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  5. › M-net und Netcologne: G.fast soll…

Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

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  1. Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: RipClaw 13.06.17 - 17:33

    Ich glaube ich hatte mal gelesen das es bei g.Fast möglich ist den Frequenzbereich so festzulegen das VSDL nicht gestört wird.

    Allerdings kostet das natürlich einiges an Geschwindigkeit da dann die Frequenzen fehlen.

  2. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: sneaker 13.06.17 - 17:39

    RipClaw schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Allerdings kostet das natürlich einiges an Geschwindigkeit da dann die
    > Frequenzen fehlen.
    Genau darum geht es. Mit SuperVectoring (35b) würde sich der Frequenzbereich gegenüber dem bisher üblichen VDSL2 (17a) noch mal verdoppeln.

  3. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: bombinho 14.06.17 - 00:46

    Wenn ich mich recht erinnere, dann werden gestoerte Frequenzbreiche ohnehin automatisch ausgeklammert.

  4. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: ikhaya 14.06.17 - 08:16

    Jepp, aber das willst du vermeiden sonst bleibt von deinem Gigabit nicht viel übrig.

  5. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: Ovaron 15.06.17 - 11:18

    ikhaya schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Jepp, aber das willst du vermeiden sonst bleibt von
    > deinem Gigabit nicht viel übrig.

    Na ja...

    VDSL hat 17 Mhz. Bleiben also 80% der Frequenzbandbreite für G.Fast.

    Hohe Frequenzen sind weniger "belastbar" als weniger hohe, daher macht das etwas weniger als 80% der Bitrate.

    Aber: das G.Fast Signal wird unten im Haus eingespeist während das VDSL vom DSLAM an der Straßenecke kommt, mithin also stärker bedämpft ist. Die unteren 17 Mhz sind also nicht völlig verloren sondern liefern lediglich keinen Vectoring-Gewinn. Das dürfte in der Summe dann so 70-80% der Bitrate ergeben.

    Umgekehrt dürfte vom Vectoring im VVDSL Signal das über mehrere Hundert Meter bis ins Haus kommt kaum viel übrig bleiben wenn G.Fast im gleichen Haus eingespeist wird. Der VDSL-Kunde würde ein Signal mit geringer Kapazität und großer Instabilität vorfinden. Wie lange er das wohl ansieht bevor er kündigt? Vielleicht mit einem Wechselbonus von M-Net/Netcologne als Goodie?

    Ich würde sagen hier geht es vorwiegend um Pressearbeit. Großer Sturm im Wasserglas.

    Disclaimer: eine völlig frei erfundene Milchmädchenrechnung, aber mit etwas technischem halbWissen erstellt

  6. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: RipClaw 15.06.17 - 12:38

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ikhaya schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -
    > > Jepp, aber das willst du vermeiden sonst bleibt von
    > > deinem Gigabit nicht viel übrig.
    >
    > Na ja...
    >
    > VDSL hat 17 Mhz. Bleiben also 80% der Frequenzbandbreite für G.Fast.
    >
    > Hohe Frequenzen sind weniger "belastbar" als weniger hohe, daher macht das
    > etwas weniger als 80% der Bitrate.
    >
    > Aber: das G.Fast Signal wird unten im Haus eingespeist während das VDSL vom
    > DSLAM an der Straßenecke kommt, mithin also stärker bedämpft ist. Die
    > unteren 17 Mhz sind also nicht völlig verloren sondern liefern lediglich
    > keinen Vectoring-Gewinn. Das dürfte in der Summe dann so 70-80% der Bitrate
    > ergeben.

    Das Problem dürfte bei Super Vectoring sich nochmal verstärken. Da wird das Spektrum bis auf 35 Mhz aufgeweitet. Dann sind dann über den Daumen gepeilt noch 50-60% der Bitrate von g.Fast übrig.

  7. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: Ovaron 15.06.17 - 18:20

    RipClaw schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------> Das Problem dürfte bei Super Vectoring sich nochmal verstärken.

    Das Pamphlet erwähnt Supervectoring aber mit keinem Wort. Scheint so als ginge es eher um bestehende VDSL-Systeme.

