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Aus Sicht eines ITSysAdmin

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  1. Aus Sicht eines ITSysAdmin

    Autor: JgdKdoFhr 01.06.22 - 09:10

    Vorweg, ich hab den Artikel (noch) nicht vollständig gelesen.

    Aus meiner Sicht ist die Erwartungshaltung und die sich daraus ergebenen Vorbereitungen/Schlüsse meist der Knackpunkt. Viele erwarten eine Lösung innerhalb x ohne selbst auch nur Ansatzweise zu verstehen was und wo genau das Problem liegt. Die allermeisten Schreihälse verstehen noch nicht einmal die komplexen Zusammenhänge innerhalb eines Netzes.

    Bei einem Ausfall eines zentralen Systems, muss ich mich auf die zentrale Stelle konzentrieren, nicht auf dumme Clients. Und das der Drucker nicht mehr funktioniert ist auch kein Weltuntergang.
    Ein Weltuntergang ist, wenn ein Bagger das Kabel fürs Internet kappt und man keine redundanten Leitungen hat.

    Zu guter Letzt ist ein gesundes Maß an "Leck-mich-am-Arsch"-Stimmung in solchen Situationen auch nie falsch. Panik hilft niemandem und wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist hilft es auch nicht rumzuschreien. Im zweifel sind Kinder eine nachwachsende Ressource.

    Edit:
    Meiner Erfahrung nach sind die allermeisten IT-Bereiche unterbesetzt und die IT-Infrastruktur unterfinanziert. In Retrospektiven wird das dann meistens stillschweigend zur Kenntnis genommen, aber kein BWL'er unternimmt etwas dagegen. Business-as-usual damit die Bilanz passt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.22 09:15 durch JgdKdoFhr.

  2. Re: Aus Sicht eines ITSysAdmin

    Autor: Tuxraxer007 01.06.22 - 09:41

    JgdKdoFhr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu guter Letzt ist ein gesundes Maß an "Leck-mich-am-Arsch"-Stimmung in
    > solchen Situationen auch nie falsch. Panik hilft niemandem und wenn das
    > Kind bereits in den Brunnen gefallen ist hilft es auch nicht rumzuschreien.
    Das erkläre mal manchen Managern, die bei großen Störungen dann auch ihren Löchern gekrochen kommen, den dicken Macker machen und die Welt retten wollen und viele gute Ratschläge geben, wie man dann die Störung beheben müsse.

    Am Ende haben die keine Ahnung, gehen einen gewaltig auf den Zeiger und ich hab auch mal welche von meinem Abteilungsleiter rauswerfen lassen, nachdem die freundliche Aufforderung nicht half "Das sie in die Kantine gehen um einen Kaffee zu trinken und uns unsere Arbeit machen lassen - andernfalls würden wir in die Kantine gehen und dort Kaffee trinken und sie könnten die Störung beheben, wenn sie es besser können".

  3. Re: Aus Sicht eines ITSysAdmin

    Autor: fanreisender 01.06.22 - 11:01

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JgdKdoFhr schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zu guter Letzt ist ein gesundes Maß an "Leck-mich-am-Arsch"-Stimmung in
    > > solchen Situationen auch nie falsch. Panik hilft niemandem und wenn das
    > > Kind bereits in den Brunnen gefallen ist hilft es auch nicht
    > rumzuschreien.
    > Das erkläre mal manchen Managern, die bei großen Störungen dann auch ihren
    > Löchern gekrochen kommen, den dicken Macker machen und die Welt retten
    > wollen und viele gute Ratschläge geben, wie man dann die Störung beheben
    > müsse.


    Ja klar, nicht trivial. Man kann sich wirklich nur so weit es geht an einen unerreichbaren Ort zurückziehen (von dem aus man natürlich irgendwie arbeiten kann).

  4. Re: Aus Sicht eines ITSysAdmin

    Autor: fanreisender 01.06.22 - 11:04

    JgdKdoFhr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Meiner Erfahrung nach sind die allermeisten IT-Bereiche unterbesetzt und
    > die IT-Infrastruktur unterfinanziert. In Retrospektiven wird das dann
    > meistens stillschweigend zur Kenntnis genommen, aber kein BWL'er unternimmt
    > etwas dagegen. Business-as-usual damit die Bilanz passt.

    Wem sagst Du das? Bin jetzt glücklicherweise im Ruhestand, aber zuvor Alleinunterhalter für einen doch ganz erheblichen Maschinenpark einschließlich der ganzen IT-Umgebung. Nacht, Wochenende, Urlaub, Krankheit, bedeutungslos. Habe tatsächlich einmal nach einer Galleblasenoperation aus dem Krankenhaus die Vorbereitung einer Tagung in Sachen erforderlicher Rechentechnik gemanagt.

    Anyway, now it's history. :-)

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