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Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

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  1. Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: Truster 16.09.21 - 10:21

    die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder bevorzugt.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

    Signatur von Gunslinger Gary geraubmordkopiert!

  2. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: aLpenbog 16.09.21 - 10:42

    Tut sie für mich unterschwellig schon, da die Diskussion meist auch relativ einseitig verläuft. Und diese Änderungen FÜR bestimmte Gruppen sind. Und oft führt es echt zu Sätzen, die sich schlimmer lesen als Beamtendeutsch.

    Geschlechter in Sprachen sind doch nicht gemacht, um jemanden zu diskriminieren. Teilweise ist es der Sprachfluss, immerhin haben Gegenstände bei uns auch Geschlechter, teilweise ist es einfach an die Norm der Gesellschaft orientiert. Da wandelt sich die Sprache automatisch mit der Gesellschaft.

    Aber zu sagen wir haben Sonderfälle in der Gesellschaft und ändern dafür die Norm der Sprache kommt zumindest mir komisch vor. Wenn ich von einer Kindergärtnerin spreche, bei Beispielen zu dem Thema, dann tue ich das, weil es mehr Kindergärtnerinnen gibt, weil ich damals welche hatte usw. Nicht weil ich Männer in diesen Berufen diskriminieren möchte oder herabwürdige, genauso wenig anders herum, wenn ich von einen Bauarbeiter spreche.

    Auch über binäre Sachen hinweg. Die Unterteilung ist da für mich eher biologisch als bezogen auf die Rolle, wenn ich über Männer und Frauen rede. Da fehlt uns einfach eine Unterscheidung zwischen Sex und Gender, wie es das im amerikanischen durchaus gibt, auch wenn das teilweise genauso vermischt wird.

    Ansonsten darf es nach Menschen bei Sachen weitergehen und wir hinterfragen warum welcher Gegenstand männlich oder weiblich ist. Ob mehr "gute" Gegenstände männlich sind und das Diskriminierung von Frauen ist oder warum wir keine diversen Gegenstände haben.

  3. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: unbuntu 16.09.21 - 10:45

    Dann aber bitte nicht so bescheuerte Bezeichnungen wie Kund:Innen (was ist ein "Kund"?) oder "Hackerinnen" oder "Hackende".

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  4. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: notuf 16.09.21 - 11:00

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder
    > bevorzugt.

    Ich empfehle hierzu "Die Selbstgerechten" zu lesen.

  5. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: M 16.09.21 - 11:05

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder
    > bevorzugt.

    Es wird auch so niemand ausgeschlossen oder bevorzugt.

  6. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: Tantalus 16.09.21 - 11:37

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder
    > bevorzugt.

    Beim Großteil der Gender-Schreibweisen werden Menschen, die auf Screenreader angewisesen sind, ausgeschlossen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  7. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: Lapje 16.09.21 - 11:40

    Sonst haben wir keine Probleme?

  8. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: x2k 16.09.21 - 11:55

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sonst haben wir keine Probleme?


    Natürlich nicht klimawandel corona und wohnungsmangel sind inzwischen langweilig geworden und somit nicht mehr diskussionswürdig.

  9. Was machen eigentlich...

    Autor: Extrawurst 16.09.21 - 17:59

    ... all die Menschen die Sprachen verwenden, in denen es gar keine grammatikalischen Geschlechter gibt?

    Werden Frauen in der US-Polizei automatisch diskriminiert, weil es sprachlich keine "Police Officerin" gibt?

    Sorry, das ist doch totaler Humbug. Bei dieser ganzen Genderdebatte komme ich langsam zur Überzeugung das es das beste wäre, wenn wir das auch im Deutschen abschaffen würden. Wenn die Sprache nicht differenzieren kann, muss sich auch keiner ausgeschlossen fühlen.

  10. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: deefens 16.09.21 - 18:35

    Gut. Wie genau spricht man eigentlich genderneutral?

  11. Re: Was machen eigentlich...

    Autor: Blar 16.09.21 - 20:12

    > ... all die Menschen die Sprachen verwenden, in denen es gar keine
    > grammatikalischen Geschlechter gibt?

    Wie kommst du da drauf, dass es keines gibt oder ob die Verwender nur klug genug waren diese nicht zu verwenden?

    --
    Meine Seite http://www.blar.de/ und mein Blog http://blar.wordpress.com/

  12. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: omgrofllol 16.09.21 - 20:42

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder
    > bevorzugt.


    "Das einzig richtige Form des Sprache" bitte.
    Wenn schon gendern, dann auch bitte durchgehend.

    Form und Sprache haben kein Geschlecht und dementsprechend ist "das" das korrekte Artikel.

  13. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: katze_sonne 16.09.21 - 20:46

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut. Wie genau spricht man eigentlich genderneutral?

