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Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

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  1. Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Der Rechthaber 20.07.15 - 10:35

    Ich verstehe das nicht: Die Witze von Ihnen sind alle auf dem Niveau: Ich bin was besseres, habe den Durchblick und muss anderen die Augen öffnen.

    Das das nicht jeder gut findet ist klar. Nur versuchen sie nun auch ganz toll modern in Social Networks unterwegs zu sein weil es gerade hipp ist und sie mit Mitte 50 irgendwie dazugehören wollen. Nu(h)r (haha) verstehen Sie die Mechanismen nicht. Shitstorms gehören dazu. Wenn Sie das nicht wollen hilft einfach das Fernbleiben aus diesen Netzwerken. Auf ihren GEZ-Geschwängerten "Kabarett" Abend können Sie doch "Meinung" verbreiten udn Recht haben, ohne Feedback.

  2. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: elgooG 20.07.15 - 10:40

    Herr Nuhr ist eben keine Kritik gewöhnt, was auch die Qualität seine "Witze" erklärt. Das seine Zielgruppe plötzlich ungefiltert einen direkten Draht zu ihm haben, schien er bisher nicht bemerkt zu haben. Das kommt davon wenn man Social Networks einsetzt weil sie "cool" sind ohne sie zu verstehen. Jeder halbwegs Versierte hätte ihm diesen angeblichen Shitstorm sofort prophezeit.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  3. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 10:43

    >Das das nicht jeder gut findet ist klar. Nur versuchen sie nun auch ganz toll modern in Social Networks unterwegs zu sein weil es gerade hipp ist und sie mit Mitte 50 irgendwie dazugehören wollen. Nu(h)r (haha) verstehen Sie die Mechanismen nicht. Shitstorms gehören dazu. Wenn Sie das nicht wollen hilft einfach das Fernbleiben aus diesen Netzwerken. Auf ihren GEZ-Geschwängerten "Kabarett" Abend können Sie doch "Meinung" verbreiten udn Recht haben, ohne Feedback.

    Wieso, er hat doch vollkommen Recht. Im typischen "Shitstorm" zeigt der spiessige, feige deutsche Meckerjammerbürger sein wahres Gesicht - und das hat dann wirklich etwas vom mittelalterlichen Lynchmob. Vor allem, wenn es wie in diesem Falle hier unter dem Vorwand einer geheuchelten "political correctness" geschieht, die jede Art von satirischer oder ironischer Äusserung zu einem aktuellen Thema, mit geheuchelter Empörung angeblich im Namen der Moral geschieht.
    Solche persönlich beleidigenden Beiträge wie deiner hier sind übrigens ebenfalls hart an der Grenze. Und natürlich hat jeder das Recht, sich öffentlich gegen solch einen armseligen Niveau- und Sittenverfall zu beschweren und das anzuklagen, egal ob es nach Meinung der verbalen Hooligans "dazugehört" oder nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.07.15 10:47 durch Trollversteher.

  4. ach

    Autor: Der Rechthaber 20.07.15 - 10:48

    sich das recht rausnehmen andere zu beleidigen diffamieren udn in geiselhaft für die politik eines landes zu nehmen ist in ordnung. sich aber beschweren wenn der shitstorm in die ähnlich niedrige schublade greift ist dann was ganz schlimmes?

    herr nuhr versteht die situation in griechenland nicht, das ist sein problem.

  5. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Blackburn 20.07.15 - 10:54

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso, er hat doch vollkommen Recht.

    Totaler Quatsch. Erstmal geht es nicht ums nicht zurückzahlen WOLLEN, sondern ums nicht zurückzahlen KÖNNEN. Zweitens: Wenn ein Privathaushalt seine Kredite nicht mehr zurückzahlen KANN, kann er noch immer in Privatinsolvenz gehen. Es gibt für Privathaushalte einen Weg aus der Schuldenfalle hinaus.

    Für die Griechen wird es nun auf absehbare Zeit keinen geben.
    Die Art wie Dieter Nuhr sich auch noch darüber lustig macht ist absolut wiederwärtig.

