noch sehr exotischer Stuff ist, noch jede Menge
    > Unbekannte drinn stecken, und soweit nur in der Planung existiert.
    Ach wirklich. Was meinst du denn womit sich Forschung beschaeftigt? Mit exotischen Stuff und Unbekanntem.


    > Bisher sind das ja alles nur Entwurfszeichnungen mit ein paar Berechnungen. Wenn
    > da hier und heute mit der Konstruktionsplanung begonnen würde, dann schätze
    > ich von jetzt ab so 15 bis 25 Jahre, nach denen der erste und stark
    > verkleinerte Prototypenspeicher dieser Bauart frühestens fertig gestellt
    > sein könnte, falls kein unerwartetes und kapitales NoGo physikalischer
    > Natur die Entwicklung kreuzen sollte natürlich.
    und was waere jetzt hier das Problem? Das wir mal was ausprobieren was vielleicht scheitert? 15-25 Jahre dauert es nur wenn die Politik mehr macht als Gelder bereitzustellen.
    > Der crazy große Entwurf ist mir dagegen einfach noch nicht viel zu grün.
    Das sollte Forschung immer sein. Fertige Dinge kaufst du am Markt.
    > Das habe bereits des öfteren getan. Ich habe die genauen Zahlen nicht mehr
    > im Kopf, weis aber noch soviel, dass sich die Werte wenn auch sehr hoch,
    > durchaus im Machbaren bewegen. Dass du dagegen ständig Panik fährst, ist
    > ein ziemlich deutlicher Hinweis drauf, dass du eben genau das noch nicht
    > getan hast, sonst würdest du statt zu stressen bei jedem neuen
    > Entwicklungsfortschritt entspannt überschlagen, wie sich die Tendenzen
    > wieder um ein kleines Stück zum Positiven verschoben haben. Genau diese
    > Sicherheit fehlt dir und das merkt man sofort.
    Vielleicht bin ich auch einfach nicht blind, siehe uebernaechsten Punkt.

    > Dein Muster geht, dem EE Erfolg alles Glück der Erde zu wünschen, aber
    > sobald es konkret wird, sich genau für die entgegen gerichteten Interessen
    > stark zu machen(etwas für den Weiterbbetrieb unserer Atomkraftwerke, welche
    > sich nochmal schwerer (ab-)regeln lassen als die ältesten Kohlemeiler und
    > sich deshalb noch einmal schwerer mit den fluktuativen EE kombinieren
    > lassen) und genau die größten Saboteure der gerade noch eben beschworenen
    > EE zu bejubeln, indem Fall ; Werner Sinn. An diesem Muster hat sich auch
    > vier Wortwechsel später noch nichts geändert,
    Du scheinst wieder einmal nicht bemerkt zu haben das ich die Atomkraftwerke weder weiterbetreiben, noch das ich diese fest integrieren moechte (hatte ich nur mehrmals geschrieben, kannst du also nicht wissen). Meine Aussage war gewesen: "DAMALS haette man statt aus der Atomkraft aus der Kohle aussteigen sollen". Dann haetten wir naemlich jetzt ueber den Atomausstieg diskutiert statt ueber den Kohleausstieg.
    > und wird es auch erst, wenn
    > du deine diesbezüglichen Wissenslücken zugig auffüllst : Wieviel Energie
    > verbraucht Deutschland in Terawatt, welchen Anteil deckt davon der Wind im
    > Winter ab, wie lange ist die längste Winterflaute mit wieviel Wasserstoff
    > kommt ein Selbstversorger über den Winter, welche Kapazität hat ein V2G
    > Netz welcher Größe, etc., etc., solange biss sich ein ungefähres Gefühl
    > einstellt dafür, in welchen Dimensionen sich die Herrausforderungen
    > bewegen, und welche über den Daumen gepeilte Hürden wir noch stemmen
    > müssen, wobei dann auch deine Panik ganz von selber verpufft.
    und jetzt du dem Punkt bezueglich fehlender Sicherheit die du mir unterstellst und weshalb ich denke das du einfach unwissend bist: https://www.tennet.eu/de/strommarkt/transparenz/transparenz-deutschland/netzkennzahlen/tatsaechliche-und-prognostizierte-windenergieeinspeisung/
    hier siehst du die Windstromeinspeisung deutlich im Netz von tennet. Wie du jetzt zu der irrigen Annahme kommst wir muessen nur mehr bauen dann wird alles gut, kann ich mir nicht erklaeren.

  12. Re: Logik?

    Autor: Ach 22.06.21 - 12:32

    > Theoretische problemlos moeglich ist auch die Produktion von Guetern ohne Kinderarbeit.
    > Gibt es aber dennoch. Dein Argument taugt also nichts solange es nicht zur Umsetzung fuehrt.

    Das sind aber ein paar sehr durchsichtige Scheinargumente. Denn reine Behauptungen haben noch nie und nirgends zu einer automatisch Umsetzung der eigenen Wünschen geführt. Es hängt ab irgendeinem Punkt immer am Partner, an den Lokalen Umständen und der lokalen Politi, auf welche wird nur einen so und so großen Einfluss haben können. Was hier entscheidend ist ist, dass dem Umweltschutz, ganz anderes als bei der Kohle und Öl Förderung eben gar keine technischen oder chemischen Hürden im Weg stehen. das einzige was man ab dem Punkt also machen kann ist, so diplomatisch wie möglich die Förderbedingungen aushandeln für das zu kaufende Lithium, man kann das Australisches Bergbau Lithium als Verhandlungsmasse in den Raum stellen, und langfristig kann man kann die heimische Lithiumförderung, sowohl durch Bergbau wie aus dem Tiefenwasser der Geothermie puschen, sowie die immer vielversprechendere Forschung der Gewinnung von Lithium aus dem Meerwasser unterstützen, und das wars! Damit haben wir dann alles unsere Optionen ausgeschöpft. Den Rest muss die Bolivianische Regierung zusteuern, die aber auch keine Militärjunta ist, sonder eine Bürgernahe Regierung, was hoffen lässt.

    Wenn du dann aber immer noch auf deinen Boykott bestehst, dann gehen alle Scheinwerfer auf dich, warum du die durchaus überschaubaren Probleme der Li-Förderung den nicht mit den technisch unlösbaren, viel größeren und viel mehr Menschen betreffenden Problemen des Erdöls und der Braunkohle relativierst, die eben zu großen Teilen vom deutlich verträglicherem Lithium ersetzt werden sollen? Ich kann dir das sagen : weil du dich hier hier schlicht genauso aufführst, wie der typische Kohle-Kollaborateur aus dem Bundestag! Solange sich nichts bewegt Wein predigen, und sobald es konkret wird, mit aller Macht jede Veränderung sabotieren. einmal mehr das in unserer Unterhaltung immer wieder erscheinende Muster!

    > Es sollte auch nicht verheimlicht werden das fuer das Recycling noch deutlich
    > geforscht werden muss.

    Und noch eine Schippe drauf! es existieren mittlerweile gleich mehrere Verfahren, mit denen sich ein Li-Ionen Akku zu über 90% recyceln lässt! Aber nein, einfach mal so eine Vermutung an die Wand werfen, zusammen mit dem ganzen anderen Dreck. Ein paar Brocken bleiben ja dann immer an der Wand kleben, die den Batterie Pfad so lange wie irgend möglich an der Weiterpfad hindern!

    > Gut das wir hier nicht die von mir vorgeschlagene staerkere Foerderung
    >angegangen sind, sonst waeren die schon verfuegbar und nicht nur in den
    > Startloechern.

    So eine unglaubliche B-/VWLer Sülze! Weil man rein verbalarchitektonisch für Forschung plädiere, könnte man die noch nicht gefundene Lösung für sich verbuchen, weil ja die Lösung unweigerlich aus dem Investment in die Forschung hervorgegangen werden seien müsste! Darf an dieser Stelle mal nach dem Alter fragen? Abitur schon hinter sich? Daneben dass in der Forschung keine Garantie existiert für gar nichts, ist Forschung immer auch Glücksspiel, das dem geneigten Investor immer nur Wahrscheinlichkeiten einer gewissen Höhe bieten kann. Im schlimmsten Fall und zum Unwillen aller kann die Forschung z.B. heraus arbeiten, dass ein anvisiertes Ziel aus den verschiedensten Gründen nicht erreichbar ist, oder dass es nicht tragbare Nebeneffekte mit sich bringt. Nicht selten treten zwar Fortschritte oder echte Entdeckungen ein, aber an Stellen die ursprünglich nie anvisiert wurden und keiner mit gerechnet hat, wobei du ganz nebenbei nicht den Hauch einer Ahnung davon hast, welchen (finanziellen) Stellenwert ich der Forschung zukommen lasse. Der Unterschied sehe ich einfach darin, dass ich im direkten Gegensatz zu deinen Vorschlägen die Forschung eben nicht der Handlung als bedingenden Bremsklotz zwischen die Füße werfe! Ab einem bestimmten Zeitpunkt lässt man Forschung und Handlung deshalb immer parallel statt bedingt laufen, womit man allen Sabotageaktionen der von dir gerade durchgespielten Sorte, die übrigens absolut typisch ist für die Aktionen unserer Bundestags-Kohle-Lobby-Politker("Bevor wir irgendwas an unserer Situation ändern, müssen wir erst mal forschen, forschen, forschen, forsch. ...") von vorne herein ds Licht ausschalten.

