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Sicher das es nicht geht?

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  1. Sicher das es nicht geht?

    Autor: BiGfReAk 14.08.18 - 16:06

    Es gibt doch einen Anbieter der Anschlusse im UM Netz verkauft.
    Weiß grad nicht wie die heißen.
    Wie machen die das denn?

  2. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: eeg 14.08.18 - 16:07

    Es gibt ja noch Pyur als Anbieter. Die verkaufen unterhalb von TeleColumbus.

  3. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: M.P. 14.08.18 - 16:14

    Eazy

    Im verlinkten Artikel steht etwas Blabla "Hintergrund-Info"

  4. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: chuck0r 14.08.18 - 16:33

    Eazy verkauft in dem Sinne nur Unitymedia-Produkte. Das Modem, der Techniker usw kommt alles von Unity und wird dort genau wie ein eigener Kunde verwaltet.

    Prinzipiell ist es im Kabelnetz auch nicht wirklich allzu einfach, einem anderen Anbieter Zugriff auf Frequenzen im Vorwärts- und Rückwärtsweg zu geben. Auf die schnelle würden mir folgende Probleme einfallen:

    -> Wo darf der andere Anbieter einspeisen (am Hub, wo die CMTS steht? Am VrP am Straßenrand? Andere Möglichkeit?)
    -> Wie wird ausgekoppelt (Up- und Downstream)
    -> Wer entstört, wenn sich Down- und/oder Upstreams gegenseitig beeinflussen und damit das SNR zerstören
    -> Wer entstört Ingress (Rückwegstörungen)
    -> Welche Frequenzen werden freigegeben (erhält jeder Anbieter 2,3,4 Transponder? Das wäre im Vergleich zu den "Gigabit-Produkten" der Netzinhaber viel zu wenig, um gescheite Bandbreiten anbieten zu können)
    -> Wie verhält es sich, wenn ein Modem sich auf der falschen CMTS anmeldet, da es die Frequenzen vom anderen Anbieter gefunden hat?

    Alle diese Fragen könnten sicher *irgendwie* gelöst werden, da es aber in verschiedenen Regionen zu verschiedenen Belegungen kommt und hier und da verschiedene Anbieter tätig sind, ist am Ende auch die Frage: Wer darf wo aufs Kabel, welcher Anbieter wird ausgeschlossen usw usw

    Daher wird es wohl nur so gehen, wie im Artikel beschrieben:
    Vorleisterprodukt z.B. von Vodafone -> Kunde bestellt bei 1&1 Kabelinternet -> Vodafone provisioniert das Modem und leitet die IP-Daten ab CMTS zum 1&1 Backbone aus

  5. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: RipClaw 14.08.18 - 16:56

    chuck0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Daher wird es wohl nur so gehen, wie im Artikel beschrieben:
    > Vorleisterprodukt z.B. von Vodafone -> Kunde bestellt bei 1&1 Kabelinternet
    > -> Vodafone provisioniert das Modem und leitet die IP-Daten ab CMTS zum 1&1
    > Backbone aus

    Das ist vom Prinzip her nicht viel anders als bei Vectoring.
    Hier wird ebenfalls der Bitstrom an einem bestimmten Punkt ausgeleitet. Damit sind viele Anbieter schon zufrieden wenn der Preis stimmt.

  6. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: chuck0r 14.08.18 - 17:03

    Das Problem bei DOCSIS ist aber, dass dir niemand als Vorleister irgendwelche Bandbreiten garantieren kann. Da es sich hierbei um ein Shared Medium handelt, dessen verfügbare Bandbreite sich alle angeschlossenen Modems teilen. Es kann also sein, dass 1&1 bei Vodafone einen 200Mbit Tarif einkauft, der Kunde aber effektiv nur 100Mbit erhält. Was macht 1&1 dann? Was macht der Kunde dann? Vodafone kann die Bandbreiten ja nichtmal seinen eigenen Kunden garantieren, dann können sie es auch nicht für andere Anbieter als Vorleister..

  7. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: RipClaw 14.08.18 - 17:14

    chuck0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem bei DOCSIS ist aber, dass dir niemand als Vorleister
    > irgendwelche Bandbreiten garantieren kann. Da es sich hierbei um ein Shared
    > Medium handelt, dessen verfügbare Bandbreite sich alle angeschlossenen
    > Modems teilen. Es kann also sein, dass 1&1 bei Vodafone einen 200Mbit Tarif
    > einkauft, der Kunde aber effektiv nur 100Mbit erhält. Was macht 1&1 dann?
    > Was macht der Kunde dann? Vodafone kann die Bandbreiten ja nichtmal seinen
    > eigenen Kunden garantieren, dann können sie es auch nicht für andere
    > Anbieter als Vorleister..

    Auch bei Vectoring gibt es eigentlich keine wirklich garantierten Bandbreiten.

