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Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

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  1. Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Grummbeerbauer 11.07.18 - 18:56

    Hi,
    Wir bauen demnächst und auf unserem Grundstück bietet die Telekom laut Verfügbarkeitsprüfung nur einen Hybridanschluss mit 16 Mbit an. Ich bin ehrlich gesagt skeptisch und bezweifele, dass das in der Praxis gut funktioniert. Hat jemand Erfahrungen damit? Wie ist z.b. der Ping für Onlinespiele oder Remote Desktop Sessions? Wie sehr schwankt die Bandbreite in Tagesverlauf ? Wie stabil ist die Verbindung in der Praxis?
    Alternative ist Kabel Deutschland... das haben wir auch bisher und sind nicht wirklich zufrieden.

    Gruß
    G

  2. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Handle 11.07.18 - 19:20

    Das kommt stark darauf an, wie ausgelastet das Mobilfunknetz vor Ort ist und welches LTE-Band genutzt wird. Wenn ich die Wahl zwischen Kabelinternet von Vodafone (früher Kabel Deutschland) und einem Hybridanschluss hätte, würde ich Vodafone nehmen. Meine Mutter hat einen Hybridanschluss und trotz der "bis zu 50 MBit/s" kommen im Downstream nie mehr als 12-13 MBit/s an (LTE 800 MHz). Die Geschwindigkeit schwankt und der Ping liegt bei 25-40 ms.

    Kurz: Mit Vodafone bist du sehr wahrscheinlich besser dran, zumal man in seinen Möglichkeiten durch den ollen SpeedPort Hybrid spürbar eingeschränkt wird.

    Weshalb bist du denn mit Vodafone nicht zufrieden?

  3. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Faksimile 11.07.18 - 19:48

    Und vergiß vor allen Dingen nicht, eine Mehrsparten-Hauseinführung mit Lehrrohren bis zur Grundstücksgrenzezu installiern. Damit auch später ohne aufgraben noch GF installiert werden kann.

  4. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Bitbreaker45 11.07.18 - 20:45

    Ich nutz das hybrid seit es das bei der Telekom gibt. Hatte bis jetzt 1x einen defekten Router das wars auch schon. Tarif ist magenta hybrid s mit speedoption m die gebuchten 50000 sind immer da und meistens bei sogar um die 60000. Bei online Spielen nutze ich nur wow und habe einen ping zwischen 18 und 24. Unterm Strich es läuft super ansonsten würd es DSL 6000 geben

  5. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Sharra 11.07.18 - 20:53

    Die paar Bit/s die Onlinegames benötigen, bekommt man auch über eine 2000er Leitung geschoben.

  6. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Laforma 11.07.18 - 21:35

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die paar Bit/s die Onlinegames benötigen, bekommt man auch über eine 2000er
    > Leitung geschoben.

    super antwort! und jedes mal wenn das spiel nen 10gb update faehrt, machst du erstmal fuer ne woche spielpause...

  7. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Tech1Konni 11.07.18 - 21:38

    Ich hab das DSL Hybrid seit letztem September in meinem Neubau aus genau den gleichen Gründen bei mir auch laufen. Leider liegt bei uns sonst auch kein Kabelanschluss, etc., so dass es gar keine andere Möglichkeit gibt.

    Ich bekomme sogar nur 6 MBit/s über DSL und nochmal bis zu 50 MBit/s über LTE. Je nach Tageszeit schwankt das schon ab und an, da natürlich alle Nachbarn auch DSL Hybrid nutzen. Vor allem abends zwischen 19 und 21 Uhr merkt man das, sonst ist das aber kein Problem.

