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Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: Potrimpo 24.01.22 - 13:16

    +++

  2. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: Potrimpo 24.01.22 - 13:31

    Genau, die 5-11jährigen sollten erst einmal ... Lesen und Schreiben lernen. Bilder und Piktogramme auf dem Smartphone sind zu kompliziert...

    Unsere Tochter musste, als sie 3j war, natürlich erst einmal einen Wickel- und Entbindungskurs mitmachen, bevor sie mit Puppen spielen durfte. Und mit 5j, kurz vor der Einschulung, konnte sie natürlich schon 10-Fingersystem, Kernel kompilieren, vor Lesen und Schreiben. Typisches Kind halt.

  3. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: Gokux 24.01.22 - 13:35

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weiss ja nicht welche Eltern ihren "Grundschülern" top-aktuelle Smartphones
    > kaufen ;)
    Ich denke 90% der Kids haben ein altes Smartphone aus der Familie. Weitere 9% kaufen den Kids vlt. ein älteres iPhone (neu oder gebraucht) oder sowas wie ein Galaxy A. 0.0001% kaufen vlt. aus versehen ein 3-4 Jahre altes gebrauchtes Androidphone mit LineageOS komplett ohne Play Store.

  4. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: voidstar 24.01.22 - 13:42

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stiffler17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie würden sich aufregen, weil es keinen Desktop Client gibt, weil sie
    > aus
    > > datenschutztechnischen Gründen auf ein Smartphone verzichten wollen und
    > > nutzen Windows?
    >
    > Man liest auch nur das, was man will oder?
    >
    > Hab hier jetzt nirgends gelesen, dass er einen Desktop Client aus
    > "Datenschutzrechtlichen" Gründen haben will?
    >
    > Er will einen Desktopclient, weil er zu einem absoluten Großteil seine
    > Arbeit auf einem Desktop verrichtet und nicht auf einem Mobile Device wie
    > einem Smartphone.
    > Oder arbeitest du den ganzen Tag nur am Smartphone und das Notebook oder
    > der PC staubt in der Ecke ein?
    >
    > Daher ist die Frage berechtigt, warum es hier nur ne mobile Lösung gibt.

    Weil das ein 3 Leute "Freizeit Projekt" ist und denen die Resourcen fehlen vielleicht?

    > Zusätzlich ist diese auch nur über den Playstore beziehbar. Was machst
    > jetzt wenn ein Schüler keine Google Dienste aufm Smartphone hat weil
    > geflashtes OS etc. oder es den Playstore bisher noch nie eingerichtet hat,
    > weil es diesen nie gebraucht hat und zum Beispiel den herstellereigenen
    > Appstore verwendet oder die Eltern das einfach nicht wollten.

    Dann nimmt er halt Aurora und microG Services. Oder installiert halt die APK von Google. Kann man ja auch auf Lineage, Calyx oder sogar Graphene machen. Bei letzteren sogar sandboxed siehe grapheneos.org -> usage -> "Sandboxed Google Play". Mir scheint Sie haben selbst noch kein de-googled device genutzt und somit deren Ecosystem nicht im Blick.

    > Das hat nichts mit Datenschutz per se zu tun, sondern einfach mit
    > alltäglichen Szenarien. Außerdem Windows auf nem Desktopclient und
    > Android/Google auf nem Smartphone zu vergleichen wenn es um
    > Datenschutzfragen geht halte ich auch für fragwürdig.
    >
    > Selbst wenn beide Systeme sich in Datenschutzbelangen gar nix nehmen bzw.
    > beide gleich scheisse sind... habe ich auf einem Smartphone in der Regel
    > GPS Daten/Bewegungsprofile, private Fotos und private Chats sowie Kontakte
    > und meine Mobilfunknummer etc..

    So pauschal und kategorisch würde ich das nicht sehen. Zudem kann das auch bei Desktops der Fall sein.

