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Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

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  1. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Arkarit 20.07.15 - 11:28

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Mit keinem einzigen Wort kritisiert oder gar beleidigt er die Person
    > Dieter Nuhr.
    >
    > Natürlich tut er das. Er unterstellt ihm, ein alter Sack zu sein,

    Pardon, aber ich finde in seinem Beitrag die Worte "alter Sack" nicht. Diese stammen von dir. Er schreibt lediglich, dass Dieter Nuhr Mitte fünfzig ist, was absolut zutreffend ist (geb. 1960).

    > der sich
    > in den sozialen Netzwerken anbiedert, um "hipp" zu sein und dazu zu
    > gehören.

    Herrn Nuhrs Umgang mit Kritik legt diesen Verdacht ja auch nahe. Nichtsdestotrotz ist das in keinster Weise eine persönliche Beleidigung.

    > Wenn er ein Problem mit seinen Scherzen hat, soll er sich
    > gefälligts damit auseinander setzen, statt auf die Person dahinter
    > loszugehen.

    In seinem Beitrag geht es weniger um die Scherze, sondern auf Herrn Nuhrs selbstdemontierenden Umgang mit Kritik. Entsprechend ist der Inhalt auch angemessen.

  2. "Die Mechanismen nicht verstehen"

    Autor: Anonymer Nutzer 20.07.15 - 11:32

    Der Mechanismus funktioniert (heute) so, dass jemand, der öffentlich auftritt, sich vielfältiger (Re-)Aktionen aussetzt. Eine Äusserung im Forum wird mit sachlichen, aber auch beleidigenden, persönlichen, sachfremden Gegenäusserungen gekontert. Oder ein ganz anderes Beispiel: eine Fussballmannschaft wird von den eigenen Fans bejubelt und von den Fans der gegenerischen Mannschaft ausgepfiffen und verhöhnt.
    Diese Mechanismen versteht jeder. Und jeder, der "das Spiel mitspielt", muss ein stückweit mit diesen Mechanismen klarkommen. Wenn ich keine Witze auf meine Kosten vertrage, darf ich keine Witze über andere schreiben. Wenn ich keine öffentliche Kritik meiner Leistung erstrage, sollte ich keinen Beruf der Öffentlichkeit (Komiker, Schauspieler, Sportler, Politiker, etc.) ausüben.
    Aber das heisst doch nicht, dass diese Mechanismen richtig sind und nicht kritisiert werden dürfen?! Die Verhältnismässigkeit, wenn eine öffentliche Einzelperson von einer anonymen Horde gelyncht wird, ist praktisch nie gegeben und erinnert in der Tat ans Mittelalter.

  3. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 11:33

    >Der Unterschied ist, dass der Privathaushalt am Ende einer festen Frist schuldenfrei ist. Schulden die bis dahin noch nicht beglichen werden konnten (weil z.B. das Einkommen nicht reicht), verfallen. Der Gläubiger kann seine (Rest-)Forderung abschreiben.

    Ja UND? Nuhr ist weder der Bundespräsident noch Wirtschaftskundelehrer. Es gab genug parallelen, um daraus einen kleinen geschmacklosen Scherz zu machen. Meine Güte, nimmst Du jeden kleinen Scherz so auseinander, als handele es sich um eine Masterarbeit in Volkswirtschaftslehre?

    >Den Griechen gibt man diese Option nicht. Sie sollen alles zurückzahlen. Ungeachtet der Realität, dass sie das nicht werden tun können. Das ist Realitätsverweigerung par excellence. Sie haben keinerlei Aussicht jemals wieder aus dem Diktat der Troika - sorry, der Institutionen - herauszukommen. Griechenland wird auf diese Weise praktisch zum permanenten Leibeigenen. Und Herr Nuhr hat die Chuzpe, das mit eine nicht zurückgezahlten Privatkredit zu vergleichen. Ekelhaft.

    Ekelhaft sind nur die Reaktionen darauf. NOCHMAL: Es geht hier um Satire, um Komik. Das muss man nicht lustig finden, aber Begriffe wie "Ekelhaft" haben hier wirklich ÜBERHAUPT NICHTS zu suchen. Es ist nicht die Aufgabe eines Kabarettisten, sich mit verständnisvollen Kuschelwitzchen beim Publikum anzubiedern. Und Gerecht und politisch Korrekt muss man dabei schon mal gar nicht sein. Mal ganz abgesehen davon, dass diese ganze Volksabstimmungs-Aktion ohne Plan B dem Griechischen Volk sowieso viel mehr Schaden als Nutzen eingebracht hat - es hat nur alles noch schlimmer gemacht.