    Du lässt ne Pause bei "Kund:innen". Also "Kund - innen". Klingt nicht schön, ist schwer zuzuhören. Aber wenn du's dir antun willst: Viele der öffentlich rechtlichen Podcasts machen das inzwischen so... Ich kann da nicht lange zuhören, leider.

    (Zumal Kund:innen beispielsweise alles andere als genderneutral ist, da es einzig und allein die weibliche Form darstellt, mit nem Doppelpunkt dazwischen... der funktioniert eigentlich nur bei ein paar Wörtern wie Lehrer:in richtig)

  14. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: Techn 16.09.21 - 21:26

    Falls Ihr wirklich vorhabt den Mist einzuführen (Mist ist noch lieb ausgedrückt <3)

    Bitte vorher Leserumfrage machen wie Fokus :) Denke mal das Ergebnis fällt ziemlich eindeutig aus :)

  15. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: Snoozel 17.09.21 - 07:27

    Oder einfach mal die durchgegenderten Tagesthemen auf ZDF angucken.
    Bei einem gesprochenen "Russ*pause*innen" als Bezeichnung für das Russische Volk war bei mir Schluß mit Verständnis. :p
    Oder heißen die Deutschen inzwischen auch Deutsch*pause*innen?

    Und warum ich gendern hauptsächlich nicht mag: es wird als Symbol für die politische Ausrichtung genutzt. Gegendert wird hauptsächlich von Linksgrünen, Woken. Z.b. im Alltag oder Business-Umfeld, mit Kollegen oder auch mit Kunden spielt Gendern keine Rolle.

  16. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: davidka 17.09.21 - 07:41

    Truster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die einzig richtige Form der Sprache. So wird niemand ausgeschlossen oder
    > bevorzugt.

    Imperative "Gewöhnt Euch..." finde ich recht unhöflich.

    Doch. Genderstuss schließt potenziell 9 Millionen Menschen aus:
    - für ca. 3 Millionen Menschen mit Leserechtschreibschwäche ist Gendersprech eine "Herausforderung" und Erschwerung ihrer gesellschaftlichen Teilhabe, google: nordbayern.de wie kommen Menschen mit Binderung mit Gendern klar

    - eine sechsstellige Zahl blinder und sehbehinderter Menschen wird ihr Recht auf (sprachliche) Barrierefreiheit genommen, da Sonderzeichen als solche oder als Pause vorgelesen werden: "Jede Stern r die Schrägstrich der das hört, sollte erkennen, dass dies für diese ohnehin schon Benachteiligten problematisch ist". Aus diesem Grund bittet der Blindenverband, auf Sonderzeichen zu verzichten und stattdessen die weibliche und männliche Doppelnennung zu verwenden, siehe Homepage des Blindenverbandes

    - autistisch veranlagte Menschen mit Sprachgefühl, die ohnehin schon Probleme mit der Kommunikation und Sprache haben und für die verbindliche und einheitliche Regeln essenziell sind, leiden:

    - rund sechs Millionen Analphabeten wird die Hürde zu gesellschaftlicher Teilhabe durch einen Zwei-Klassen-Sprachgebrauch jetzt noch weiter erhöht.

    Allein schon deswegen ist diese vermeintlich inkludierende Sprache entschieden abzulehnen, weil dadurch die Rechte benachteiligter Menschen auch auf (sprachliche) Barrierefreiheit hintenangestellt werden - d. h. diese Sprechform ist für diese Menschen exklusiv.

    Ändert Sprache wirklich die Realität, wie immer behauptet wird? Noch ist kein Altenheim plötzlich kuscheliger und fürsorglicher geworden, nachdem es in Seniorenresidenz umbenannt wurde. Ob eine Kassiererin sich wohler fühlt, wenn sie in aller Korrespondenz geschlechtergerecht angesprochen wird oder wenn ihr Lohn anständig und die Rente auskömmlich würde? Die Mehrheit der Medizinstudenten ist seit vielen Jahren ohnehin bereits weiblich, wo doch aber immer nur vom Arzt die Rede war und nicht erst seitdem darauf hingewiesen wurde, dass Frauen im herkömmlichen Sprachgebrauch nur mitgemeint seien.