    > Bei einem Arbeitsgerät wie einem Laptop fallen in der Regel die GPS Daten
    > weg. Das Gerät muss nicht zwingend mir als Person durch eine eindeutige
    > Mobilfunknummer zugewiesen sein und die wenigsten Kids haben heute noch
    > Chats/Kontakte oder Fotos auf ihren Geräten. Fotos sind irgendwo in der
    > Cloud, Chats finden nur noch über Whatsapp/Instagram/Snapchat/Tiktok statt
    > usw... Kontakte hat man entweder in den Social Media Accounts aber nicht
    > mehr in Outlook oder den Windows Kontakten... Wenn ich also ein Windows
    > Gerät für den Schulbetrieb habe, kann ich das komplett ohne persönliche
    > Daten außer den Schulaccounts betreiben wenn nötig. Bei einem Smartphone
    > liegt quasi das komplette Leben der Person mit drauf. (wenn es wirklich um
    > den Datenschutz gehen würde)

    Also wie jetzt? Einen Absatz weiter oben ist es ein "Problem", dass die Apps bei Mobiles auf sensiitive Daten zugreifen können und jetzt irgendwie doch nicht mehr, weil die Daten ja heutzutage, "die wenigsten Kids haben heute noch Chats/Kontakte oder Fotos auf ihren Geräten" haben. Also mit Prämisse A und B komme ich nicht zu Konklusion. Dann noch die Prämisse dass diesen Daten dann eh schon in irgendwelchen US Cloud Instanzen rumliegen. Ist für beide Prämissen inclusive Conclusion irrelevant. Das Threat Modell würde ich gerne verstehen, bei welchem solche Requirements rauskommen. Dann auch noch Datenschutzkatastrophen Dienste von Whatsapp/Instagram/Snapchat/Tiktok verwenden und trotzdem ist eine App auf Matrix Basis ein Problem? Das muss wohl Satire sein... und Windows? Ernsthaft jetzt? Seit Windows 10 kann das IMHO nicht ernsthaft noch verargumentiert werden. Bei Windows 11 + TPM schon gar nicht (ohne Libreboot oder Coreboot). Sogar KDE baut ja jetzt bald Werbung in Qt ein. Bei Matrix braucht man übrigens auch keine Telefonnummer zuweisen, aber das nur mal am Rande...

    > Aber es geht ja primär darum, dass man auf dem Smartphone nur Scheisse
    > arbeiten kann, weils für mobile Working nur eine Notlösung ist und kein
    > produktiv einsetzbares System wie ein Desktop oder Laptop mit
    > Bildschirm/Maus/Tastatur.
    > Ich mein klar kannste auch auf nem Smartphone in nem Videochat nebenher
    > googlen, PDF´s lesen und im Chat antworten... weiss aber nicht
    > wie´s dir dabei geht... aber ich find das ne ungemeine Fummelei auf so
    > nem kleinen Display.. allein schon das Tippen von Nachrichten oder arbeiten
    > mit mehreren Tabs oder mehreren Anwendungen parallel... das ist selbst auf
    > nem Foldable kein vergleich zu nem stationären System.

    Kommt auf den Use-Case an. Wie in dem Artikel beschreiben, war es nie intendiert, dass die App den Unterricht selbst abbildet. Das ist ein Werkzeug zur Organisation des Schulbetriebs und nicht für virtuelle Unterrichtsstunden! Das hätte man auf deren Homepage einsehen können. Dort steht nämlich, dass Sie dafür Jitsi Meet nutzen. Klar, kann man alles "scheiße" finden, um bei Ihrer Wortwahl zu bleiben, aber konstruktiv ist anderes... ;)

  5. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: Anonymouse 24.01.22 - 13:44

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stiffler17 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie würden sich aufregen, weil es keinen Desktop Client gibt, weil sie
    > aus
    > > datenschutztechnischen Gründen auf ein Smartphone verzichten wollen und
    > > nutzen Windows?
    >
    > Man liest auch nur das, was man will oder?
    >
    > Hab hier jetzt nirgends gelesen, dass er einen Desktop Client aus
    > "Datenschutzrechtlichen" Gründen haben will?
    >
    > Er will einen Desktopclient, weil er zu einem absoluten Großteil seine
    > Arbeit auf einem Desktop verrichtet und nicht auf einem Mobile Device wie
    > einem Smartphone.
    > Oder arbeitest du den ganzen Tag nur am Smartphone und das Notebook oder
    > der PC staubt in der Ecke ein?
    >
    > Daher ist die Frage berechtigt, warum es hier nur ne mobile Lösung gibt.
    >