    Falls der nächste Mast weiter weg ist oder du einen massiven Neubau hast, empfehle ich dir schon eine Außenantenne einzuplanen. Ich habe den Router zurzeit auf einer Innenfensterbank stehen. Das Fenster zeigt in Richtung des nächsten LTE-Mastes, der aber schon ein paar km entfernt ist.
    Fenster zu: 1 Balken Empfang und insgesamt so 12 MBit/s
    Fenster auf: 3 Balken Empfang und bis zu knapp 50 MBit/s

    Antennenkabel dürfen maximal 10 Meter lang sein, also plane einen guten Routerstandort ein.

  8. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: bulli007 11.07.18 - 22:05

    ich habe seit 2 Monaten DSL/LTE Hybrid und für meine Arbeit nochmal Vodafone GigaCube.
    Beim Festnetzt habe ich 2 MBit und mein Hybrid soll bis zu 50 MBit gehen...soviel zur Theorie....
    Tatsächlich habe ich zu 90% zischen 8 Mbit und 2 Mbit und die restlichen 10 Prozent zwischen 8 und 12 MBit und ungefähr 1 bis zwei mal die Woche bis zu 22 Mbit bis zu 30 Minuten lang und das unabhängig von der Tageszeit!
    Der Telekom Techniker hat mir verraten das man da nichts machen kann, da der Sendemast automatisch Mobilgeräte anhand der Sim ID bevorzugt behandelt und Hybrid Anschlüsse das nachsehen haben und hinten anstehen müssen.
    Mein Vodafone GigaCube hingegen rent mit 20 bis 40Mbit durchgängig, hat dafür den Nachteil das man ein Deutlich geringeres Volumen bekommt und damit für vieles zu unrentabel.
    Wenn du aber weißt wie viel Datenverkehr hast und mit ca 50Gb auskommst hol dir den GigaCube ansonsten bist du der Telekom ausgeliefert !

  9. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: nekoanikey 11.07.18 - 22:11

    Ich habe bei mir hier seit etwa einem halben Jahr den Hybrid S, also 16Mbit über DSL + LTE MAX (wegen Magenta 1).
    Funkmast ist ca 1km fast Sichtferbindung (Fenster und 2,3 Bäume) ohne externe Antenne.
    Bekomme im durchschnitt Abends so 50 Down, 20 Up, Tagsüber gehts aber auch fast bis auf die vollen ca 116 Down und 40-50 Up. Empfang sind 3 von 4 Balken.
    Ich wohne aber glaube an so ziemlich der besten stelle dafür, auf der 1km Luftlinie kommt kein Haus mehr und der Großteil der Nachbarn hier haben Kabel.
    Edit: Hatte vorher 16Down und 2Up

    Messung jetzt eben sagt 56Down, 38Up und 25ms Ping



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.18 22:12 durch nekoanikey.

  10. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: ZyRa 11.07.18 - 22:54

    Zum Thema Gaming:

    https://youtu.be/JgifUZBcPaY

  11. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Sharra 11.07.18 - 23:42

    Laforma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die paar Bit/s die Onlinegames benötigen, bekommt man auch über eine
    > 2000er
    > > Leitung geschoben.
    >
    > super antwort! und jedes mal wenn das spiel nen 10gb update faehrt, machst
    > du erstmal fuer ne woche spielpause...

    Beißreflex zurückfahren, nachdenken, weiter nachdenken.
    Dann wirst du evtl. merken, dass ich vom Spielen an sich gesprochen habe, weil mein Vorposter meinte, dass man damit gut spielen könne. Der Mobilfunkanteil (also der mit dem etwas höheren Ping) spielt bei der Hybridlösung überhaupt keine Rolle. Downloads sind nicht Zeitkritisch. Die laufen dann über den höheren Download per LTE.

  12. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Rolf Schreiter 12.07.18 - 02:55

    Beim Spielen kommt es aber mehr auf den Ping an, als auf die Rate.
    Aber das wusstest Du eigentlich selber..

