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Das bisschen Drohne

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  1. Das bisschen Drohne

    Autor: Gandalf2210 03.04.17 - 15:12

    Zerhackt so ne Turbine doch mit links. So einen Schwan muss eine Turbine doch auch verkraften

  2. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: scat25 03.04.17 - 15:21

    Das habe ich mir auch die ganze Zeit gedacht. Aber irgendwas muss dran sein, sonst würden die Behörden das nicht verfolgen.

    Dann habe ich in dem Artikel gelesen, dass eine Drohne auf über 3000m gesehen wurde. So hoch fliegt man nicht mit den kleinen Drohnen, das muss schon eine deutlich größere gewesen sein.

  3. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: Brainfreeze 03.04.17 - 15:33

    scat25 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das habe ich mir auch die ganze Zeit gedacht. Aber irgendwas muss dran
    > sein, sonst würden die Behörden das nicht verfolgen.
    >
    > Dann habe ich in dem Artikel gelesen, dass eine Drohne auf über 3000m
    > gesehen wurde. So hoch fliegt man nicht mit den kleinen Drohnen, das muss
    > schon eine deutlich größere gewesen sein.

    Selbst wenn eine "kleine" Drohne wie eine DJI Phantom mühelos von einer Turbine zerkleinert werden, würde ich erwarten, dass nach so einem Vorfall diese Turbine erst einmal durchgecheckt wird. Das verursacht natürlich Kosten und führt wahrscheinlich auch zu Verzögerungen bei der weiteren Nutzung des Flugzeugs. Und diese Kosten möchte bestimmt nicht die Fluggesellschaft tragen.

  4. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: theonlyone 03.04.17 - 15:38

    Selbst kleine Schäden an den Blättern der Turbine sind schon potenziell gefährlich.

    Da darf einfach nichts kaputt gehen.

    ----

    Im Zweifel wird die Turbine das aushalten bis man landen kann, aber dann wars das auch.

  5. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: Arsenal 03.04.17 - 15:38

    http://aviation.stackexchange.com/questions/26223/would-a-drone-strike-be-more-dangerous-than-a-bird-strike/

    Aktuell wenig Daten vorhanden, die Simulation zeigt aber, dass das Triebwerk bei einer 1,5 kg Drohne (DJI Phantom etwa) das Triebwerk komplett unbrauchbar wird (nach 6 msec schon).

    Das ganze hängt mit der Dichte der Materialien zusammen, die bei einer Drohne ungleich höher sind als bei einem Vogel.

    Studie mit Video in dem man das Abbrechen der Turbinenschaufeln sieht:
    http://www.vtnews.vt.edu/articles/2015/10/102815-engineering-jetenginedronestrike.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.04.17 15:39 durch Arsenal.

  6. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: Lemo 03.04.17 - 15:45

    Gandalf2210 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zerhackt so ne Turbine doch mit links. So einen Schwan muss eine Turbine
    > doch auch verkraften

    Dir ist bewusst, dass ein Schwan weich ist (auch Knochen sind im Zweifelsfall "weich") und eine Drohne eher "steif" und fest? Zudem kommen bei eventuellen Treibstoffen oder Batterien noch erhebliche Explosionsgefahren hinzu, die Schrapnelle der Drohnenüberreste könnten zudem den Tank durchschlagen oder Löcher in die Außenhaut oder Fenster reißen.
    Das ist eine große Gefahr für die Stabilität des Triebwerks und der Gegend rundherum.

  7. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: aPollO2k 03.04.17 - 15:59

    Wenn ein Vogel durch Triebwerk zu fliegen meint, ist danach sicher auch nicht alles in Butter. Vor allem nicht bei einem Schwan. Es kommt warscheinlich nicht zu einem Absturz aber sicher zu einem teuren Schaden.

  8. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: Illoran 03.04.17 - 16:14

    Und das soll jetzt eine Begründung dafür sein, dass die Leute mit ihren Spielzeugen auf Flughäfen rumdüsen dürfen oder wie? Selbst wenn das Gefahrenpotential gering wäre, muss das echt sein das man startenden Linienmaschienen in den Weg fliegt? Die Einstellung verstehe ich nicht ... nur weil man es kann muss man es dürfen?