    Nun die Frage: Was ist einfacher und vor allem auch sinnvoller?
    Dass sich der Kuchen dem Krümel anpasst oder der Krümel dem Kuchen?
    Die allergrößte Teil der Eltern wird definitiv ein Smartphone haben. Daher ist die priorisierte Entwicklung hierfür erstmal nachvollziehbar, oder nicht?
    Sicherlich gibt es ein paar Ausnahmen, wie die entweder aus div. Gründen kein Smartphone haben. Aber das Vorgehen einfach aufgrund seiner Gewohnheiten zu kritisieren, ist schon irgendwie albern. Mal davon abgesehen, dass man für seine Kinder wohl auch mal über seinen eigenen Schatten der Bequemlichkeit springen kann, so ist es ja vermutlich nicht so, dass man als Elternteil nun ständig in dieser App hängt. Also dort dann am Tag vielleicht 1-2 mal reinzuschauen, wird wohl nicht zu viel verlangt sein.


    > Zusätzlich ist diese auch nur über den Playstore beziehbar. Was machst
    > jetzt wenn ein Schüler keine Google Dienste aufm Smartphone hat weil
    > geflashtes OS etc. oder es den Playstore bisher noch nie eingerichtet hat,
    > weil es diesen nie gebraucht hat und zum Beispiel den herstellereigenen
    > Appstore verwendet oder die Eltern das einfach nicht wollten.
    >

    Einfach in der Schule nach der Installationsdatei fragen?

    >
    > Aber es geht ja primär darum, dass man auf dem Smartphone nur Scheisse
    > arbeiten kann, weils für mobile Working nur eine Notlösung ist und kein
    > produktiv einsetzbares System wie ein Desktop oder Laptop mit
    > Bildschirm/Maus/Tastatur.
    > Ich mein klar kannste auch auf nem Smartphone in nem Videochat nebenher
    > googlen, PDF´s lesen und im Chat antworten... weiss aber nicht
    > wie´s dir dabei geht... aber ich find das ne ungemeine Fummelei auf so
    > nem kleinen Display.. allein schon das Tippen von Nachrichten oder arbeiten
    > mit mehreren Tabs oder mehreren Anwendungen parallel... das ist selbst auf
    > nem Foldable kein vergleich zu nem stationären System.

    Auf dem Smartphone soll gar nicht gearbeitet werden. Das ist eine reine App zur Kommunikation.

  6. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: Urbautz 24.01.22 - 14:09

    Wenn mein Geld dermaßen knapp wäre, hätte ich trotzdem eher einen PC als ein Smartphone.

  7. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: gadthrawn 24.01.22 - 17:20

    tritratrulala schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Urbautz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das wird hier ja explizit nicht unterstützt, weil sie die Logindaten
    > nicht
    > > rausrücken.
    >
    > Ja, aber möglich wäre es. Daher das genannte "könnte"! Daran sieht man auch
    > gut, dass offene Standards von Vorteil sind.


    Möglich ist so vieles aber das könnte ist eben nur ein "könnte", kein ist.

    Es werden sich halt auch kein anderen Schulen dafür interessieren. Steht ja im Artikel, sie können nichts rausgeben, hätten gerne dass wer anders weiterentwickelt - und NRW hat seit 2018 auch eine eigene Matrixbasierte Lösung die nach und nach bei den Schulen ausgerollt wird, bei der das Projekt 2015 startete - und natürlich inkompatibel ist.

    Eben alles könnte.

  8. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: gadthrawn 24.01.22 - 17:23

    Gokux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Michael H. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zusätzlich ist diese auch nur über den Playstore beziehbar. Was machst
    > > jetzt wenn ein Schüler keine Google Dienste aufm Smartphone hat weil
    > > geflashtes OS etc. oder es den Playstore bisher noch nie eingerichtet
    > hat,
    > > weil es diesen nie gebraucht hat und zum Beispiel den herstellereigenen
    > > Appstore verwendet oder die Eltern das einfach nicht wollten.
    > Der Grundschüler wo sein Smartphone flasht, kann sich die APK auch von
    > Gitlab kompilieren :P
    > In welcher Realität leben manche hier?