  13. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: nicoledos 12.07.18 - 06:53

    Reines DSL bin ich zwischen 6 - 8 MBit/s. Mit Hybrid komme ich auf 10 bis 15 jedoch ohne Zusatzantenne. Positiv, der Upload geht auf 10 hoch. Suche derzeit gute LTE-Antenne, die vor das Fenster kommt die sind aber nicht billig. Für Spezielle Fälle lassen sich bestimmte Dienste im Hybridrouter priorisieren und DSL für diese erzwingen, sollte es da mit LTE klemmen.

    Kabel bringt hier leider nichts, da der kleine Anbieter kein konkurrenzfähiges Angebot hat und der gebotene Upload eine Witz ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.18 06:56 durch nicoledos.

  14. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: JohannesKn 12.07.18 - 07:34

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kabel bringt hier leider nichts, da der kleine Anbieter kein
    > konkurrenzfähiges Angebot hat und der gebotene Upload eine Witz ist.


    Ich finde die upload 50 option ausreichend und zumindest bei mir kommt es auch an.

  15. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: nekoanikey 12.07.18 - 07:35

    Und um noch aufs Spielen und RD einzugehen.
    Bei mir als scheinbar positiv Beispiel hab ich weder Probleme mit dem Einen noch mit dem Anderen.
    Der Ping fällt mir nicht negativ irgendwie auf beim Spielen, soweit hier aber auch kein Packetloss.
    Ping ein Deutschland so bis 30ms.
    RDP lässt sich bei mir auch ohne Probleme benutzen, könnte auch YouTube und co drüber schauen. Hab dann noch ein Emby Server bei mir stehen, mit dem ich bis zu 1080p, 20Mbit/s schauen kann ohne ständiges Puffern.

    Du solltest vielleicht dir ne Prepaid-SIM von der Telekom holen und selber testen wie bei dir das LTE ist.

    Aktueller Speedtest btw sagt 81Mbit/s Down, 31 Mbit/s Up, 23ms Ping

  16. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Andre_af 12.07.18 - 08:47

    Rolf Schreiter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beim Spielen kommt es aber mehr auf den Ping an, als auf die Rate.
    > Aber das wusstest Du eigentlich selber..

    Um mal die Frage nach Spielen und Ping zu beantworten die der Poster gestellt hat ohne sich an die Gurgel zu gehen:

    Bei Hybrid wird der Datenverkehr so lange über die DSL Strecke abgewickelt bis der Router merkt das man an die Maximalgeschwindigkeit kommt die das DSL bringt, dann wird quasi der LTE Kanal dazu genutzt. Quasi so nen bisschen wie die Sahne oben auf dem Eisbecher.

    Heisst für das Spielen was relativ wenig "Live" Traffic hat um mit dem Servern zu reden während des Spielens geht es quasi (fast) immer nur über den DSL weg. Mit dem entsprechenden Ping vom DSL. Also wird hier nichts schlechter als mit reinem DSL vorher.
    Gibt es ein Update und ich muss 10 GB laden wird der Router an den Anschlag gehen auf der DSL Strecke und LTE dazu nutzen und entsprechend dann z.b. die 50 Mbit (oder was immer man durch DSL + LTE zusammen halt bekommen kann) nutzen. Für den Download ist das aber wurscht, da kommt es auf ein paar Millisekunden Zusatzping für das LTE und das zusammenführen und entflechten der Pakete über zwei Verbindungen nicht wirklich an.

    Also alles gut mit Hybrid was spielen angeht außer man spielt ein Spiel was - warum auch immer - mehrere Mbit pro Sekunde braucht und man ist auf einen super Ping angewiesen. Ich könnte mir vorstellen das man das minimal merkt bei sowas wie PS Now wo wo tatsächlich Bild und Eingaben hin- und hergestreamt werden wie ein Video. Da könnte sich die paar Millisekunden vom Hybrid bemerkbar machen weil durch das Livestreaming echt hohe Datenraten die ganze Zeit hin und her wandern. Wenn man dann eine sehr lansgsame DSL Leitung hat und sehr schnell die LTE Strecke zuschaltet halt.

