1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Mark Zuckerberg: Facebook-Chef will…

Allein, dass Zuckerberg davon spricht, dass "...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Allein, dass Zuckerberg davon spricht, dass "...

    Autor: dubam 31.03.19 - 13:51

    Allein, dass Zuckerberg davon spricht, dass „… alle Menschen den gleichen Schutz erhalten...“ sollen, ist nicht nur anachronistisch, das ist verlogen und heuchlerisch!
    Er, mit seiner Firma, hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass es heute derartiger Regelungen bedarf. Genauso ist seine illusorische Forderung von globalen Regeln im Umgang mit digitalen Daten im weitesten Sinne, einfach nur absurd, weil nicht realisierbar.
    So gibt es bspw. keine „globalen Regelungen“ für die Manipulation von DNA/DNS und der sog. Forschung zum Zwecke deren „produktiven Einsatzes“ (neg.Bsp.: Klonen, Bayer/Monsanto), den intn. Waffenhandel und Rauschgifthandel, und, und, und.
    Wie genau bitte, stellt sich der Mann das vor? Ist der nur naiv oder eiskalt berechnend? Letzteres hat er ja in jüngster Vergangenheit vor div. parlamentarischen Ausschüssen glänzend unter Beweis gestellt. Tausende von nationalen Gesetzen müssten geändert und dem mutmaßlichen globalen Regeln angepasst werden. Der Egoismus und Machthunger von Despoten, Diktatoren, Monarchen und politischen wie theologischen Gruppen, Parteien und Extremisten, die einen nicht geringen Teil des Globus beherrschen, wird dies verhindern. Mehr noch. Die werden mit Unsummen das Nötige dagegen unternehmen um genau das ausnutzen zu können. Auch Staaten mit einer rechtsstaatlichen Verfassung, werden sich nie Regeln unterordnen oder akzeptieren, die nicht ihren juristischen Strukturen gerecht werden, von der globalen Counity ganz zu schweigen.

  2. Re: Allein, dass Zuckerberg davon spricht, dass "...

    Autor: Ach 31.03.19 - 16:56

    In keinem deiner Beispiele ist man sich aber quer über den Globus kommunikativ so nahe wie in einem sozialem Netzwerk. Im Gegensatz zu deinen Beispielen ist die Kommunikation sogar der einzige Sinn und Zweck. Deshalb ist der Fokus einer weltweiten Regelung solcher Netzwerke auch viel kleiner und klarer, und der Aufwand das zu tun ist dadurch auch sehr viel überschaubarer, als etwa bei einer weltweiten Kontrolle des Waffen- oder Drogenhandels. Zudem scheinen die Internet Größen wie Facebook und Google im Gegensatz zu den Drogen- und Waffenhändlern ja nicht mal abgeneigt, ganz im Gegenteil. Darüber hinaus will ja keiner behauptet, dass es einfach ist, aber man muss auch nicht gleich damit beginnen, die Flinte ins Korn zu werfen. Mit der DSGVO haben sich doch immerhin schon mal 19 Europäische Staaten zu einer einheitlichen Regelung durch gerungen. Schon vergessen?

    Langfristig ist eine einheitliche Regulierung eh alternativlos, das ist ganz klar absehbar, und vielleicht wäre schon mal ein großer Schritt damit getan, Amerika mit ins Boot zu hohlen. Die Dumpfbacke wird ja nicht ewig regieren und mit einer Am. demokratischen Regierung wäre ein solcher Schritt durchaus im Bereich des Möglichen.

