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Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

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  1. Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: Mingfu 03.05.18 - 17:17

    Die Telekom hat schließlich ein Netz liegen, welches mit Vectoring oder als nächstes vielleicht G.fast durchaus akzeptable Angebote ermöglicht. Sicher wären mit Glasfaser noch größere Bandbreiten möglich, aber im Privatkundenbereich ist die Nachfrage dann äußerst überschaubar, wenn ein Preisschild von 150 Euro pro Monat daneben steht. Da reichen den meisten Leuten dann doch 100 Mbit/s oder noch weniger, wenn das weniger als ein Drittel dieses Preises im Monat kostet. Solange man dieses Massenmarktgeschäft bequem über die bisherigen Netze abwickeln kann (und dafür werden schließlich immer wieder neue Technologien entwickelt, weil das weltweit eben doch gefragt ist), wird man nicht unnötig Geld für Glasfaserkabel bis zum Kunden investieren.

    Wenn man dagegen wie M-Net bei Null anfängt, baut man logischerweise kein Kupfernetz mehr neu auf, sondern nimmt Glasfaser. Aber das liegt eben einzig und allein an den jungfräulichen Startvoraussetzungen.

  2. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: wire-less 03.05.18 - 17:30

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat schließlich ein Netz liegen, welches mit Vectoring oder als
    > nächstes vielleicht G.fast durchaus akzeptable Angebote ermöglicht. Sicher
    > wären mit Glasfaser noch größere Bandbreiten möglich, aber im
    > Privatkundenbereich ist die Nachfrage dann äußerst überschaubar, wenn ein
    > Preisschild von 150 Euro pro Monat daneben steht. Da reichen den meisten
    > Leuten dann doch 100 Mbit/s oder noch weniger, wenn das weniger als ein
    > Drittel dieses Preises im Monat kostet. Solange man dieses
    > Massenmarktgeschäft bequem über die bisherigen Netze abwickeln kann (und
    > dafür werden schließlich immer wieder neue Technologien entwickelt, weil
    > das weltweit eben doch gefragt ist), wird man nicht unnötig Geld für
    > Glasfaserkabel bis zum Kunden investieren.
    >
    > Wenn man dagegen wie M-Net bei Null anfängt, baut man logischerweise kein
    > Kupfernetz mehr neu auf, sondern nimmt Glasfaser. Aber das liegt eben
    > einzig und allein an den jungfräulichen Startvoraussetzungen.

    Und die Stadtwerke haben auch keinen Grund zu sparen da ja immer auch ein Energieversorger mit dabei ist der ein Monopol hat. (Zumindest die Durchleitungsgebühr bekommt er immer und beim Erschließen ist es ein 100% Monopol).

    Als Energieversorger hab' ich auch Synergieeffekte. D.h. da wo ich 'eh graben muss pack' ich halt das Leerrohr/Speedpipe mit rein.

    Und wenn ich noch Gas/Wasser auch dabei habe ...

  3. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: patrickrocker83 03.05.18 - 17:32

    Und wenn sie dann doch merken das ihre Kupferleitungen nix mehr taugen werden sie in Ballungsgebieten in die Röhre schauen wenn M-Net und Co vollends ausgebaut haben ^^

  4. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: 0mega 03.05.18 - 17:32

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat schließlich ein Netz liegen, welches mit Vectoring oder als
    > nächstes vielleicht G.fast durchaus akzeptable Angebote ermöglicht. Sicher
    > wären mit Glasfaser noch größere Bandbreiten möglich, aber im
    > Privatkundenbereich ist die Nachfrage dann äußerst überschaubar, wenn ein
    > Preisschild von 150 Euro pro Monat daneben steht. Da reichen den meisten
    > Leuten dann doch 100 Mbit/s oder noch weniger, wenn das weniger als ein
    > Drittel dieses Preises im Monat kostet. Solange man dieses
    > Massenmarktgeschäft bequem über die bisherigen Netze abwickeln kann (und
    > dafür werden schließlich immer wieder neue Technologien entwickelt, weil
    > das weltweit eben doch gefragt ist), wird man nicht unnötig Geld für
    > Glasfaserkabel bis zum Kunden investieren.
    >
    > Wenn man dagegen wie M-Net bei Null anfängt, baut man logischerweise kein
    > Kupfernetz mehr neu auf, sondern nimmt Glasfaser. Aber das liegt eben
    > einzig und allein an den jungfräulichen Startvoraussetzungen.

