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  5. › Lizenzstreit: Musikindustrie greift…

Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

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  1. Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Keridalspidialose 30.03.11 - 11:32

    eine Lizenz zu erwerben?

    Ich habe alle meien CDs in einem IKEA-Regal stehen!

    Los Musikparasiten! IKEA soll eine Lizenz von euch kaufen!

  2. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Hengzt 30.03.11 - 12:03

    herrlich! ^^

  3. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: MatthiasKögler 30.03.11 - 12:43

    ymmd! :D

  4. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Himmerlarschundzwirn 30.03.11 - 12:49

    Bei allem Verständnis über deinen Unmut, aber im Gegensatz zu den Festplatten des S3 hat dein Regal den gleichen Besitzer, wie deine CDs. Musik, die du hochlädst, geht aber in den Besitz (Achtung: Besitz != Eigentum) von Amazon über. Da wird für die MI der Aufhänger sein. Ich find's genauso albern, dafür Lizenzgebühren einstreichen zu wollen, aber dein Vergleich hinkt halt ein bisschen.

  5. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: rumbel84 30.03.11 - 12:51

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei allem Verständnis über deinen Unmut, aber im Gegensatz zu den
    > Festplatten des S3 hat dein Regal den gleichen Besitzer, wie deine CDs.
    > Musik, die du hochlädst, geht aber in den Besitz (Achtung: Besitz !=
    > Eigentum) von Amazon über. Da wird für die MI der Aufhänger sein. Ich
    > find's genauso albern, dafür Lizenzgebühren einstreichen zu wollen, aber
    > dein Vergleich hinkt halt ein bisschen.


    ich hab CDs meiner Freundin in meinem Regal (nicht von IKEA) und bei mir im Auto.
    Muss ich jetzt nach Deiner Argumentation mit der MI Lizenzgebühren verhandeln? ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.11 12:52 durch rumbel84.

  6. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Himmerlarschundzwirn 30.03.11 - 12:56

    Die CDs hat sie ja aber nicht mehr in ihrem Besitz.

    Ich will ja hier wie gesagt auch keinem an die Karre fahren, ich versuche nur rauszukriegen, ob die MI für sich selbst eine halbwegs plausible Begründung hat. Müssen sie ja wohl, wogegen wollen sie sonst klagen?

  7. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Trollfeeder 30.03.11 - 13:00

    Versuch nicht Begründungen für eine Spezies zu suchen die so dumm ist, dass du intelligentere Lebensformen auf deinem Duschvorhang findest. ;D

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  8. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Tantalus 30.03.11 - 13:07

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei allem Verständnis über deinen Unmut, aber im Gegensatz zu den
    > Festplatten des S3 hat dein Regal den gleichen Besitzer, wie deine CDs.
    > Musik, die du hochlädst, geht aber in den Besitz (Achtung: Besitz !=
    > Eigentum) von Amazon über.

    Bist Du Dir da sicher, dass die Daten in den Besitz von Amazon übergehen, und nicht nur in deren Obhut? Immerhin liegen sie auf Speicherplatz, den der Kunde bei Amazon gemietet hat (womit der Speicherplatz widerum in den Besitz den Kunden übergeht).

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  9. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: SoniX 30.03.11 - 13:55

    Ehm.. Wieso sollten die hochgeladenen Lieder in den Besitz von Amazon übergehen?

    Wenn ich meine CDs herborge, dann sind auch keine Gebühren fällig. Da ändert sich rein nur der Ort.

    Die Argumentation von Sony Musik ist nur Schwachsinnig.

    Wenn ein Mensch so handelt, nimmt man ihm die Verfügungsgewalt, aber Firmen und Politiker kommen mit allem durch.

  10. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Himmerlarschundzwirn 30.03.11 - 13:58

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehm.. Wieso sollten die hochgeladenen Lieder in den Besitz von Amazon
    > übergehen?

    Na weil sie dann auf deren Festplatten liegen (nicht virtuell, sondern so richtig in echt und so, die "Cloud" ist nämlich nicht wirklich eine Wolke)

    Und ich rede wie gesagt nicht vom Eigentum, das bleibt (je nach AGB) beim Käufer der MP3s, ich rede vom Besitz.

    Angenommen, du leihst mir dein Notebook für eine Woche.

