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  5. › Kritik an Nasa: Trump macht Mond zum…

uebersetzungsunwillig?

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  1. uebersetzungsunwillig?

    Autor: ino-fb 09.06.19 - 20:11

    Vielleicht einfach mal das Original ohne Schaum vor dem Mund lesen. Meine Lesart einmal auf Deutsch:

    For all of the money we are spending, NASA should NOT be talking about going to the Moon - We did that 50 years ago.
    ...deswegen sollten wir heute besser ueber das eigentliche Ziel fuer das ganze Paket reden. Der naechste Satz fangt dann auch so an:

    They should be focused on the much bigger things we are doing, including Mars (of which the Moon is a part [..als Stufe dorthin])

    Und siehe, auch folgendes Problem des Artikelschreibers loest sich in ein Woelkchen auf:

    "Schwieriger dürfte hingegen die Frage zu klären sein, was hinter der unerwarteten Kritik Trumps an der Nasa steckt und welche Folgen diese haben könnte."

  2. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: Muhaha 09.06.19 - 20:44

    ino-fb schrieb:

    > They should be focused on the much bigger things we are doing, including
    > Mars (of which the Moon is a part [..als Stufe dorthin])

    [..als Stufe dorthin] DAS hat er aber nicht gesagt. Das fügst Du einfach hinzu.
    Und selbst WENN Trump dies gemeint haben könnte, ich halte es für wahnwitzig einen US-Präsidenten unkontrolliert über alles mögliche twittern zu lassen, wenn er sich wiederholt über kritische Themenbereiche äussert, wo jedes Mißverständnis im besten Falle (!) nur für massive diplomatische Verstimmungen sorgen kann, die man erst wieder mühselig aus der Welt schaffen muss, anstatt sich um Problemlösungen zu kümmern.

  3. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: ino-fb 09.06.19 - 20:53

    Ne, das fuege ich nicht EINFACH dazu. Das fuege ich hinzu, weil ich erwachsen bin und auch mal ohne von 10 Anwaelten vorgekaute Sprache durchaus sinnvoll erfassen kann. Und das

    > wo jedes Mißverständnis im besten Falle (!) nur für massive diplomatische Verstimmungen sorgen kann, die man erst wieder mühselig aus der Welt schaffen muss

    ist in seinem Fall schon lange nicht mehr normale politische Boshaftigkeit oder sein Problem. Die Penetranz in Durchdringung und zeitlicher Ausdauer, mit der DIESEM Praesidenen JEDES Wort im Mund umgedreht wird, muesste eigentlich jeden Menschen mit einem IQ hoeher Zimmertemperatur endlich einmal dazu bringen darueber nachzudenken, wer das aus welchen Gruenden in dieser Breite und Tiefe betreiben kann. Und damit seine Augen auf das tatsaechliche Problem richten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.06.19 20:57 durch ino-fb.

  4. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: Schnarchnase 09.06.19 - 21:40

    Der IQ DIESES Präsidenten erreicht Zimmertemperatur leider auch nicht und was der an Müll absondert geht auf keine Kuhhaut, da ist es gar nicht nötig irgendwas zu verdrehen. Was der Typ da tut nennt sich nicht Regieren sondern Willkür und damit hinterlässt er nichts als verbrannte Erde.

  5. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: gaym0r 10.06.19 - 00:53

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der IQ DIESES Präsidenten erreicht Zimmertemperatur leider auch nicht

    Gibt es denn überhaupt einen Menschen der einen so hohen IQ erreicht? Ich meine... 290 ist verdammt viel. Würde mich wundern wenn du oder irgendjemand sonst diesen Wert erreichen würde.

  6. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: Schnarchnase 10.06.19 - 01:58

    Du hast 290°C Zimmertemperatur? Hast du ne Wasserkühlung in deiner Kleidung?

  7. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: DeathMD 10.06.19 - 07:30

    Er hat wohl dieses Krüppelsystem benutzt und nicht das metrische.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  8. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: gbpa005 10.06.19 - 07:47

    Ich nehme an, er meinte Kelvin. Inhaltlich: IQ lässt sich bis ca. 160 messen, dort aber mit enormen Unsicherheiten. Besser ist es, einfach >145 anzugeben, das ist auch schon dolle.

    In der Tat ist es im vorliegenden Fall leicht, zu erraten was der "Very stable genius" gemeint hat. Seine vielen Ungenauigkeiten und Fehlleistungen sprechen für ein Defizit im Arbeitsgedächtnis und für einen geringen Wortschatz (-> kristalline Intelligenz), sodass er in einem IQ-Test mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit maximal ein durchschnittliches Ergebnis erreicht. Das ist vielleicht generell ok, aber für jemanden in der Verantwortung nicht hinreichend. Allerdings: Kaum auszumalen, was ein Typ vom Kaliber Trump so alles anstellen würde, wenn er intelligent wäre ... Vielleicht sollten wir einfach froh sein, dass es nicht noch schlimmer ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.06.19 07:48 durch gbpa005.