    Lustig ist, dass du glaubst ein Glasfaser Anschluss müsste das dreifache eines DSL Anschlusses kosten, um rentabel zu sein. Das ist einfach falsch. Schweden und die Schweiz machen auch keine Verluste mit ihren Netzen. Seit kurzem wird in der Schweiz symmetrische Glasfaser mit 10gbit für 43¤ monatlich ausgebaut. Inklusive 300 TV Sendern, davon 150 in HD. Und natürlich inkl. Telefon Flat. Bei Vorhandensein eines Mobilfunkvertrages beim selben Anbieter sinkt der Beitrag auf 34¤ mtl.

    Die Telekom verarscht die Deutschen seitdem es keine Bundespost mehr gibt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.18 17:34 durch 0mega.

  5. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: Mingfu 03.05.18 - 17:51

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lustig ist, dass du glaubst ein Glasfaser Anschluss müsste das dreifache
    > eines DSL Anschlusses kosten, um rentabel zu sein.

    Ob ich das glaube, spielt keine Rolle. 150 Euro pro Monat ist schlicht und einfach der Preis, den M-Net für einen Gigabitanschluss aufruft. Es nützt also nichts, wenn man der Überzeugung ist, dass es billiger sein könnte, wenn es schlicht und einfach nicht billiger ist.

  6. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: Dwalinn 03.05.18 - 17:57

    Nein natürlich muss es nicht das dreifache kosten.... zumindest nicht wenn man damit erst später Gewinn machen muss/will.

    Ansonsten ist es klar das FTTH teurer ist da man nicht nur das Glasfaserkabel bis in einen 300-500m Radius sondern bis zu jeden einzelnen Haus bzw. bis zur jeder einzelnen Wohnung bringen muss.... entweder man gibt sich dann damit zufrieden das man Jahre auf Gewinn wartet oder man erhöht die Tarife.

    BTW: bei 1&1 bekommt man ab 25¤ einen Internet Tarif mit Telefon Flat (das reicht mir und dir nicht aus aber jeden Gelegeheitssurfer) bei der Deutschen Glasfaser ist man erst ab 45¤ dabei und hat dann keine Telefon Flat.

  7. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: Mingfu 03.05.18 - 18:00

    Das ist in der Form eher unwahrscheinlich. Zum einen kommt die Telekom wegen der Leitungslängenbegrenzung bei Vectoring oder als nächstes vielleicht bei G.fast mit den Glasfaserleitungen auch immer näher an die Gebäude heran. Der Ausbauaufwand sinkt also immer weiter, weil das Kupfernetz von der Vermittlungsstelle her Stück für Stück bereits durch Glasfaser ersetzt wird.

    Zum anderen haben die meisten Glasfaseranbieter dann das gleiche Problem. Denn vielfach verlegen sie eben nicht FTTH, sondern nur FTTB. Sie setzen also ebenfalls innerhalb des Hausverteilung auf die dort vorhandene Kupferdoppelader und können der Telekom damit technisch gar nicht so weit enteilen.

  8. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: brotiger 03.05.18 - 18:05

    0mega schrieb:
    > Seit kurzem wird in der Schweiz symmetrische Glasfaser mit 10gbit für 43¤
    > monatlich ausgebaut.

    Gähn. Wie viele dieser Gigabit sind denn garantiert? Ein ähnliches Angebot gibt es ein Hong Kong auch, aber die 10 GBit/s gelten halt nur bis zur ersten Gegenstelle. Speedtest darf man nur gegen einige Server im Netz des ISP selbst fahren, da der ISP nicht genug Peerings hätte, um auch nur 100 Kunden mit 10 GBit/s zu versorgen...

    Salt verlegt übrigens PON, wie alle anderen auch. Alle Anschlüsse am Strang teilen sich die 10 GBit/s. Sie fahren halt - im Gegensatz zur Konkurrenz - hauptsächlich ein sehr unehrliches Marketing.