    Ich nehme es an mich, dann ist es für 1 Woche in meinem Besitz. Eigentümer (das heißt volle Verfügung über das Gut zu haben) bleibst aber weiterhin du.

  11. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Tantalus 30.03.11 - 14:06

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angenommen, du leihst mir dein Notebook für eine Woche.
    >
    > Ich nehme es an mich, dann ist es für 1 Woche in meinem Besitz. Eigentümer
    > (das heißt volle Verfügung über das Gut zu haben) bleibst aber weiterhin
    > du.

    Wenn ich bei Dir aber einen Regalplatz miete, und dort mein Notebook abstelle, geht das Notebook *nicht* in Deinen Besitz über, sondern der Regalplatz geht in *meinen* Besitz über. Ebenso ist es bei Onlinespeicherdiensten. Wenn Du Dir dort Speicherplatz mietest, geht dieser in Deinen Besitz über, und damit bleibt auch alles, was Du dort speicherst, in Deinem Besitz.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  12. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Chevarez 30.03.11 - 14:21

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn ich bei Dir aber einen Regalplatz miete, und dort mein Notebook
    > abstelle, geht das Notebook *nicht* in Deinen Besitz über, sondern der
    > Regalplatz geht in *meinen* Besitz über. Ebenso ist es bei
    > Onlinespeicherdiensten. Wenn Du Dir dort Speicherplatz mietest, geht dieser
    > in Deinen Besitz über, und damit bleibt auch alles, was Du dort speicherst,
    > in Deinem Besitz.

    Besitz ist die tatsächliche Verfügungsgewalt über ein Gut.
    Eigentum ist die rechtliche Verfügungsgewalt über ein Gut.

    Also, nein, wenn du ein Regal bei mir in der Wohnung mietest und dort Ware unterbringst, dann habe ich die tatsächliche Verfügungsgewalt über diese Ware und auch über das Regal. Du hast lediglich den rechtlichen Anspruch auf die Ware und, je nach dem wie es im Mietvertrag geregelt ist, auch auf das Regal.

    Bezogen auf AMAZON kann man hier Gleiches anwenden. Kann AMAZON auf die Musikdaten auf deren Servern zugreifen und diese verwenden, dann könnte durchaus ein Problem für AMAZON daraus abgeleitet werden, da sie Besitzer der Musikdaten sind und diese somit rein theoretisch unrechtmäßig verwenden könnten.

    AMAZON wird also der Content-Mafia nachweisen müssen, dass durch einen Verschlüsselungsmechanismus nur ausschließlich der Accountinhaber aus dem Datensalat auf den Storage-Servern von AMAZON anhörbare Musik machen kann, AMAZON selbst aber nur Besitzer von, ohne Accountdaten, wertlosen Bits und Bytes ist.

  13. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Gelegenheitssurfer 30.03.11 - 14:25

    Frage: Warum muss man dann bei dir einen Regalplatz mieten, wenn man es dir doch sowiso dann einfach geben kann?

    Mhm... Leider wirfst du da Dinge durcheinander. Wenn Tantalus einen Regalplatz bei dir mietet und da seinen Laptop deponiert, befindet der sich IMMER NOCH im Besitz von Tantalus.

    Wenn man ne Wohnung mietet (nurn bisschen größer als das Regal) und da seine Sachen rein stellt (passt ja auch mehr rein als in ein Regal) sind die Sachen dann im Besitz des Vermieters? Nein...

  14. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: SoniX 30.03.11 - 14:33

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na weil sie dann auf deren Festplatten liegen (nicht virtuell, sondern so
    > richtig in echt und so, die "Cloud" ist nämlich nicht wirklich eine Wolke)

    Ja, und? Das ist ja dann mein! Speicherplatz. Ist ja nicht so als ob ich das irgend nem Fremden schenke. Ich lade diese Lieder auf meinen Speicherplatz hoch.

    > Angenommen, du leihst mir dein Notebook für eine Woche.
    >
    > Ich nehme es an mich, dann ist es für 1 Woche in meinem Besitz. Eigentümer
    > (das heißt volle Verfügung über das Gut zu haben) bleibst aber weiterhin
    > du.

    Ok, dann leihe ich dir mal mein Notebook und bin gespannt ob du was dafür bezahlst, denn dann bist du ja auch "im Besitz" meiner ganzen Daten und musst Gebühren abdrücken. Oder wie oder was?