    > Ach wirklich. Was meinst du denn womit sich Forschung beschaeftigt?
    > Mit exotischen Stuff und Unbekanntem.

    Ja, soweit genau richtig! Genau das macht sie. Sie suhlt sich geradezu in solchem exotischen und unbekanntem Stuff, und das soll sie auch, unsere Grundlagenforschung!

    > und was waere jetzt hier das Problem? Das wir mal was ausprobieren was vielleicht
    > scheitert? 15-25 Jahre dauert es nur wenn die Politik mehr macht als Gelder
    > bereitzustellen.

    Dieses Projekt geht gleich in mehrerer Hinsicht noch nie vorher betretene Wege, was ganz neues Wissen und damit, wie gesagt, echte Grundlagenforschungen bedingt. Dabei eckt es an so vielen technischen, Umwelttechnischen und gesellschaftspolitischen Ecken an, wie kaum ein anderes. Nur mal ein paar Dinge die da zu klären wären : wie stabil ist so eine schnurgerade Felswand? Welche Kräfte durch Erdbewegungen pressen auf die Aushubwände? Was passiert, wenn ein Fels von den Kanten abbrökelt, was wenn die Wände irgendwo reißen, was wenn Steine und Sediment in den Dichtungsschlitz fallen/fließen? Steckt das die Dichtung weg? Wenn eine Schaden inmitten der Fellswand auftritt, durch einen im Wingteraufplatzenden Wassereinschluss z.B., kann der repariert werden und unter welchem Aufwand? Und dann mal den Nabu andere Umweltorganisationen, den Landschaftsschutz und die Anwohner fragen : Wie reagiert wohl die an der Wand abgeschnittene Flora und Fauna? Wie verändert sich der Wassergehalt und Grundwasserspiegel des Kraters und des Zylinders? Wie wird der natürliche Wasserverlauf der Umgebung beeinflusst? Welche natürlich in der Tiefe lagernden Giftstoffe werden mit der Wasserbewegung an die Oberfläche gespült? Kann die Konstruktion Erbeben oder Erdrutsche auslösen?

    Allein bis diese Fragen alle ausreichend erforscht, beantwortet und im Falle der Unbedenklichkeit auch tatsächlich genehmigt sind, vergehen viele Jahre und viel eher Jahrzehnte, gerade in Deutschland. Und da es sich hier um Grundlagenforschung handelt, ist das genau die Situation in der man eben gerade nicht parallel zu Forschung mit dem Bau der entsprechenden Großanlage durchstartet. Ja, man kann den Man erst mal eine kleines Modell finanzieren, sagen wir Durchmesser = 1m, Tiefe gleich 1,5m. Dafür muss er den passenden Felsboden finden, aus dem er den Zylinder in dem beschriebenen Verfahren ausschneiden muss, die Wasserkanäle und hydraulischen Pumpen-Motoren in den Grund integrieren muss, mit seinem Ingenieur die erdachte Dichtung realisieren muss, um schließlich das Verhalten der Modellanlage unter alle Wetterbedingungen und Jahreszeiten zu studieren/dokumentieren. Je nach Zahl der Mitarbeiter und Höhe des Kapitals schätze ich die dafür verwendete Zeit auf zwischen einem Jahr und vier Jahren.

    Wenn sich das Projekt soweit als machbar und wirtschaftlich interessant erwiesen hat, kommt die nächste Grösendimension von, sagen wir mal D = 10m, H= 15M, was von den Kosten her locker in einen sechsstelligen Bereich herein reichen kann, wofür schon echte und recht aufwendig zu beantragende und natürlich gestattet zu bekommende Genehmigungen einzusammeln sind, allein schon für die Baustelle, die wahrscheinlich in irgendeinem gebirgenahem Naturschutzgebiet liegen wird, denn den benötigten Felsboden findet man nicht überall, und dann werden sich auch schon die ersten Anwohner fragen, was da wer in ihrem "Hinterhof" anstellt und worauf das hinaus läuft, was der da tut. Hat man also den passenden Grund gefunden, alle Antragshürden überwunden und die Anwohner beruhigt und überzeugt, war das nur die Voraussetzung dafür, dass der Bau endlich beginnen kann, in der schon tatsächlich ganz schön herausfordernden 10m Dimension, in der man ganz schön präzises Arbeit leisten muss, um jene Umgebung in einen flüssig funktionierenden Hubspeicher zu verwandeln. Für Anträge, Überzeugungsarbeit bei den Anwohnern, technische Umsetzung, für den schließlichen Betrieb und die Dokumentation/Erforschung der Konstruktion, schätze ich 7 bis 15 Jahre.

    Worauf hin der erste richtige Prototyp erscheint, von, sagen wir mal D=50m H= 75m mit dann wirklich unglaublich schwer zu überwindenden Widerständen von Behörden und erst recht von den Anwohnern. Zu der Technik sage ich mal nichts, weil man über so etwas einfach noch viel zu wenig weiß, was wiederum, und das kann ich dir als Techniker soweit versichern, die Dauer betreffend kein wirklich gutes Omen darstellt. Bis für diese bereits einige Millionen schwere Ausbaustufe die Geldgeber zusammen getrommelt sind, der entsprechende Baugrund gefunden, der Entwurf gemeistert, alle Pläne gezeichnet, alle Genehmigungen eingefahren und der Segen der Menschen eingeholt wurde, lass da mal 10 bis 15 Jahre ins Land gehen bis zum Baubeginn, und nochmal mindestens so lange, bis sich die Menschen soweit damit angefreundet hätten, die endgültigen Pläne des Erfinder seinem D=150m Zylinder, oder welche Dimensionen ihm vorschweben, gut zu ehießen, natürlich immer voraus gesetzt, dass kein Major Fail an einer der zahlreichen und bisher noch nie realisierten Schnittstellen, das Projekt noch vor seiner endgültigen Umsetzung beerdigt.

    Und ich würde dir mal empfehlen, dir Zeiträume von anderen und ebenso aus dem Boden gestampften, aber in ihrem Entwicklungsstand schon etwas weiter gediehenen Projekten zum Vergleich heran zu ziehen, Wellenkraftwerke z.B., Flüssigmetall-Groß-Batterien, Die Geschichte der Brennstoffzelle, Energie aus Winddrachen, etc.. Unter einem Jahrzehnt bis zur Kommerzialisierung bewegt bei Energiethemen schon mal gar nichts. Min. 15, aber gerne auch mal 20 oder auch 40 Jahre, je größer, vielschichtiger und je mehr Schnittpunkte mit der Natur oder noch schlimmer : Besiedlung, desto langatmiger, und im besten Fall sind vielleicht 10% aller wirklich engagiert betriebenen Energieprojekte erfolgreich. So in etwas stellt sich die Realität gegenüber deinen leicht verträumten Vorstellungen dar. Ich hätte nichts dagegen dem Erfinder seine ersten, kleinen Modelle zu finanzieren, und die Ergebnisse abzuwarten. Sas wäre klasse. Aber hey, dieses aktuell rein nur verbale Gebilde in eine Leitstudie aufzunehmen? Die Studie würde nicht mehr ernst genommen und keiner wollte sich lächerlich machen und es sich lieber verkneifen die auch nur als Argument irgendwo einzubringen. Meint : ob das von dir nun Absicht wäre oder unschuldigste Naivität, würde dein Bestehen auf dem Projekt der Umsetzung der Erneuerbaren Idee einen weiteren schweren Schaden zufügen.

    > Du scheinst wieder einmal nicht bemerkt zu haben das ich die Atomkraftwerke
    > weder weiterbetreiben, noch das ich diese fest integrieren moechte (hatte ich
    > nur mehrmals geschrieben, kannst du also nicht wissen). Meine Aussage war
    > gewesen: "DAMALS haette man statt aus der Atomkraft aus der Kohle aussteigen
    > sollen". Dann haetten wir naemlich jetzt ueber den Atomausstieg diskutiert
    > statt ueber den Kohleausstieg.