  9. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: brotiger 03.05.18 - 18:19

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Ausbauaufwand sinkt also immer weiter, weil das
    > Kupfernetz von der Vermittlungsstelle her Stück für Stück bereits durch
    > Glasfaser ersetzt wird.

    Ein handelsüblicher Outdoor-DSLAM hat über 100 Ports. Bei einem tatsächlichen Austausch aller Kupferkabel, also echtem FTTH, müssen nicht nur ganze Straßenzüge aufgerissen werden, sondern die Techniker müssen auch in jedes einzelne Haus und in jede einzelne Wohnung.

    Als in unserem Straßenzug hier FTTB gelegt wurde, war die komplette Straße zwei Wochen offen, und wir hatten noch Glück, denn die Hausverteilung konnte vom Keller aus über existierende Koaxkabel realisiert werden. Wir bekamen also einfach nur neue Kabelmodems vor die Tür gestellt, die Techniker mussten aber nicht in jede der 14 Wohnungen alleine in meinem Block hier ein Glasfaserkabel ziehen. Das hätte sicher mehrere Tage gedauert, und den Horror mit der ganzen Koordination im Vorfeld (Verträge mit den Hausverwaltungen, Anschreiben aller Mieter, Sonderbehandlung aller individuellen Wohnungsbesitzer, etc.) möchte ich selbst garantiert niemals haben wollen.

    Keine Ahnung, warum die Leute sich das alles immer so einfach vorstellen. Der Großteil der Bevölkerung bucht doch am Ende des Tages einfach nur wieder den billigsten DSL-Anschluss.

  10. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: RipClaw 03.05.18 - 18:53

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist in der Form eher unwahrscheinlich. Zum einen kommt die Telekom
    > wegen der Leitungslängenbegrenzung bei Vectoring oder als nächstes
    > vielleicht bei G.fast mit den Glasfaserleitungen auch immer näher an die
    > Gebäude heran. Der Ausbauaufwand sinkt also immer weiter, weil das
    > Kupfernetz von der Vermittlungsstelle her Stück für Stück bereits durch
    > Glasfaser ersetzt wird.

    g.Fast aus den großen Kästen wirst du kaum erleben da Super Vectoring und g.Fast teilweise den gleichen Frequenzbereich nutzen. Daher würden sich g.Fast und Super Vectoring über die gleichen Kupferbündel gegenseitig stören.

    Was die Telekom Mittelfristig wohl eher macht ist das Umschwenken auf Lösungen mit Funk wie z.B. das hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=uRDazkD9qRY
    https://www.youtube.com/watch?v=CBQIYy2V2CQ

    Auch als Hybrid denkbar bei dem die Grundlast über VDSL läuft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.18 19:11 durch RipClaw.

  11. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: RipClaw 03.05.18 - 18:57

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lustig ist, dass du glaubst ein Glasfaser Anschluss müsste das dreifache
    > > eines DSL Anschlusses kosten, um rentabel zu sein.
    >
    > Ob ich das glaube, spielt keine Rolle. 150 Euro pro Monat ist schlicht und
    > einfach der Preis, den M-Net für einen Gigabitanschluss aufruft. Es nützt
    > also nichts, wenn man der Überzeugung ist, dass es billiger sein könnte,
    > wenn es schlicht und einfach nicht billiger ist.

    Du wirfst hier Glasfaser und Gigabit in einen Topf. Man kann Gigabit über Glasfaser fahren aber muss es nicht.

    Die Telekom hat z.B. einige Glasfasertarife die in Preis und Leistung identisch zu den VDSL Tarifen sind. Wenn du Spaß daran hast kannst du über Glasfaser auch mit 16 Mbit/s surfen zu gleichen Preis wie der ADSL Tarif.

    Und auch M-Net hat günstigere Tarife als den Gigabit Tarif am Start. Alles über Glasfaser. Das Medium spielt dabei keine Rolle sondern nur die Leistung.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.18 18:59 durch RipClaw.