  6. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: urkel 20.07.15 - 10:54

    Der Rechthaber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe das nicht: Die Witze von Ihnen sind alle auf dem Niveau: Ich
    > bin was besseres, habe den Durchblick und muss anderen die Augen öffnen.

    So ist er halt. Vor einigen Jahren hat der gute Mann auch vollkommen unreflektiert auf der Piratenpartei herumgeprügelt (wohlgemerkt zu einer Zeit, als es dazu noch kaum einen Grund gab). Nuhr ist kein Mensch, der zum selbständigen Denken anregen möchte, er ist lediglich gewillt, der ganzen Welt zu demonstrieren wie verblödet jene sind, die sich nicht seiner Meinung anschließen.

    Warum der Mann hierzulande unter "Kabarett" geführt wird ist mir ein echtes Rätsel. Im Vergleich zu Größen wie Hildebrandt, Pispers und Co. ist er lediglich ein Geisteszwerg. Selbst mehr in Komödiantische abdriftende Kollegen wie Malmsheimer oder Olaf Schubert rangieren intellektuell noch immer in einem ganz anderen Stockwerk als Herr Nuhr. Glücklicherweise geht mir sein pseudo-nachdenkliches Gebrummel und Gehauche mittlerweile dermaßen auf den Keks, dass ich beim Zappen kaum mehr als eine Sekunde in einem seiner (Gebührengeld-subventionierten) Auftritte verweile - durch reflexartiges Umschalten.

    Gut, offenbar hat er Fans. Aber die hat Mario Barth auch. Und was sagt uns das? Eben.

  7. Re: ach

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 10:58

    >sich das recht rausnehmen andere zu beleidigen diffamieren udn in geiselhaft für die politik eines landes zu nehmen ist in ordnung.

    Aha. Und wo hat Herr Nuhr hier irgendjemanden beleidigt? Oder in Geiselhaft genommen? Meine Güte, ein Commedian/Kabarettist hat einen nicht ganz politisch korrekten Scherz gemacht - das gehört zum Kern seines Jobs, und deshalb muss man sich künstlich empört zu einem Lynchmob zusammenfiunden, jedes zivilisierte Verhalten über Bord werfen und eine Welle machen, als hätte die Bundeskanzlerin persönlich dem Rest der Welt den Krieg erklärt? Meine Güte, das ist das schlimmste and den Shitstorm-Hooligans: Der Verlust jedes Gefühls für Verhältnismässigkeit und angemessener Reaktion.

    >sich aber beschweren wenn der shitstorm in die ähnlich niedrige schublade greift ist dann was ganz schlimmes?

    Auch scheinst jedes Gefühl für Verhältnismässigkeit verloren zu haben: Es ist tatsächlich etwas "ganz schlimmes" wenn irgendwelche Radikalpöbler mit Morddrohungen und persönlichen Beleidigungen auf einen nicht ganz politisch korrekten Scherz eines Commedians reagieren.

    >herr nuhr versteht die situation in griechenland nicht, das ist sein problem.

    Das Problem besteht wohl eher darin, dass Herr Nuhr die Situation besser als die Mehrheit der Leser seiner facebook-Seite versteht. Wer glaubt, Syriza hätte mit der Volksbefragungsaktion ohne jeden Plan-B in der Hinterhand etwas Gutes getan, der versteht tatsächlich nicht was da unten abgeht.

  8. Re: ach

    Autor: NERO 20.07.15 - 10:59

    Der Rechthaber schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sich das recht rausnehmen andere zu beleidigen diffamieren udn in
    > geiselhaft für die politik eines landes zu nehmen ist in ordnung. sich aber
    > beschweren wenn der shitstorm in die ähnlich niedrige schublade greift ist
    > dann was ganz schlimmes?
    >
    > herr nuhr versteht die situation in griechenland nicht, das ist sein
    > problem.