    Randbemerkung: Übrigens ist der Ping von 4G gar nicht so gruselig wie viele immer meinen das da sowieso keine riesigen Unterschiede sind (ok ausser die LTE Zelle ist natürlich schon total dicht) und mit 5G könnte es sogar so ziemlich gleich zum DSL sein weil die reine Funkverbindung auf sehr niedrige einstellige MS Zeiten kommen soll.

    Und: Ja, die LTE Verbindungen der Hybridrouter werden von der Telekom nachrangig priorisiert. D.h. erst bekommen die zahlenden Mobilfunkkunden ihr LTE Volumen und was dann ungenutzt übrig bleibt geht auf die Hybridgeräte. Dafür ist auf dem Hybrid halt auch keine Volumengrenze drauf (und ich kann es halt nur im Hybridgerät nutzen und nicht ins Handy stecken).

  17. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: SmilingStar 12.07.18 - 09:18

    Handle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kommt stark darauf an, wie ausgelastet das Mobilfunknetz vor Ort ist
    > und welches LTE-Band genutzt wird. Wenn ich die Wahl zwischen Kabelinternet
    > von Vodafone (früher Kabel Deutschland) und einem Hybridanschluss hätte,
    > würde ich Vodafone nehmen. Meine Mutter hat einen Hybridanschluss und trotz
    > der "bis zu 50 MBit/s" kommen im Downstream nie mehr als 12-13 MBit/s an
    > (LTE 800 MHz). Die Geschwindigkeit schwankt und der Ping liegt bei 25-40
    > ms.
    >
    > Kurz: Mit Vodafone bist du sehr wahrscheinlich besser dran, zumal man in
    > seinen Möglichkeiten durch den ollen SpeedPort Hybrid spürbar eingeschränkt
    > wird.
    >
    > Weshalb bist du denn mit Vodafone nicht zufrieden?

    Weshalb er mit Kabel Deutschland unzufrieden ist?
    Nun, ich rate einfach mal: Es dürfte an dem Nachteil liegen, den du - anhand deiner Mutter - als Problem von Hybridanschlüssen benannt hast.
    Es werden Tarife mit "bis zu 400 MBit/s" verkauft und im Downstream kommen - in üblichen Nutzungszeiten für Arbeitnehmer - nur ein Bruchteil davon an.
    Wenn man den verschiedenen Foren glauben mag, ist das - basierend auf meinem Beispiel mit 400 MBit/s" - irgendwas zwischen 4 MBit/s (d.h. 1%) bis 40 MBit/s (10%) in den Abendstunden.
    Halt die seit der Übernahme durch Vodafone übliche, massiv gestiegene Überbuchung im breitbandigen Kabelnetz.

    Da sieht selbst das Beispiel deiner Mutter am Hybridanschluss doch deutlich vielversprechender aus. Und dafür muss man dann nicht monatlich bei der Kabel Deutschland Hotline anrufen, um sich mit Almosen wie einer Gutschrift des Monatsbeitrags trösten zu lassen.

  18. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: Snooozel 12.07.18 - 09:19

    Kommt drauf an wie die Auslastung des LTE Mastes ist.
    Bei mir Zuhause (4+50) funktioniert es super, dünn besiedeltes Land. Das es Funk ist merkt man gar nicht, und speziell der hohe Upload ist positiv.

    In der Arbeit haben wir ein Gäste-WLAN mit Versorgung durch 12+50 Hybrid, und das funktioniert eher schlecht. Ist halt Stadtgebiet, der Mast immer gut ausgelastet.
    Kann aber auch am schlechten Router liegen der mit den vielen Verbindungen nicht klar kommt.

    Noch ein Tipp: Kauf den Router auf keinen Fall bei der Telekom. Wucher. Gibt es für ~70¤ bei eBay.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.07.18 09:21 durch Snooozel.