  12. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: Vinnie 03.05.18 - 19:17

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat schließlich ein Netz liegen, welches mit Vectoring oder als
    > nächstes vielleicht G.fast durchaus akzeptable Angebote ermöglicht. Sicher
    > wären mit Glasfaser noch größere Bandbreiten möglich, aber im
    > Privatkundenbereich ist die Nachfrage dann äußerst überschaubar, wenn ein
    > Preisschild von 150 Euro pro Monat daneben steht. Da reichen den meisten
    > Leuten dann doch 100 Mbit/s oder noch weniger, wenn das weniger als ein
    > Drittel dieses Preises im Monat kostet. Solange man dieses
    > Massenmarktgeschäft bequem über die bisherigen Netze abwickeln kann (und
    > dafür werden schließlich immer wieder neue Technologien entwickelt, weil
    > das weltweit eben doch gefragt ist), wird man nicht unnötig Geld für
    > Glasfaserkabel bis zum Kunden investieren.
    >
    > Wenn man dagegen wie M-Net bei Null anfängt, baut man logischerweise kein
    > Kupfernetz mehr neu auf, sondern nimmt Glasfaser. Aber das liegt eben
    > einzig und allein an den jungfräulichen Startvoraussetzungen.

    Nun meine Rechtschreib- und Grammatikleistungen sind Welten davon entfernt Märchengeschichten der Qualität der Grimmbrüder zu verfassen, deswegen lasse ich das besser. Aber auch Ihnen empfehle ich doch zumindest zu diesem Thema keine Märchengeschichten zu erzählen sondern bei Fakten bleiben denn die Zahlen die ich hier auflisten werden stammen von den aktuellen Webseiten und zeigen Ihnen, die Geschichte die Sie hier oben geschrieben haben gehört ins Reich der Fabelkreaturen (Kann man das lateinische Wort Fabulas auf Deutsch mit Kreaturen verbinden? Naja wie gesagt, meine Rechtschreib- und Grammatikleistungen als jemand der nie Deutsch gelernt oder studiert hat reicht nicht für Märchengeschichten.)

    Bei der Telekom haben wir knapp 40EUR im Monat bezahlt für 50/10Mbps Hybrid, netto kamen wir dann auf 45/2Mbps nur selten sackte es auch mal auf 30/2 ab also ignorieren wir das mal.

    45EUR im Monat kostet das Angebot 100/40Mbps was ich gar nicht buchen konnte da bei uns die Geschwindigkeit per LTE anscheint nicht ausreicht. Mobilfunk Telekom bei uns erlaubt zwar 300Mbps aber Telekom Techniker hat mir gesagt: das kann man nicht vergleichen sind 2 unterschiedliche Netze.

    Die bei der Telekom werden deren Netze wohl am besten kennen, hoffe ich zumindest.

    Jedenfalls 40EUR für netto 45/2 Mbps.

    Oder wer tatsächlich das Maximum buchen kann 100/40 für 45EUR im Monat.

    6 Monate zahlt man 20EUR im Monat.

    Also auf 24 Monate hochgerechnet sind das 930 EUR.

    Bei der DG bekommen Sie 25EUR für 12 Monate und danach 45EUR für 100/100Mbps die übrigens auch 100% eingehalten werden!

    Das sind dann auf 24 Monate insgesamt 840EUR.

    Anschluss für Glasfaser ist 0EUR.

    Bei der Telekom musste ich jedes Mal horrende Anschlusskosten dazu zahlen!

    Man kann aber auch 200/200 buchen, kostet dann aktuell ebenfalls 25EUR im Monat den ersten 12 und danach 45. Nochmals, das wird 100% eingehalten!

    Ebenfalls: Laufzeit ist minimal 24M wie bei der Telekom.

    Das 500/500 ist das erste Paket was auch mehr kostet: 80EUR im Monat nach 12 Monate. Also insgesamt 1260EUR auf 2 Jahre hochgerechnet.

    Erst im Bereich 1000Mbps, also Gigabit, kommen wir dort an wo Sie die Märchengeschichten erzählt haben:
    105EUR den ersten 12 Monate und danach 160EUR im Monat.

    Also bitte bei den Fakten bleiben und nicht versuchen irgendwelche Propaganda a la Propaganda Today verbreiten.

    Quellenangaben:
    https://www.deutsche-glasfaser.de/kombipakete
    https://www.telekom.de/zuhause/tarife-und-optionen/internet

  13. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: Mingfu 03.05.18 - 19:19

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > g.Fast aus den großen Kästen wirst du kaum erleben da Super Vectoring und
    > g.Fast teilweise den gleichen Frequenzbereich nutzen. Daher würden sich
    > g.Fast und Super Vectoring über die gleichen Kupferbündel gegenseitig
    > stören.