    Zum Gefahrenpotential selbst: Wie hier schon festgestellt wurde sind Drohnen aus stabileren Materialien gebaut als Vögel und manche Modelle dazu auch deutlich größer als der 100g Quaddrocopter für 25¤. Ausserdem fangen die wenisten Vögel Feuer wenn man sie aufspießt, was mit beschädigten Akkus passiert dürfte spätestens seit dem Samsung-Fiasko allen klar sein. Seltenst fahren RC-Car Hobbyisten auf Strassen herum und das nicht nur aus Angst um ihre Miniwagen sondern auch weil jedem klar ist das Autofahrer in Situationen mit denen sie nicht gerechnet haben Fehler machen, ich sehe keinen Grund warum das bei Piloten anders sein sollte und soweit ich weiss ist grade der Landeanflug kritisch was das angeht.

    Das sind nur die paar Gefahrenquellen auf die man selbst kommt wenn man ein paar Minuten überlegt, Spezialisten die in der Flugsicherung arbeiten haben vermutlich noch ein paar mehr auf dem Zettel. Mit anderen Worten, eigentlich ist intuitiv klar das die Dinger auf großen Flughäfen nichts verloren haben und ich verstehe nicht wieso darüber immer wieder diskutiert werden muss. Deutschland alleine hat vermutlich knapp 350000km² die kein Sperrgebiet sind in denen man rumfliegen kann, aber ne es muss da sein wo es gefährlich werden kann.

  9. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: countzero 03.04.17 - 16:26

    scat25 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann habe ich in dem Artikel gelesen, dass eine Drohne auf über 3000m
    > gesehen wurde. So hoch fliegt man nicht mit den kleinen Drohnen, das muss
    > schon eine deutlich größere gewesen sein.

    Die Mavic Pro von DJI ist zwar nicht ganz billig, aber relativ klein (< 1kg). Die Fernbedienung hat eine Reichweite von glaube ich max. 7 km ( in Europa soviel ich weiß aber aufgrund von Gesetzen auf 2 km beschränkt). Technisch sollte es kein Problem sein, diese Höhe zu erreichen. So viel dünner ist die Luft auf dieser Höhe ja nicht. Ob det Akku das mitmacht, weiß ich aber nicht.

  10. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: dumdideidum 03.04.17 - 16:48

    Naja ein Anflug auf Flughäfen beginnt nicht im unmittelbaren Umweld. Wenn ein Airbus noch auf 3000m Höhe ist, dann ist er schätzungweise über 10km entfernt, vllt sogar mehr. Der Landeanflug für Düsseldorf beginnt gefüllt in Münster je nach Flughöhe.

    Eine pauschale Aussage mit der Nähe zu Flughäfen is also auch eher polemisch. Das muss schon deutlich konkreter in Radien oder feste Flughöhen bzw. Orte eingeteilt werden. Allerdings sollte man auch nich jeden Spass verderben. Führerscheine hingegen wäre für entsprechende Drohnen sicher eine Option.

  11. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: mfeldt 03.04.17 - 17:03

    Ja, klar. Und danach passiert dann das hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=JItbos1tYZs

  12. Re: Das bisschen Drohne

    Autor: berritorre 03.04.17 - 22:04

    > Wenn ein Airbus noch auf 3000m Höhe ist, dann ist er schätzungweise über 10km
    > entfernt, vllt sogar mehr.
    Wenn aber ein Flugzeug noch auf 3000m Höhe ist, dann wird es den Piloten wohl auch nicht kratzen, wenn du mit deiner Drohne auf unter 100m herum eierst.

    Das Problem ist doch, dass hier offensicht Drohen den Flugzeugen sehr, sehr nahe gekommen sind.
    Warum muss das immer wieder diskutiert werden? Das sollte selbst einem halbwegs intelligenten Menschen selbst kommen, dass man auf der Einflugschneisse eines Flughafens, also da wo die Flugzeuge mittlerweile relativ weit unten sind einfach nicht mit einer Drohen, einen Gleitschirm, einem Drachen, einem Modellflugzeug oder was auch immer herumfliegt. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Und wenn der Pilot eine Drohne mit blossem Auge sehen kann, dann ist das Ding zu nah.

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