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Dämlicher Artikel - Begründung inside

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  1. Dämlicher Artikel - Begründung inside

    Autor: ThinkTwice 10.03.13 - 13:55

    Man muss sich bei einigen der Kommentare hier ja echt Fragen, was das hier im Forum für "IT Experten" sind. Für die ganz Schlauen: es ist nicht der Fehler von einem technischen System, wenn der vorhergehende Workflow einen (Design?)-Fehler aufweist. In diesem Fall funktioniert LQFB wie es soll: man kann nur mitmachen, wenn man ein Konto mit Username + Passwort hat. Dass man sich anscheinend mit etwas Glück, Zufall, Aufwand oder was auch immer einen weiteren Account organisieren kann ist NICHT Fehler von LQFB sondern Problem des Accounterzeugungsprozesses.
    Daher ist der ganze Artikel für mich der reinste Schwachsinn und dient IMO einzig und alleine dazu mal wieder Stimmung gegen die Piraten zu machen. Ich kann sogar die Reaktion von dem Herrn Peukert verstehen, obwohl ich kein Fan von ihm bin.

    Was mich eher wundert ist das aktuelle Gehetze der Taz gegen die Piraten - ist die Taz so grünennah, dass sie sowas nötig hat? Anscheinend.

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    "Human nature is not a machine to be built after a model, and set to do exactly the work prescribed for it, but a tree, which requires to grow and develop itself on all sides, according to the tendency of the inward forces which make it a living thing. " - John Stuart Mill, on Liberty

  2. Re: Dämlicher Artikel - Begründung inside

    Autor: spiderbit 11.03.13 - 04:01

    dachte was änliches, zumal das Problem sowohl bekannt ist, als auch sofort zugegeben wurde.

    Und hier wird auch wild zeug durcheinander gefasselt von der guten, ich weiß nicht wo die her kommt, ok scheint jetzt mal in Berlin zu leben, trotzdem hat sie wohl ja nur einen doppelaccount von lfeedback der Bundespartei, weiß jetzt nicht wie die beschlüsse in Berlin sind aber nehme an das sie nur die Beschlüsse von der Abteilung von Berlin als verbindlich an sehen, dann müssen sie natürlich für diesen Part für zumindest ausreichende Sicherheit sorgen, wenn sie das nicht tun, haben die BERLINER Piraten ein Problem. Also der Landesverband.

    Wenn jetzt irgendwelche sachorientierten "investigativen" Journalisten mit der Sache was zu tun hätten, würde in diesem Text ja auch drin stehen ob die berliner Landespartei z.B. strenge Massnahmen hat die sowas verhindern oder ob man hier genau die selben Fehler hat wie in dem Bereich wo die gute unterwegs war.

    Es steht nicht im Artikel also bleibt es spekulation, die gute sollte doch verhindern das man sie so fehlverstehen kann, das könnte doch ein Einfallstor für Missversteher sein, gerade sie wo doch für so ein perfektionismus und fehlersichere kommunikation eintritt sollte hier doch keine Fehlinterpretationslücken über lassen :P


    UPDATE:

    Und dann mach ich mir halt mal die arbeit der ach so tollen "investigativen" Journalistin

    und was verrät mir 5 Minuten Googlen, genau das was ich vermutet habe trifft wohl auch zu:

    https://lqpp.de/be/initiative/show/2121.html

    Personalausweiß googlen, hier gibts zumindest stärkere Sicherheitssysteme gegen solche Vorkommnisse, ob diese Aus reichen kann ich nicht sagen, hört sich aber für mich ausreichend an.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.03.13 04:08 durch spiderbit.

  3. Re: Dämlicher Artikel - Begründung inside

    Autor: Baptist 11.03.13 - 08:01

    Ihr habt glaube ich nicht verstanden worum es geht. LQFB ist wie es ist. Punkt. Das Accountsystem ist so angelegt, weil es so gewollt ist, was in dem Moment einen Konflikt ergibt, wo die Software an Stellen eingesetzt wird, für die sie nicht entwickelt und gedacht ist und war.

    Der Kern des Artikels ist nicht, dass LQFB etwas vorzuwerfen wäre, sondern, dass die Piratenpartei eine Software für ihr System nutzt, was den Anforderungen überhaupt nicht entspricht, und gegen dessen Einsatz sich sogar die Entwickler der Software selbst aussprechen.