    "DAMALS" ist man aus noch gar nichts ausgestiegen, man hat den Ausstieg lediglich beschlossen. Damals eröffnete sich durch die bereits seit Jahrzehnten schwellende Ausstiegsdebatte und durch Fukuschima ein einzigartiges Ausstiegsfenster aus der Kernenergie, dass die Atomlobby mit aller höchster Wahrscheinlichkeit und zuverlässig verstopfen würde, wenn man ihr die Zeit dazu gelassen hätte, sich nach Fukushima neu zu sammeln und zu formieren. Damals hatte man andererseits die Kohle noch gar nicht als solches Problem auf dem Schirm. Dass die Erneuerbaren so explodierten, dass sie also der Kohle in so kurzer Zeit den Rang ablaufen würden, dass der Rauswurf der Kohle praktisch schon um die Ecke lag, und dass dafür ein so hartnäckiger Kampf gestartet und gewonnen werden müsste, darüber wurde man sich doch erst in den Jahren nach Fukushima bewusst. Es gab zwar eine Jahrzehnte alte Anti Atom-, aber noch überhaupt keine Anit-Kohle-Bewegung, und obendrein war man davon überzeugt, dass die Kohle einfach durch von den selben Konzernen betriebenen Gaskraftwerken ersetzt würde.

    > und jetzt du dem Punkt bezueglich fehlender Sicherheit die du mir unterstellst und
    > weshalb ich denke das du einfach unwissend bist: https://www.tennet.eu/de/strommarkt/transparenz/transparenz-deutschland/netzkennzahlen/tatsaechliche-und-prognostizierte-windenergieeinspeisung/
    > hier siehst du die Windstromeinspeisung deutlich im Netz von tennet. Wie du jetzt zu der
    > irrigen Annahme kommst wir muessen nur mehr bauen dann wird alles gut, kann ich mir
    > nicht erklaeren.

    Lol, was willst du mir denn damit sagen? Meinst du mit einem Link auf die Tennet Seite wären deine Hausaufgaben erledigt? Aus welchen Werten des von dir verlinkten Energie-Umsatzes schließt du über welche Berechnung auf den Windstromanteil in De? Welche Terawattstunden-Beträge hast du ermittelt? Auf wieviele Brennstoffzellen Anlagen/Gaskraftwerke in Abhängigkeit zu welchen Wirkungsgraden verteilst du den Bedarf? Mi dem Linke alleine hast du dich Von deiner Dunkel-Flauten-Panik noch nicht befreit. Als Schützenhilfe zu den Hausaufgaben kann ich dir aber immerhin die recht bekannte und hervorragend informative => Energy-charts-Seite ans Herz legen, die dir das Groh der mathematischen Arbeit abnehmen wird. : https://energy-charts.info/?l=de&c=DE

  13. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 22.06.21 - 13:30

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du dann aber immer noch auf deinen Boykott bestehst, dann gehen alle
    > Scheinwerfer auf dich, warum du die durchaus überschaubaren Probleme der
    > Li-Förderung den nicht mit den technisch unlösbaren, viel größeren und viel
    > mehr Menschen betreffenden Problemen des Erdöls und der Braunkohle
    > relativierst, die eben zu großen Teilen vom deutlich verträglicherem
    > Lithium ersetzt werden sollen? Ich kann dir das sagen : weil du dich hier
    > hier schlicht genauso aufführst, wie der typische Kohle-Kollaborateur aus
    > dem Bundestag! Solange sich nichts bewegt Wein predigen, und sobald es
    > konkret wird, mit aller Macht jede Veränderung sabotieren. einmal mehr das
    > in unserer Unterhaltung immer wieder erscheinende Muster!
    Was den fuer ein Boykott? Du sabotierst hier die Zukunft weil du lieber eine Solalpanel mehr hast als das Geld in die Forschung zu investieren.
    > Und noch eine Schippe drauf! es existieren mittlerweile gleich mehrere
    > Verfahren, mit denen sich ein Li-Ionen Akku zu über 90% recyceln lässt!
    > Aber nein, einfach mal so eine Vermutung an die Wand werfen, zusammen mit
    > dem ganzen anderen Dreck. Ein paar Brocken bleiben ja dann immer an der
    > Wand kleben, die den Batterie Pfad so lange wie irgend möglich an der
    > Weiterpfad hindern!
    Habe ich irgendwo gesagt das man keine Batterie verwenden sollte und nicht schon mit dem Recyling beginnen sollte? Nein habe ich nicht. Ich sage aber das man witer forschen sollte, anstatt wie du anscheinend moechtest die Fuesse hochzulegen und sich auf den bisherigen Errungenschaften auszuruhen. Das Ziel sollte
    99% oder nicht?
    > So eine unglaubliche B-/VWLer Sülze! Weil man rein verbalarchitektonisch
    > für Forschung plädiere, könnte man die noch nicht gefundene Lösung für sich
    > verbuchen, weil ja die Lösung unweigerlich aus dem Investment in die
    > Forschung hervorgegangen werden seien müsste! Darf an dieser Stelle mal
    > nach dem Alter fragen? Abitur schon hinter sich?
    Alter und Abitur sagen was ueber den Intellekt aus?
    > Daneben dass in der
    > Forschung keine Garantie existiert für gar nichts, ist Forschung immer auch
    > Glücksspiel, das dem geneigten Investor immer nur Wahrscheinlichkeiten
    > einer gewissen Höhe bieten kann. Im schlimmsten Fall und zum Unwillen aller
    > kann die Forschung z.B. heraus arbeiten, dass ein anvisiertes Ziel aus den
    > verschiedensten Gründen nicht erreichbar ist, oder dass es nicht tragbare
    > Nebeneffekte mit sich bringt. Nicht selten treten zwar Fortschritte oder
    > echte Entdeckungen ein, aber an Stellen die ursprünglich nie anvisiert
    > wurden und keiner mit gerechnet hat, wobei du ganz nebenbei nicht den Hauch
    > einer Ahnung davon hast, welchen (finanziellen) Stellenwert ich der
    > Forschung zukommen lasse. Der Unterschied sehe ich einfach darin, dass ich
    > im direkten Gegensatz zu deinen Vorschlägen die Forschung eben nicht der
    > Handlung als bedingenden Bremsklotz zwischen die Füße werfe! Ab einem
    > bestimmten Zeitpunkt lässt man Forschung und Handlung deshalb immer
    > parallel statt bedingt laufen, womit man allen Sabotageaktionen der von dir
    > gerade durchgespielten Sorte, die übrigens absolut typisch ist für die
    > Aktionen unserer Bundestags-Kohle-Lobby-Politker("Bevor wir irgendwas an
    > unserer Situation ändern, müssen wir erst mal forschen, forschen, forschen,
    > forsch. ...") von vorne herein ds Licht ausschalten.
    Du scheinst schon wieder mal nicht mitbekommen zu haben das ich explizites Fuesshochlegen abgelehnt habe. Ich sagt es muss mehr gefoscht werden und die anderen Sachen muessen dennoch weitergetrieben werden. Warum kannst du das nicht mal verstehen? Ich habe es doch schon mehrmals geschrieben. Das Forschung keine Erfolgsgarantie hat, sollte wohl jeden klar sein. Dennoch hat Forschung mit Geld zumindest eine hoehere. Das sollte vielleicht auch klar sein. Also zusammengefasst, du redest in deiner Fantasie mal wieder mit jemand anderen, ignorierst bewusst was ich gesagt habe und dir ist die Zukunft egal weil du kein Forschungbefuerwortest.
    > Ja, soweit genau richtig! Genau das macht sie. Sie suhlt sich geradezu in
    > solchem exotischen und unbekanntem Stuff, und das soll sie auch, unsere
    > Grundlagenforschung!
    Auch angewandte Forschung betritt neue Gebiete und braucht dafuer ordentliche finanzielle Mittel.

    > Dieses Projekt geht gleich in mehrerer Hinsicht noch nie vorher betretene
    > Wege, was ganz neues Wissen und damit, wie gesagt, echte
    > Grundlagenforschungen bedingt. Dabei eckt es an so vielen technischen,
    > Umwelttechnischen und gesellschaftspolitischen Ecken an, wie kaum ein
    > anderes. Nur mal ein paar Dinge die da zu klären wären : wie stabil ist so
    > eine schnurgerade Felswand? Welche Kräfte durch Erdbewegungen pressen auf
    > die Aushubwände? Was passiert, wenn ein Fels von den Kanten abbrökelt, was
    > wenn die Wände irgendwo reißen, was wenn Steine und Sediment in den
    > Dichtungsschlitz fallen/fließen? Steckt das die Dichtung weg? Wenn eine
    > Schaden inmitten der Fellswand auftritt, durch einen im
    > Wingteraufplatzenden Wassereinschluss z.B., kann der repariert werden und
    > unter welchem Aufwand? Und dann mal den Nabu andere Umweltorganisationen,
    > den Landschaftsschutz und die Anwohner fragen : Wie reagiert wohl die an
    > der Wand abgeschnittene Flora und Fauna? Wie verändert sich der
    > Wassergehalt und Grundwasserspiegel des Kraters und des Zylinders? Wie wird
    > der natürliche Wasserverlauf der Umgebung beeinflusst? Welche natürlich in
    > der Tiefe lagernden Giftstoffe werden mit der Wasserbewegung an die
    > Oberfläche gespült? Kann die Konstruktion Erbeben oder Erdrutsche auslösen?
    Dein Vorschlag ist also da es soviele Fragen sind, dass wir uns damit gar nicht beschaeftigen (beispielsweise im Rahmen eines Pilotprojektes) und einfach hoffen das alles gut wird. Du bist nicht nur ein typischer Bremser der Energiewende, sondern auch jemand dem die Probleme der dritten Welt egal sind. Soll sich doch das Ausland mit Umweltproblem herumscheren. Hauptsache bei uns ist es schoen gruen.