  4. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 11:37

    >Herrn Nuhrs Umgang mit Kritik legt diesen Verdacht ja auch nahe. Nichtsdestotrotz ist das in keinster Weise eine persönliche Beleidigung.

    Herr Nuhr beschwert sich nicht über Kritik, sondern über einen gemeingefährlichen, aggressiven pöbelnden Haufen, der sich aufführt wie eine Horde verbaler Hooligans. Wirkliche Kritik hat es weder nötig persönlich beleidigend zu werden, noch den kritisierten zu bedrohen und ihm körperliche Gewalt anzudrohen.

    >In seinem Beitrag geht es weniger um die Scherze, sondern auf Herrn Nuhrs selbstdemontierenden Umgang mit Kritik. Entsprechend ist der Inhalt auch angemessen.

    Ist er nicht, und genau da kommt wieder MEINE Kritik an mangelnder MEdienkompetenz. Alles wird wild durcheinandergeworfen, ein Komiker/Satiriker mit den gleichen Masstäben gemessen wie ein Tagesschau-Sprecher, ein Bundespräsident oder der Papst und ausserdem glaubt der selbstgerechte Haufen auch noch, er sei im Recht wenn er mit einer derart aggressiven Empörung reagiert, als habe gerade jemand sein und das Leben seiner Kinder bedroht. Dabei ging es hier nur um einen dummen Witz, den man gut oder schlecht finbden kann OHNE sich gleich wie ein wütender Lynchmob aufzuführen.

  5. Re: "Die Mechanismen nicht verstehen"

    Autor: Der Rechthaber 20.07.15 - 11:38

    Mittelalter oder nicht: Nuhr begibt sich ganz bewusst auf dieses Terrain. Und er ist beileibe nicht der Erste dem sowas widerfährt. Es zeigt sich aber dass er mit der Situation nicht souverän umgehen kann: Erst werden kritische aber freundliche Posts wegzensiert und sich dann über Reaktionen beschwert.

    Er begreift nicht dass er die Sozialen Netzwerke nicht seinen Regeln unterwerfen kann sondern die ihre eigenen, wenn auch teilweise unglücklichen, Regeln haben.

  6. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Clown 20.07.15 - 11:39

    NERO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Richtig. Interessant fand ich auch, dass wohl Herr Schubert ein größerer
    > Satiriker sei als Nuhr. Na, dann. Dann vielleicht doch eher von Wagner.
    > Aber egal, da hat jeder seine Präferenzen.
    >
    > Ich möchte dafür mal das Beispiel von Titantic bringen, wo Michael
    > Schumacher seinen Skiunfall hatte: Das Titelblatt zeigte Lauda mit den
    > Worten "So schlimm geht's Schumi wirklich". Das war schon richtig hart und
    > man kann über den Geschmack streiten. Lustig fand ich es trotzdem und
    > soweit darf Satire/Kabarett auch durchaus gehen. Es geht nicht darum,
    > politisch korrekt zu bleiben, sondern die Nuancen zu überspitzen. Ansonsten
    > bewegen wir uns bei den Mohammed Karikaturen und ich kann mir nicht
    > vorstellen, dass das jemand will.

    +1
    Satire darf alles. Auch Geschmacklosigkeiten.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  7. Re: "Die Mechanismen nicht verstehen"

    Autor: Anonymer Nutzer 20.07.15 - 11:43

    Genau solche Ansichten wie Deine, meinte ich: Du sagst quasi: wer Fussball spielt, muss halt damit rechnen, ausgebuht zu werden. Dem ist zwar so, aber das Ausbuhen ist doch trotzdem nicht recht. Wenn man als Komiker einen Witz reisst, muss man mit Gegenreaktionen rechnen; aber richtig (im Sinne von angemessen, verhältnismässig, etc.) sind die Reaktionen deshalb noch lange nicht.

  8. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Blackburn 20.07.15 - 11:44

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja UND? Nuhr ist weder der Bundespräsident noch Wirtschaftskundelehrer. Es
    > gab genug parallelen, um daraus einen kleinen geschmacklosen Scherz zu
    > machen. Meine Güte, nimmst Du jeden kleinen Scherz so auseinander, als
    > handele es sich um eine Masterarbeit in Volkswirtschaftslehre?

    Ich halte es für angebracht, bei Kritik auch zu erklären, warum man kritisiert.
    Willst du mich jetzt echt dumm anpflaumen, weil ich die "Dreistigkeit" besessen habe zu erklären, warum Dieter Nuhrs "Witz" ein griff ins Klo war?