    Weitere Gründe gegen die behindertenfeindliche Sprachverhunzung:
    - Gendern ist unwissenschaftlich: Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass Veränderungen an der Grammatik einer Sprache gesellschaftliche Veränderungen bewirken. Studien, gerne durchgeführt an Kindern, die feststellen, dass Menschen sich durch generische Formen nicht angesprochen fühlen, haben lediglich assoziativen Charakter und erfüllen damit nicht die Mindestvoraussetzungen wissenschaftlicher Arbeiten: Denn wenige Kinder, denen man sagt "male mal einen Polizisten", werden eine Beamtin malen. Und falls das Kind zu viel Paw-Patrol geguckt hat, könnte das Ergebnis sogar ein Hund sein (und selbst der wäre männlich). Liegt es vielleicht doch eher daran, dass Kinder in Medien und der Realität fast nur männliche Polizisten sehen? Und, wo doch bislang nur immer vom Arzt; und nicht vom Ärzt Stern In die Rede war, ist die Mehrzahl der Medizinstudenten ist seit jeher bereits weiblich.

    - Gendersprech wertet Berufe ab: » [...] Allerdings zeigen die Analysen auch, dass bei der Verwendung geschlechtergerechter Sprache die Berufe als weniger wichtig angesehen wurden und dass die Bezahlung in typisch männlichen Berufen niedriger eingeschätzt wurde als nach Nennung der rein männlichen Berufsbezeichnung.« Quelle: idw-online

    - Gendersprech kann als grundgesetzwidrig bezeichnet werden, weil es den Menschen als Rechtssubjekt aus dem Auge verliert. Sekundäre Attribute wie Geschlecht oder sexuelle Orientierung, die für den Kern des Menschseins nicht relevant sind, werden in den Vordergrund gestellt;

    - Gendern ist sexistisch, weil es über die Sexualisierung der Sprache Geschlechterdifferenzen herausstellt und zementiert. Menschen werden dadurch auf ihr Geschlecht reduziert. Gendern schreibt die reaktionäre Erzählung von der Frau als ewigem Opfer und die anachronistische Erzählung vom "alten weißen Mann" als "Angehöriger des Patriarchates" als ewigem Täter fort. Dagegen verwehre ich mich entschieden;

    - Eine unmittelbare Auswirkung des Genderns auf die Gleichberechtigung der Geschlechter lässt sich wissenschaftlich nicht belegen;

    - Gendern erhöht die Kosten in Betrieben und Verwaltungen durch Einführung von "Sprachregeln" und spaltet die Belegschaft - siehe z. B. unlängst bei Audi, wo Mitarbeiter zum Gendern gezwungen werden;

    - Gendern erschwert die Verständlichkeit von Texten. Der elitäre Sprachumbau mit seinen Wurzeln im akademischen Milieu wird zu einem Integrationshindernis für Nichtmuttersprachler;

    - Gendern ist nicht konsequent durchführbar bzw. sorgt für eine Verarmung unserer Sprache durch sperrige Formulierungen;

    - Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Gendersprech ab. Mit der "Brechstange" und von oben, z. B. durch Stellen der Unternehmenskommunikation, etwas durchsetzen zu wollen, auch wenn es im Grunde genommen ja gut gemeint ist, bewirkt leider das Gegenteil, nämlich die Spaltung von Belegschaft und Gesellschaft. Von daher ist Gendern undemokratisch, da es der Mehrheit einen Sprech aufzwingt, der abgelehnt oder überflüssig empfunden wird. Und den Macho erreicht man mit dieser vermeintlich sensiblen Sprache ohnehin nicht;

    - Gendern ist kein Sprachwandel, sondern eine Laborsprache, die ideologisch motiviert in gewachsene Sprachstrukturen eingreift. Nur affirmative Lösungen, d. h. solche, die auf breite Zustimmung stoßen, können sich durchsetzen und das, was uns gemeinsam verbindet - unsere auf einheitlichen Regeln basierende Sprache - weiterentwickeln. Dies ist jedoch hier nicht der Fall, da alleine schon wesentliche meinungsbildende Medien, wie z. B. die Springer-Presse (BILD, Welt, ...), teilweise gut begründet gegen "Gendersprech" feuern. Von daher ist Gendersprech bereits jetzt schon zum Scheitern verurteilt bzw. bereits Soziolekt einer Gesellschaftsschicht, die sich damit von der Mehrheit sprachlich abgrenzt;
    - Gendern schreckt Kunden ab: Die Mehrheit möchte sprachlich nicht betreut werden. Als Kunde meide ich inzwischen Unternehmen, die meinen, mit Sonderzeichen auf billige Art woke-Washing betreiben zu müssen und mich in den Generalverdacht der strukturellen Diskriminierung stellen, weil diese mir vermitteln, durch Verwendung meines herkömmlichen Sprachgebrauchs sei ich mindestens unsensibel, wenn nicht sogar diskriminierend. Denn eines bin ich sicherlich nicht: masochistisch veranlagt, diesen auf mich überheblich, elitär, bevormundend und erzieherisch wirkenden Sprech mit meinem Geld auch noch unterstützen zu müssen