    Anscheinend in einer Traumrealität in dem Teile die nicht nach aussen gegeben werden in gitlab verfügbar sind. Und in denen arme Kinder nicht ein Custom rom drauf haben um das noch einigermassen zu nutzen obwohl es uralt ist.

    > > Aber es geht ja primär darum, dass man auf dem Smartphone nur Scheisse
    > > arbeiten kann, weils für mobile Working nur eine Notlösung ist und kein
    > > produktiv einsetzbares System wie ein Desktop oder Laptop mit
    > > Bildschirm/Maus/Tastatur.
    > Fand diese Schule auch. Deshalb nur eine Kommunikationslösung und kein
    > Echtzeitunterricht.
    > Die Aufgaben kann man auf Laptops, Papier und Alufolie lösen.

    Un dann bekommt der technisch nicht affine beschriebene Grundschüler das von Laptop zu
    Smartphone. hm.. Glücksbärchiland vielleicht?

  9. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: hevilp 24.01.22 - 17:45

    Du musst einen Comedy Account haben, so weltfremd wie du hier bei dem Artikel schreibst, ist höchst amüsant. Wenn du kein Komiker bist, wäre es krass traurig wenn du das ernst meinst was du schreibst

  10. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: LordSiesta 24.01.22 - 18:26

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hab ich nie behauptet. Aber der Wahrscheinlichere Fall ist, dass die Eltern
    > ein gebrauchtes älteres Smartphone mit aktuellem OS kaufen, was vom
    > Hersteller ned mehr supported wurde und vom Vorgänger deshalb geflashed
    > wurde und auch so verkauft wurde als "läuft mit aktuellem Custom Android"

    Diese Wahrscheinlichkeit ist so gut wie null, weil außerhalb der Tech-Szene »Custom Android« niemandem ein Begriff ist. Genauso wie »Fairphone« übrigens, trotz des ganzen Öko-Hypes, aber das ist eine andere Geschichte.

    Der wahrscheinlichste Fall (und da extrapoliere ich einfach mal ganz frech aus meinem Bekanntenkreis): Die Dinger werden nach EOL einfach weiterbetrieben solange es geht. Die Statistik deutet auch darauf hin.

    Aber warum unbedingt mit Custom ROMs argumentieren? Es reicht ja mittlerweile, ein Huawei zu kaufen; auf denen ist der Play Store auch nicht drauf.

  11. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: strohkoenig 24.01.22 - 18:33

    Urbautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut, Win11 kann ja jetzt auch Android Apps ausführen, aber das kann man
    > Nicht-ITlern noch nicht zumuten.

    Muss man auch nicht - nicht-ITler, bzw. laut Artikel sogar "nicht so technikaffine Menschen" nutzen einfach ihr Smartphone und die scheinbar genauso einfache Anleitung, die zur Verfügung gestellt wird.

    Es wird eigentlich im Artikel (und auch hier im Thread, der Entwickler hat ja sogar geantwortet) ziemlich deutlich, dass sowas wie dein Use-Case in der Schule nicht vorkommt. Die Eltern kommunizieren - anders als du - wohl eher nicht via Desktop-PCs, also hat der Entwickler das auch nicht geliefert. Er hat sich halt darauf konzentriert, etwas zu entwickeln, womit die späteren Nutzer der App auch etwas anfangen können.
    Sieht eigentlich wie ein ziemlich gutes Beispiel für den Fokus auf Kundennutzen aus.

    Wenn es deinen Use-Case in relevanter Menge gegeben hätte, gäbs sicherlich auch einen Desktop-Client, aber die Realität ist eben eine andere.

    Auch wenn zum Beispiel die Nutzung der Google-Services schade ist, bei sowas stimme ich dir zu.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.22 18:38 durch strohkoenig.

  12. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: janoP 25.01.22 - 00:07

    Potrimpo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, die 5-11jährigen sollten erst einmal ... Lesen und Schreiben lernen.
    > Bilder und Piktogramme auf dem Smartphone sind zu kompliziert...

    Das komplizierte ist ja, dass sie einfach erscheinen, die Auswirkungen aber mitunter drastisch sind. Man muss halt verstehen, dass ein Android eben keine Linzenzgebühren kostet, sondern sein Geld mit dir verdient. Und versteh das mal als 5-11-jähriger.