  9. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: elcaron 10.06.19 - 11:03

    Er hat das SI-System benutzt, entsprechend unserer gesamten Wissenschaft.

    Das war ja mal ein besonders peinliches Eigentor. Da fehlt die Allgemeinbildung gleich doppelt. Weder sind 290°F irgendwo im Bereich von Zimmertemperatur (sondern bei etwas 143°C), noch ist unser verbreitetes Celsiussystem irgendwie wissenschaftlicher (es hat nur etwas weniger debile arbiträre 0- und 100°-Marken).

  10. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: DeathMD 10.06.19 - 11:26

    Ohhh mein Gott, ich entschuldige mich bei eurer höchstintelligten Allwissenheit dafür, dass ich Kelvin mit Fahrheit verwechselt habe. Natürlich ist das eine besonders dramatische Wissenslücke und ich schäme mich zu tiefst für meine schlechte Allgemeinbildung. Mit dieser Lücke ist es nahezu unmöglich durch den Alltag zu kommen, von daher ist Seppuku wohl die einzige Lösung!

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  11. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: Anonymouse 10.06.19 - 11:32

    ino-fb schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    >
    > For all of the money we are spending, NASA should
    > They should be focused on the much bigger things we are doing, including
    > Mars (of which the Moon is a part [..als Stufe dorthin])
    >

    Ich bezweifle, dass er das so geschrieben hat. Oder warum sollte er plötzlich deutsch schreiben?

    Aber grundsätzlich stimme ich dir zu. Es ist doch ziemlich selbsterklärend, wie er das gemeint hat. Man muss sich nun nicht an allem zwanghaft hochziehen.

    Ansonsten halte ich aber auch nicht viel von ihm.

  12. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: ino-fb 10.06.19 - 11:52

    > Oder warum sollte er plötzlich deutsch schreiben?

    OK... Lies noch einmal mein Ausgangsposting. Darin stand etwas von 'meiner Lesart'. Diese habe ich durch die deutschen Kommentarschnipsel nach seinem O-Ton gekennzeichnet.

  13. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: lear 10.06.19 - 14:41

    Fast jeder kann sich denken was der Fox-Kommentator, den er hier blind gechannelt hat, gemeint hat.
    1. Nein, "fast". Trump kann das nicht. Punkt. Du machst Dir keine Vorstellung davon,*wie* ungebildet der Typ ist.
    2. Selbst wenn er das könnte, wäre er immer noch unfähig, seine Gedanken korrekt zu artikulieren (allerdings etwas, was wir längst wissen)

    Zusammengefaßt ist der US-Präsident ein Clown, aber seine Dummheit ist nunmal clicks wert. Ob man sich aufregen, sorgen oder nur mal lachen will.

    Deine Kritik geht aber daneben, das hier ist keine Frage der Übersetzung.
    Der Tweet ist im Englischen genauso ungeschickt und hört sich wie das Gebrabbel eines 5jährigen an. Es ist auch keine Frage der Zeichenbegrenzung. Trumps Unfähigkeit zur Verwendung der ellipsis ("…") bei seinen Twitterausbrüchen ist genauso ein running gag, wie die Dauer zwischen den einzelnen Tweets einer Serie. Die Zeichenbegrenzung hat ihn noch nie bei irgendwas aufgehalten.

  14. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: ino-fb 10.06.19 - 15:03

    > Du machst Dir keine Vorstellung davon,*wie* ungebildet der Typ ist.

    Interessant, was mir voellig unbekannte Leute alles ueber mich wissen.

    > (allerdings etwas, was wir längst wissen)

    Wer ist denn 'wir'?

    > Der Tweet ist im Englischen genauso ungeschickt und hört sich wie das Gebrabbel eines 5jährigen an.

    Gut, dass mir das jemand mal erklaert. Na immerhin schon 5 statt 3 Jahre.

  15. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: Komischer_Phreak 10.06.19 - 16:11

    ino-fb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ne, das fuege ich nicht EINFACH dazu. Das fuege ich hinzu, weil ich
    > erwachsen bin und auch mal ohne von 10 Anwaelten vorgekaute Sprache
    > durchaus sinnvoll erfassen kann. Und das
    >
    > > wo jedes Mißverständnis im besten Falle (!) nur für massive diplomatische
    > Verstimmungen sorgen kann, die man erst wieder mühselig aus der Welt
    > schaffen muss
    >
    > ist in seinem Fall schon lange nicht mehr normale politische Boshaftigkeit
    > oder sein Problem. Die Penetranz in Durchdringung und zeitlicher Ausdauer,
    > mit der DIESEM Praesidenen JEDES Wort im Mund umgedreht wird, muesste
    > eigentlich jeden Menschen mit einem IQ hoeher Zimmertemperatur endlich
    > einmal dazu bringen darueber nachzudenken, wer das aus welchen Gruenden in
    > dieser Breite und Tiefe betreiben kann. Und damit seine Augen auf das
    > tatsaechliche Problem richten.