    Einen Witz zu machen und sei er noch so schlecht und der, wie in diesem Fall, sich auf eine politisch aktuelle Situation bezieht, ist immer noch etwas anderes als ein Kommentar mit persönlichem Angriff auf unterstem Niveau zu tätigen. Herr Nuhr hat sicherlich nichts gegen Kritik, wenn diese sachlich bleibt. Aber mit "Alter f*** dich du A***, du und deine a******* Familie sollten sterben" lässt sich halt schwer umgehen.

    Mir scheint es hier ein echtes Problem zu geben, insbesondere im Umgang mit anderen Menschen. Es gibt die Assis, die genauso reden. Das ist eine Sache. Dann gibt es aber noch scheinbar halbwegs vernünftige Menschen, die es wie hier, dann auch noch verteidigen, die ebenfalls nicht in der Lage sind zwischen Kritik an einer Aussage und Kritik an einer Person und Beleidigungen zu differenzieren. Das Internet kann in meinen Augen kein rechtsfreier Raum, sondern muss ein Raum sein, in dem zumindest mal das Grundgesetz als solches wahrnimmt und Menschen nicht gleich die Würde abspricht.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  9. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Dampfplauderer 20.07.15 - 11:03

    urkel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ....ist kein Mensch, der zum
    > selbständigen Denken anregen möchte, er ist lediglich gewillt, der ganzen
    > Welt zu demonstrieren wie verblödet jene sind, die sich nicht seiner
    > Meinung anschließen.

    Das ist die beste Beschreibung sozialer Netzwerke seit langem.

  10. Feedback ist etwas anderes als

    Autor: dabbes 20.07.15 - 11:03

    ein Shitstorm. Wegen jedem Pups wird doch schon ein Shitstorm ausgelöst, mit dem Ziel, den anderen Mundtod zu machen oder als blöd darzustellen.

    Teilweise sind die Shitstorms gerechtfertigt, teilweise überzogen und manchmal auch total daneben.

    Und leider vergreifen sich "immer mehr" Leute im Ton (geht mir manchmal auch so, wenn mir bei manchen Themen die Galle hochkommt).

  11. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: violator 20.07.15 - 11:06

    Oder Internetforen...

  12. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 11:08

    >Totaler Quatsch. Erstmal geht es nicht ums nicht zurückzahlen WOLLEN, sondern ums nicht zurückzahlen KÖNNEN.

    Das geht es in beiden Fällen. Ich kenne Herr Nuhrs persönlichen finanziellen Verhältnisse nicht, aber ein durchschnittlicher Privathaushalt kann eben AUCH nicht einfach darüber abstimmen, ob es die aufgenommenen Kredite weiterhin zuruckzahlen möchte oder nicht. Dass das nicht 1:1 auf einen Staat übertragbar ist, sollte jedem klar sein, aber genau diese ironische Übertreibung ist eben Stilmittel in der Satire bzw. der Komik. Ob der Witz nun gut war oder nicht, ist dabei erst mal irrelevant.

    >Zweitens: Wenn ein Privathaushalt seine Kredite nicht mehr zurückzahlen KANN, kann er noch immer in Privatinsolvenz gehen. Es gibt für Privathaushalte einen Weg aus der Schuldenfalle hinaus.

    Richtig - aber bei einer Privantinsolvenz muss er sich erst Recht sehr strengen Auflagen unterwerfen, jede Einnahme und Ausgabe wird dann kontrolliert, man gibt quasi jedes Mitbestimmungsrecht an der privaten Haushaltsführung ab - soo unterschiedlich ist das also gar nicht mal.

    >Für die Griechen wird es nun auf absehbare Zeit keinen geben.

    Da kann aber Herr Nuhr nichts für.

    >Die Art wie Dieter Nuhr sich auch noch darüber lustig macht ist absolut wiederwärtig.

    Ist es nicht. Es gehört zur Satire auch mal ein Thema unangenehm zu überhöhen und dabie unter die Gürtelline zu gehen. Und daraufhin zu sagen "Herr Nuhr, das war geschmacklos" ist auch noch mal ein ganz anderer Schnack, als darauf mit einer Welle der Aggression aus persönlichen Beleidigungen und Drohungen zu reagieren.