    Die psychischen Folgen andauernder Smartphone-Nutzung sind außerdem nicht ausreichend geklärt. Selbst als Anfang-20-jähriger SailfishOS-Nutzer kann man noch eine Reddit-Sucht entwickeln, lass dir das von jemandem, der es weiß, gesagt sein.

    Bilder und Piktogramme gibt es auch bei Desktopanwendungen. Ich verstehe nicht, wie Leute auf die Idee kommen, Systeme wie Android oder iOS seien einfacher verständlich als ein Desktop-System.

    Mausbedienung kann man in dem Alter erlernen, und viele von den Dingern haben heutzutage auch Touchscreens. Von der Benutzung her ist das kein großer Unterschied zu Smartphones.

    Außer, dass man die Dinger nach Benutzung zuklappt und nicht an den Essenstisch oder zum Spielplatz mitnehmen kann.

    > Unsere Tochter musste, als sie 3j war, natürlich erst einmal einen Wickel-
    > und Entbindungskurs mitmachen, bevor sie mit Puppen spielen durfte. Und mit
    > 5j, kurz vor der Einschulung, konnte sie natürlich schon 10-Fingersystem,
    > Kernel kompilieren, vor Lesen und Schreiben. Typisches Kind halt.

    Ich würde jetzt gerne sarkastisch sagen "und meine 10-jährige Schwester hat schon ein eigenes Smartphone. Typisches Kind halt". Leider hat sie wirklich ein eigenes Smartphone, und leider ist das heute wirklich typisch in dem Alter.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.22 00:08 durch janoP.

  13. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: LordSiesta 25.01.22 - 20:03

    janoP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bilder und Piktogramme gibt es auch bei Desktopanwendungen. Ich verstehe
    > nicht, wie Leute auf die Idee kommen, Systeme wie Android oder iOS seien
    > einfacher verständlich als ein Desktop-System.

    Wenn man mal länger drüber nachdenkt, offenbart sich eine ganze Reihe von Gründen, warum sich die Leute mit Smartphones leichter tun. Die hängen alle damit zusammen, dass die kleinen Bildschirme ein ganz anderes Bedienkonzept erfordern: Am Smartphone gibt es keinen Desktop. Damit gibt es auch

    * keine frei schwebenden Fenster. Ungeübte Anwender jonglieren nicht mit Fenstern, die benutzen ein einzelnes Programm gleichzeitig und lassen es im Vollbildmodus (bzw. »maximiert«) laufen. Das ist auf dem Smartphone Standard; zwei Äpps im Splitscreen-Modus geht auch noch (nicht mit allen), aber dann wird es schon eng.

    * keine Taskleiste, die dir die Piktogramme sämtlicher laufender Anwendungsprogramme gleichzeitig anzeigt und auch noch mehrfach bzw. »so komisch hintereinander geschoben« (gruppiert), wenn zu einem Programm mehrere Fenster gehören. Du kannst beim Smartphone zig verschiedene Äpps gleichzeitig offen haben, ohne es zu merken, denn »Fensterverwaltung« ist da eine Extrafunktion. Wenn du ein App-Symbol antippst, startet das Smartphone die nicht nochmal, sondern holt die laufende Äpp in den Vordergrund.

    * keine Konfrontation mit dem Dateisystem. Am Desktop hast du gleich eine Ordnerliste vor der Nase, wenn du in irgendeinem Programm auf »Speichern« drückst, das Smartphone geht nach Dateitypen: Die Bilder-Äpp zeigt dir alle Bilder und Videos, der Musikplayer kennt die gesamte Musik auf deinem Smartphone. Bei beiden ist es egal, wo genau das Zeug liegt und beide kann man benutzen, ohne dem Begriff »Ordner« überhaupt zu begegnen. Die mir bekannten Bilder-Äpps bspw. legen zwar Ordner an, sagen aber »Alben« dazu. Das haben Apple und Microsoft übrigens auch auf dem Desktop versucht, mal mehr und mal weniger erfolgreich (wer kennt die »Bibliotheken« noch?).