    Die Kunden haben haben nur bis zum KVz eine eigene Leitung. Alles dahinter teilen sie sich und die Bandbreiten sind nicht auf das Maximum ausgelegt was alle Kunden am KVz zusammen benötigen könnten wenn sie wirklich gleichzeitig das Maximum beanspruchen.

    Soweit mir bekannt ist ein KVz für gewöhnlich mit 1 Gbit/s an die nächst höhere Ebene angebunden. Allerdings kann so ein MSAN 400 oder mehr Anschlüsse bereitstellen. Würde man von 400 Anschlüssen mit je 100 Mbit/s ausgehen dann müsste man den KVz mit 40 Gbit/s anbinden. Daher wird auch hier überbucht wenn auch in einem geringeren Rahmen als das bei manchen Kabelanbietern der Fall ist.

  8. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: chuck0r 14.08.18 - 18:06

    Man kann diese beiden Dinge aber leider nicht vergleichen, da der Engpass im DOCSIS-Bereich schon bei den angeschlossenen Haushalten pro C-Linie oder Node auftritt, bei (V)DSL aber erst am Kvz. Das ergibt einmal eine ganz andere Planungssicherheit (max 400 Kunden á 100 Mbit) als bei Kabelinternet (1-2500 Kunden á xxx Mbit) - und der Kvz kann relativ einfach mit einer zweiten Gbit-Leitung aufgebohrt werden (Glas liegt ja eh schon da), während du bei Kabel den Node verkleinern und an gewisse Punkte Glas bringen musst. Das ist ein zeitlicher Faktor, den man Reseller nicht vernachlässigen darf. Da du ja ein wenig Hintergrundwissen mitbringst: Wie regelt die Telekom das denn, wenn ein 1&1-Kunde seine 100Mbit Vectoring-DSL nicht aus der Leitung bekommt? Anschluss kündigen?

  9. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: AltStrunk 14.08.18 - 18:58

    Es wird wohl eher so gemacht das dieser Tarif dann nicht mehr verfügbar ist. Bei der Telekom direkt schon mitbekommen, ein Kollege hat einen ADSL Anschluss den er zwei Jahre nach dem Ausbau auf VDSL umstellen wollte. Der Telekom Kundendienst hat ihm dann mitgeteilt das leider kein Port mehr frei ist. Man ihm also nur die 16 Mbit Leitung anbieten könne oder eben Hybrid. Bei DSL hat man ja die Leitungsführungsdaten und die Einspeisung im Blick, bei Kabel kann man nur grob schätzen.

  10. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: LinuxMcBook 14.08.18 - 21:10

    RipClaw schrieb:
    > Daher wird auch
    > hier überbucht wenn auch in einem geringeren Rahmen als das bei manchen
    > Kabelanbietern der Fall ist.

    Das klingt so, als gäbe es Kabelanbieter, die eine bessere Quote bei der Backbone-Anbindung erreichen, als es die Telekom bei ihren MSAN macht. Welche Kabelanbieter sind das den konkret?

  11. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: brainDotExe 14.08.18 - 21:42

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch bei Vectoring gibt es eigentlich keine wirklich garantierten
    > Bandbreiten.
    >
    > Die Kunden haben haben nur bis zum KVz eine eigene Leitung. Alles dahinter
    > teilen sie sich und die Bandbreiten sind nicht auf das Maximum ausgelegt
    Bei Vectoring ist der Betreiber aber verpflichtet lokal am MFG ein Layer2 Vorleistungsprodukt anzubieten.
    Somit ist es einem Reseller/Provider zumindest möglich eine eigene Glasfaser zum MFG zu legen und somit die synchronisierte Geschwindigkeit zu garantieren.
    Theoretisch soweit. Praktisch wird das niemand machen, weil es sich nicht lohnt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.18 21:44 durch brainDotExe.

  12. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: RipClaw 14.08.18 - 22:36

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > > Daher wird auch
    > > hier überbucht wenn auch in einem geringeren Rahmen als das bei manchen
    > > Kabelanbietern der Fall ist.
    >
    > Das klingt so, als gäbe es Kabelanbieter, die eine bessere Quote bei der
    > Backbone-Anbindung erreichen, als es die Telekom bei ihren MSAN macht.
    > Welche Kabelanbieter sind das den konkret?

    Ich wollte hier nicht schreiben das es nicht so hoch ist wie bei allen Kabelanbietern da es durchaus Fälle gibt in denen die Glasfaser bis in den Keller eines Wohnhauses geht und entsprechend nur die Bewohner des Hauses am Segment hängen was eben eine geringere Überbuchung zur Folge hat. Bei einem Kollegen von mir ist das z.B. der Fall. Der kriegt seine gebuchten 400 Mbit/s zu jeder Tages und Nachtzeit und ist bei Vodafone.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.18 22:53 durch RipClaw.

  13. Re: Sicher das es nicht geht?

    Autor: |=H 15.08.18 - 11:47

    Was macht denn 1&1 wenn sie dir DSL verkaufen, aber durch z.B. die Entfernung nicht der Maximalwert ankommt? Ist doch sowieso immer "bis zu".

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