  8. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: RipClaw 15.06.17 - 19:37

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > ----> Das Problem dürfte bei Super Vectoring sich nochmal verstärken.
    >
    > Das Pamphlet erwähnt Supervectoring aber mit keinem Wort. Scheint so als
    > ginge es eher um bestehende VDSL-Systeme.

    Das heißt nicht das dieses Thema keine Rolle spielt. Lieber mal frühzeitig mal bei der Bundesnetzagentur nachfragen wie sie die Sache sieht.

    Wenn sie jetzt sagt "Nö bei Vectoring ist der Impact so klein. Die paar Frequenzen die ihr nicht nutzen könnt machen da den Braten auch nicht fett.", dann kann man später wenn Super Vectoring eingeführt wird nochmal antreten und nachfragen ob denn jetzt die Beeinträchtigung eine andere Entscheidung erfordert.

    Sagt die Bundesnetzagentur "Ok, wenn das Vectoring stört dann muss das der andere Betreiber abschalten aber dafür müsst ihr ihm dann ein Vorleitungsprodukt bieten damit er weiterhin seinen Kunden die entsprechende Produkte anbieten kann" dann hat man auch das frühzeitig geklärt.

    Im Zweifel könnten die g.Fast Betreiber einfach beim APL im Keller die Leistung auf 11 drehen und damit alles übertönen was von extern kommt. Ist natürlich nicht die beste Lösung für die Beteiligten.

    Und wenn ich das richtig aus dem Kontext heraus lese dann ist das nur die Stellungnahme der Buglas zu einem bereits laufenden Regulierungsverfahren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.06.17 19:38 durch RipClaw.

  9. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: Chris28 17.06.17 - 18:16

    Eine sehr interessant Diskussion, doch wo fängt man an und hört auf? Es könnte ja auch einer auf die Idee kommen und die Koaxleitungen dann für die weitere Versorgung im Haus zu nutzen, müsste dann der Kabelanbieter weichen?

  10. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: RipClaw 18.06.17 - 20:07

    Chris28 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine sehr interessant Diskussion, doch wo fängt man an und hört auf? Es
    > könnte ja auch einer auf die Idee kommen und die Koaxleitungen dann für die
    > weitere Versorgung im Haus zu nutzen, müsste dann der Kabelanbieter
    > weichen?

    Da Kabel bis dato nicht reguliert ist werden wir das wohl nie erfahren. Zudem ist es meistens so das die Kabelanbieter mit den Hausbesitzern entsprechende Verträge am laufen haben so das niemand anderes in die Leitungen darf. Sowas wie freie Anbieterwahl scheint es bei Kabel nicht zu geben.

  11. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: bombinho 19.06.17 - 01:32

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas wie freie Anbieterwahl scheint es bei Kabel nicht zu
    > geben.

    Ja, man hat durch die Fragmentierung bereits von vornherein dafuer gesorgt, dass es kein zu regulierendes (Quasi)Monopol auf absehbare Zeit gibt.

  12. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: Chris28 19.06.17 - 16:56

    Ich versuche es ja immer allgemein zu halten, da ich keine Verträge kenne. Doch so wie ich es in Erinnerung habe, wurden die Kabelnetze zu Bundespostzeiten nur bis zum HÜP gelegt und der Vermieter mussten schaue wie die weitere Versorgung aussieht. Im Gegenteil dazu die Telefonleitungen, die wurden sehr wohl von der Bundespost verlegt……. Aber alles Geschwätz von gestern, da ich glaube, niemand der Netzbetreiber ist in der Lager das nachzuweisen
    Ist ja auch egal und bringt niemanden weiter….. Der Gedanke war ja einfach nur, wenn einer auf die Idee kommt es zu tun….. Punkt, die Kabelbetreiber können sich zwar auf Ihre Verträge berufen, doch wenn der Eigentümern sagt…. Hey, es gehört mit, dann sieht die Sache schon ganz anders aus.

    Was sagt man da aus Kabelanbieter – Sicht eigentlich….. Netzebene 5…… ui ui ui…..

    Menno, ich möchte hier nicht auf die Kabelanbieter schimpfen, sondern das Thema war ja ein anderes. Eigentlich wollte ich nur mal drauf hinweisen, dass nicht jeder machen kann was er will und hier Bestandschutz zählen sollte……. Punkt.

