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Massenproduktion?

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  1. Massenproduktion?

    Autor: Sharra 16.04.18 - 15:22

    Bisher ist doch das Hauptproblem bei CNT, dass sie nicht in wirklich großer Menge hergestellt werden. Man kann zwar welche von Fertigern kaufen, aber im Grunde sind das homöopatische Mengen.
    Das Ganze schlägt sich dann auf den Preis nieder. Für Spezialanwendungen relativ egal, aber für den Massenmarkt dann wohl eher noch nicht tauglich.

  2. Re: Massenproduktion?

    Autor: Komischer_Phreak 16.04.18 - 15:39

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bisher ist doch das Hauptproblem bei CNT, dass sie nicht in wirklich großer
    > Menge hergestellt werden. Man kann zwar welche von Fertigern kaufen, aber
    > im Grunde sind das homöopatische Mengen.
    > Das Ganze schlägt sich dann auf den Preis nieder. Für Spezialanwendungen
    > relativ egal, aber für den Massenmarkt dann wohl eher noch nicht tauglich.

    Richtig. Ich nehme mal an, wenn damit aber ein wesentlich besserer Arbeitsspeicher gebaut werden kann, könnte jemand die Kosten auf sich nehmen, eine Massenproduktion zu starten. Ansonsten wird das natürlich nur ein Nischenprodukt bleiben.

  3. Re: Massenproduktion?

    Autor: Sharra 16.04.18 - 15:46

    Die Herstellung ist nach wie vor aufwändig, und damit teuer. Selbst wenn jemand da eine große Fabrik für aus dem Boden stampft, macht es das nicht wirklich billiger.
    Ich bezweifle also, dass wir diese Dinger bald im Mediamarkt im Regal sehen werden.

    Auf der anderen Seite gibt es auch keinen allzu großen Grund dafür. Ein paar Prozentpunkte schneller machen den Bock, zumindest im Consumerbereich, nicht wirklich fett. Und nicht flüchtiger RAM ist für diesen Bereich auch nicht wirklich das, worauf alle Welt nur wartet.
    Ja, es würde, gerade bei den "always on" Geräten ein paar Minuten mehr Akkulaufzeit bescheren. Macht das wirklich was aus?

  4. Re: Massenproduktion?

    Autor: pumok 16.04.18 - 15:57

    Dachte ich zuerst auch, aber wir dürfen nicht vergessen, dass die aktuell verfügbaren Architekturen alle darauf basieren, dass es keinen ultraschnellen nicht flüchtigen Speicher gibt.
    In ferner (!) Zukunft könnte es möglicherweise sein, dass Arbeitsspeicher und Langzeitspeicher vom selben Chip übernommen werden. Das gäbe komplett neue Möglichkeiten in der Hardware- und auch der Anwendungsentwicklung.
    Z.B. SoC ohne externe Bauteile und es muss nichts zuerst in den Arbeitsspeicher geladen werden, weil alles schon da ist...

  5. Re: Massenproduktion?

    Autor: Jakelandiar 16.04.18 - 16:34

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dachte ich zuerst auch, aber wir dürfen nicht vergessen, dass die aktuell
    > verfügbaren Architekturen alle darauf basieren, dass es keinen
    > ultraschnellen nicht flüchtigen Speicher gibt.

    jop

    > In ferner (!) Zukunft könnte es möglicherweise sein, dass Arbeitsspeicher
    > und Langzeitspeicher vom selben Chip übernommen werden. Das gäbe komplett
    > neue Möglichkeiten in der Hardware- und auch der Anwendungsentwicklung.

    Ja

    > Z.B. SoC ohne externe Bauteile und es muss nichts zuerst in den
    > Arbeitsspeicher geladen werden, weil alles schon da ist...

    Nein. Denn nur weil im Arbeitsspeicher mit den Daten gearbeitet wird sollen die auf dem Festspeicher nicht geändert werden.

