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Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

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  1. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: mrmccrash 12.07.18 - 11:18

    Grummbeerbauer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi,
    > Wir bauen demnächst und auf unserem Grundstück bietet die Telekom laut
    > Verfügbarkeitsprüfung nur einen Hybridanschluss mit 16 Mbit an. Ich bin
    > ehrlich gesagt skeptisch und bezweifele, dass das in der Praxis gut
    > funktioniert. Hat jemand Erfahrungen damit? Wie ist z.b. der Ping für
    > Onlinespiele oder Remote Desktop Sessions? Wie sehr schwankt die Bandbreite
    > in Tagesverlauf ? Wie stabil ist die Verbindung in der Praxis?
    > Alternative ist Kabel Deutschland... das haben wir auch bisher und sind
    > nicht wirklich zufrieden.
    >
    > Gruß
    > G

    Da würde ich aber gleich bei der Telekom anfragen, ob die nicht gleich mit FTTH anfahren, besonders wenn noch nicht gebaut ist. Da ja wahrscheinlich eh alle Medienanschlüsse (Strom/GWS/...) neu gebaut werden müssen, sollten sich die Herstellungskosten auch niedrig halten. Hast du denn überhaupt schon im Bauherrenbüro vorgesprochen zwecks Erschließung?

    MfG

  2. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: 946ben 12.07.18 - 12:01

    Andre_af schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rolf Schreiter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Heisst für das Spielen was relativ wenig "Live" Traffic hat um mit dem
    > Servern zu reden während des Spielens geht es quasi (fast) immer nur über
    > den DSL weg. Mit dem entsprechenden Ping vom DSL. Also wird hier nichts
    > schlechter als mit reinem DSL vorher.
    > Gibt es ein Update und ich muss 10 GB laden wird der Router an den Anschlag
    > gehen auf der DSL Strecke und LTE dazu nutzen und entsprechend dann z.b.
    > die 50 Mbit (oder was immer man durch DSL + LTE zusammen halt bekommen
    > kann) nutzen. Für den Download ist das aber wurscht, da kommt es auf ein
    > paar Millisekunden Zusatzping für das LTE und das zusammenführen und
    > entflechten der Pakete über zwei Verbindungen nicht wirklich an.

    Das stimmt nicht. Der Traffic wird zwar nur über DSL geschickt, wird aber trotzdem in einem Rechenzentrum "pseudo-gebondet". Im Normalfall muss der DSL-Traffic mit dem LTE-Traffic ja auch irgendwo wieder zusammengesetzt werden. Das passiert in einem Rechenzentrum (oder wie auch immer man das jetzt nennen mag, im Endeffekt ist es halt irgendein Server in irgendeinem Raum mit anderen Servern). Wenn du nur über DSL gehst, wird der DSL-Traffic trotzdem dort dann mit einem leeren LTE-Traffic gebündelt. Das ist das, was die Latenz bei Hybrid so sehr erhöht.

  3. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: sneaker 12.07.18 - 12:20

    Wer's drauf anlegt, kann auch zwei Router nutzen. Einen "normalen" Router nur für DSL und Spiele+Telefonie - unter Umgehung des Bonding-Servers. Und den Speedport Hybrid für die großen Downloads über LTE. Inwieweit sich das lohnt, hängt natürlich davon ab, wie schnell DSL und LTE vor Ort jeweils sind.

    Offiziell nicht erlaubt, aber funktioniert, seit es Hybrid gibt.

  4. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: GeeGee 12.07.18 - 13:09

    Man kann auch einfach - ganz legal - im Speedport Hybrid einen bestimmten Rechner rein über DSL-Routen oder Traffic, der entsprechend markiert ist.
    Es existiere Anleitungen, wie man unter Windows den Spieletraffic so markiert. Surfen und Downloads gehen dann über den Tunnel und somit DSL+LTE, Games über DSL-only.

  5. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Grummbeerbauer 12.07.18 - 19:36

    Meine hauptsächlichen Probleme mit Kabel Deutschland sind die im Tagesverlauf stark schwankende Bandbreite und Latenz. Die Latenz schwankt teilweise sogar mehrmals pro Minute. Eben nicht 20er Ping zu golem.de, plötzlich schon 300.
    Nervt. Und wenn man aus dem Homeoffice viel mit Remote Desktop arbeitet nervt es extrem.

  6. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Grummbeerbauer 12.07.18 - 19:38

    Mehrspartenanschluss ist in der Gemeinde hier sogar Standard. :-)
    Im Bürgersteig liegt ne derzeit noch leere Speedpipe. Nur wann da was reinkommt...

  7. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Grummbeerbauer 12.07.18 - 19:48

    Das mit dem recht guten Ping über LTE habe ich tatsächlich selbst schon gemerkt. Neulich hatte ich auf dem Smartphone WLAN versehentlich noch aus und hab's beim Onlinespielen (Pubg mobile *schäm* ;-)) nicht gemerkt. Im Vergleich zum eher wackligen WLAN hier im Mehrparteienhaus (locker 10+ WLANs in "Sicht") war der Ping nicht schlechter und gefühlt gleichmäßiger. Und das bei O2 Free S (aber noch im Inklusivvolumen).

  8. Re: Der Ort ist entscheidend.

    Autor: Grummbeerbauer 12.07.18 - 19:56

    Mein Problem mit Kabel liegt außer dem schon erwähnten miesen oder schwankenden Ping auch an der Zuverlässigkeit. Wir hatten schon oft Ausfälle, was aber auch in ~50% der Fälle an der etwas mürben Hausinstallation liegt. Gefühlt wird hier alle zwei Jahre der Verstärker im Keller (bisher immer auf Kosten von KD) gewechselt.
    Neulich erst durfte ich wegen so einem Komplettausfall mein Homeoffice abblasen und ins Büro fahren.
    Da das deren Equipment ist, laste ich das aber zumindest teilweise KD an.

  9. Re: Der Ort ist entscheidend.

    Autor: blackadder 16.03.21 - 20:32

    Ich habe keinerlei Hausinstallation, die Fritzbox hängt direkt am Verstärker und der am HÜP. Und trotzdem hat der Anschluss oft Abbrüche, URLs werden nicht erreicht usw. Ist besonders ärgerlich wenn selbst der Radiostream nicht geht oder nach 5min abbricht. Neustart der Fritze und es geht wieder bis zum nächsten Mal. Ich bin es satt.

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