    > Allein bis diese Fragen alle ausreichend erforscht, beantwortet und im
    ...
    > Meint : ob das
    > von dir nun Absicht wäre oder unschuldigste Naivität, würde dein Bestehen
    > auf dem Projekt der Umsetzung der Erneuerbaren Idee einen weiteren schweren
    > Schaden zufügen.
    Tja, typisch. Wir wollen eine Energiewende aber nicht bei uns. Wird so nichts.
    > "DAMALS" ist man aus noch gar nichts ausgestiegen, man hat den Ausstieg
    > lediglich beschlossen. Damals eröffnete sich durch die bereits seit
    > Jahrzehnten schwellende Ausstiegsdebatte und durch Fukuschima ein
    > einzigartiges Ausstiegsfenster aus der Kernenergie, dass die Atomlobby mit
    > aller höchster Wahrscheinlichkeit und zuverlässig verstopfen würde, wenn
    > man ihr die Zeit dazu gelassen hätte, sich nach Fukushima neu zu sammeln
    > und zu formieren.
    Ich gebe dir gern noch einmal Hilfe in Geschichte. Bereits vor Fukushima war der Ausstieg beschlossen (durch Schroede) aber durch Schwarz-Geld dann wieder verzoegert worden. Fukushima fuehrt dann dazu das man auf den alten Plan zurueckgekehrt ist.
    > Damals hatte man andererseits die Kohle noch gar nicht
    > als solches Problem auf dem Schirm.
    Tja, die Wissenschaft und ich hatte die Kohle schon auf dem Schirm. Die einzigen die das nicht hatten waren Rot-Gruen.
    > Es gab zwar eine
    > Jahrzehnte alte Anti Atom-, aber noch überhaupt keine Anit-Kohle-Bewegung,
    > und obendrein war man davon überzeugt, dass die Kohle einfach durch von den
    > selben Konzernen betriebenen Gaskraftwerken ersetzt würde.
    Was auch heute genauso passiert da wir aufgrund von fehlenden Speichern auf grundlastfaehige Kraftwerke angewiesen sind.
    > Lol, was willst du mir denn damit sagen? Meinst du mit einem Link auf die
    > Tennet Seite wären deine Hausaufgaben erledigt? Aus welchen Werten des von
    > dir verlinkten Energie-Umsatzes schließt du über welche Berechnung auf den
    > Windstromanteil in De? Welche Terawattstunden-Beträge hast du ermittelt?
    > Auf wieviele Brennstoffzellen Anlagen/Gaskraftwerke in Abhängigkeit zu
    > welchen Wirkungsgraden verteilst du den Bedarf? Mi dem Linke alleine hast
    > du dich Von deiner Dunkel-Flauten-Panik noch nicht befreit.
    Das genau zeigt der Link. Die flaute Problematik ist ein Problem. Brennstoffzellen Grossanlagen gibt es noch nicht und von Gaskraftwerken wollen wir doch in der Zukunft auch weg, oder findest du die gut?
    > Als Schützenhilfe zu den Hausaufgaben kann ich dir aber immerhin die recht
    > bekannte und hervorragend informative => Energy-charts-Seite ans Herz
    > legen, die dir das Groh der mathematischen Arbeit abnehmen wird. :
    > energy-charts.info
    Jetzt weis ich warum du beruhig bist und ich beunruhigt xD. Hier:
    https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=en&c=DE&interval=year&year=2020&source=all

  14. Re: Logik?

    Autor: Ach 22.06.21 - 22:57

    > Du sabotierst hier die Zukunft weil du lieber eine Solalpanel mehr hast als das Geld in
    > die Forschung zu investieren

    Kannst du mir erklären, was das Geld für Solarpannel mit dem Geld für Forschung zu tun hat und wie mein Verhalten damit in Verbindung stehen soll?


    > … Ich sage aber das man witer forschen sollte, anstatt wie du anscheinend moechtest
    > die Fuesse hochzulegen und sich auf den bisherigen Errungenschaften auszuruhen.

    Kannst du mir mal bitte die genaue Stelle mit dem „Füße hoch legen“ und „auf die bisherigen Errungenschaften ausruhen“ aufzeigen? Ich habe die in unserer gesamten Unterhaltung nirgendwo wiederffinden können.

    > Alter und Abitur sagen was ueber den Intellekt aus?

    Beide sagen was über die Lebenserfahrung und Reife aus.

    >Du scheinst schon wieder mal nicht mitbekommen zu haben das ich explizites Fuesshochlegen
    > abgelehnt habe. Ich sagt es muss mehr gefoscht werden und die anderen Sachen muessen
    > dennoch weitergetrieben werden. Warum kannst du das nicht mal verstehen? Ich habe es
    > doch schon mehrmals geschrieben. Das Forschung keine Erfolgsgarantie hat, sollte wohl
    > jeden klar sein. Dennoch hat Forschung mit Geld zumindest eine hoehere.
    > Also zusammengefasst, du redest in deiner Fantasie mal wieder mit jemand anderen, …

    Nein, ich rede mit genau dem Richtigen, denn in welchem Verhältnis du die Praxis an die Forschung bindest, spielt keine Rolle! Entscheidend ist die Tatsache, dass du Forschung und Praxis als in einer finanziellen Beziehung zueinander stehend behandelst. Weniger Praxis setzt du mit mehr Forschung gleich und umgekehrt. Tatsächlich gibt es diese Beziehung aber nicht. Die existiert allein in deinem Kopf! Egal wie viel Solarmodule irgendwer installiert, beeinflusst das Tun den Alltag des Brennstoffzellenforscher nicht. Beide haben von einander komplett unabhängige Budjet! Weswegen alle deine Füße-hoch-legen-Theorien ausnahmslos in der Tonne gehören!

    > ... ignorierst bewusst was ich gesagt habe und dir ist die Zukunft egal weil du kein
    > Forschung befuerwortest.

    Kannst du mir mal bitte die genaue Stelle zeigen an der ich Forschung abgelehnt und meine Gleichgültigkeit gegenüber der Zukunft dargelegt hätte? Ich habe diese Stellen in unserer gesamten Unterhaltung nirgendwo wiederfinden können.

    > Dein Vorschlag ist also da es soviele Fragen sind, dass wir uns damit gar nicht beschaeftigen
    > (beispielsweise im Rahmen eines Pilotprojektes) und einfach hoffen das alles gut wird.

    Von inhaltlicher Seite ja! Ich bin nicht dieser Erfinder und habe in meinem Leben ganz anderen Aufgaben zu erfüllen. Meiner offensichtlich umfangreicheren Informationsbeschaffung zu Hubspeichern sowie dem in diesem Rahmen recht ausfühlichen Zeitüberschlagsschätzung in meinem letzten Post wird also so bald keine weitere Beschäftigung mit der Thematik folgen, weil das eben auch einzig und allein die Angelegenheit des Hubspeichererfinders selber ist! Zu meiner Beschäftigung mit der Thematik von der finanziellen Seite her, zitiere ich meine Resüme von heute morgen :„Ich hätte nichts dagegen dem Erfinder seine ersten, kleinen Modelle zu finanzieren, und die Ergebnisse abzuwarten. Das wäre klasse.“ und ergänze : von den Ergebnissen würde ich dann die Folgefinanzierung und deren Höhe in Abhängigkeit stellen, und spätestens ab dem Zeitpunkt muss der Erfinder die Finanzierung seines Projekts um nicht staatliche Investoren ergänzen. Lass mich bitte wissen, ob und wenn wo du hiermit ein Problem hast!

    > Ich gebe dir gern noch einmal Hilfe in Geschichte. Bereits vor Fukushima war der
    > Ausstieg beschlossen (durch Schroede) aber durch Schwarz-Geld dann wieder verzoegert
    > worden. Fukushima fuehrt dann dazu das man auf den alten Plan zurueckgekehrt ist.