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ekelhaft sind nur die Reaktionen darauf. NOCHMAL: Es geht hier um Satire,
    > um Komik. Das muss man nicht lustig finden, aber Begriffe wie "Ekelhaft"
    > haben hier wirklich ÜBERHAUPT NICHTS zu suchen. Es ist nicht die Aufgabe
    > eines Kabarettisten, sich mit verständnisvollen Kuschelwitzchen beim
    > Publikum anzubiedern. Und Gerecht und politisch Korrekt muss man dabei
    > schon mal gar nicht sein. Mal ganz abgesehen davon, dass diese ganze
    > Volksabstimmungs-Aktion ohne Plan B dem Griechischen Volk sowieso viel mehr
    > Schaden als Nutzen eingebracht hat - es hat nur alles noch schlimmer
    > gemacht.

    Siehe Threadtitel: Wer austeilt muss auch einstecken können.

  9. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Sharra 20.07.15 - 11:46

    Der Rechthaber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe das nicht: Die Witze von Ihnen sind alle auf dem Niveau: Ich
    > bin was besseres, habe den Durchblick und muss anderen die Augen öffnen.

    Das beweisst, dass du ihm noch nie zugehört hast. Nuhr bezieht sich eigentlich grundsätzlich mit ein, wenn er über Gruppen herzieht, in die er irgendwie auch passen könnte. Dazu müsste man aber noch wissen, was er vor 10 Sekunden gesagt hat, um das mitzubekommen.

  10. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Blackburn 20.07.15 - 11:47

    twocent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Griechenland will aber nicht einfach in die "Privatinsolvenz", sondern noch
    > mehr Geld haben. Selbst wenn man alle Kredite streichen würde, würden die
    > Ausgaben nicht vom Steuereinkommen gedeckt. Dem Privathaushalt nützt die
    > Privatinsolvenz auch nur etwas, wenn man seine Ausgaben und Einnahmen in
    > den Griff bekommt. Da werden einem auch harte Umstellungen und Disziplin
    > abverlangt.

    Das ist so nicht richtig. Die Griechen wollten gerne andere Reformen als die EU und Deutschland ihnen aufdiktiert hatten. Man hat ihnen nur nicht ein mal zugehört. Und dann die Medien benutzt um uns das Märchen zu erzählen von wegen die Griechen seien nicht bereit zu Reformen, oder hätten gar keine Vorschläge vorgelegt etc. etc...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.07.15 11:48 durch Blackburn.

  11. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 11:49

    >Ich halte es für angebracht, bei Kritik auch zu erklären, warum man kritisiert. Willst du mich jetzt echt dumm anpflaumen, weil ich die "Dreistigkeit" besessen habe zu erklären, warum Dieter Nuhrs "Witz" ein griff ins Klo war?

    Du kannst gerne erklären, warum Deiner Meinung nach Dieter Nuhrs Scherz ein Griff ins Klo war. Allerdings habe ich das gleiche Recht, Dir zu erklären, warum ich das anders sehe. OHNE dafür von Dir angepöbelt zu werden. Und btt: Das alles rechtfertigt immer noch lange keinen Shitsorm.

    >Siehe Threadtitel: Wer austeilt muss auch einstecken können.

    Ja, das haben zynische Prügelhorden schon immer gerne als Rechtfertigung für jedwede Gewalt gegenüber andersdenkenden behauptet. Das macht es aber kein bisschen wahrer. Kritik, die angemessen geäussert wird, ist gut und mit der muss man auch umgehen können, wenn man sich öffentlich äussert. Aber NICHTS rechtfertigt das, was in einem ordentlichen deutschen Shitstorm so alles von ganz unten an die Oberfläche quillt und stinkend die Athmosphäre verpestet.

  12. Re: "Die Mechanismen nicht verstehen"

    Autor: Der Rechthaber 20.07.15 - 11:51

    … wer aber soll entscheiden was eine richtige reaktion ist?

    dei reaktion bezieht sich ja auf das vorher gesagte. wenn das menschen persönlich angegriffen hat fällt die reaktion heftig aus.

    früher hat man in einer kreipe dann einen auf die fresse bekommen, heute gibt es den shitstorm, den ICH immer vorziehen würde.

  13. ich fand nuhr mal gut

    Autor: Der Rechthaber 20.07.15 - 11:53

    ich fand den mal ganz gut. in letzer zeit ist das alles ziemlcih durchschaubar, ähnlich wie pocher der auch nur noch über schwule herzieht.

    beides nicht mehr besonders kreativ.