    Also wenn schon jemand so nett ist die Glasfaser in den Keller zu legen, dann muss sich dieser mit den anderen Netzbetreibern einigen oder halt selbst eine Inhousversorgung herstellen, denn alles andere macht keinen Sinn…..Also neutral ob Doppelader oder Koax betrachtet.

  13. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: M.P. 20.06.17 - 11:25

    Das kommt auf den Betreiber der Netzebene 4 an.
    Da haben schon viele NE 4 - Betreiber einen NE 3 Betreiber vor die Tür gesetzt, und sich selber um lukrativere Alternativen für die Einspeisung gekümmert.

    Die Telekom legt gerne Glasfaserzuführung bis zum Übergabepunkt NE3 -> NE4.
    Manche große Immobiliengesellschaft hat eigene Töchter gegründet ...

  14. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: Chris28 20.06.17 - 17:00

    Du hast recht, es sind die Wohnungbaugesellschaften, die nur 1 HÜP angemietet hatten und die restliche Verkabelung über alle Gebäude selbst organsiert hatten, war damals auf jeden Fall günstigen, soweit ich es in Erinnerung habe.

    Ja und z.B. die Annington (wenn ich es richtig schreibe) hat dann einen Vertrag mit der Telekom geschlossen, diese hat sich verpflichtet alle Häuser mit Glasfaser anzubinden, dies habe ich hier im Bereich selbst gesehen, ich meine zumindest die Erdarbeiten und das was verlegt wurde.

    Aber noch mal zurück zum Artikel, ich denke die Netzbetreiber werden sich schon einigen, jedoch sollte Bestandschutz vor Eigeninteresse gehen, alles andere würde in einem Chaos enden. Denn wenn man noch das Mitsprachrecht der Grundstückseigentümer in Betracht zieht, dann müsste für jedes Haus ein eigener Vertrag oder so hinterlegen werden. Netzbetreiber A möchte g.fast über die Doppelader, Netzbetreiber B sagt, dies ist nicht in meinem Interesse, Hausbesitzer möchte aber Netzbetreiber A über die Koax Leitung….. Netzbetreiber C möchte aber seine Koax Leitung für sich behalten…… ui ui ui…… Smile.

  15. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: M.P. 20.06.17 - 18:14

    Die Grenze setzen die Eigentumsverhältnisse an der Verkabelung.

    G.Fast wird in der Regel AUSSCHLIESSLICH über Leitungen gefahren, die nur innerhalb eines Gebäudes verlegt sind, und dem Hauseigentümer gehören.

    Von da her könnte der Hauseigentümer der Telekom den Zugang zu den im Haus verlegten Leitungen schon verweigern.

    Hier könnte es aber IMHO einen Konflikt mit dem Mieter-Recht auf einen Telefonanschluss geben.
    Ob dieser durch die daraus folgende Zwangs-Nutzung von m.Net noch erfüllt ist...

  16. Re: Konnte man g.Fast nicht mit Vectoring parallel betreiben ?

    Autor: Ovaron 24.06.17 - 16:29

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > G.Fast wird in der Regel AUSSCHLIESSLICH über
    > Leitungen gefahren, die nur innerhalb eines Gebäudes
    > verlegt sind, und dem Hauseigentümer gehören.

    > Von da her könnte der Hauseigentümer der Telekom den Zugang zu den im Haus verlegten Leitungen schon verweigern.

    Das könnte er unabhängig von den Eigentumsverhältnissen in jedem Fall. Voraussetzung für den Zugang zum Gebäude ist die Grundstückseigentümererklärung. Die legt fest das ein Provider ins Haus und die für die Erbringung seiner Dienstleistung notwendigen Installationen durchführen darf. Diese GEE hat afaik im Fall Telekom eine Kündiigungsfrist von 1 Monat.

    > Hier könnte es aber IMHO einen Konflikt mit dem Mieter-
    > Recht auf einen Telefonanschluss geben.

    Sehe ich nicht, denn das Recht besagt nur das es einen Telefonanschluß geben muss, nicht von wem. Sobald also Provider B dem Mieter einen Anschluß anbietet kann dieser - meines Erachtens, ich bin kein Rechtsverdrehter - nicht mehr darauf bestehen von Telekom beliefert zu werden.

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