    Ja eben, und du hättest es bevorzugt, erst mal beim verzögertem Atomausstieg zu bleiben, und den Ausstieg so lange weiter zu verzögern, bis die Erneuerbaren die Kohle und das Gas abgelöst hätten, das hast du so ja schon festgestellt, richtig? Und meine Antwort darauf war : „Damals eröffnete sich durch die bereits seit Jahrzehnten schwellende Ausstiegsdebatte und durch Fukuschima ein einzigartiges Ausstiegsfenster aus der Kernenergie, dass die Atomlobby mit aller höchster Wahrscheinlichkeit und zuverlässig verstopfen würde, wenn man ihr die Zeit dazu gelassen hätte, sich nach Fukushima neu zu sammeln und zu formieren.“ Mit anderen Worten, die Atomindustrie stünde in diesem Fall heute und auch nach dem Ableben der Kohle in einem Jahrzehnt oder so fester im Sattel als je zuvor. Es wäre sehr viel schwieriger die Atomindustrie als die irgendwann letzte verbleibenden zentrale Energieversorgung aus unserem Energiemix zu verbannen. Fukushima war eine seltene Chance, und diese Chance wurde von einer damals sehr wachen Frau Merkel ergriffen.

    Ein paar Zeilen weiter bemerkte ich :
    „Es gab zwar eine Jahrzehnte alte Anti Atom-, aber noch überhaupt keine Anit-Kohle-Bewegung, und obendrein war man davon überzeugt, dass die Kohle einfach durch von den selben Konzernen betriebenen Gaskraftwerken ersetzt würde.“ Deine Antwort :

    > Was auch heute genauso passiert da wir aufgrund von fehlenden Speichern auf
    > grundlastfaehige Kraftwerke angewiesen sind.

    Wobei man aber unbedingt hinzufügen muss, dass Atomkraftwerke deutlich schwieriger zu regeln sind als die ältesten Kohlemeiler! Und zwar nicht im Hochfahren der Brennstäbe, das funktioniert innerhalb einer halben Stunde oder schneller, das Problem ist, dass einmal hoch gefahrene Brennstäbe ca. zwei Wochen brauchen um wieder abzuklingen! Das hat zur Folge dass Atomkraftwerke nicht ohne Weiteres mit Erneuerbaren zusammenarbeiten können, weil der von beiden zusammenaddierte Strom fast genauso unvorhersagbar alternieren würde wie der Strom von den Erneuerbaren alleine. Bei Atomkraft und Erneuerbaren braucht man also ebenso wie bei Erneuerbaren im Solobetrieb entweder Backup Gaskraftwerk, oder Backup Brennstoffzellen Kraftwerke. Jetzt wissen wir aber, dass die Idee mit Gas zwar für unsere großen Stromanbieter für eine in der Theorie nett klingende Sache hielten, aber sich in der Praxis drauf geschissen haben, weil man mit abgeschriebenen Kohlekraftwerken so viel mehr Geld verdienen konnte wie mit den kostspieligen Gaskraftwerken. Und wenn man diese Erkenntnis auf die obige Situation eine Situation überträgt, in der die Atommeilern erst nach dem Ableben der konvensionellen Kraftwerke auslaufen soll und bis es soweit ist die fluktuierende Atom-Erneuerbaren Kombination noch für einige Jahre von Backup-Gaskraftwerke gepuffert werden müsste, dann wäre diese Situation quasi identisch zu 2011 gewesen und hätte sich auch in den Jahren danach nur extrem langsam geändert. Weshalb man davon ausgehen muss, dass sich so gut wie nichts verändert hätte! Die Stromkonzerne hätten als auch in dieser Situation auf das Gas gepfiffen und ihre Kohlemeiler aus Profitgründen so weit ausgelastet, wie der Markt es ihnen erlaubt hätte. Ok soweit? Das ganze wäre geschehen mit dem einzigen Unterschied, dass wir auch noch in 10 Jahren die Atomkraft am Bein hätten, eben einfach so lange, bis sich eine neue Anti Atom Bewegung formieren würde, die stark genug wäre, die Betreiber des dann letzten zentralen Energieversorgers aus dem Strommarkt zu verbannen, was ganz wahnsinnig schwer ist.

    > Jetzt weis ich warum du beruhig bist und ich beunruhigt xD. Hier:
    > https://energy-charts.info/charts/energy/chart.htm?l=en&c=DE&interval=year&year=2020&source=all

    Das ist ja schön, aber die von uns benötigten Informationen zeigt diese Ansicht immer noch nicht an. Wenn wir raus finden wollen, wie hoch der Strombedarf in der Winterflaute ist, dann müssen wir nicht nur den durchschnittlichen Winterstrombedarf ermitteln, sondern unbedingt auch den durchschnittlichen Winterwärmebedarf, was zusätzliche Recherchen bedingt. Haben wir den Winterwärmebedarf pro Haushalt ermittelt, dann gilt es über die typische Effizienz einer Wasserstoff KWK den H2 Bedarf in Kilowatt zu bestimmen. Diesen Wert muss man mit der Anzahl der Haushalte in De multiplizieren, dann erhält man den H2 Wärmeenergie aller deutschen Haushalte, natürlich unter der Voraussetzung, das jeder Haushalt seine Heizanlage sofort auf Wasserstoff KWK umrüsten würde. Diesen Wert muss man über den Wirkungsgrad eines typischen Elektrolyseurs in Strom umrechnen, dann erfährt man die Elektrolyseur- oder Brennstoffzellenleistung, die man für ein komplett auf Wärmepumpen KWK umgerüstetes Land über die Winterflaute bereitstellen muss, und man erfährt den Stromverbrauch gleich mit. Wenn man diesen Stromverbrauch zum typischen Stromverbrauch in Deutschland addiert, erfährt man den Gesamtstrombedarf einer auf Wasserstoff KWK umgestellten Nation während einer längeren Dunkelflaute.

    Das wäre dann mal eine wirklich interessante Information. Es wäre schon einfach toll zu erfahren, ob der Strombedarf sich ganz grob um nur ein Viertel, um die Hälfte oder gar um ein Ganzes verdoppeln würde.

  15. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 22.06.21 - 23:49

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kannst du mir erklären, was das Geld für Solarpannel mit dem Geld für
    > Forschung zu tun hat und wie mein Verhalten damit in Verbindung stehen
    > soll?
    Wovon rede ich eigentlich die letzten Beitraege und was wiirfst du mir die letzten Beitraege vor? Meine Aussage Foerdergelder des Staates sind begrenzt, wir sollte uns jetzt mehr Geld in die Speicherforschung stecken und bei den anderen Subventionen etwas begrenzen.
    Deine Aussage: Typisches CO2 Lobbyargument. Gegen PV und Windkraft und was du noch alles ausgedacht hast.
    > Kannst du mir mal bitte die genaue Stelle mit dem „Füße hoch
    > legen“ und „auf die bisherigen Errungenschaften ausruhen“
    > aufzeigen? Ich habe die in unserer gesamten Unterhaltung nirgendwo
    > wiederffinden können.
    Wie gesagt bist du nicht bereit mehr Geld in die Forschung zu investieren die ich fuer dringend notwendig halte. Das heisst du willst es mit den jetzigen Mitteln erreichen.

