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Herr Keese hat ein schwaches Erinnerungsvermögen

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  1. Herr Keese hat ein schwaches Erinnerungsvermögen

    Autor: Matthias Krage 02.07.12 - 14:02

    Herr Keese droht Google ja relativ deutlich mit dem Wettbewerbsrecht, wenn sich die Suchmaschine für ein Delisting entscheidet. Das klang im Frühjahr auf der Website von Herrn Keese noch ganz anders. Dort hat er auf meine Frage (“Würden Sie es hinnehmen, wenn Google … auslistet oder würden Sie sich dann für eine Aufnahmepflicht in die Suchergebnisse einsetzen?“) explizit geantwortet: „Es ist Googles freie Entscheidung“.

    http://www.presseschauder.de/unbegrundete-sorgen-anlasslich-des-leistungsschutzrechts/#comment-2351

    Im Übrigen sollte der Verlegerverband einmal darüber nachdenken, welcher Verlag von einer allgemeinen Auslistung von Verlagswebsites profitieren würde – es wären die starken Marken wie Bild.de, die Besucher gewinnen würde – auf Kosten der kleinen Verlage.

  2. Re: Herr Keese hat ein schwaches Erinnerungsvermögen

    Autor: Trockenobst 03.01.13 - 17:14

    Matthias Krage schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herr Keese droht Google ja relativ deutlich mit dem Wettbewerbsrecht, wenn
    > sich die Suchmaschine für ein Delisting entscheidet. Das klang im Frühjahr
    > auf der Website von Herrn Keese noch ganz anders.

    Man sollte weiterhin den Unterschied zwischen Index und "Google News"
    nicht vermischen. Außerdem kann Google bei der Suche "Bundestag" anzeigen:

    Die Suche "Bundestag" könnte auf diesem Link relevant sein ->
    $deutscherverlag.de/artikel Bitte öffnen für Details

    Damit hat Google nichts entfernt und nichts Delistet. Ob jemand auf solche
    sinnfreien Links klickt ist natürlich eine andere Sache. Ein Gericht wird dann
    sicherlich irgendwann entscheiden das der Titel der Seite nicht unter das
    LSR fällt und dann steht eben nur noch der Titel ohne Snippet da.

    Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist das News-"Angebot". Da sind wir
    in einem ganz anderem Spiel. In Belgien hat sich Google anscheinend geeinigt.

    Viel trommeln, später wird dann doch die Schatulle geöffnet. Google zeigt hier
    weitaus mehr nerven als umgekehrt. Das gibt zu Denken ob die Argumente doch
    richtig sein können. Werden wir sehen.

    Ich finde das LSR kurzfristig hirnrissig, Mittelfristig wird jedoch dies ein riesen Problem für die Deutsche Verlagslandschaft. Weil es für Investoren dann einen klaren Weg gibt
    Agenturmeldung as-cheap-as-possible to verwursten und Google einen besseren
    Deal zu machen als die $Deutschpresse. Das ist der beste Weg nach ganz unten,
    in den turbokapitalistischen Sumpf.

    Irgendwelche Inder schaffen sicherlich auch noch einen akzeptablen Dreizeiler in sowas wie Deutsch für 0.1cent/Zeile bei "GermanNews.co.cn". Wer das billigste
    News Fast Food hat gewinnt. Da kann Google sicherlich auch etwas "steuern"
    dass der günstiges Anbieter "immer oben" ist. Vor allem wenn die News immer gleich sind.

  3. Re: Herr Keese hat ein schwaches Erinnerungsvermögen

    Autor: Hawkster 04.03.13 - 15:15

    Ich bin der Überzeugung das Google in der Suche alle Verlage delisten und nicht wieder aufnehmen sollte. Jedes entgegenkommen wäre falsch, da die Verlage trotzdem weiter von Googles Dienstleistung profitieren und das kann ja dann auch nicht sein.
    Bei den Google-News haben sich die entsprechenden Verlage anmelden müssen und dort gibt es entsprechende AGB von Google.

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