    Menschenskinder.....

    Das was Sony hier veranstaltet ist wiedermal ein Trauerspiel und sie haben auch keinerlei Recht Gebühren zu bekommen für Lieder die schon gekauft und bezahlt wurden nur weil diese auf einer Festplatte liegen die nicht mir gehört. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

  15. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Tantalus 30.03.11 - 14:45

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Besitz ist die tatsächliche Verfügungsgewalt über ein Gut.
    > Eigentum ist die rechtliche Verfügungsgewalt über ein Gut.

    Du hast da einige Dinge nicht wirklich verstanden. Wenn ich ein Auto auf Kredit kaufe (Finanzierung), dann bleibt die Bank Eigentümer des Autos, so lange, bis ich es abbezahlt habe. Ich bin dennoch der Besitzer. Und auch, wenn ich irgendwo eine Garage oder einen Stellplatz miete und mein Auto dort abstelle, bleibe ich Besitzer des Autos, und nicht der Stellplatzeigentümer.

    > Also, nein, wenn du ein Regal bei mir in der Wohnung mietest und dort Ware
    > unterbringst, dann habe ich die tatsächliche Verfügungsgewalt über diese
    > Ware und auch über das Regal. Du hast lediglich den rechtlichen Anspruch
    > auf die Ware und, je nach dem wie es im Mietvertrag geregelt ist, auch auf
    > das Regal.

    Das ist, entschuldige bitte, Blödsinn. Wenn ich etwas miete, bin ich der Besitzer der gemieteten Sache. Ob das ein Regalplatz, eine Wohnung oder Speichplatz auf einem Server ist. Somit bleibt auch alles, was ich auf oder in der gemieteten Sache deponiere, in meinem Besitz.

    > Bezogen auf AMAZON kann man hier Gleiches anwenden. Kann AMAZON auf die
    > Musikdaten auf deren Servern zugreifen und diese verwenden, dann könnte
    > durchaus ein Problem für AMAZON daraus abgeleitet werden, da sie Besitzer
    > der Musikdaten sind und diese somit rein theoretisch unrechtmäßig verwenden
    > könnten.

    Es spielt keine Rolle, ob sie darauf zugreifen können, es kommt nur darauf an, ob der Eigentümer oder der Besitzer es ihnen *zur Nutzung zur Verfügung gestellt* hat. Und das haben die Kunden bei Amazon mit Sicherheit nicht. Somit bleibt Amazon zwar Eigentümer der Festplatten, der entsprechende Speicherplatz ist aber in den Besitz des Kunden übergegangen. Und auch alles, was der Kunde darauf speichert, bleibt im Besitz den Kunden.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  16. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Gelegenheitssurfer 30.03.11 - 14:47

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...nur weil diese auf einer Festplatte liegen die nicht mir
    > gehört. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.


    Korrektur, laut Vertrag geht das Eigentumrechts dieses Speicherplatzes für die Länge des Vertrages mit Amazon zu dir über. Solange du sie mietest ist es deins.

  17. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Chevarez 30.03.11 - 14:51

    Noch einmal:

    Besitz ist die tatsächliche Verfügungsgewalt über ein Gut.
    Eigentum ist die rechtliche Verfügungsgewalt über ein Gut.

    Was ist daran nicht zu verstehen? Ich hab's doch sogar noch mit einem Beispiel hinterlegt. Steht das gemietete Regal mit dem Laptop bei mir, dann ist beides in meinem Besitz, da ich das Zeug anfassen kann. Ich habe die tatsächliche Verfügungsgewalt über die Gegenstände. Rechtlich gehören tut der Inhalt des Regals aber nur demjenigen, der das Recht daran erworben hat, also dem Eigentümer.

    Wie es sich mit dem Regal selbst verhält, hängt von der Ausgestaltung des Mietvertrags ab. Üblicherweise geht bei der Miete nur ein Gebrauchsrecht vom Vermieter auf den Mieter über. Im Falle des Regals bin also ich sowohl Eigentümer als auch Besitzer des Regals und der Mieter des Regals darf das Regal im Mietzeitraum den vertraglich geregelten Mietbedingungen entsprechend verwenden.

