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$ 250.000 und ein Google Konkurrent?

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  1. $ 250.000 und ein Google Konkurrent?

    Autor: berritorre 16.02.16 - 15:05

    Ich meine, ein bisschen was lässt sich damit sicher machen, aber eine allumfassende Suchmaschine wie Google oder Bing ist wohl nicht drin.

    Ich vermute eher, dass es eine Suchmaschine wird, die verschiedene als zuverlässig geltende Quellen wie Universitäten, wissenschaftliche Infos, etc. durch eine Suchmaschine zugänglich machen.

    Vor allem wenn sie über kuratiert sprechen, wird da ja wohl irgendwo der menschlichte Faktor mit reinkommen.

  2. Re: $ 250.000 und ein Google Konkurrent?

    Autor: theFiend 16.02.16 - 15:09

    Da wird der Brei mit Sicherheit heisser gekocht als gegessen...

    Die Grundidee aber find ich nicht übel. Wenn Wikipedia seine Stellung langfristig behalten möchte, muss es eben auch über die reinen Wissenartikel hinaus Informationen liefern.

  3. Re: $ 250.000 und ein Google Konkurrent?

    Autor: bentol 16.02.16 - 15:19

    Wikipedia kann absolut seine Stellung behalten. Es ist eine opensource Enzyklopädie, an der jeder mitwirken kann. Eine interne Suche gibt es bereits. Artikel können bereits jetzt (meist unter dem Punkt "weiterführende Links") zu wissenschaftlichen Arbeiten o.ä. verlinkt werden. Das Problem ist, dass die Macher eben nicht nur die Position halten, sondern expandieren wollen.

    Ich finde es im Falle von Wikipedia grundsätzlich fragwürdig, zweckgebundene Mittel überhaupt anzunehmen. Das ist wie Lobbyarbeit in der Demokratie... Die 250.000 sind garantiert erst der Anfang, so eine Stiftung kann ja Geld in unbegrenzter Menge auftreiben, wenn sie bei den Richtigen anfragt. Falls die sie nicht selbst die Gründer sind.

  4. Re: $ 250.000 und ein Google Konkurrent?

    Autor: theFiend 16.02.16 - 15:36

    bentol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wikipedia kann absolut seine Stellung behalten. Es ist eine opensource
    > Enzyklopädie, an der jeder mitwirken kann.

    Gerade die Tatsache das Wikipedia auf "mitwirkung" angewiesen ist (nicht zu verwechseln mit darauf setzen), ist langfristig ein Schwachpunkt. Sieht man bereits jetzt...

    Wikipedia kann nur dann langfristig erfolg haben, wenn es auf einen Ausgleich zwischen der Abhängigkeit von Mitwirkung und anderen Inhalten setzt, die eben nicht von einer Gemeinschaft und deren willfährigkeit abhängt.

    Wikipedia wäre z.B. auch ein toller Ort um wissenschaftliche Arbeiten im großen Stil international zugänglich zu machen, und auch um diese zu verkaufen. Viel wissen bleibt derzeit quasi "hängen" weil sich wissenschaftliche Verlage die Veröffentlichungsrechte an Arbeiten sichern, aber sie nur an einen sehr kleinen Kreis publik machen können.

  5. Re: $ 250.000 und ein Google Konkurrent?

    Autor: jungundsorglos 16.02.16 - 21:40

    > großen Stil international zugänglich zu machen, und auch um diese zu
    > verkaufen. Viel wissen bleibt derzeit quasi "hängen" weil sich
    Verkaufen ist eine ganz schlechte Idee. Patente und andere Rechte sollen nicht auf einer Wissensplattform gehandelt werden. Die Vermischung von Interessen wäre sehr schädlich. Dann würden unter anderem Artikel die wirtschaftlich wertvoll sind bevorzugt gerankt werden usw. Außerdem würde das verschiedene Motivationen unglücklich verquicken, und Leute noch mehr gegeneinander aufbringen.

    Gerade Wissenschaft und Wirtschaft sind so eine Sache. Forschung ist nur zu einem kleinen Teil praktisch nutzbar. Was das Einführen von markwirtschaftlichen (Effizienz und Evaluation) mit dem Bildungs- und Universitätssystem angestellt hat kann man ja leider sehen.

    Studium ist keine Ausbildung zum Arbeiter, auch wenn einige das gerne hätten.

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