    * keine Krücken wie Mauszeiger, Links-, Mittel- und Rechtsklick, Zwei-Finger-Gesten zum Scrollen, klickbare Scrollbalken usw. Das, was man auf dem Bildschirm sieht, kann man direkt anfassen.

    Und der Klassiker: Zum Ausschalten muss man nicht ins »Start«-Menü ;-)

  14. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: hellfire79 26.01.22 - 08:48

    Urbautz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... würde mich als Erziehungsberechtigten tierisch aufregen. Denn 99%
    > meiner Kommunikation findet über den PC (bzw. Windows-Tablet) statt, das
    > Smartphone ist nur die "mobile" Notlösung für mich.
    > Gut, Win11 kann ja jetzt auch Android Apps ausführen, aber das kann man
    > Nicht-ITlern noch nicht zumuten.
    >
    > Man kommt ohne Playstore wohl nicht mal an die APK, braucht also zwingend
    > einen Google-Account für Android.
    >
    > Idee gut, Umsetzung mies.
    > (wohl wegen mangelnder Ressourcen EINER EINZIGEN Grundschule)

    Dann hock dich auf dein A####, hör auf zu meckern, und mach's besser!
    Meine Fresse, wie kann man nur so planlos durchs Leben gehen.. Mich kotzt diese typisch deutsche Mentalität dermaßen an, da wird sogar noch das Kostenloseste Angemeckert und schlecht gemacht, nur weil's 0,0001% der Bevölkerung nicht zu 100% perfekt im Usecase abdeckt.


    Um das mal klar zu stellen. ICH persönlich find das geil, das sich hier endlich mal selbst und "sauber" um sowas gekümmert wird.

  15. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: Keep The Focus 26.01.22 - 12:32

    nicht alle Smartphones sind IPhones

  16. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: LordSiesta 26.01.22 - 20:13

    Keep The Focus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nicht alle Smartphones sind IPhones

    Meinst du wegen des Dateisystems?

  17. Nicht alle Desktops sind Windows

    Autor: janoP 31.01.22 - 13:51

    Würde behaupten, dass viele dieser Punkte auf Gnome nicht zutreffen. Hier gibt es auch keine Taskleiste, keinen "Start"-Knopf, Fensterverwaltung ist quasi ein Extra-Feature.

    Am Smartphone hast du statt Rechtsklick und Mausrad "gedrückt halten" und alle möglichen Gesten.

    Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass Kinder Gnome nutzen sollten. Ich selbst nutze Gnome. Kinder sollten aber KDE oder Windows bekommen.

    Ich habe noch nie gehört, dass kleine Kinder sogar mit Windows überfordert wären. Je nach digitalem Bildungsstand ihrer Eltern sind sie schnell besser als die im Umgang damit. Und verschiebbare Taskleisten, Dateiendungen, die es ermöglichen, Dateien im falschen Programm zu öffnen... Kinder lieben so was.

    Kinder brauchen was zum Rumfummeln, etwas das sie kaputt spielen können. Das wissen wir schon seit Ewigkeiten und bauen unseren Kindern Spielzeug. Das Problem ist: Eigentlich ist dieser Spieltrieb dafür da, die Welt ein bisschen kaputt zu spielen, um zu verstehen, wie sie funktioniert. Deswegen sind auch Spielzeuge gut, die irgendwas mechanisches enthalten, wo man Dinge irgendwo ineinander stecken muss und die müssen die richtige Form haben. Eine Menge Spielzeug hat aber wenig damit zu tun, wie die Welt funktioniert.

    Stattdessen (oder zusätzlich, ich will Spielzeug nicht schlechtreden) könnte man die Kinder einfach mit Oberflächen wie Windows oder KDE Plasma spielen lassen, die es einem erlauben, Dinge kaputt zu machen und Taskleisten zu verschieben. Das triggert den Spieltrieb, und die Kinder haben hinterher was davon.

  18. Re: Matrix als Basis und nicht Plattformunabhängig?

    Autor: Potrimpo 31.01.22 - 15:11

    Immer noch nicht begriffen? Die KÖNNEN noch gar nicht LESEN und SCHREIBEN, die können nur BILDER und REDEN.

    Das sind NICHT kleine ERWACHSENE. Das sind KINDER.

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