    Das von dir angesprochene Mieten einer Wohnung ist etwas anderes, denn da wohnst du ja in der Wohnung, hast also auch über dein ganzes Gerütsch in der Wohnung die tatsächliche Verfügungsgewalt. Die Wohnung ist also im Besitz von dir aber im Eigentum des Vermieters. Alle Wohngegenstände befinden sich sowohl in deinem Eigentum als auch in deinem Besitz. Mietest du hingegen die Wohnung und gibst mir die Schlüssel, um auf dein ganzes Gerütsch aufzupassen, weil du für eine Weile weg musst, dann geht der Besitz der Wohnung und des Inhalts auf mich über. Eigentümer der Gegenstände bist nach wie vor du. Eigentümer der Wohnung nach wie vor der Vermieter. Steht also das Regal, das zum Unterbringen von Gütern angemietet wurde in meinem tatsächlichen Einflussbereich, dann bin ich der Besitzer. Steht es woanders, ist der Besitzer, der seine Patschfingerchen auf den eingelagerten Gütern hat.

    Ich bin kein Jurist, aber den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum kenne ich sehr gut. Alles was ich bei mir in meinem physischen Einflussbereich habe, ist per Definition mein Besitz. Alles, was ich legal erworben habe, ist mein Eigentum, auch wenn es gerade nicht in meinem Besitz ist. Nur von meinem Eigentum kann ich legal das Eigentum durch Verkauf an andere übertragen. Kaufe ich also ein gestohlenes Gut, dann werde ich nicht Eigentümer, da der Dieb, von dem ich es kaufe, mir laut Gesetz gar kein Eigentum übertragen kann. Wohl werde ich aber bei Übergabe des Gutes Besitzer, da das illegal erworbene Gut ja durch die Übergabe in meinen tatsächlichen Einflussbereich übergeht.

    Jetzt klar?

  18. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: SoniX 30.03.11 - 14:55

    Chevarez schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Noch einmal:
    >
    > Besitz ist die tatsächliche Verfügungsgewalt über ein Gut.
    > Eigentum ist die rechtliche Verfügungsgewalt über ein Gut.
    >
    > Was ist daran nicht zu verstehen? Ich hab's doch sogar noch mit einem
    > Beispiel hinterlegt. Steht das gemietete Regal mit dem Laptop bei mir, dann
    > ist beides in meinem Besitz, da ich das Zeug anfassen kann. Ich habe die
    > tatsächliche Verfügungsgewalt über die Gegenstände. Rechtlich gehören tut
    > der Inhalt des Regals aber nur demjenigen, der das Recht daran erworben
    > hat, also dem Eigentümer.

    Eben. Dem Eigentümer gehören die Sachen, auch wenn sie woanders liegen.
    Genauso hat Amazon nichts damit zu schaffen was ich dort abspeichere.

    Sonst müssten ja Wohnungsvermieter ebenso Gebühren bezahlen wenn ich in der Wohnung Musik aufbewahre.

  19. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Gelegenheitssurfer 30.03.11 - 14:57

    DER HIMMEL IST GRÜN!
    DER HIMMEL IST GRÜN!

    Ich hab es jetzt auch mehrmals behauptet also muss es wahr sein...
    Chevarez, ganz im ernst, auch davon dass du den Stuss wiederholst wird er immer noch nicht wahr, so sehr du es auch hoffst.

    Wenn Tantalus einen Stellplatz in deinem Regal mietet und da seinen Laptop rein stellt, DARFST du da gar nicht dran gehen. Weil es NICHT dein Eigentum ist. Er befindet sich auch NICHT in deinem Besitz, sondern lagert in dem Regalfach von TANTALUS (zumindest gehört es rechtlich gesehen ihm, bis zum Ende des Mietvertrages.). Mit dem Mietvertrag gibst du den Besitz an Tantalus weiter, nur weil sich das Vermietete Ding durch Zufall in deiner Wohnung befindet heisst es noch lange nicht, dass es sich in deinem Besitz befindet. Wenn du dann da dran gehst, tust du das illegal und kannst dafür verklagt werden.

    Und das du keine Ahnung hast von der rechtlichen Auffassung von Besitz und Eigentum hast du wunderschön unter Beweis gestellt.