    Dir Piraten lassen es wissentlich zu, dass die Software, die nicht ihren Bedürfnissen entspricht, missbraucht werden kann, und geben den daraus gewonnenen Daten, z.B. Abstimmungen, trotzdem volle Gültigkeit.

    Weiter wird bemängelt, dass die Piratenspitze, bzw. die IT der Piraten, die Basis nicht über diese Schwachstelle aufklärt, und das in dem Maße, in dem es angemessen wäre. Nämlich dass es mit nichten kompliziert, oder gar schwer ist einen zweiten Account zu erstellen, sondern das quasi on the fly gemacht werden kann. Ohne IT-Experte zu sein. Dubletten werden zudem wohl nur aussortiert werden können, wenn z.B. IPs übereinstimmen. Wer sich also nicht dumm anstellt, und betrügen will, der hat da wohl kaum Probleme.

    Und das alles nicht weil LQFB fehlerhaft ist, sondern weil die Software nicht ihrem Zweck entsprechend eingesetzt wird. Und da hilft auch nicht der Vergleich mit anderen Wahlen oder Parteien. Was soll denn überhaupt dieses reaktionäre Verhalten, immer wenn es Kritik gibt mit dem Finger auf andere zu zeigen?

    Für eine Partei, die sich IT-Kompetenz groß auf die Fahnen schreibt, und eben auch "Liquid Feedback", ist das hier viel mehr ein Armutszeignis, als es das bei Parteien wäre, die sich nicht für die Reinkarnation von Konrad Zuse halten.

  4. Re: Dämlicher Artikel - Begründung inside

    Autor: spiderbit 11.03.13 - 16:07

    A ich bin kein Pirat, also nur ein Wähler kein Mitglied

    B ich bin (auch) entwickler, ich kann mir vorstellen wie Modular die IT der rießen Partei mit praktisch 0 Geld und dem extremen Wachstum zustande gefrickelt werden musste, da ist es eher erstaunlich, das man sozial Hacks einsetzen muss um das zu manipulieren, und nicht ein 0815 billig Softwarehack aus reicht um es zu knacken. (Siehe Österreichische Piraten)

    C die Abstimmungen sind meistens nur Stimmungsbilder, und dort wo es kein Stimmungsbild ist, wird über Ausweißdaten sammlung sicher gestellt das der Missbrauch nicht Stattfindet, wie ich mit dem Link nach gewiesen habe.

    D wenn dieses Liquid Feedback reibungslos super laufen würde, wäre es längst das klare eindeutige direkte Entscheidungswerkzeug und würde auf jeglicher Ebene direkt als Abstimmwerkzeug direkt zu entscheidungen führen, da wohl jeder der länger als 5 Sekunden in der Partei ist und selbst mir als Außenstehender auch vor dem Artikel klar war das dies nicht so ist, wird es weitgehend nrigends als Entscheidungswerkzeug eingesetzt, es wird eher wie ne Art PAD mit Like Button verwendet, sicher eine gewisse Rest-Missbrauchs-Möglichkeit bleibt da. Die einzige alternative die aber die anderen Parteien auf zeigen ist keine Mitsprachemöglichkeit der Basis zu zu lassen außer vielleicht alle 50 jarhe mal bei der FDP so ne Mitgliederbefragung.

    E Selbst wenn Dubleten wirklich ausgeschlossen werden könnten, zu 100%, bleibt ja noch das problem mit den Superdeligierten, von daher taugt das werkzeug immer nur höchstens für solche entscheidungen über welche Sachen bei den Versammlungen vor Ort entschieden wird.

    F Auch steht soweit ich weiß im Wahlprogramm der Piraten das es keine Wahlcomputer geben soll, warum ist das wohl so, weil man it-systeme immer manipulieren kann und das leichter wie nicht-it-systeme. Von daher hat hier wohl der Berliner Landesverband eben bockmist gebaut, das sie das Liquid Feedback System als Entscheidungsbasis her nehmen wollen.

    G ich kann den Kerl schon verstehen, das die Panikmache und als ob es um Sekunden oder wenige Tage gehen würde und sonst die Welt untergehen würde verstehen, zumal im Moment zumindest alles was die Partei irgendwie vor schlägt zu 100% ab gelehnt wird und wenns nur deshalb ist weils die Piraten vorgeschlagen haben.

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