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mein Vorschlag an Google

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  1. mein Vorschlag an Google

    Autor: Kaiser Ming 30.08.12 - 10:55

    Nur noch die Presseerzeugnisse listen, die eine Kostenverzichtserklärung abgeben.
    Damit löst sich das Problem innerhalb von Tagen.

  2. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.08.12 - 10:59

    Mein Vorschlag an Google, Bing und allen anderen Suchmaschinen: Rückzug aus Deutschland, komplett und ohne Ersatz, und ohne jegliche Frist.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  3. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Xstream 30.08.12 - 11:15

    kostenverzichtserklärung? nein das geht nicht weit genug, google misst doch sowieso die klicks auf die jeweiligen artikel auf google news, die verlage dürfen ruhig pro klick dafür bezahlen.

  4. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: eishern 30.08.12 - 11:42

    Und damit Unsummen an Verlust hinnehmen? Wo läge da der Mehrwert für google?

  5. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Sinnfrei 30.08.12 - 11:53

    Ich sehe das anders: Wer in seiner robots.txt Google nicht explizit ausschließt, gibt damit eigentlich implizit sein Einverständnis zur Nutzung der Daten.

    __________________
    ...

  6. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Captain 30.08.12 - 12:07

    eishern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und damit Unsummen an Verlust hinnehmen? Wo läge da der Mehrwert für
    > google?

    ein Streik wird die Gegenseite zwingen, sich von ihrer Maximalposition weg zu bewegen. Langrfristig wird Google gewinnen...

  7. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Indiana 30.08.12 - 12:17

    Das dürfte vor Gericht schwer zu beweisen sein, aber aus meiner Sicht eine korrekte Annahme.

    Have a N.I.C.E. day!

    Real programmers don't comment their code - it was hard to write, it should be hard to understand.

  8. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: blubbber 30.08.12 - 12:36

    ich würd als Google einfach mal 3 Tage lang alle Suchergebnisse von .de Seiten nicht auflisten. Mal sehen, wielange die Herren Abgeordneten dann noch für das Gesetz stimmen, wenn sie ihre eigenen Parteiseiten nicht mehr aufrufen, weil sie die Seiten immer erst über Google suchen xD

  9. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: JP 30.08.12 - 12:37

    Sinnfrei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe das anders: Wer in seiner robots.txt Google nicht explizit
    > ausschließt, gibt damit eigentlich implizit sein Einverständnis zur Nutzung
    > der Daten.

    "robots.txt was ist denn das?" Das dürften sich die politisch Verantwortlichen und die alten Herren über 50 in der Chefetage der Verlage sicherlich fragen. Es geht hier nicht um Sachverstand und Notwendigkeiten sondern um Lobbyismus. Die Verlage werden vom Internet überrollt und sie haben keine Ahnung oder Lust sich auf das Internet einzustellen.

    Ich habe beruflich neuerdings mit Verlagen und entsprechenden Entscheidern zu tun, da wir ihnen Mittel und Wege aufzeigen wollen aus dem Internet auf normalem Wege Kapital zu schlagen und vernünftig zu partizipieren. An den Aussagen der Entscheider wird deutlich, sie haben das Internet nicht verstanden. Eine Internetseite ist für sie der Anfang, eine Facebook-Seite das maximale an Partizipation. Sie haben teilweise zwar Abteilungen, die sich um dieses Internet kümmern sollen, aber sie selber wissen nicht so recht, was diese Abteilungen so überhaupt machen und was das Ziel ist.

    Wenn die Verlage nicht aufpassen schafft sie das Internet ab, so wie es der Musikindustrie beinahe gegangen ist. Der e-Book Markt wächst in den USA rasant, und hier scheint er sich ähnlich, wenn auch nicht so schnell, zu entwickeln. Aber was hört man von den Verlagen wenn man sie auf Buchmessen oder direkt in-house anspricht? "Das wird hier in Deutschland ganz anders werden". Sie können noch so viele Gesetze erlassen lassen, das Internet wird sich nicht aufhalten lassen. Selbst mit einer chinesischen Firewall um jedes Dorf....