    Meine Güte, irgednwie scheint es mir, als würde heutzutage GAR keine Medienkompetenz mehr vermittelt. Dieter Nuhr ist weder der Bundespräsident, noch ist er Tagesschauhsprecher. Dinge ironisch und sarkastisch zu überhöhen gehört zu seinem Job, niemand will politisch korrekte Commedians/Kabarettisten die nur brav dem Volk nach der Schnauze reden.

  13. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: NERO 20.07.15 - 11:13

    Dampfplauderer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > urkel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ....ist kein Mensch, der zum
    > > selbständigen Denken anregen möchte, er ist lediglich gewillt, der
    > ganzen
    > > Welt zu demonstrieren wie verblödet jene sind, die sich nicht seiner
    > > Meinung anschließen.
    >
    > Das ist die beste Beschreibung sozialer Netzwerke seit langem.

    Wieso soziale Netzwerke? Das war schon immer so - früher am Stammtisch, heute im Internet. Die Menschen haben sich nicht geändert, nur die Kommunikationswege.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  14. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Arkarit 20.07.15 - 11:13

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Solche persönlich beleidigenden Beiträge wie deiner hier sind übrigens
    > ebenfalls hart an der Grenze.

    Bitte WAS?
    Wo bitte soll denn hier eine "persönliche Beleidigung" sein? "Der Rechthaber" kritisiert süffisant und treffend Herrn Nuhrs Verhalten, seine Bigotterie und Rechthaberei in einer im besten Sinne satirischen Weise.

    Mit keinem einzigen Wort kritisiert oder gar beleidigt er die Person Dieter Nuhr.

  15. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Trollversteher 20.07.15 - 11:17

    >Mit keinem einzigen Wort kritisiert oder gar beleidigt er die Person Dieter Nuhr.

    Natürlich tut er das. Er unterstellt ihm, ein alter Sack zu sein, der sich in den sozialen Netzwerken anbiedert, um "hipp" zu sein und dazu zu gehören. Wenn er ein Problem mit seinen Scherzen hat, soll er sich gefälligts damit auseinander setzen, statt auf die Person dahinter loszugehen.

  16. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: NERO 20.07.15 - 11:18

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Güte, irgednwie scheint es mir, als würde heutzutage GAR keine
    > Medienkompetenz mehr vermittelt. Dieter Nuhr ist weder der Bundespräsident,
    > noch ist er Tagesschauhsprecher. Dinge ironisch und sarkastisch zu
    > überhöhen gehört zu seinem Job, niemand will politisch korrekte
    > Commedians/Kabarettisten die nur brav dem Volk nach der Schnauze reden.

    Richtig. Interessant fand ich auch, dass wohl Herr Schubert ein größerer Satiriker sei als Nuhr. Na, dann. Dann vielleicht doch eher von Wagner. Aber egal, da hat jeder seine Präferenzen.

    Ich möchte dafür mal das Beispiel von Titantic bringen, wo Michael Schumacher seinen Skiunfall hatte: Das Titelblatt zeigte Lauda mit den Worten "So schlimm geht's Schumi wirklich". Das war schon richtig hart und man kann über den Geschmack streiten. Lustig fand ich es trotzdem und soweit darf Satire/Kabarett auch durchaus gehen. Es geht nicht darum, politisch korrekt zu bleiben, sondern die Nuancen zu überspitzen. Ansonsten bewegen wir uns bei den Mohammed Karikaturen und ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand will.

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  17. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: hoben 20.07.15 - 11:21

    Sich darüber lustig zu machen, ist vollkommen in Ordnung. Griechenland hat Jahre lang über seine Verhältnisse gelebt und davon haben eben auch "normale Griechen" profitiert. Das ganze Geld ist nicht einfach komplett verpufft, sondern wurde für irgendetwas ausgegeben. Irgendjemand hat davon profitiert und es ist so eine riesige Summe, dass wir hier eben nicht mehr von einer kleinen korrupten Profiteur-Elite sprechen können. Was wir in Deutschland als Korruption bezeichnen, ist (zu Teilen) Lebensstil in Griechenland, der sich durch alle Bevölkerungsschichten zieht.