    Und wieso werden in der dunkelsten Zeit unserer Geschichte verfolgte Gruppen von Menschen (erneut) mit einem (Gender-)Stern - jetzt wohl als schützenswerte "Opfer", auf die offensichtlich hingewiesen muss, die das aber vielleicht nicht möchten - gebrandmarkt? "Die deutsche Sprache braucht keine Gleichschaltung des grammatischen mit dem biologischen Geschlecht" sagt Ellen Presser in der Jüdischen Allgemeinen "wenn man von Jüdinnen und Juden, kurz Jüd* innen, sprechen muss, weil Juden als maskuliner Sammelbegriff unzulässig geworden ist, dann bekommen Leute wie ich auf neue Weise einen Stern verpasst. Und wenn Politiker von »jüdischen Münchnerinnen und Münchnern« sprechen, die nach dem 9. November 1938 ins KZ Dachau eingeliefert wurden, dann wird es auch historisch falsch, weil es damals nur die Männer traf."

    Daher: hör bitte auf zu spalten.
     

  17. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: usr4iqua 17.09.21 - 07:46

    Der Deutsche, die Deutsche. Der Russe, die Russin. Du merkst selbst, dass das nicht vergleichbar ist.

    Dass es bei der Form Russ:innen ein grammatikalisches Problem gibt, ist untergeordnet und wird pragmatisch gelöst: es wird schlicht als einzelnes Wort betrachtet.

    So schreibt auch der Duden in seinem Handbuch zur geschlechtergerechten Sprache [1]:

    „Aufgrund dieser Schwierigkeiten bei der Einsparung lässt sich in den letzten Jahren ein interessanter Wandel im Gebrauch der verkürzten Formen beobachten, der bereits vor der Verwendung des Gendersterns begann: Aus pragmatischen Gründen wird die Doppelform in der Sparschreibung wie ein Gesamtwort (ähnlich einem Pluralwort) behandelt, das entsprechend unkompliziert flektiert wird. Diese Variante, die nicht den amtlichen Regeln entspricht, kommt ohne Bindestrich und gegebenenfalls auch ohne eigentlich nötige Endung aus. Ein Beispiel ist der Dativ Plural des Maskulinums (Mitarbeitern oder Kollegen). Nicht zu empfehlen sind Formen wie den Mitarbeiter(n)/-innen. Das führt zu folgenden Formen:

    - den Mitarbeiter/innen = den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
    - den Kolleg/innen = den Kollegen und Kolleginnen

    Diese Form der verkürzten Schreibweise können Sie nutzen, wenn Sie nicht an die amtlichen Regeln gebunden sind (wie es etwa Schulen und Behörden aber sind!) – offiziell korrekt ist sie allerdings nicht.
    Ähnlich wie bei Abkürzungen ist klar, was gemeint ist und was also (im Geiste) ergänzt werden muss, um die ausführliche korrekte Form zu erhalten. Damit entfallen die sprachsystematischen Probleme, die auftauchen, wenn man die beiden Formen unabhängig voneinander mit der jeweiligen Flexionsendung versehen möchte (den Mitarbeiter-/-inne-/-n) – allerdings bewegt man sich damit außerhalb der orthografischen Normen und der grammatisch korrekten Formen. Der Sprachgebrauch scheint sich hier also losgelöst von formalen Regeln zu entwickeln. Weitere Schritte in diese Richtung sind andere oben besprochene kreative Schreibungen wie MitarbeiterInnen, Mitarbeiter*innen, Mitarbeiter_innen, die sich ebenfalls nicht im Rahmen der amtlichen Rechtschreibung bewegen.“

    [1] Seite 142 (ist in der Leseprobe enthalten): https://shop.duden.de/products/handbuch-geschlechtergerechte-sprache?utm_campaign=red_text-link_spr&utm_content=spr-shop&utm_medium=content&utm_source=duden_de



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.21 07:47 durch usr4iqua.

  18. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: gdh 17.09.21 - 07:57

    Ufff

    Kann man das nicht einfach bei der normalen Rechtschreibung belassen und die Leute, die es sehen wollen installieren sich ein Plugin?

  19. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: usr4iqua 17.09.21 - 08:08

    Das sagen auch die ewig gestrigen, die selbst heute noch daß statt dass schreiben. &#129335; (Person, die mit den Schultern zuckt Emoji)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.21 08:10 durch usr4iqua.

  20. Re: Gewöhnt euch generneutrale und Inklusionsprache an.

    Autor: Hanmac 17.09.21 - 08:21

    usr4iqua schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sagen auch die ewig gestrigen, die selbst heute noch daß statt dass
    > schreiben. &#129335; (Person, die mit den Schultern zuckt Emoji)


    Wenn wir schon so anfangen wollen, Photographie is besser als Fotografie

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