  14. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 11:54

    >Das ist so nicht richtig. Die Griechen wollten gerne andere Reformen als die EU und Deutschland ihnen aufdiktiert hatten. Man hat ihnen nur nicht ein mal zugehört. Und dann die Medien benutzt um uns das Märchen zu erzählen von wegen die Griechen seien nicht bereit zu Reformen, oder hätten gar keine Vorschläge vorgelegt etc. etc...

    Man muss das ganze mal aus einer etwas größeren Diszanz betrachten. Auch wenn die vorgegeben Sparpläne der Gläubiger ganz sicher zu kritisieren sind; auf der anderen Seite hat auch Syriza davor zurückgeschreckt, mächtigen Lobbies und Interessengruppen bei den Reformen all zu nahe zu rücken. Viele Refpormen, die gegen Korruption und Verschwendung von der Vorgängerregierung eingeführt wurden, wurden von Syriza sogar wieder RÜCKGÄNGIG gemacht, um mächtige Interessengruppen im Land nicht vor den Kopf zu stoßen. Es gibt in diesem Spiel keine reine "Gute" und "Schlechte" Seite. Es gibt viele Schuldige und viele Interessensgruppen, die alle ihre eigene Agenda haben. Und darunter leiden muss auf allen Seiten mal wieder nur der "Kleine Mann".

  15. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Blackburn 20.07.15 - 11:55

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst gerne erklären, warum Deiner Meinung nach Dieter Nuhrs Scherz ein
    > Griff ins Klo war. Allerdings habe ich das gleiche Recht, Dir zu erklären,
    > warum ich das anders sehe. OHNE dafür von Dir angepöbelt zu werden. Und

    Habe ich dich denn angepöbelt?

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > btt: Das alles rechtfertigt immer noch lange keinen Shitsorm.

    > Ja, das haben zynische Prügelhorden schon immer gerne als Rechtfertigung
    > für jedwede Gewalt gegenüber andersdenkenden behauptet. Das macht es aber
    > kein bisschen wahrer. Kritik, die angemessen geäussert wird, ist gut und
    > mit der muss man auch umgehen können, wenn man sich öffentlich äussert.
    > Aber NICHTS rechtfertigt das, was in einem ordentlichen deutschen Shitstorm
    > so alles von ganz unten an die Oberfläche quillt und stinkend die
    > Athmosphäre verpestet.

    Herr Nuhr hat das Niveau selbst vorgegeben.

  16. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: MSW112 20.07.15 - 12:00

    Nur mal so als kleiner Tipp. Griechenland könnte, wenn es wollte, tun sie aber nicht (genau das sagt doch auch "nur der Nuhr").
    Im Gegenteil, man gibt des störische Kind, welches sich Schokolade aus dem Quengelregal nimmt, die aber unbedingt haben will.

    Einfach mal übern Kanal geschaut, findet man dort ein Beispiel, wo es ähnlich ablief, man sich aber als Land zusammengesetzt und es durchgezogen hat: Irland.

    Wenn man nur wenige Jahrzehnte in die 90er zurückdenkt, hat man einen ganzen Haufen Staaten vor der Haustür, die ebenfalls finanziell marode waren, sich aber zusammenrissen: Polen und Co. waren nach dem Zusammenbruch der Union pleite und ausgemergelt.

    Staaten können, wenn sie denn wollen.

  17. Re: "Die Mechanismen nicht verstehen"

    Autor: MoodyMammoth 20.07.15 - 12:01

    Richtige Reaktion hat dann auch etwas mit Erziehung und guter Kinderstube, Höflichkeit, Rücksichtnahme und Toleranz und vor allem Intelligenz zu tun.

    Wenn mir die Meinung eines anderen nicht passt, kann ich sachlich darauf eingehen und wenn ich merke, das bringt nix, dann gehe ich eben.
    Ich würde niemals verbal Gewalt fordern, genauso wenig, wie ich bei einer Auseinandersetzung als erster zuschlagen würde.

  18. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 13:22

    >Habe ich dich denn angepöbelt?

    Naja, Du hast MIR vorgeworfen ich hätte Dich angepflaumt und dabei war Dein Sprachgebrauch auch alles andere als friedlich und sachlich/höflich - zB:

    "Willst du mich jetzt echt dumm anpflaumen, weil ich die "Dreistigkeit" besessen habe zu erklären, warum Dieter Nuhrs "Witz" ein griff ins Klo war? "

    >Herr Nuhr hat das Niveau selbst vorgegeben.

