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Glasfaser ist das Ziel, aber ohne Kupfer geht es kommerziell kaum

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  1. Glasfaser ist das Ziel, aber ohne Kupfer geht es kommerziell kaum

    Autor: Thomas Hofmann 31.05.17 - 13:25

    Bei mir sträubt sich alles, wenn ich sehe, wie hier mit den verschiedenen Einheiten jongliert wird. Wenn Nokia und andere hier über TBit sprechen, ist die Übertragungsgeschwindigkeit TBit/s gemeint - heutige DSL Anschlüsse liefern typisch 16, 25, 50 oder 100 Mbit/s, angegeben in MegaBit pro Sekunde. Wenn dann jemand 15GB LTE für 29,99 gekauft hat, ist das Volumen, typischerweise bei Mobilfunkverträgen das Datenvolumen, das pro Monat enthalten ist, angegeben in GigaByte (pro Monat).

    Jetzt wird auch schnell der Unterschied sehr deutlich - mit einem 100 MBit/s DSL Anschluss und entsprechend leistungsfähigem Server auf der anderen Seite und der Annahme, dass ich diese Geschwindigkeit tatsächlich erhalte (günstige Nutzungszeit ...) bekomme ich 15 GB Volumen, also 15 GigaByte = 15 * 8 GigaBit = 15 * 8 * 1024 MegaBit in (15 * 8 * 1024) MBit / (100 MBit/s) = 1228,8 s oder etwa 20 Minuten heruntergeladen. Solange mobile Datenübertragung nicht nur von den Tarifen, sondern auch von der Leistungsbereitstellung durch die Mobilfunkbetreiber her gesehen relative teuer ist, verkneift man sich die Übertragung von GigaBytes über Mobilfunk. Daran ändert auch LTE (4G) oder 5G nichts - die Spitzengeschwindigkeit steigt, das mobile Volumen ist teuer, denn es benötigt begrenzte Übertragungsfrequenzen - und ab einem der nächsten Funktürme wird wieder in Glasfaser weiter Richtung Internet übertragen.

    Heute ist Kupfer bis 100 MBit/s das Mittel der Wahl, darüber wird es eben Glasfaser. Die Glasfaser wird aber immer näher an die Gebäude herangebaut. Auf kurzen Kupferstücken lassen sich auch Bandbreiten im GigaBit-Bereich übertragen. Das genau versucht man technisch noch weiter nach oben auszureizen. Denn wir (und die Chinesen und Amerikaner und fast alle, Ausnahmen gibt es natürlich) haben eben normalerweise keinen Glasfaseranschluß im Keller von Wohngebäuden - genau hier sind die Techniken reizvoll, die die Glasfaser in die Nähe des Gebäudes bringen, dann aber das letzte Stückchen mit der bereits vorhandenen Kupferverkabelung überbrücken. Aufgraben, Kellerwand durchbohren und Glasfaser in die Gebäude legen ist einfach irrsinnig teuer, wenn nicht ohnehin für andere Hausanschlüsse aufgegraben werden muss - bei Neubauten sollte Glasfaser selbstverständlich sein.

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