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Wenn Stadtwerke, dann bitte Abrechnen wie beim Wasser ;-)

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  1. Wenn Stadtwerke, dann bitte Abrechnen wie beim Wasser ;-)

    Autor: elradko 10.05.17 - 10:30

    Wenn die Stadtwerke Glasfaserverlegen, dann sollen sie doch auch gleich einen geeichten Internetzähler am Hausübergabepunkt installieren, wie der geeichte Wasserzähler.
    Dann zahlt man nur was man wirklich verbraucht hat, hat immer die maximale Leistung an der Leitung wie beim Wasser, nehme ich viel Wasser, weil ich mein Garten Trinkwasser gieße zahle ich halt mehr....
    Wenn ich ein 2 Personenhaushalt bin habe ich entsprechend weniger Internetkosten, habe ich einen 7 Personenhaushalt "Allways-On" dann zahle ich einfach mehr, auf die Personen gerechnet, ist es dann nicht wesentlich Teuerer. Habe ich Kids die YouTuben oder Twitchen, dann geht halt mehr drauf.
    Spinnt man die Sache weiter, splittet man eben die Werte in Download (Trinkwasser) und Upload (Abwasser), wenn einer mehr "Abwasser" macht, muss er halt mehr dafür zahlen.
    Die ganzen Tarifstrukturen der Anbieter ist eh nicht mehr Zeitgemäß... die sollten sie Überdenken, wenn ich als Kunde Interesse habe an schnellem Internet, dann sollten sich die Anbieter bemühen es zu liefern und nicht irgendwelche Werbeversprechen zu machen mit "bis zu".... ich bekomme ja auch bei den Stadtwerken die maximale Menge an Wasser pro Stunde, wenn mir das Wasserrohr platzt ;-) und zahlen darf ich oder meine Versicherung...

  2. Wasser ist anders als Internet

    Autor: Klevalapis 10.05.17 - 10:42

    Wasser ist, nach der Nutzung, "verbraucht" und ist entweder weg (Blumenbeet gießen) oder dreckig und muss aufwändig gereinigt werden.

    Internet ist nach Nutzung nicht weg, sondern die Kosten sind zu 99% statisch und unabhängig davon, ob der Anschluss nie genutzt wird oder ob er dauerhaft zu 100% ausgelastet ist.

    Du darfst dir gern so eine Tarifstruktur wünschen, aber sie wäre wohl eher sowas ala 29¤ Grundgebühr und 99ct für 1 TB Traffic, als andersherum.

  3. Re: Wasser ist anders als Internet

    Autor: elradko 10.05.17 - 10:50

    Klar ist Wasser nicht Internet... aber ebenso Selbstverständlich wie auch mittlerweile Notwendig für vieles.

    Das meine ich ja mit Frischwasser und Brauchwasser....
    Habe eine Anschlussgebühr für alle gleich 10 EUR oder so und dann wird halt der TB abgerechnet.
    Bin ich ein Streamer kann zahle ich halt weniger, als wenn ich die Welt mit meinen Uploads beglücke.
    So könnten aber auch Geschäftsmodelle von daheim aufgebaut werden, die am Anfang keine großen Investitionen erfordern und bei Erfolglosigkeit kostengünstig wieder eingestellt werden könnten. Miete ich mir einen Server habe ich gleich die Setupgebühr an der Backe etc....

    Die Möglichkeiten sind hier ja bekanntlich unbegrenzt.
    Vom Prinzip her reden wir eigentlich vom Gleichen, beschreiben es aber anders ;)

  4. Re: Wasser ist anders als Internet

    Autor: Klevalapis 10.05.17 - 11:40

    elradko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das meine ich ja mit Frischwasser und Brauchwasser....
    > Habe eine Anschlussgebühr für alle gleich 10 EUR oder so und dann wird halt
    > der TB abgerechnet.
    Bereits die TAL kostet zwischen 7 und 10¤. Dann hast du noch keinen DSLAM, keine Anbindung an den Backbone, keine Rechnungstellung, keinen Router beim Kunden usw. usw. usf.

    Du stellst dir wahrscheinlich eine 10¤ Grundgebühr und dann vllt 5¤ für nen TB Traffic vor. Aber das ist eben schlicht unrealistisch angesichts der Kostenstruktur. Wenn du aktuell 29,99¤ für den Anschluss zahlst, wäre ein realistischer Grund/Trafficbetrag eher so in Richtung (wie schon von mir im letzten Posting beschrieben) 29¤ und 99ct für den Traffic, als deine gewünschten 10¤.

    Oder anders gesagt: Es wäre für uns als Kunden deutlich teurer, wenn wir vom Flatrate-Modell wegrücken würden.

  5. Re: Wasser ist anders als Internet

    Autor: elradko 10.05.17 - 14:01

    Die 10 EUR waren rein fiktiv, 30 EUR sind auch in Ordnung, und momentan zahl ich sicher mehr als 30 EUR ;)
    Und die Kostenstruktur des Anbieters sollte es schon tragen, soviel sollte klar sein. Dumping geht immer nur auf Kosten der Mitarbeiter und Qualität.
    Vielleicht wäre es gut wieder von der Flatrate für ein paar Jahre wegzukommen, dann würde man wieder merken, was man eigentlich so alles verbraucht. Das beste Beispiel ist das Telefonieren... früher hätte ich nicht 1 Stunde nach Frankreich telefoniert, oder spontan für 30 Minuten nach USA... heute denkt keiner daran und macht es einfach.

    Der Zähler wäre aber trotzdem nicht falsch, allein schon, wenn es wieder ein paar Wochen wieder mal kein annäherndes "bis zu XXX MBit" gab und es gegen über jemanden beweisen kann. Mein "Bis zu...16 MBit" ist in den letzten 10 Jahren von fast 18 MBit auf max 12 MBit zusammengeschrumpft.

  6. Re: Wasser ist anders als Internet

    Autor: DerDy 10.05.17 - 20:13

    Klevalapis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Wow, ich glaub es nicht. Denn ich hätte es nicht besser erklären können.
    Gibt doch noch Hoffnung.

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