    Nein, hat er nicht. Und wer das nicht kapiert, dass ein harmloser und gar nicht mal so unzutreffender Witz (man KANN eine rechtlich bindende vertragliche Verpflichtung wie es ein Kreditvertrag darstellt nun mal nicht einfach einseitig per demokratischer Abstimmung brechen - es bleibt dann immer noch ein Rechtsbruch) nicht zu vergleichen ist mit einem Kübel von üblen Beschimpfungen und Gewaltandrohungen, der hat tatsächlich jedes Mass aus den Augen verloren.

  19. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Clown 20.07.15 - 14:00

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss das ganze mal aus einer etwas größeren Diszanz betrachten. Auch
    > wenn die vorgegeben Sparpläne der Gläubiger ganz sicher zu kritisieren
    > sind; auf der anderen Seite hat auch Syriza davor zurückgeschreckt,
    > mächtigen Lobbies und Interessengruppen bei den Reformen all zu nahe zu
    > rücken. Viele Refpormen, die gegen Korruption und Verschwendung von der
    > Vorgängerregierung eingeführt wurden, wurden von Syriza sogar wieder
    > RÜCKGÄNGIG gemacht, um mächtige Interessengruppen im Land nicht vor den
    > Kopf zu stoßen. Es gibt in diesem Spiel keine reine "Gute" und "Schlechte"
    > Seite. Es gibt viele Schuldige und viele Interessensgruppen, die alle ihre
    > eigene Agenda haben. Und darunter leiden muss auf allen Seiten mal wieder
    > nur der "Kleine Mann".

    In Deuschland ist wahnwitzigerweise eine Politik nicht mehrheitsfähig, von denen >= 80% der Bevölkerung profitieren würden.
    Und im Gegenteil sogar: Der Souverän wird mit geheimen Verhandlungen a la TTIP und CETA auch noch mehr entmachtet und trotzdem scheint das kaum eine Sau zu interessieren. Warum das in Griechenland was Schlimmes ist und hier nicht, bleibt offen.

    If they have to advertise it, you either don't need it or it's crap.

  20. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Blackburn 20.07.15 - 14:09

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, Du hast MIR vorgeworfen ich hätte Dich angepflaumt und dabei war Dein
    > Sprachgebrauch auch alles andere als friedlich und sachlich/höflich - zB:
    >
    > "Willst du mich jetzt echt dumm anpflaumen, weil ich die "Dreistigkeit"
    > besessen habe zu erklären, warum Dieter Nuhrs "Witz" ein griff ins Klo war?"

    Wenn man bedenkt, dass du versucht hast mir einen Strick daraus zu drehen, dass ich mir die Mühe genommen habe meine Kritik sachlich zu erläutern, eine absolut gerechtfertigte Reaktion.


    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, hat er nicht. Und wer das nicht kapiert, dass ein harmloser und gar
    > nicht mal so unzutreffender Witz (man KANN eine rechtlich bindende
    > vertragliche Verpflichtung wie es ein Kreditvertrag darstellt nun mal nicht
    > einfach einseitig per demokratischer Abstimmung brechen - es bleibt dann
    > immer noch ein Rechtsbruch) nicht zu vergleichen ist mit einem Kübel von
    > üblen Beschimpfungen und Gewaltandrohungen, der hat tatsächlich jedes Mass
    > aus den Augen verloren.

    Öhm, hat er doch.

    1: Die Griechen haben NICHT votiert, die Schulden nicht zurückzuzahlen. Sie haben gegen das aufdiktierte Sparpaket votiert. Das ist nicht ein und das selbe. Herr Nuhrs "Witz" macht diese Unterscheidung aber gar nicht erst.

    2: Es geht gar nicht mehr ums zurückzahlen WOLLEN, sondern ums zurückzahlen KÖNNEN. Griechenland hat kein Geld. Punkt. Sinnlose Platidüden wie "man muss sich an die Regeln halten" ändern daran nichts.

    3: Ein insolventer Privathaushalt kann über den Weg der Privatinsolvenz wieder schuldenfrei werden. Auch hier bleiben Gläubiger eventuell auf Forderungen sitzen.

    All das verkennt dieser "Witz". Stattdessen ziehlt er bewusst darauf ab, die Entscheidung der Griechen als irrationale Spinnerei zu verungliumpfen. Er ist daher absolut unterstes Stammtischniveau.

    Und wer auf diesem Niveau beginnt, braucht sich nicht wundern, wenn es von dort nur noch bergab geht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.07.15 14:14 durch Blackburn.

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