    Aha. Deiner Meinung nach ist also das tatsächliche Problem, das Menschen sich gegen ein Arschloch wehren? Mehr ist nicht hinter der Berichterstattung. Es ist unmöglich neutral zu bleiben, wenn man über einen so offensichtlichen Sexisten und Rassisten wie Trump es nun mal ist, schreibt. Du behauptest, es gebe die große Verschwörung gegen Trump. Ich sage, das ist einfach die Art, in der intelligente Menschen sich wehren. Wenn Du diesen völlig offensichtlichen Mechanismus nicht anerkennst, solltest Du möglicherweise tatsächlich einen IQ Test machen und ihn dann mit einem Thermometer abgleichen.

  16. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: ino-fb 10.06.19 - 20:59

    http://coolhaus.de/art-of-controversy/erist08.htm
    http://coolhaus.de/art-of-controversy/erist38.htm

    Die anderen unter Schopenhauers Punkten, die es hier wohl ebenfalls treffen, lasse ich mal weg.

  17. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: hyperlord 11.06.19 - 08:11

    Das Problem ist hier aber, dass Trump mit Vorsatz missverstanden wird und man daraus dann einen Artikel macht - das ist Clickbait pur. Ich schätze Trump auch nicht, aber dieser Artikel sagt mehr über den Autoren als über Trump.

  18. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: ChristophAugenAuf 11.06.19 - 08:35

    Ich habe den Tweet gestern auch gelesen und ihn direkt richtig verstanden. Ihm aufgrund des Tweets zu unterstellen, er denke der Mond wäre ein Teil des Mars, ist auch für entschiedene Trump-Gegner wie mich eine Unverschämtheit.

    Lieber sollte man sich darauf konzentrieren warum der Präsident im Tweet eine provokative Frage stellt, die er dann gleich selber beantwortet. Will er damit sagen, die NASA solle doch endlich mehr Fokus auf die Kommunikation der Marsflugambitionen legen, weil sich die Leute sonst langweilen?

    Und genau das fand ich wieder nicht hinnehmbar. Der Mann pöbelt öffentlich gegen seine eigenen Behörden, anstatt diesen vielleicht sogar guten Vorschlag mit den Verantwortlichen zu besprechen. Die Kontaktdaten sollte ihm sein Büro ja nennen können.

  19. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: azeu 11.06.19 - 09:19

    > Der Mann pöbelt öffentlich gegen seine eigenen Behörden, anstatt diesen vielleicht sogar guten Vorschlag mit den Verantwortlichen zu besprechen.

    Was ist an diesem Vorschlag gut? Dass man den Mond nicht braucht wenn man zum Mars will?

    Technisch ist es genau anders herum. Ohne Mond ist eine vernünftige Mars-Mission gar nicht erst möglich. Und dieser "Präsident" hat in letzter Zeit selbst häufiger davon geschwafelt, dass die Amis wieder zum Mond müssen. Dass der Mond ein wichtiges Sprungbrett für eine Mars-Mission ist scheint ihm bis heute nicht klar zu sein? Oder wollte er bis vor Kurzen einfach nur so mal wieder zum Mond? Obwohl, ein angenehmer Gedanke, finde ich.

    ... OVER ...

  20. Re: uebersetzungsunwillig?

    Autor: ChristophAugenAuf 11.06.19 - 10:07

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was ist an diesem Vorschlag gut? Dass man den Mond nicht braucht wenn man
    > zum Mars will?
    >
    > Technisch ist es genau anders herum. Ohne Mond ist eine vernünftige
    > Mars-Mission gar nicht erst möglich. Und dieser "Präsident" hat in letzter
    > Zeit selbst häufiger davon geschwafelt, dass die Amis wieder zum Mond
    > müssen. Dass der Mond ein wichtiges Sprungbrett für eine Mars-Mission ist
    > scheint ihm bis heute nicht klar zu sein? Oder wollte er bis vor Kurzen
    > einfach nur so mal wieder zum Mond? Obwohl, ein angenehmer Gedanke, finde
    > ich.

    Wie ich schon geschrieben habe, kann es richtig sein, dass die NASA falsch kommuniziert. Sie kostet viel Geld und wenn die amerikanische Allgemeinheit denkt, dass dadurch nur alte Taten wiederholt werden, ist es wahrhaftig ein Problem. Wenn allgemein bekannt ist, dass die aktuellen Mondfahrpläne ein Baustein für die Marsmission sind, dann akzeptiert bestimmt ein größerer Teil die hohen Kosten. Nichtdestotrotz, Herr Präsident kommuniziert noch schlechter und hat damit niemanden einen Gefallen getan.

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