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  5. › Mars 2020: Was ist neu am Marsrover…

Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

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  1. Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Wasser 30.07.20 - 17:33

    Lest euch mal seine Artikel
    "Mit drei Lasern und einem Helikopter zum Mars" und
    "Wieder kein Leben auf dem Mars"
    nochmal durch. Irgendwas hat unser Frank gegen die Nasa. Und der Artikel hier ist ja auch keine Lobeshymne (Röntgenstrahlung aber nicht stromsparend..., Sauerstoffgewinnung ist Spielerei, Hubschrauber hat keine wissenschaftliche Aufgabe).
    Naja, ich hoffe trotzdem, dass die Mission neue Erkenntnisse bringt und uns auch lange mit schönen Bildern beglückt.

  2. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Emanuele F. 30.07.20 - 17:41

    Ich hadere auch wegen seiner m.E. recht einseitigen Positionierung im Energiebereich mit dem Autor.

  3. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 30.07.20 - 17:53

    Wasser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lest euch mal seine Artikel
    > "Mit drei Lasern und einem Helikopter zum Mars" und
    > "Wieder kein Leben auf dem Mars"
    > nochmal durch. Irgendwas hat unser Frank gegen die Nasa. Und der Artikel
    > hier ist ja auch keine Lobeshymne (Röntgenstrahlung aber nicht
    > stromsparend..., Sauerstoffgewinnung ist Spielerei, Hubschrauber hat keine
    > wissenschaftliche Aufgabe).
    > Naja, ich hoffe trotzdem, dass die Mission neue Erkenntnisse bringt und uns
    > auch lange mit schönen Bildern beglückt.

    Die Leistung der Mission steht in keinem Verhältnis zum Missionsbudget. Das hat nichts mit der Raumfahrtagentur zu tun.

    Curiosity (Mars Science Laboratory - MSL) wurde für 1,5 Milliarden US-Dollar geplant, kostete aber schließlich 2,5 Milliarden US-Dollar, wegen Problemen in der Entwicklung. Nun wurde aber für Mars 2020 die Missionsarchitektur von MSL übernommen, der größte Teil der Schwierigkeiten in der Entwicklung die den Hauptteil der Kosten von MSL ausgemacht haben, fallen damit komplett weg. Das mobile Chemielabor von MSL wurde frühzeitig aus Kostengründen für Mars 2020 gestrichen und stattdessen nur der einfache Mechanismus zur Probensammlung eingebaut. Es standen sogar noch übrige Ersatzteile vom alten Rover zur Verfügung, darunter eine zweite Radioisotopenbatterie, die auch bei Mars 2020 eingebaut wurde.

    Es gibt schlicht keinen Grund dafür, dass Mars 2020 näherungsweise so viel kosten sollte wie MSL. Mars 2020 hätte sogar billiger sein müssen, als die ursprünglich geplanten 1,5 Milliarden Dollar von MSL. Mit der Differenz von über einer Milliarde Dollar hätten je nach Anspruch ein bis zwei größere interplanetare Missionen finanziert werden können, oder noch mehr kleinere Missionen. Die Japanische Hayabusa Raumsonde kostete etwa umgerechnet 0,25 Milliarden US-Dollar untersucht einen Asteroiden, bringt eine Probe von dort zur Erde zurück und fliegt dann weiter zum nächsten Asteroiden. Die Marssonde Al Amal, die letzte Woche gestartet ist, wurde in den USA gebaut und kostete 0,2 Milliarden US-Dollar.

    Entsprechend fällt die Einschätzung der Mission viel negativer aus als es der bloße Rover vielleicht vermuten lassen würde, weil eben auch auf das geachtet werden muss, was wegen der enormen Kosten alles nicht getan werden kann. (Das Konzept nennt sich Opportunitätskosten - oder anders gesagt, ob man das Geld nicht hätte besser ausgeben können.)