    > > Alter und Abitur sagen was ueber den Intellekt aus?
    >
    > Beide sagen was über die Lebenserfahrung und Reife aus.
    Finde ich nicht, aber ich bin 35 und haben einen phd.
    > Nein, ich rede mit genau dem Richtigen, denn in welchem Verhältnis du die
    > Praxis an die Forschung bindest, spielt keine Rolle! Entscheidend ist die
    > Tatsache, dass du Forschung und Praxis als in einer finanziellen Beziehung
    > zueinander stehend behandelst. Weniger Praxis setzt du mit mehr Forschung
    > gleich und umgekehrt. Tatsächlich gibt es diese Beziehung aber nicht. Die
    > existiert allein in deinem Kopf! Egal wie viel Solarmodule irgendwer
    > installiert, beeinflusst das Tun den Alltag des Brennstoffzellenforscher
    > nicht. Beide haben von einander komplett unabhängige Budjet! Weswegen alle
    > deine Füße-hoch-legen-Theorien ausnahmslos in der Tonne gehören!
    Mein Gott und wie kommt das Geld in Budgets? Vom Steuerzahler (u.a.) wird das aufgebracht und der Staat als unser Vertreter verteilt es auf einzelne Toepfe und ich moechte das er mehr in den Topf fuer die Speichertechnologieforschung kommt. Ist die Ursache der ganzen Diskussion?
    > Kannst du mir mal bitte die genaue Stelle zeigen an der ich Forschung
    > abgelehnt und meine Gleichgültigkeit gegenüber der Zukunft dargelegt hätte?
    > Ich habe diese Stellen in unserer gesamten Unterhaltung nirgendwo
    > wiederfinden können.
    Vielleicht die Stellen bei denen du mich als CO2 Lobbist und Verhinderer wie im Bundestag hingestellt hast wenn ich geschrieben habe das ich eine Erhoehung des Forschungsbudgets fuer zwingend erforderlich empfinde? Aber nur vielleicht.
    > Von inhaltlicher Seite ja! Ich bin nicht dieser Erfinder und habe in meinem
    > Leben ganz anderen Aufgaben zu erfüllen. Meiner offensichtlich
    > umfangreicheren Informationsbeschaffung zu Hubspeichern sowie dem in diesem
    > Rahmen recht ausfühlichen Zeitüberschlagsschätzung in meinem letzten Post
    > wird also so bald keine weitere Beschäftigung mit der Thematik folgen, weil
    > das eben auch einzig und allein die Angelegenheit des Hubspeichererfinders
    > selber ist! Zu meiner Beschäftigung mit der Thematik von der finanziellen
    > Seite her, zitiere ich meine Resüme von heute morgen :„Ich hätte
    > nichts dagegen dem Erfinder seine ersten, kleinen Modelle zu finanzieren,
    > und die Ergebnisse abzuwarten. Das wäre klasse.“ und ergänze : von
    > den Ergebnissen würde ich dann die Folgefinanzierung und deren Höhe in
    > Abhängigkeit stellen, und spätestens ab dem Zeitpunkt muss der Erfinder die
    > Finanzierung seines Projekts um nicht staatliche Investoren ergänzen. Lass
    > mich bitte wissen, ob und wenn wo du hiermit ein Problem hast!
    Nirgends, das ist meine Rede seit mehreren Tagen.
    > Ja eben, und du hättest es bevorzugt, erst mal beim verzögertem
    > Atomausstieg zu bleiben, und den Ausstieg so lange weiter zu verzögern, bis
    > die Erneuerbaren die Kohle und das Gas abgelöst hätten, das hast du so ja
    > schon festgestellt, richtig?
    NEIN!!!!
    Ich habe geschrieben das ich mit Rot-Gruen damals den Kohleausstieg beschlossen haette. PUNKT.
    > Und meine Antwort darauf war : „Damals
    > eröffnete sich durch die bereits seit Jahrzehnten schwellende
    > Ausstiegsdebatte und durch Fukuschima ein einzigartiges Ausstiegsfenster
    > aus der Kernenergie, dass die Atomlobby mit aller höchster
    > Wahrscheinlichkeit und zuverlässig verstopfen würde, wenn man ihr die Zeit
    > dazu gelassen hätte, sich nach Fukushima neu zu sammeln und zu
    > formieren.“ Mit anderen Worten, die Atomindustrie stünde in diesem
    > Fall heute und auch nach dem Ableben der Kohle in einem Jahrzehnt oder so
    > fester im Sattel als je zuvor. Es wäre sehr viel schwieriger die
    > Atomindustrie als die irgendwann letzte verbleibenden zentrale
    > Energieversorgung aus unserem Energiemix zu verbannen. Fukushima war eine
    > seltene Chance, und diese Chance wurde von einer damals sehr wachen Frau
    > Merkel ergriffen.
    Die sehr wache Frau Merkel hatte vorher die Verlaengerung beschlossen.
    > Wobei man aber unbedingt hinzufügen muss, dass Atomkraftwerke deutlich
    > schwieriger zu regeln sind als die ältesten Kohlemeiler! Und zwar nicht im
    > Hochfahren der Brennstäbe, das funktioniert innerhalb einer halben Stunde
    > oder schneller, das Problem ist, dass einmal hoch gefahrene Brennstäbe ca.
    > zwei Wochen brauchen um wieder abzuklingen! Das hat zur Folge dass
    > Atomkraftwerke nicht ohne Weiteres mit Erneuerbaren zusammenarbeiten
    > können, weil der von beiden zusammenaddierte Strom fast genauso
    > unvorhersagbar alternieren würde wie der Strom von den Erneuerbaren
    > alleine. Bei Atomkraft und Erneuerbaren braucht man also ebenso wie bei
    > Erneuerbaren im Solobetrieb entweder Backup Gaskraftwerk, oder Backup
    > Brennstoffzellen Kraftwerke. Jetzt wissen wir aber, dass die Idee mit Gas
    > zwar für unsere großen Stromanbieter für eine in der Theorie nett klingende
    > Sache hielten, aber sich in der Praxis drauf geschissen haben, weil man mit
    > abgeschriebenen Kohlekraftwerken so viel mehr Geld verdienen konnte wie mit
    > den kostspieligen Gaskraftwerken. Und wenn man diese Erkenntnis auf die
    > obige Situation eine Situation überträgt, in der die Atommeilern erst nach
    > dem Ableben der konvensionellen Kraftwerke auslaufen soll und bis es soweit
    > ist die fluktuierende Atom-Erneuerbaren Kombination noch für einige Jahre
    > von Backup-Gaskraftwerke gepuffert werden müsste, dann wäre diese Situation
    > quasi identisch zu 2011 gewesen und hätte sich auch in den Jahren danach
    > nur extrem langsam geändert. Weshalb man davon ausgehen muss, dass sich so
    > gut wie nichts verändert hätte! Die Stromkonzerne hätten als auch in dieser
    > Situation auf das Gas gepfiffen und ihre Kohlemeiler aus Profitgründen so
    > weit ausgelastet, wie der Markt es ihnen erlaubt hätte. Ok soweit? Das
    > ganze wäre geschehen mit dem einzigen Unterschied, dass wir auch noch in 10
    > Jahren die Atomkraft am Bein hätten, eben einfach so lange, bis sich eine
    > neue Anti Atom Bewegung formieren würde, die stark genug wäre, die
    > Betreiber des dann letzten zentralen Energieversorgers aus dem Strommarkt
    > zu verbannen, was ganz wahnsinnig schwer ist.
    Der dicke Unterschied ist das wir weniger CO2 ausgestossen haetten wenn wir zuerst aus der Kohle ausgestiegen waeren. Was auch mein Beweggrund damals gewesen ist den Atomausstieg als Fehler anzusehen, weil mich die Klimawandelproblematik schon um 2000 beschaeftigt hat.
    > Das ist ja schön, aber die von uns benötigten Informationen zeigt diese
    > Ansicht immer noch nicht an. Wenn wir raus finden wollen, wie hoch der
    > Strombedarf in der Winterflaute ist, dann müssen wir nicht nur den
    > durchschnittlichen Winterstrombedarf ermitteln, sondern unbedingt auch den
    > durchschnittlichen Winterwärmebedarf, was zusätzliche Recherchen bedingt.
    > Haben wir den Winterwärmebedarf pro Haushalt ermittelt, dann gilt es über
    > die typische Effizienz einer Wasserstoff KWK den H2 Bedarf in Kilowatt zu
    > bestimmen. Diesen Wert muss man mit der Anzahl der Haushalte in De
    > multiplizieren, dann erhält man den H2 Wärmeenergie aller deutschen
    > Haushalte, natürlich unter der Voraussetzung, das jeder Haushalt seine
    > Heizanlage sofort auf Wasserstoff KWK umrüsten würde. Diesen Wert muss man
    > über den Wirkungsgrad eines typischen Elektrolyseurs in Strom umrechnen,
    > dann erfährt man die Elektrolyseur- oder Brennstoffzellenleistung, die man
    > für ein komplett auf Wärmepumpen KWK umgerüstetes Land über die
    > Winterflaute bereitstellen muss, und man erfährt den Stromverbrauch gleich
    > mit. Wenn man diesen Stromverbrauch zum typischen Stromverbrauch in
    > Deutschland addiert, erfährt man den Gesamtstrombedarf einer auf
    > Wasserstoff KWK umgestellten Nation während einer längeren Dunkelflaute.
    >
    > Das wäre dann mal eine wirklich interessante Information. Es wäre schon
    > einfach toll zu erfahren, ob der Strombedarf sich ganz grob um nur ein
    > Viertel, um die Hälfte oder gar um ein Ganzes verdoppeln würde.
    Hat der von dir nicht geschaetzt Prof. Sinn bereits getan.

  16. Re: Logik?

    Autor: Ach 23.06.21 - 02:36

    > Wovon rede ich eigentlich die letzten Beitraege und was wiirfst du mir die letzten Beitraege vor?
    > Meine Aussage Foerdergelder des Staates sind begrenzt, wir sollte uns jetzt mehr Geld in die
    > Speicherforschung stecken und bei den anderen Subventionen etwas begrenzen.
    > Deine Aussage: Typisches CO2 Lobbyargument. Gegen PV und Windkraft und was du noch
    > alles ausgedacht hast.