  6. Re: Massenproduktion?

    Autor: pumok 16.04.18 - 16:45

    Stimmt. Teilweise vielleicht schon, aber da hab ich vor lauter Fantasie nicht fertig überlegt :-)

  7. Re: Massenproduktion?

    Autor: Ach 16.04.18 - 18:18

    Was ist und was nicht, das kann man schwer voraussagen wenn eine verschwiegene Firma mit einem 100 Mio Budget über 10 Jahren an einer Massenfertigungsmethode für ein ganz besonderes elektronisches Bauteil forscht. Wie sich der Transistor entwickelt hat, konnte man auch niemand ahnen, nicht mal die Firmen, die darin involviert waren. Da waren einige rein zufällig entdeckte physikalische Effekte dabei, welche eigentlich für unmöglich gehaltene Dinge plötzlich massenproduzierbar machten zu so gut wie keinen Kosten.

    IMHO erst mal abwarten, welche speichertechnische Wunderfertigungsmethoden diese Firma da entwickelt haben will. So viel Respekt, Geduld und Offenheit muss schon sein bevor man in seiner Beurteilung schlauer sein will als die gesamte Forschungswelt.

  8. Re: Massenproduktion?

    Autor: FreiGeistler 17.04.18 - 08:06

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Herstellung ist nach wie vor aufwändig, und damit teuer. Selbst wenn
    > jemand da eine große Fabrik für aus dem Boden stampft, macht es das nicht
    > wirklich billiger.
    > Ich bezweifle also, dass wir diese Dinger bald im Mediamarkt im Regal sehen
    > werden.

    Die Herstellung ist nicht aufwendig. Dafür reicht schon ein Bleistift und ein Stück Tesa ;-)
    Genügend Stückzahl in ausreichender Qualität ist aber schwierig.

    Das Problem allgemein ist, dass Kohlenstoff ist sehr reaktionsträge. Bisherige chemische Verfahren kann man nicht einfach ummoddeln. Dafür sind Forschung und neue Anlagen notwendig.
    Scheinbar finanzieren Dell, Cisco und Kingston Nantero exakt dafür.

    > Auf der anderen Seite gibt es auch keinen allzu großen Grund dafür. Ein paar Prozentpunkte schneller machen den Bock, zumindest im Consumerbereich, nicht wirklich fett. Und nicht flüchtiger RAM ist für diesen Bereich auch nicht wirklich das, worauf alle Welt nur wartet.
    > Ja, es würde, gerade bei den "always on" Geräten ein paar Minuten mehr Akkulaufzeit bescheren. Macht das wirklich was aus?

    Deine "paar Prozent" entsprächen etwa der 1000-fachen Taktrate mit einem Bruchteil des Energiebedarfs.
    Zumindest in noch unperfekten Prototypen von Graphen-Transistoren. Teraherz-CPU's wären damit möglich. Ähnliche Geschwindigkeitssteigerungen mit Nanoröhren-Speicher möglich. Wenn nicht durch die restliche Peripherie limitiert.

    Und mit nicht-flüchtigem RAM müsste man nicht mehr booten und könnte Anwendungen so öffnen, wie man sie geschlossen hat. Etwas mehr Vorbildung in Computergrundlagen wäre bei solchen Behauptungen wünschenswert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.18 08:15 durch FreiGeistler.

  9. Re: Massenproduktion?

    Autor: Sharra 17.04.18 - 14:47

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und mit nicht-flüchtigem RAM müsste man nicht mehr booten und könnte
    > Anwendungen so öffnen, wie man sie geschlossen hat. Etwas mehr Vorbildung
    > in Computergrundlagen wäre bei solchen Behauptungen wünschenswert.

    Ach, und ich dachte das kann mein Rechner jetzt schon. Zugegeben, er braucht dafür ein klein wenig Strom. Das wäre der einzige Unterschied. Und damit hat es sich schon.

    Und um wieviel schneller diese Chips werden, wird man genau DANN sehen, wenn sie auf dem Markt angekommen sind. Prototypen im Labor... geschenkt. Das fertige Produkt zählt, sonst überhaupt nichts. Und da bleibt meist nicht mehr viel übrig, im Vergleich zu den hochtrabenden Versprechungen.

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