  19. Re: Wie gut funktioniert das Hybrid-"DSL" in der Praxis?

    Autor: RipClaw 12.07.18 - 09:53

    SmilingStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Handle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das kommt stark darauf an, wie ausgelastet das Mobilfunknetz vor Ort ist
    > > und welches LTE-Band genutzt wird. Wenn ich die Wahl zwischen
    > Kabelinternet
    > > von Vodafone (früher Kabel Deutschland) und einem Hybridanschluss hätte,
    > > würde ich Vodafone nehmen. Meine Mutter hat einen Hybridanschluss und
    > trotz
    > > der "bis zu 50 MBit/s" kommen im Downstream nie mehr als 12-13 MBit/s an
    > > (LTE 800 MHz). Die Geschwindigkeit schwankt und der Ping liegt bei 25-40
    > > ms.
    > >
    > > Kurz: Mit Vodafone bist du sehr wahrscheinlich besser dran, zumal man in
    > > seinen Möglichkeiten durch den ollen SpeedPort Hybrid spürbar
    > eingeschränkt
    > > wird.
    > >
    > > Weshalb bist du denn mit Vodafone nicht zufrieden?
    >
    > Weshalb er mit Kabel Deutschland unzufrieden ist?
    > Nun, ich rate einfach mal: Es dürfte an dem Nachteil liegen, den du -
    > anhand deiner Mutter - als Problem von Hybridanschlüssen benannt hast.
    > Es werden Tarife mit "bis zu 400 MBit/s" verkauft und im Downstream kommen
    > - in üblichen Nutzungszeiten für Arbeitnehmer - nur ein Bruchteil davon an.
    >
    > Wenn man den verschiedenen Foren glauben mag, ist das - basierend auf
    > meinem Beispiel mit 400 MBit/s" - irgendwas zwischen 4 MBit/s (d.h. 1%) bis
    > 40 MBit/s (10%) in den Abendstunden.
    > Halt die seit der Übernahme durch Vodafone übliche, massiv gestiegene
    > Überbuchung im breitbandigen Kabelnetz.

    In den Foren siehst du natürlich nur die Beschwerden von denen bei denen es Probleme gibt aber nicht die Berichte derer bei denen es gut funktioniert. Es kommt eben genau so wie bei Hybrid darauf an wer noch in dem gleichen Segment bzw. auf dem gleichen Handymast ist.

    Ein Kollege von mir hat den 400 Mbit/s Tarif bei Vodafone und die kommen lt. seiner Aussage auch immer zuverlässig an. Entsprechend muss man es erst ausprobieren um zu sehen wie gut oder schlecht es an jeweiligen Standort funktioniert.

    Wenn man ein Haus neu in eine Gegend baut sind entsprechend Informationen von den zukünftigen Nachbarn wichtig.

  20. Der Ort ist entscheidend.

    Autor: Pecker 12.07.18 - 10:32

    Wie gut LTE dort funktioniert kannst du vorher testen (lassen). Ich denke mal, du kannst jemanden mit einem Telekom Vertrag auftreiben um dort einen Speedtest zu machen. Bei mir schwankt das je nach Standort extrem. Jetzt werden die Hybridanschlüsse zwar anders priorisiert wie die reinen Mobilfunkverbindungen, aber es gibt immerhin einen Hinweis, wie viel Bandbreite bei dir so verfügbar ist. Wenig sind 10 Mbit/s, viel sind um die 50 Mbit/s.
    Das gleiche gilt übrigens für Kabel. Die Frage ist, warum man mit Kabel unzufrieden ist. Denn je nach Standort kann Kabel super funktionieren. Hier ggfs. mal in der Nachbarschaft fragen.
    Was allerdings den Ping bei Onlinegames angeht wirst du mit Hybrid definitiv glücklicher sein. Denn die geringe Datenrate geht auch locker über die DSL Kupferleitung.

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