  10. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Lala Satalin Deviluke 30.08.12 - 12:58

    So isses.
    Und wir als Bürger sollten mal das gesamte deutsche Politiksystem stürzen...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  11. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Chatlog 30.08.12 - 13:02

    Freundin von uns arbeitet bei Google in Dublin. Die meinte schon vor einigen Wochen, das sich das Unternehmen aus Deutschland zurueckzieht wenn die juristische Lage zu feindseelig wird.

  12. einfach eigenen verlag gründen

    Autor: ubuntu_user 30.08.12 - 13:15

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur noch die Presseerzeugnisse listen, die eine Kostenverzichtserklärung
    > abgeben.
    > Damit löst sich das Problem innerhalb von Tagen.

    einfach die dpa-meldungen übernehemen und fertig. machen die anderen ja auch. da arbeiten ja keine "journalisten" sondern stümper.
    auch wenn bei golem mal rechtschreibfehler sind, sind das für mich bessere "journalisten" als die ganzen deppen bei spiegel, zeit, FAZ die nur artikel kritiklos von der dpa übernehmen.
    guck mal an wie google die artikel "gruppiert" da steht in jedem artikel zu 99% das gleiche drin.

    man tut ja so, als ob die verlage selbst arbeiten würde oder hier sowas wie (unregulierte) meinungsfreiheit herrschen würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.12 13:16 durch ubuntu_user.

  13. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: Muhaha 30.08.12 - 13:17

    Chatlog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Freundin von uns arbeitet bei Google in Dublin. Die meinte schon vor
    > einigen Wochen, das sich das Unternehmen aus Deutschland zurueckzieht wenn
    > die juristische Lage zu feindseelig wird.

    Und weißt Du, was dann passieren wird? Großes Geheule bei den Verlagen, weil Ihnen die Online-Werbung einbricht? Nein, nicht? War der Anteil von Google an den Views und Visits doch nicht so groß? Warum dann extra ein Gesetz verabschieden lassen?

    Dumpfe Vollidioten!

  14. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: 7hyrael 30.08.12 - 13:21

    und vor allem die komplette personelle infrastruktur entschlacken, leistungsgerechte entlohnung einführen (die typen vom arbeitsamt würden dann zwar praktisch zum mindestlohn, wenn überhaupt mit gehalt arbeiten, eher müssten sie was dafür zahlen so inkompetent wie die meisten da sind...)

  15. Re: einfach eigenen verlag gründen

    Autor: JulesCain 30.08.12 - 13:50

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kaiser Ming schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur noch die Presseerzeugnisse listen, die eine Kostenverzichtserklärung
    > > abgeben.
    > > Damit löst sich das Problem innerhalb von Tagen.
    >
    > einfach die dpa-meldungen übernehemen und fertig. machen die anderen ja
    > auch. da arbeiten ja keine "journalisten" sondern stümper.
    > auch wenn bei golem mal rechtschreibfehler sind, sind das für mich bessere
    > "journalisten" als die ganzen deppen bei spiegel, zeit, FAZ die nur artikel
    > kritiklos von der dpa übernehmen.
    > guck mal an wie google die artikel "gruppiert" da steht in jedem artikel zu
    > 99% das gleiche drin.
    >
    > man tut ja so, als ob die verlage selbst arbeiten würde oder hier sowas wie
    > (unregulierte) meinungsfreiheit herrschen würde.

    dpa-meldungen sind noch das kleinste Problem. Die Texte sind relativ Meinungsfrei, wenn auch nicht unbedingt kompetent geschrieben. Um die Rezipienten und Konsumenten überhaupt auf News-Seiten und an den Zeitungsstand zu bewegen "pimpen" Verlage, News-Seiten und blogger die entsprechenden Artikel auf.