  3. Re: Allein, dass Zuckerberg davon spricht, dass "...

    Autor: dubam 01.04.19 - 12:03

    @ Ach 31.03.19 - 16:56
    Du hast sicher in einem gewissen Maß Recht. Kommunikativ besteht eine suggestive Nähe zwischen den Usern in sozialen Netzwerken, falls man das so bezeichnen kann. Nur ist diese „Nähe“ keine echte und auch nicht allumfassend global. Sie definiert sich durch jeden einzelnen User selbst mit Regeln und Filtern, die ihm durch das Portal zur Verfügung gestellt werden. Eben durch die berühmt-berüchtigte Info-Blase. Das ist aber nur ein scheinbarer Einfluss der User darauf, weil eben die mgl. Regeln ihm vorgegeben werden, von Facebook vorgegeben werden. Objektiv muss man gerade deswegen differenzieren und die Konstellationen adäquat bewerten und gewichten.
    Zuckerberg heuchelt mit seiner Art der „Kommunikation“ in seinem „sozialem Netzwerk“ von „ … gleichen Schutz ...“ für „ … alle Menschen ...“ und will dabei sein öffentlich wahrzunehmendes Bild, sein Image aufpulieren. Der Geschäftszweck seiner Firma Facebook Inc. ist bekanntlich als ein gewinnorientiertes Unternehmen dokumentiert, was als Geschäftsidee ein sog. „Soziales Netzwerk“ als wichtigen Teil beinhaltet. Er mit seinem Konzern, hält sich bis dato nicht an DE- und EU- Datenschutzrecht, ignoriert den Willen der User auf Schutz der Privatsphäre tagtäglich, ganz zu schweigen von den Skandalen der letzten Jahre, die er zu verantworten hat. Er ist kein Menschenfreund, wie er scheinheilig vorgibt zu sein. Zuckerberg ist ein knallhart berechnender und gewissenloser Unternehmer. Wenn er das wäre, was er vorgibt zu sein, hätte er bspw. nicht die Konkurrenz kaputt gemacht oder gekauft, womit er sich eine Quasi-Monopolstellung geschaffen hat. Er würde beispielgebend sämtliche nationalen Gesetze zum Schutz von personenbezogenen Daten einhalten. Macht er aber nicht! So ließe sich die Liste seiner aggressiven Marketingstrategie Punkt für Punkt negativ erweitern. Wie glaubwürdig also erscheint dieser Mann als angeblicher großer Verfechter des Datenschutzes?!

  4. Re: Allein, dass Zuckerberg davon spricht, dass "...

    Autor: Ach 01.04.19 - 15:12

    Zuckerberg kann man von keiner Seite über den Weg trauen. Weder bei seinen Steuertricks, weder bei seiner unverschämten Daten- und Kontrollsucht, weder bei den Geschäftspartnern mit denen er sich einlässt und natürlich auch nicht bei seiner ich-unschuldiger-kleiner-Junge-Aura und darauf abgestimmtem u-20-NIcki-Pulli-Outfit, mit denen er seine fraglichen Geschäftspraktiken vernebelt, das ist keine Frage. Ich frage mich da, welche Motive hinter seiner Aussage stecken und welche Vorteile die für den Gesetzgeber mit sich bringen. An Gesetzen kommt man eh nicht vorbei. Würde man, nur mal theoretisch, FB schließen und sonst nichts unternehmen, so warten da zehn weitere und ebenso profitsüchtige Neo-Zuckerbergs, jederzeit bereit die entstandene Lücke zu schließen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. CompuGroup Medical SE, Koblenz
  2. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden
  3. Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG, Ravensburg
  4. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 4,99€
  3. 4,32€
  4. 20,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
    Videoüberwachung
    Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

    Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
    Von Harald Büring

    1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
    2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
    3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
    Jobs
    Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

    Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
    Von Daniel Ziegener

    1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
    2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

    1. Car Entertainment: BMW unterstützt bald Android Auto
      Car Entertainment
      BMW unterstützt bald Android Auto

      BMW will künftig auch das Car Entertainment von Google unterstützen. Apples Car Play wird seit einigen Jahren angeboten, jedoch erst seit kurzem ohne Abonnement.

    2. 5G-Ausbau: Vodafone erwartet bis zu 5 Jahre Verzug bei Huawei-Verzicht
      5G-Ausbau
      Vodafone erwartet bis zu 5 Jahre Verzug bei Huawei-Verzicht

      Ein Ausschluss von Huawei vom Aufbau des 5G-Netzes bedeutet nach Darstellung des Vodafone-Sicherheitschefs jahrelange Verzögerungen für die Provider. Zudem benötigten die Geräte der Konkurrenz deutlich mehr Strom.

    3. Vodafone-Chef: USA schadet mit Huawei-Ausschluss nur Europa
      Vodafone-Chef
      USA schadet mit Huawei-Ausschluss nur Europa

      Europa verschwendet mit der Sicherheitsdebatte um Huawei und 5G laut dem Vodafone-Chef kostbare Zeit. Das nützt am Ende nur den USA sowie China und behindert den Netzausbau in Europa.


    1. 09:00

    2. 07:18

    3. 17:13

    4. 16:57

    5. 16:45

    6. 16:29

    7. 16:11

    8. 15:54