    Ist ein Volk für seine Regierung verantwortlich oder nicht (insbesondere in einer Demokratie)?
    Wenn ja, dann ist der "Durchschnittsgrieche" eben doch mitverantwortlich für die Situation und hat auch die Folgen zu tragen.
    Wenn nein, dann sollte man konsequenterweise auch nie wieder hören, dass "die Deutschen" den zweiten Weltkrieg begonnen, den Holocaust verursacht und Griechenland Reparationen zu zahlen haben.

    Denn am Ende waren es ja doch nur "die da oben", man "hatte keine Ahnung" und auch sonst will es keiner gewesen sein.

  18. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: Blackburn 20.07.15 - 11:24

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> Richtig - aber bei einer Privantinsolvenz muss er sich erst Recht sehr
    > strengen Auflagen unterwerfen, jede Einnahme und Ausgabe wird dann
    > kontrolliert, man gibt quasi jedes Mitbestimmungsrecht an der privaten
    > Haushaltsführung ab - soo unterschiedlich ist das also gar nicht mal.

    Der Unterschied ist, dass der Privathaushalt am Ende einer festen Frist schuldenfrei ist. Schulden die bis dahin noch nicht beglichen werden konnten (weil z.B. das Einkommen nicht reicht), verfallen. Der Gläubiger kann seine (Rest-)Forderung abschreiben.

    Den Griechen gibt man diese Option nicht. Sie sollen alles zurückzahlen. Ungeachtet der Realität, dass sie das nicht werden tun können. Das ist Realitätsverweigerung par excellence. Sie haben keinerlei Aussicht jemals wieder aus dem Diktat der Troika - sorry, der Institutionen - herauszukommen. Griechenland wird auf diese Weise praktisch zum permanenten Leibeigenen. Und Herr Nuhr hat die Chuzpe, das mit eine nicht zurückgezahlten Privatkredit zu vergleichen. Ekelhaft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.07.15 11:26 durch Blackburn.

  19. und wo ist das problem?

    Autor: Der Rechthaber 20.07.15 - 11:26

    ein shitstorm ist für mich eine aneinanderreihung von buchstaben in einer unbequemen kombination. darüber _kann_ man sich aufregen, muss es aber nicht.

    wenn er mit seinen greichenwitzen die gemüter so erhitzt sich aber selbst an dem shitstorm reibt ist das doch ok.

    mein gott, es gibt eben leute die mit ihrer vulgären sprache ihrem storm nachdruck verleihen wollen. wer sich darauf einlässt ist selber schuld.

  20. Re: Herr Nuhr: Wer austeilt muss auch einstecken können

    Autor: twocent 20.07.15 - 11:28

    Blackburn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trollversteher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso, er hat doch vollkommen Recht.
    >
    > Totaler Quatsch. Erstmal geht es nicht ums nicht zurückzahlen WOLLEN,
    > sondern ums nicht zurückzahlen KÖNNEN. Zweitens: Wenn ein Privathaushalt
    > seine Kredite nicht mehr zurückzahlen KANN, kann er noch immer in
    > Privatinsolvenz gehen. Es gibt für Privathaushalte einen Weg aus der
    > Schuldenfalle hinaus.

    Griechenland will aber nicht einfach in die "Privatinsolvenz", sondern noch mehr Geld haben. Selbst wenn man alle Kredite streichen würde, würden die Ausgaben nicht vom Steuereinkommen gedeckt. Dem Privathaushalt nützt die Privatinsolvenz auch nur etwas, wenn man seine Ausgaben und Einnahmen in den Griff bekommt. Da werden einem auch harte Umstellungen und Disziplin abverlangt.

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