    Das halte ich nicht für ein Gegenargument. Es würde einfach so laufen, wie es bisher schon mit normalen VDSL-Anschlüssen lief, wenn Vectoring ausgerollt wurde: Sie werden gekündigt bzw. umgestellt. Statt Vectoring wird dann also auf dem gesamten Kabelbündel G.fast gefahren.

  14. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: Mingfu 03.05.18 - 19:20

    Es geht im Artikel um M-Net und nicht um irgendwelche anderen Netzbetreiber.

  15. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: bombinho 03.05.18 - 19:32

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das halte ich nicht für ein Gegenargument. Es würde einfach so laufen, wie
    > es bisher schon mit normalen VDSL-Anschlüssen lief, wenn Vectoring
    > ausgerollt wurde: Sie werden gekündigt bzw. umgestellt. Statt Vectoring
    > wird dann also auf dem gesamten Kabelbündel G.fast gefahren.

    Dazu faellt mir ein: Noe, extrem unwahscheinlich. G.Fast ist nur eine Atternative fuer die Nutzung bestehender Inhouseverkabelung, denn fuer das eine Haus, was nahe genug am Verteiler ist, wird dieser nicht umgestellt. Es gab Experimente mit Umsetzern in Schaechten vor dem Haus, um nicht hinein zu muessen, aber dann liegt jede Menge aktive Hardware, die mit Strom versorgt werden muss, ueberall in den unguenstigst moeglichen Positionen (die Schaechte muessten z.B. druckwassergeschuetzt sein aber ausreichend Waermeabfuhr gewaehrleisten und dabei servicefreundlich sein, usw <-- keine einfache Aufgabe).

    Die notwendige Stromversorgung durch den Kunden ist ebenfalls ein zweischneidiges Schwert, denn ihm gehoert die Hardware in der Strasse nicht und er bekaeme auch keinen Zugriff darauf, muesste diese aber mit Strom versorgen, damit muss Modem/Router in der Lage sein, eine ausreichende Stromversorgung zu gewaehrleisten, denn kein Anbieter laesst seine Hardware freiwillig vom Kunden mit Spannungsspitzen etc. maltraetieren. Also muessten Modem/Router dann ebenfalls im Besitz des Netzanbieters verbleiben. Damit ersetzt der Anbieter eine Verantwortlichkeit mit der Naechsten, ob das so gewuenscht wird?

    Und all diese Probleme existieren bei passiver Hardware nicht.

  16. Re: Telekom muss derzeit auch kein FTTB/H errichten

    Autor: RipClaw 03.05.18 - 19:32

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > g.Fast aus den großen Kästen wirst du kaum erleben da Super Vectoring
    > und
    > > g.Fast teilweise den gleichen Frequenzbereich nutzen. Daher würden sich
    > > g.Fast und Super Vectoring über die gleichen Kupferbündel gegenseitig
    > > stören.
    >
    > Das halte ich nicht für ein Gegenargument. Es würde einfach so laufen, wie
    > es bisher schon mit normalen VDSL-Anschlüssen lief, wenn Vectoring
    > ausgerollt wurde: Sie werden gekündigt bzw. umgestellt. Statt Vectoring
    > wird dann also auf dem gesamten Kabelbündel G.fast gefahren.

    Die normalen VDSL Anschlüsse werden durch Vectoring quasi "entstört". Dabei ändert sich aber nichts am verwendeten Frequenzbereich.

    VDSL/Vectoring geht rauf bis auf 17 Mhz im Profil 17a und im Profil 35b (Super Vectoring) bis auf 35 Mhz.

    g.Fast arbeitet im Bereich von 17 MHz bis 212 MHz. Das bringt zwar höhere Geschwindigkeit aber nur auf sehr kurzer Strecke. Die Maximalgeschwindigkeit bekommt man auf ca. 100m und die Grenze liegt bei ca. 250m.