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Raumfahrt Podcast (nach einem Jahr Zwangspause wieder da!) http://countdown-podcast.de/

  4. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Wasser 30.07.20 - 18:15

    Es stimmt aber schon. Die Kosten laufen hier wirklich extrem aus dem Ruder. Es ist in der Tat nicht zu verstehen, warum diese Mission so viel teurer sein muss als die letzte. Hier läuft einiges im Management schief.

  5. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Sharra 30.07.20 - 19:46

    Wasser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es stimmt aber schon. Die Kosten laufen hier wirklich extrem aus dem Ruder.
    > Es ist in der Tat nicht zu verstehen, warum diese Mission so viel teurer
    > sein muss als die letzte. Hier läuft einiges im Management schief.

    Richtig. Wenn du unbedingt sinnlos Geld verbrennen, und am Ende doch nicht mehr haben willst, als am 1. Tag schon geplant, gib den Auftrag an die NASA. Der Verein hat nach wie vor seine Grundberechtigung. Aber das Management gehört rausgeworfen und komplett ersetzt.

  6. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: DasGuteA 31.07.20 - 07:34

    Emanuele F. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hadere auch wegen seiner m.E. recht einseitigen Positionierung im
    > Energiebereich mit dem Autor.

    Ist mir auch schon aufgefallen.
    Ich würde sagen er ist ein "Das Glas ist halb leer" - Typ ;-)

  7. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Wasser 31.07.20 - 09:35

    Ich möchte aber noch folgendes loslassen:
    Die Artikel sehr gut recherchiert. Man merkt ein großes Hintergrundwissen und Verständnis für die Sache.
    Ich lese sehr gerne die Artikel von ihm!

  8. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: DasGuteA 31.07.20 - 10:17

    Wasser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich möchte aber noch folgendes loslassen:
    > Die Artikel sehr gut recherchiert. Man merkt ein großes Hintergrundwissen

    Das wollte und will ich auch nicht nicht abstreiten, aber die Infos zum Helikopter und zur Sauerstoffgewinnung zb. sind rein negativ.

    - Der Helikopter erfüllt keinen Wissenschaftlichen Zweck, hat nur die Kamera an Bord die er sowieso benötigt, und die wird durch den Akku Limitiert.
    - Die Sauerstoffgewinnung ist nur eine Spielerei und quasi komplett unnötig weil man das hier auch auf der Erde machen kann.
    wtf...?

    Dass der Helikopter nur eine Tech-Demo ist hat der Autor auch früher selbst schon geschrieben.
    Ich finde das Experiment sehr spannend, und über die Möglichkeiten für zukünftige Missionen brauche ich wohl nichts zu schreiben. Zudem wurde das Gerät wohl mit günstigen, erprobten Techniken aus dem Drohnen-Bereich gebaut. Was auch immer Günstig bedeuten soll.

    Wie wichtig die Sauerstoffgewinnung auf dem Mars ist... Keine Ahnung warum man das überhaupt ansprechen muss. Ja es braucht wohl viel Energie und man kann es sicher auch auf der Erde tun, aber die Erprobung der Technik vor Ort ist doch essenziell!


    Aber natürlich muss man nicht immer einer Meinung sein.

  9. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: chefin 31.07.20 - 10:18

    Wasser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es stimmt aber schon. Die Kosten laufen hier wirklich extrem aus dem Ruder.
    > Es ist in der Tat nicht zu verstehen, warum diese Mission so viel teurer
    > sein muss als die letzte. Hier läuft einiges im Management schief.


    Das läuft genau so wie geplant. Boeing ist am Ende, die brauchen staatliches Sponsoring. Airbus hat eine Strafe bekommen, weil Europa zuviel subventioniert hat. USA stolpert also über seine eigenen Gesetze und Erlasse. Also schiesst man mal 1,5 Milliarden für eine Raumfahrtmission zu. Problem gelöst, es ist keine Subvention, sondern Weltraumforschung.