    Stichwort: Medienrezeption (Medien-Psychologie). Ziel ist es mit wertenden Wörtern (Bild betreibt das extrem) aufzuwerten. Und erst in den Verlagen wird aussortiert was "uninteressant" sein könnte. Alles andere bringt kein Geld. Der Fehler liegt gar nicht bei den Suchmaschinen, die tragen dieses Prinzip einfach nur weiter.

    VIEL schlimmer ist es, das jeder Normal-Bürger diesen ganzen Scheiss kritik-frei glaubt. Nach dem Motto: "Wenn es irgendwo im Netz zu finden ist, muss es stimmen.". Wenn man mal die Autoren und die Quellen, welche angegeben werden, betrachtet (ja auch bei Golem.de) findet man eigentlich selten Autoren, welche entweder eine Fachspezifische-Ausbildung (sprich ein Studium, Dr., Professur) vorweisen, oder Quellen angeben, welche ausreichend von Experten ge-reviewed wurden. Das ist in meinen Augen auch ok, weil das durchsuchen von wissenschaftlich-anerkannten Quellen einen riesen Zeitaufwand bedeuten würden, Autoren die Texte selbst nicht verstehen würden, oder eben die Leser es nicht verstehen. Dennoch ist es schade, dass immer wieder Internet-Quellen als Untermauerungen angegeben werden und Leser alles einfach so hinnehmen wie es geschrieben wird. Man sollte ALLES kritisch betrachten was im netz so erscheint...und generell sowieso auch :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.12 13:53 durch JulesCain.

  16. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: __destruct() 30.08.12 - 22:06

    eishern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und damit Unsummen an Verlust hinnehmen? Wo läge da der Mehrwert für
    > google?

    Google hätte nach dem Abziehen einen Verlust von ... 0 Öcken / Monat. Wenn man sich dann noch überlegt, wie unsere europäischen Öcken im Wert noch sinken werden, dann sind 0 davon schon gar nicht mal so viel. Das Abziehen aus D braucht natürlich ein bisschen Geld, aber so viel ist das nun auch wieder nicht für Google.

    Für die Nutzer hätte das 2 Folgen:
    1. Wir müssten ein paar Millisekunden länger auf eine Antwort warten, wenn diese nicht von einem Server aus D kommt, sondern von einem in den uns umgebenden Ländern.
    2. Google müsste sich auch an andere dämliche deutschen Gesetze und Bestimmungen nicht mehr halten. → Wir können die Addons zum Umgehen der "Gema-Sperre" auf YT aus unseren Browsern entfernen. xD

    Also sind für die Parteien Google und Nutzer von Google keine dramatischen Folgen zu erwarten. Der Rest ist mir scheißegal. ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.12 22:07 durch __destruct().

  17. Re: mein Vorschlag an Google

    Autor: __destruct() 30.08.12 - 22:19

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Chatlog schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Freundin von uns arbeitet bei Google in Dublin. Die meinte schon vor
    > > einigen Wochen, das sich das Unternehmen aus Deutschland zurueckzieht
    > wenn
    > > die juristische Lage zu feindseelig wird.
    >
    > Und weißt Du, was dann passieren wird? Großes Geheule bei den Verlagen,
    > weil Ihnen die Online-Werbung einbricht? Nein, nicht? War der Anteil von
    > Google an den Views und Visits doch nicht so groß? Warum dann extra ein
    > Gesetz verabschieden lassen?
    >
    > Dumpfe Vollidioten!

    Oh, oh, ich habe auch eine Frage, nimm mich! Hallo!? Ja, endlich: Wayne!?

    Ich meine: Wen interessiert das? Die benehmen sich wie die größten Arschlöcher — ähm falsch, sie sind die größten Arschlöcher — , wer soll sich dann um deren Niedergang scheren? Da schaut man in 2 Jahren noch mal in den Keller, ob noch etwas zuckt, nimmt kurz Notiz davon und unabhängig davon schüttet man dann erst mal den Keller zu. Danach hat sich die Sache sowieso erledigt.

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