    Würde man jetzt beides parallel fahren wollen könnte man vom Profil 35b einen Rückschritt auf das Profil 17a machen und dann g.Fast parallel nutzen. Allerdings würden diejenigen die bei Super Vectoring zwar nicht die volle Geschwindigkeit bekommen haben aber doch mehr als bei Vectoring jetzt mit g.Fast weniger bekommen da die unteren 17 MHz der Übertragung fehlen würden.

    g.Fast aus dem grauen Kasten zu fahren ist also eher ein schlechte Idee.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.18 19:35 durch RipClaw.

  17. Glasfaser ist nicht teuer als Kupfer

    Autor: solary 03.05.18 - 20:47

    > 150 Euro pro Monat
    Woher einige die Preise haben möchte ich mal gerne wissen, bestimmt von der Kupfer Loppy.
    100:40mbit/s kostet ca.45¤ 200:100mbit/s kostet 5¤ mehr.
    Wem das zu viel ist kann zu O2 und co gehen.

    Der Telekom laufen zurzeit die Kunden weg, dort wo GF verfügbar ist wird es auch rege genutzt.
    Aber für die Telekom immer noch kein Grund auszubauen, außer im Gewerbe Gebiete.

  18. Re: Glasfaser ist nicht teuer als Kupfer

    Autor: spezi 03.05.18 - 21:23

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der Telekom laufen zurzeit die Kunden weg, dort wo GF verfügbar ist wird
    > es auch rege genutzt.

    Seit Q3 2014 steigt die Zahl der Breitbandkunden bei der Telekom wieder kontinuierlich:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202314/umfrage/anzahl-der-dsl-kunden-der-deutschen-telekom-in-deutschland/

    Die Zahl der FTTx-Kunden hat sich in der Zeit etwa verfünffacht, auch geholfen durch die Tatsache, dass die Anzahl der Haushalte, die einen solchen Tarif buchen können in 3,5 Jahren um etwa 15 Millionen gestiegen ist.

    Sicherlich kann man der Telekom vorwerfen, dass sie derzeit lieber ihren geplanten FTTC-Ausbau fertig macht und sich dabei mittlerweile auf eher kleinere Städte konzentriert, anstatt insbesondere in Großstädten den Kabelanbietern mit FTTB/H-Konkurrenz zu machen. Allerdings wird sich das ab nächstem Jahr voraussichtlich auch wieder ändern.

    > Aber für die Telekom immer noch kein Grund auszubauen, außer im Gewerbe
    > Gebiete.

    Mittlerweile gibt es ja auch schon wieder ein paar Nachfragebündelungen für FTTH-Ausbau in Wohngebieten. Ich weiß von sechs. Vier davon abgeschlossen, zwei haben gestern neu angefangen. Auch das wird man in den nächsten Monaten und Jahren vermutlich wieder häufiger sehen..

  19. Re: Glasfaser ist nicht teuer als Kupfer

    Autor: solary 03.05.18 - 21:57

    >Seit Q3 2014 steigt die Zahl der Breitbandkunden bei der Telekom wieder kontinuierlich:

    Dann liest das doch mal:
    Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck:
    https://www.golem.de/news/glasfaser-telekom-wegen-fehlendem-ftth-massiv-unter-druck-1709-130273.html

  20. Re: Glasfaser ist nicht teuer als Kupfer

    Autor: spezi 03.05.18 - 22:05

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Seit Q3 2014 steigt die Zahl der Breitbandkunden bei der Telekom wieder
    > kontinuierlich:
    >
    > Dann liest das doch mal:
    > Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck:
    > www.golem.de

    Das meinte ich mit
    "Sicherlich kann man der Telekom vorwerfen, dass sie derzeit lieber ihren geplanten FTTC-Ausbau fertig macht und sich dabei mittlerweile auf eher kleinere Städte konzentriert, anstatt insbesondere in Großstädten den Kabelanbietern mit FTTB/H-Konkurrenz zu machen."

    Trotzdem steigen die Kundenzahlen insgesamt.

    Und wie gesagt: gerade wegen des Verlusts von Marktanteilen in einigen Großstädten wird die Telekom nach dem weitgehenden Abschluss des FTTC-Ausbaus nächstes Jahr insbesondere den Kabelanbietern dort stärker Paroli bieten wollen. Weswegen ich vermute, dass unter anderem auch G.fast und FTTB dann stärker in den Fokus rücken.

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