  20. Re: Und wieso verlangen die nicht erstmal von IKEA

    Autor: Chevarez 30.03.11 - 15:09

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du hast da einige Dinge nicht wirklich verstanden. Wenn ich ein Auto auf
    > Kredit kaufe (Finanzierung), dann bleibt die Bank Eigentümer des Autos, so
    > lange, bis ich es abbezahlt habe.

    Soweit richtig!

    > Ich bin dennoch der Besitzer. Und auch,
    > wenn ich irgendwo eine Garage oder einen Stellplatz miete und mein Auto
    > dort abstelle, bleibe ich Besitzer des Autos, und nicht der
    > Stellplatzeigentümer.

    Nein, Besitzer ist derjenige, der Einfluss darauf ausüben kann. Wenn du also den einzigen Schlüssel zum Stellplatz des Autos hast, bist du der alleinige Besitzer. Wenn das Tor aufgebrochen wird und ein Dieb das Auto klaut, dann ist der Besitz jedoch von dir auf den Dieb übergegangen. Ganz einfach. Derjenige, der das Auto physisch verwenden kann ist Besitzer. Nothing more, nothing less.

    > Das ist, entschuldige bitte, Blödsinn. Wenn ich etwas miete, bin ich der
    > Besitzer der gemieteten Sache. Ob das ein Regalplatz, eine Wohnung oder
    > Speichplatz auf einem Server ist. Somit bleibt auch alles, was ich auf oder
    > in der gemieteten Sache deponiere, in meinem Besitz.

    Nicht richtig. Besitzer ist, nochmal, nur der, der physischen Zugriff auf die eingelagerten Dinge hat. Klassisches Beispiel ist ein Konsignationslager. Das ist ein Lager von z. B. Zulieferteilen, welches beim Automobilhersteller steht. Eigentümer ist bis zur Bezahlung der Zulieferteile der Zulieferer. Besitzer ist jedoch stetig der Automobilhersteller.

    > Es spielt keine Rolle, ob sie darauf zugreifen können, es kommt nur darauf
    > an, ob der Eigentümer oder der Besitzer es ihnen *zur Nutzung zur Verfügung
    > gestellt* hat. Und das haben die Kunden bei Amazon mit Sicherheit nicht.
    > Somit bleibt Amazon zwar Eigentümer der Festplatten, der entsprechende
    > Speicherplatz ist aber in den Besitz des Kunden übergegangen. Und auch
    > alles, was der Kunde darauf speichert, bleibt im Besitz den Kunden.

    Sorry, nein! Lies doch mal nach (http://de.wikipedia.org/wiki/Besitz). Ich weiß, Wiki zu zitieren ist nicht wirklich wissenschaftlich, aber bei solch trivialen Begriffen kann man durchaus davon ausgehen, dass der Sachverhalt richtig beschrieben ist. Es spielt also eine entscheidende Rolle, ob AMAZON Zugriff auf die Dateien hat. Denn wenn dem so ist, könnte ein AMAZON-Mitarbeiter Spaßeshalber mal eben deine Musik anhören. Er ist ja im Besitz deiner Musik, da er die „gewollte faktische Sachherrschaft“ über die Daten hat. Rechtlich macht er sich strafbar, weil er ohne für das Musikstück Lizenzgebühren bezahlt hat, also ohne, dass diese in sein Eigentum übergegangen sind, einen Nutzen aus den Musikstücken gezogen hat.

    Ich gebe zu, dass es fragwürdig ist, ob AMAZON, wenn es physischen Zugriff auf die Storage-Server hat, aber mit den Daten ohne Benutzeraccount nichts anfangen kann, dann auch kein Besitzer mehr von den Dateien darauf ist, denn faktisch hätten sie ja immer noch die tatsächliche Verfügungsgewalt über die Daten. Was aber definitiv nicht der Fall ist, dass du, als Kunde der Besitzer der Daten bei Amazon bist. Never ever! Sie liegen dort und du kannst körperlich nichts dagegen tun, wenn AMAZON sich jetzt entscheidet, diese Daten zu löschen oder zu verschieben oder unrechtmäßig zu nutzen. Du hast schlicht und ergreifend keinen Besitz an den Daten. Rechtlich kannst du natürlich was dagegen tun. Schließlich bist du Eigentümer der Daten. Nicht jedoch der Storage-Server.

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