    Nein so ist das nicht! Forschung und Ausbauförderung greifen auf so unterschiedliche Töpfe zu wie z.B. Ausbauförderung und Stadtpflege oder wie Forschung und der Unterhalt von Kindergärten. Wenn man sich erfolgreich für mehr Ausbauförderung einsetzt oder z.B. eine höhere Kaufprämie bei Elektroautos durchsetzt, dann wird nicht plötzlich das Gehalt oder die Mittel des Batteriezellenforschers oder die Zahl der Batterieforschungsstellen gekürzt! Und umgekehrt geht intensive Forschung nicht auf Kosten der Förderung. Forschungsgelder stammen oft genug auch aus Europäischen Forschungsetas. Wie sollen Europäische mit inländischen Zuschüssen verknüpft sein? Und inländisch gibt es wiederum Forschung, die vom Bund und welche die von den Ländern getragen wird. Obendrein wird Universitätsforschung auch von Unternehmen mitfinanziert oder von Stiftungen oder sogar von privaten Spendern. Von wem hast du dieses finanzielle Entweder-Oder eigentlich? Stammt diese Idee etwa aus Werner Sinns Buch? Dann hat der aber ganze Arbeit geleistet, in seinem Sabotagezug durch die Nation.

    Der Kern des Missverständnisses dürfte damit wohl gefunden sein. Ich gehe deshalb nicht weiter auf diesen Disput ein.


    > Finde ich nicht, aber ich bin 35 und haben einen phd.

    Gratulation, und ich weiß jetzt sicher, dass du kein pretendender Spätpubertärer bist.

    > Nirgends, das ist meine Rede seit mehreren Tagen.

    Sie an, eine weitere Übereinstimmung.

    >> ... und du hättest es bevorzugt, erst mal beim verzögertem
    >> Atomausstieg zu bleiben, und den Ausstieg so lange weiter zu verzögern, bis
    >> die Erneuerbaren die Kohle und das Gas abgelöst hätten, das hast du so ja
    >> schon festgestellt, richtig?

    > NEIN!!!!
    > Ich habe geschrieben das ich mit Rot-Gruen damals den Kohleausstieg beschlossen haette. PUNKT.

    Hab deine Aussage nochmal gefunden :

    "Ich bin kein Freund der Atomkraft, aber haette zuerst die Kohlekraftwerke abgeschaltet und erst danach die Atomkraft."

    Stell ich in Frage. Zwar wären, wie du an anderer Stelle ergänzt hast, wahrscheinlich ein paar Kohlemeiler früher abgeschaltet worden, aber die Verbleibenden wären sehr viel länger in Betrieb gewesen im aktuellen Atom-Austiegsszenario Szenario. Argumentiert häten die Kohlebetreiber mit dem unverzichtbaren Puffern des kombinierten Atom/Erneuerbaren Stroms, und das Argument wäre nicht mal aus der Luft gegriffen gewesen. Die Absicht Kohle und Gas aus dem Netz zu nehmen, wäre plötzlich in Frage gestellt und der Entfaltungsspielraum für die Erneuerbaren würde zwischen der Atomenergie und der Pufferkohle auf einmal sehr viel kleiner geworden.


    > Die sehr wache Frau Merkel hatte vorher die Verlaengerung beschlossen.

    Guter Einwand!

    > Hat der von dir nicht geschaetzt Prof. Sinn bereits getan.

    Glaub ich nicht. Sinn hat doch damals nur den Energiebedarf von Wärmepumpen überschlagen, nicht aber den einer KWK-Anlage, die eine Wärmepumpe treibt. Und wenn ich es errechne, was ich bei Gelegenheit unternehmen werde, freue ich mich zwar über die neuen Informationen, sehe da aber keinen Grund meine Berechnungen in einem Buch festzuhalten :].

  17. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 23.06.21 - 12:23

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein so ist das nicht! Forschung und Ausbauförderung greifen auf so
    > unterschiedliche Töpfe zu wie z.B. Ausbauförderung und Stadtpflege oder wie
    > Forschung und der Unterhalt von Kindergärten. Wenn man sich erfolgreich für
    > mehr Ausbauförderung einsetzt oder z.B. eine höhere Kaufprämie bei
    > Elektroautos durchsetzt, dann wird nicht plötzlich das Gehalt oder die
    > Mittel des Batteriezellenforschers oder die Zahl der
    > Batterieforschungsstellen gekürzt! Und umgekehrt geht intensive Forschung
    > nicht auf Kosten der Förderung. Forschungsgelder stammen oft genug auch aus
    > Europäischen Forschungsetas. Wie sollen Europäische mit inländischen
    > Zuschüssen verknüpft sein? Und inländisch gibt es wiederum Forschung, die
    > vom Bund und welche die von den Ländern getragen wird. Obendrein wird
    > Universitätsforschung auch von Unternehmen mitfinanziert oder von
    > Stiftungen oder sogar von privaten Spendern. Von wem hast du dieses
    > finanzielle Entweder-Oder eigentlich? Stammt diese Idee etwa aus Werner
    > Sinns Buch? Dann hat der aber ganze Arbeit geleistet, in seinem Sabotagezug
    > durch die Nation.
    ....
    Noch einmal ganz deutlich. Ich moechte das der Bund die Zuschuesse zur Forschung erhoeht. Wenn er seine Einnahmen nicht vergroessern kann und man davon ausgeht das anderen Stelle nicht gespart wird, dann muss es innerhalb der Umweltaufwendungen eine Umverteilung geben. Das ist lernt man in jeder kaufmaennischen Ausbildung. Nirgend habe ich gesagt das man den Topf fuer den Ausbau komplett leer machen soll, sondern das man da gern Gelder fuer die Forschung abzweigen soll.

    Des Weiteren solltest du aufhoeren ueber Prof. Sinn so zu reden wenn du noch nicht einmal sein Buch gelesen. Ungelese Buecher wurden schon mehr als einmal in Deutschland verurteilt und ich hoffe du distanzierst dich von diesen Leuten.
    > Stell ich in Frage. Zwar wären, wie du an anderer Stelle ergänzt hast,
    > wahrscheinlich ein paar Kohlemeiler früher abgeschaltet worden, aber die
    > Verbleibenden wären sehr viel länger in Betrieb gewesen im aktuellen
    > Atom-Austiegsszenario Szenario. Argumentiert häten die Kohlebetreiber mit
    > dem unverzichtbaren Puffern des kombinierten Atom/Erneuerbaren Stroms, und
    > das Argument wäre nicht mal aus der Luft gegriffen gewesen. Die Absicht
    > Kohle und Gas aus dem Netz zu nehmen, wäre plötzlich in Frage gestellt und
    > der Entfaltungsspielraum für die Erneuerbaren würde zwischen der
    > Atomenergie und der Pufferkohle auf einmal sehr viel kleiner geworden.
    Auch hier wieder ist die Ursache eine schwache Regierung. Einfach mal etwas durchziehen und sich nicht immer hilflos geben wenn die Lobby X anruft. Man kann auch einfach auflegen.
    > Glaub ich nicht.
    Ist aber so. Wie glaubhaft die Berechnung ist und ob diese aktualisiert werden muss an die technische Entwicklung muss jemand anders beurteilen. Die Luecke war jedenfalls riesig. Wenn man annimt das Sinn zu 50% Recht hat (und das gezeigt Tennet Chart laesst daran nicht zweifeln), dann liegt immer noch eine Menge Arbeit vor uns weshalb ich der Meinung bin das wir dringend die Forschungsgelder fuer Speichertechnlogien erhoehen muessen, sonst haben wir keinen Erfolg (auch hier Forschung kann scheitern ist klar, aber wenn es bereits am Geld scheitert ist nichts gewonnen).

  18. Re: Logik?

    Autor: Ach 24.06.21 - 00:09

    > Noch einmal ganz deutlich. Ich moechte das der Bund die Zuschuesse zur Forschung
    > erhoeht. Wenn er seine Einnahmen nicht vergroessern kann und man davon ausgeht
    > das anderen Stelle nicht gespart wird, dann muss es innerhalb der Umweltaufwendungen
    > eine Umverteilung geben. Das ist lernt man in jeder kaufmaennischen Ausbildung.
    > Nirgend habe ich gesagt das man den Topf fuer den Ausbau komplett leer machen
    > soll, sondern das man da gern Gelder fuer die Forschung abzweigen soll.


    Soso, : [i"]Noch einmal ganz deutlich..."[/i]. Also noch einmal ganz deutlich : Wenn der Bund sich entscheidet die Zuschüsse zur Forschung zu erhöhen aber nicht an der Umweltförderung zu sparen, weil er z.B eine bestimmte Technologie auf ihrer ganzen Breite puschen/durchsetzen will, dann muss er die Aufwendungen via Umverteilung aus anderen Steuer- oder Finanzierungsbereichen ausgleichen. Dazu gesellen sich die von allem losgelösten Forschungsgelder aus Europäischen und Ländertöpfen, sowie von der Wirtschaft oder privat bezuschusste Uniforschungen. Es ist sogar jederzeit möglich, eine Forschung von mehreren Seiten finanzieren zu lassen, solange man in der Darstellung seiner Aufwendungen ehrlich bleibt natürlich.

