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FTTH wirklich relevant?

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  1. FTTH wirklich relevant?

    Autor: Dakkaron 23.01.20 - 09:05

    Ich habe bei mir Internet über einen Koaxialanschluss. Seit ich einen eigenen Internetanschluss habe (2012), bin ich mit der Geschwindigkeit nicht wirklich hoch gegangen. Angefangen hab ich damals mit dem zweitschnellsten Tarif, bei dem ich rund 125MBit gehabt habe. Inzwischen bin ich beim zweitlangsamsten Tarif, auch mit 125MBit. Heute wie damals ist das mehr als ausreichend, weil sich auch sonst nicht viel verändert hat. Heute wie damals hat mein Bildschirm Full HD, Betriebssystem-ISOs haben immer noch DVD-Größe. Streaming von VR-Spielen existiert jetzt genauso wenig wie damals.

    Und wenn sich der Bedarf nicht ändert, wozu sollte ich mehr ausgeben?

    Gleiches liest man auch sonst immer wieder, dass z.B. die schnellsten Tarife quasi nie genommen werden, weil es keinen Mehrwert bietet. Immerhin hängt die Download-Geschwindigkeit ja auch vom Server ab, und wenn der nicht mehr hergibt, dann zahlt sich ein schnellerer Anschluss auch nicht aus.

    Die Maximalgeschwindigkeit von DOCSIS 3.0 ist schneller als jeder Internettarif, den ich je irgendwo gesehen hab, und das ist 2006 rausgekommen.

    Dazu kommt, dass die Geschwindigkeit des Anschlusses nur sekundär wichtig ist. Spätestens im Core-Netzwerk des Providers ist man nämlich im Shared Medium, egal ob DSL, FTTH oder Koaxial. Deswegen gibt z.B. A1 in Österreich schon FTTH her, aber nur auf DSL-Geschwindigkeiten, weil ihr Core-Netzwerk zu schwach ist.

  2. Re: FTTH wirklich relevant?

    Autor: ikhaya 23.01.20 - 10:06

    Kabel-Anbieter sind halt anfälliger für überlastete Backhaul-Infrastruktur weil man die Segmente in der Vergangenheit zu klein gemacht hat.
    Da ist FTTH natürlich angenehmer weil man das da meist nicht spürt.
    Klar kann man auch da das Kernnnetz vergeigen

    Die Frage ist wieviel von den Aussagen der Kabel-Anbieter Gelaber ist.
    Die kommen gern und sagen "90% unserer Kunden Buchen 500mb und Höher" oder so ähnlich.
    Kann auch daran liegen dass man sie nicht auf ihren Bedarf beraten hat um die Werte zu schönen ;)

  3. Re: FTTH wirklich relevant?

    Autor: Dwalinn 23.01.20 - 16:07

    So eine Leitung liegt ja mindestens 30 Jahre, eher länger.
    Noch brauche ich auch kein FTTH ich werde sogar von meinen 400 MBit auf 200 MBit gegen wenn mein günstiges erstes Jahr bei Vodafone zuende ist... aber wer weiß wie sich das ganze entwickelt, neu würde ich nur noch FTTH verlegen und ehe man einen Investition Stau hat würde ich auch alte Kunden nach und nach umrüsten.

  4. Re: FTTH wirklich relevant?

    Autor: LinuxMcBook 23.01.20 - 17:26

    ikhaya schrieb:
    > Die Frage ist wieviel von den Aussagen der Kabel-Anbieter Gelaber ist.
    > Die kommen gern und sagen "90% unserer Kunden Buchen 500mb und Höher" oder
    > so ähnlich.
    > Kann auch daran liegen dass man sie nicht auf ihren Bedarf beraten hat um
    > die Werte zu schönen ;)

    Vor allem liegt es daran, dass diese Aussagen der Kabelanbieter sich immer nur auf Neukunden beziehen und man dort aber für die ersten 12 Monate genau das gleiche zahlt, wie für den günstigsten Tarif und nach 12 Monaten dann zurückgestuft wird :D

    Die Bundesnetzagentur hat vor ein paar Wochen mal interessante Zahlen veröffentlicht, wonach nur ca. 4% der Kunden dauerhaft für 400MBit oder mehr zahlen sollen...

  5. Re: FTTH wirklich relevant?

    Autor: ikhaya 23.01.20 - 17:34

    ich wäre ja für Statistiken im Kundenportal, wo man sieht was man wirklich bräuchte. Ich glaub Leute haben wenig Ahnung von ihrem tatsächlichen Bedarf

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