    Alles andere wäre erstaunlich und würde letztendlich nicht zu den Fakten passen.

  10. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Eldark 01.08.20 - 12:48

    DasGuteA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wichtig die Sauerstoffgewinnung auf dem Mars ist... Keine Ahnung warum
    > man das überhaupt ansprechen muss. Ja es braucht wohl viel Energie und man
    > kann es sicher auch auf der Erde tun, aber die Erprobung der Technik vor
    > Ort ist doch essenziell!

    Klar ist das wichtig, aber denkst du es juckt das co2 ob es auf der Erde oder den Mars auf eine Oberfläche geschossen wird und sich spaltet ? Sowas wird sowieso in irgendwelchen Röhren oder Kammern gemacht und nicht wie nen Flammenwerfer einfach raus damit

  11. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: DasGuteA 01.08.20 - 16:24

    Eldark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DasGuteA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie wichtig die Sauerstoffgewinnung auf dem Mars ist... Keine Ahnung
    > warum
    > > man das überhaupt ansprechen muss. Ja es braucht wohl viel Energie und
    > man
    > > kann es sicher auch auf der Erde tun, aber die Erprobung der Technik vor
    > > Ort ist doch essenziell!
    >
    > Klar ist das wichtig, aber denkst du es juckt das co2 ob es auf der Erde
    > oder den Mars auf eine Oberfläche geschossen wird und sich spaltet ? Sowas
    > wird sowieso in irgendwelchen Röhren oder Kammern gemacht und nicht wie nen
    > Flammenwerfer einfach raus damit

    Naja, nein. Vermutlich nicht. Aber wen interessiert es, was das CO2 denkt?
    Wie dem auch sei, ich bin immer dafür Theorien durch praktische Überprüfung zu bestätigen.

  12. Re: Der Autor ist wohl kein großer Fan der Nasa

    Autor: Eldark 01.08.20 - 18:01

    DasGuteA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eldark schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > DasGuteA schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wie wichtig die Sauerstoffgewinnung auf dem Mars ist... Keine Ahnung
    > > warum
    > > > man das überhaupt ansprechen muss. Ja es braucht wohl viel Energie und
    > > man
    > > > kann es sicher auch auf der Erde tun, aber die Erprobung der Technik
    > vor
    > > > Ort ist doch essenziell!
    > >
    > > Klar ist das wichtig, aber denkst du es juckt das co2 ob es auf der Erde
    > > oder den Mars auf eine Oberfläche geschossen wird und sich spaltet ?
    > Sowas
    > > wird sowieso in irgendwelchen Röhren oder Kammern gemacht und nicht wie
    > nen
    > > Flammenwerfer einfach raus damit
    >
    > Naja, nein. Vermutlich nicht. Aber wen interessiert es, was das CO2 denkt?
    > Wie dem auch sei, ich bin immer dafür Theorien durch praktische Überprüfung
    > zu bestätigen.

    Ja denk ich auch aber das Szenario ist nicht allzu „weltfremd“
    Die atmosphärischen Bedingungen sind ungefähr bekannt, Gravitation und solche Kräfte kann man sicher vernachlässigen da die Geschwindigkeiten mit den das co2 geschossen wird sicher sehr hoch sind (evtl ein paar m/s als auf Erd Niveau), reagieren wird es vermutlich auch nicht anders da (vermutlich) keine neuen Elemente mit im Spiel sind.

    Das meiste könnte man in einer Testkammer testen. Nimmt man ca 95% co2, 2% Argon und 2 Stickstoff bei ein Druck von 0,006 bar (oder eine 0 mehr) und versucht damit einen „Kohlenstoff/Sauerstoff Generator“ zu bauen indem man die Technik nutzt mit der Beschleunigung der Moleküle. So sieht man dann an der konzentrations Änderung in der Kammer ob es funktioniert

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