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Ein Gramm co2 pro Stunde???

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  1. Ein Gramm co2 pro Stunde???

    Autor: Somian 10.09.20 - 18:03

    Ich habe das Thema auch kritisch gesehen und freue mich dass es endlich zahlen gibt.

    Aber ein Gramm pro Stunde? Wenn das ein Problem wäre, müsste man auch Ausatmen verbieten...

  2. Re: Ein Gramm co2 pro Stunde???

    Autor: Johannes234 10.09.20 - 18:17

    Eine Stunde lang nicht ausatmen senkt den CO2 Ausstoß nachhaltig

  3. Das ist extrem schöngerechnet

    Autor: M.P. 10.09.20 - 18:21

    eine kWh im deutschen Energiemix verursacht ca 400 g C02

    damit entspricht 1 Gramm CO2 ca 2,5 Wh

    Da muss man schon die Randbedingungen ganz schön passend hinbiegen....

    - Der Fernseher läuft sowieso -> die 70 W rechnen wir nicht mit ein
    - Der Router läuft sowieso -> die 10 W rechnen wir nicht mit ein
    - Wenn man dann noch ein Mesh aus mehreren Access-Points betreibt, um nahtlos auf der Toilette mit dem Smartphone weitergucken zu können ...

    Wenn man alleine diese beiden Geräte einrechnet, liegt man im Verbrauch wahrscheinlich um Faktor 15...30 höher ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.09.20 18:37 durch M.P..

  4. Re: Ein Gramm co2 pro Stunde???

    Autor: M.P. 10.09.20 - 18:22

    Wenn man aufgrund mangelnder Sauerstoffversorgung stirbt, und beginnt zu verwesen, ist der Vorteil dahin ...

  5. Re: Ein Gramm co2 pro Stunde???

    Autor: mxcd 10.09.20 - 19:08

    Nein, nein - der Konsumverzicht, der einem nach einer Stunde ohne Ausatmen offensteht dürfte den CO2 Abdruck insegesamt ganz erheblich mindern.

  6. Re: Das ist extrem schöngerechnet

    Autor: /lib/modules 10.09.20 - 19:30

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine kWh im deutschen Energiemix verursacht ca 400 g C02
    >
    > damit entspricht 1 Gramm CO2 ca 2,5 Wh
    >
    > Da muss man schon die Randbedingungen ganz schön passend hinbiegen....

    Nein, da muss man nur den Artikel lesen. Es geht um den Unterschied zwischen Mobilfunk und Heimnetz. Die Faktoren "was verbraucht der Fernseher" und "was verbraucht der Router" spielen dabei keine Rolle.

  7. Re: Das ist extrem schöngerechnet

    Autor: robinx999 10.09.20 - 19:37

    Ja das selektive Rechnen ist schon sehr kurios, wenn dann müsste man wohl tatsächlich das komplette System vergleichen.
    Wenn man es ganz genau nimmt müsste man sogar Video Codecs vergleichen. Bei gleicher Qualität benötigt der Videostream in h265 weniger Bandbreite wie in h264, dafür dürfte der Energieaufwand zum dekodieren höher sein.
    Aber ja ein Kabel vom Router zum TV statt WLAN könnte wohl tatsächlich etwas sparen ;)

  8. Re: Das ist extrem schöngerechnet

    Autor: M.P. 11.09.20 - 08:08

    Wenn das das Thema des Artikels sein soll, ist dessen Überschrift aber ein Griff ins Klo ...


    Und dieses Zitat erst Recht ...

    > Während eine Stunde Serie schauen über das Mobilfunknetz schlimmstenfalls 90 Gramm Kohlendioxid (CO2) verursache, verbrauche man im WLAN im besten Fall nur zwei Gramm.

    Das ist doch eine eindeutig falsche Aussage, wenn man TV, Router usw. mit einbezieht ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.20 08:12 durch M.P..

  9. Der vergleich hängt

    Autor: Neremyn 11.09.20 - 08:45

    Ausschließlich den Schlimmsten mit dem Besten fall zu vergleich ist ziemlich sinnlos es könnte genauso sein das der beide Besten fällt nicht weit auseinander liegen oder beide Schlimmsten fälle ebenfalls und wie sieht es in der praxis aus was ist stand jetzt der fall usw.

    > Während eine Stunde Serie schauen über das Mobilfunknetz schlimmstenfalls 90 Gramm Kohlendioxid (CO2) verursache, verbrauche man im WLAN im besten Fall nur zwei Gramm.

  10. Re: Der vergleich hängt

    Autor: M.P. 11.09.20 - 11:06

    > Ausschließlich den Schlimmsten

    Wie kann man zu Hause Streaming gucken, ohne Router und Fernseher einzuschalten?

    Daneben schrieb ich ...

    > Wenn man dann noch

    Das beschreibt doch wohl etwas Optionales


    Selbst, wenn man per kleinem Smartphone per WLAN guckt, muss der Router an sein, und wahrscheinlich vorzeitig nach 1,5 ... 2 Stunden der Akku des Smartphones wieder aufgeladen werden, statt im Standby zwei Tage durchzuhalten. Das sind dann alleine schon einmal 6 ... 10 Wh ....


    Die zwei Watt sind ähnlich falsch, wie die Kosten einer Autofahrt danach zu berechnen, wie viel man für den verfahrenen Sprit bezahlt hat ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.09.20 11:12 durch M.P..

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