    Wenn man es unbedingt drauf anlegt, dann kann man die Definition ziehen wie Kaugummi, nur gehen Unterstellung, dass ich etwas gegen Forschung hätte oder an Forschung nicht interessiert sei, die man aus dem Umstand ableitet, dass ich mich für die Förderung von Erneuerbaren stark mache, eindeutig in den Bereich eines : Anderen Personen Worte in den Mund legen!.

    > Des Weiteren solltest du aufhoeren ueber Prof. Sinn so zu reden wenn du noch nicht
    > einmal sein Buch gelesen. Ungelese Buecher wurden schon mehr als einmal in
    > Deutschland verurteilt und ich hoffe du distanzierst dich von diesen Leuten.

    Jemand der mit Literatur in die Öffentlichkeit tritt, in der er Überschlagsrechnung mit nachgewiesener Maßen falschen Zahlen, falschen Angaben und/oder mit fraglichen Berechnungsmethoden gegen die Elektromobilität und gegen die Energiewende auf EE Basis sowie mit aus Vermutungen zusammen gedichteten Verschwörungstheorien gegen die Grünen wettert(und neben vielen professionell Fachbasierten Kritiken und Sinns Buchvorstellungen haben ich auch Auszüge aus seinem "Werken" gelesen), so jemand darf jederzeit mit einer die seine widerspiegelnde Verbalbehandlung von mir rechnen! Sinn ist hier nicht nur der, der den ersten Stein wirft, er schreibt ein ganzen Buch ohne sich vorher eine neutrale Wissensbasis über reale Fußabdrücke von BEVs und Dieseln angeeignet zu haben. Sry, aber da kann er sich keine Gnade erwarten.

    > Auch hier wieder ist die Ursache eine schwache Regierung. Einfach mal etwas durchziehen
    > und sich nicht immer hilflos geben wenn die Lobby X anruft. Man kann auch einfach auflegen.

    Das Problem der "schwachen Regierung" gegenüber der Stromindustrie, auch bezeichnet mit "Staat im Staat", existiert nun seit fast 100 Jahren. Selbst die vor ihrer Machtübernahme im ersten Drittel des letzten Jahrhundert groß über die Entmachtung der Stromlobby getönt habenden Nationalsozialisten, vereinbarten kurz nach ihrer Machtergreifung einen Deal, der die exklusive wirtschaftliche Position der Stromlieferanten noch einmal untermauerte. Das muss man einfach mit einkalkulieren bei seinen Überlegungen über die beste Vorgehensweise zur Umsetzung einer Energiewende.

    > Ist aber so.
    Wenn ich mich nicht ganz schlimm irre hat Sinn die KWK, also brennstoffbetriebene Generatoren, die ihre Abwärme in den heimischen Heizkreislauf einspeisen, in seinen Vortrag nicht erwähnt. Erwähnt hat Sinn dagegen die Wärmepump, als elektrisch betriebenes Gerät, das entweder die Wärme der Atmosphäre oder die aus der Erde ins Hausinnere pumpt, genauso wie Strahlungswärmegeräte. Was Sinn garantiert nicht getan hatte war auszurechnen, mit welchem Wirkungsgrad über alles, vom Windrad bis zur Fußbodenheizung, eine von einer H2-KWK angetriebene Wärmepumpe arbeiten würde, denn so eine Anwendung gab es damals überhaupt nicht, die Idee dazu kam erst einige Jahre später auf.

  19. Re: Logik?

    Autor: dobeldo 24.06.21 - 08:16

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soso, : Noch einmal ganz deutlich...". Also noch einmal ganz deutlich :
    > Wenn der Bund sich entscheidet die Zuschüsse zur Forschung zu erhöhen aber
    > nicht an der Umweltförderung zu sparen, weil er z.B eine bestimmte
    > Technologie auf ihrer ganzen Breite puschen/durchsetzen will, dann muss er
    > die Aufwendungen via Umverteilung aus anderen Steuer- oder
    > Finanzierungsbereichen ausgleichen. Dazu gesellen sich die von allem
    > losgelösten Forschungsgelder aus Europäischen und Ländertöpfen, sowie von
    > der Wirtschaft oder privat bezuschusste Uniforschungen. Es ist sogar
    > jederzeit möglich, eine Forschung von mehreren Seiten finanzieren zu
    > lassen, solange man in der Darstellung seiner Aufwendungen ehrlich bleibt
    > natürlich.
    Das habe ich doch geschrieben (Moeglichkeitsform Wenn).
    > Wenn man es unbedingt drauf anlegt, dann kann man die Definition ziehen wie
    > Kaugummi, nur gehen Unterstellung, dass ich etwas gegen Forschung hätte
    > oder an Forschung nicht interessiert sei, die man aus dem Umstand ableitet,
    > dass ich mich für die Förderung von Erneuerbaren stark mache, eindeutig in
    > den Bereich eines : Anderen Personen Worte in den Mund legen!.
    So wie du jedes mal diese Forderung von mir dadurch beantwortet hast das ich zur CO2-Lobby im Bundestag gehoere? Ich habe mit den Irrsinn dich als irgendetwas zu bezeichnen nur begonnen als ich merkte das du anders gar nicht reagierst.
    > Das Problem der "schwachen Regierung" gegenüber der Stromindustrie, auch
    > bezeichnet mit "Staat im Staat", existiert nun seit fast 100 Jahren. Selbst
    > die vor ihrer Machtübernahme im ersten Drittel des letzten Jahrhundert groß
    > über die Entmachtung der Stromlobby getönt habenden Nationalsozialisten,
    > vereinbarten kurz nach ihrer Machtergreifung einen Deal, der die exklusive
    > wirtschaftliche Position der Stromlieferanten noch einmal untermauerte. Das
    > muss man einfach mit einkalkulieren bei seinen Überlegungen über die beste
    > Vorgehensweise zur Umsetzung einer Energiewende.
    Wie viele Staaten im Staat soll es den noch geben? Ich habe in Laender gelebt da gab es Regierungen die durchgegeriffen haben wenn es noetig war und das durchaus vernuenftig. Was man immer in Deutschland fuer Ausreden findet, wundert mich einfach nur.
    > Was Sinn garantiert nicht getan hatte war
    > auszurechnen, mit welchem Wirkungsgrad über alles, vom Windrad bis zur
    > Fußbodenheizung, eine von einer H2-KWK angetriebene Wärmepumpe arbeiten
    > würde, denn so eine Anwendung gab es damals überhaupt nicht, die Idee dazu
    > kam erst einige Jahre später auf.
    Nein das hat er nicht.

  20. Re: Logik?

    Autor: Ach 24.06.21 - 09:50

    > Das habe ich doch geschrieben (Moeglichkeitsform Wenn).

    Verstehe : im vollen Bewusstsein, dass sich die Verteilung von Steuereinnahmen jederzeit willkürlich uminterpretieren lässt, klingt deine Auslegung also nur so, als wenn bestimmte finanzielle Verknüpfungen eindeutig sein, durch den Aufbau des Kernsatzes, durch den Hinweis auf die kaufmännische Leere und insbesondere durch die "Noch einmal ganz deutlich" -Präposition. Muss man denn in einem Forumsgespräch mit solcher Raffinesse an Werk gehen?

    > So wie du jedes mal diese Forderung von mir dadurch beantwortet hast das ich zur
    > CO2-Lobby im Bundestag gehoere? Ich habe mit den Irrsinn dich als irgendetwas zu
    > bezeichnen nur begonnen als ich merkte das du anders gar nicht reagierst.

    Da besteht ein vielleicht kleiner aber entscheidender Unterschied. ich habe dir nahe gelegt, dass deine Argumentation die gleiche Wirkung entfaltet und die gleiche Argumentation widerspiegelt, mit der Konzern-hörige Politiker den Klimaschutz und den Ausbau der Erneuerbaren im Bundestag torpedieren, aber ich habe dir keine Worte oder Motive in den Mund gelegt, die du in unserer Unterhaltung nie von dir gegeben hast.

    > Wie viele Staaten im Staat soll es den noch geben? Ich habe in Laender gelebt da gab es
    > Regierungen die durchgegeriffen haben wenn es noetig war und das durchaus
    > vernuenftig. Was man immer in Deutschland fuer Ausreden findet, wundert mich
    > einfach nur.

    Ich habe keine Ahnung, welche andere Industrie dieses Landes solch engen Bünde mit der Politik und über so lange Zeit pflegen würde wie die Stromindustrie, aber den Punkt sollte man natürlich nicht aus den Augen verlieren, beim Blicken in unsere Energiezukunft. Womit es zusammenhängen mag, ist die prinzipbedingt vorbildliche wirtschaftliche Vorhersagbarkeit zentraler Energieversorger. Auf solch stabiler Basis lassen sich die wohl langfristigsten Versprechen für politische Gegenleistungen abgeben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.21 09:58 durch Ach.

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