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Der individuelle mentale %Rang

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  1. Der individuelle mentale %Rang

    Autor: omo 16.03.12 - 11:58

    ist wiss. zu objektivieren.
    Ihm gemäß ist die Entwicklungsumgebung zu optimieren.
    Die Eltern müssen das mentale Leistungsprofil der Schüler kennen, auch die Schüler selbst sollten es erfassen lernen.
    Immer gehts um mental adäquate Realabstraktion.
    Das ist neuronal zu optimieren.
    Hirnforscher erklären, bis zum 11. Lebensjahr erfolgt die neuronale Vernetzung (sozusagen Hardwareverdrahtung) durch das gezielte Absterben von Gehirnzellen im Dialog mit der Umwelt.
    Z.B. Klavierspielen generiert zusätzliche graue Zellen, die später ganz eigen vernetzt anderen Zwecken zur Verfügung stehen, was sonst komplett entfällt.
    Bodenturnen soll hirnphysiologisch ähnlich wirken.

  2. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: Tho_mas 16.03.12 - 12:12

    omo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hirnforscher erklären, bis zum 11. Lebensjahr erfolgt die neuronale
    > Vernetzung (sozusagen Hardwareverdrahtung) durch das gezielte Absterben von
    > Gehirnzellen im Dialog mit der Umwelt.

    Dies stimmt so nicht ganz (zumindest in Korrelation mit dem Alter), denn sonst wäre bspw. Schlaganfallpatienten selbst im hohen Alter nicht mehr in der Lage ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten neu zu erlernen... Das Gehirn lässt sich also selbst in hohem Alten noch "neu konfigurieren".

    Eine sehr interessante Doku hierzu:
    Mosleys Reise in die Psyche
    http://www.bbcgermany.de/GERMANY/dokumentationen/genre12/sendung_1045.php

  3. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: omo 16.03.12 - 12:37

    Tho_mas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >.... Das Gehirn lässt sich also selbst in hohem Alten noch "neu konfigurieren". ...

    Ja, wie gesagt: zusätzliche graue Zellen sind offenbar z.B. möglich.
    "Psyche" ist eher nichtssagend, so wie sich Philosophie als Einbildung menschlicher Unwissenheit erheblich von den Naturwissenschaften unterscheidet.
    Synapsen mögen im Zug neuronaler Verknüpfungsoptimierung neue Gehirnzellen bewirken, die dort von vorhandenen z.B. einschlägigen Stammzellen hergestellt werden.
    Generell lassen sich unspezifische Stammzellen einer Spezies spezifisch konditionieren, indem sie im Verbundmilieu z.B. Hirnzellen herstellen, wie im Labor mit dazu allseits beliebten Mäusen.
    Der Psychebegriff ist etwas abwegig, weil er die Molekularbiologie ausblendet, auf der aber alles basiert.
    Mit sowas sollte man sich erst gar nicht abgeben, wenn man Fakten analysieren will.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.12 12:38 durch omo.

  4. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: Tho_mas 16.03.12 - 12:45

    omo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, wie gesagt: zusätzliche graue Zellen sind offenbar z.B. möglich.

    Nach aktuellem Kenntnisstand werden Hirnzellen nicht im Laufe des Lebens neu gebildet, sondern diese sind an sich bereits von Geburt an vorhanden bzw. angelegt - jedoch sind diese noch untätig, da ihnen die benötigten Verknüpfungen fehlen - welches ja von dir bereits angesprochen wird.

    > Der Psychebegriff ist etwas abwegig, weil er die Molekularbiologie
    > ausblendet, auf der aber alles basiert.
    > Mit sowas sollte man sich erst gar nicht abgeben, wenn man Fakten
    > analysieren will.

    Vielleicht ist der Titel, der Doku etwas schlecht gewählt, da es im Eigentlichen weniger um die Psyche an sich, als mehr um die Neuronal-Forschung geht... daher auch der Verweis auf die Doku ;-)

  5. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: omo 16.03.12 - 12:53

    Tho_mas schrieb:
    > Nach aktuellem Kenntnisstand werden Hirnzellen nicht im Laufe des Lebens
    > neu gebildet, sondern diese sind an sich bereits von Geburt an vorhanden
    > bzw. angelegt - jedoch sind diese noch untätig, da ihnen die benötigten
    > Verknüpfungen fehlen - welches ja von dir bereits angesprochen wird.

    Neue Gehirnzellen sind über z.B. dort vor Ort teilspezialisierte Stammzellen möglich.
    Sogenannte embryonale SZ können jede beliebige Körperzelle herstellen.
    Damit läßt sich unser Gehirn unbegrenzt regenerieren.
    ...
    > Vielleicht ist der Titel, der Doku etwas schlecht gewählt, da es im
    > Eigentlichen weniger um die Psyche an sich, als mehr um die
    > Neuronal-Forschung geht... daher auch der Verweis auf die Doku ;-)

    Mag sein, habs jetzt nicht gelesen, weil ich lieber schreibe, was mir so einfällt ;-)
    Man sollte Hirnforschung und Psychologie komplett trennen.
    Psychologie ist nur die althergebrachte menschliche Einbildung über hirnphysiologische Abläufe, von denen sie keine Ahnung hat bzw. haben kann.
    Statt Psycho kommen wir dann mal zu Neuro ;-)
    Immer gehts um die Effizienz molekularbiologischer Wirkungsweisen.
    Mir drängt sich auf, wir könnten längst unbegrenzt lang als Wandelwesen, als unser eigener Nachwuchs leben.
    Mich ärgert alles, was uns die Entwicklung dermaßen verhagelte, daß wir immer noch in die Grube fahren.

  6. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: Tho_mas 16.03.12 - 13:12

    Gerade gefunden, sehr passend zu diesem Thema und noch ganz frisch aus der "Presse" ;)

    TEDxRheinMain - Prof. Dr. Gunter Dueck - Komfortzone Zukunft oder Wider die Gewöhnung
    http://www.youtube.com/watch?v=QxtDdEMp9w4&feature=player_detailpage#t=825s

    Interessant wird es dann auch ab 17:45...

  7. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: omo 16.03.12 - 14:00

    Mentale Leistungsadäquanz und ökonomische Korrelationseffizienz hat mit seinem Geschwätz nix zu tun.
    Der albert rum wie im Kindergarten, auf naives albernes Lachen aus.
    Inhaltsleer, weil er nix zu sagen hat.
    Das mentale Leistungsprofil ist wiss. objektivierbar.
    Ihm gemäße Entwicklungsumgebungen haben besagte Korrelationseffizienz vorzubereiten.
    Das dürfte diesem zwangsfinanziert schmarotzerischen ÖDler ein Dorn im Auge sein.
    "Differenzielle Erziehung" - gut, zum Schluß noch ein Hinweis auf individuell optimierte Entwicklungsumgebungen.
    Damit hätte er beginnen sollen, um es auszuführen, um auf die Eink./Verm.-Verteilung abzuheben, um Marktwirtschaft und Leistungsgesellschaft zu spezifizieren.
    Wenigstens kommt "Arbeitnehmer" dort nicht vor.

  8. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: Tho_mas 16.03.12 - 15:03

    omo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das dürfte diesem zwangsfinanziert schmarotzerischen ÖDler ein Dorn im Auge
    > sein.

    Prof. Dr. Gunter Dueck ist Chief Technology Officer bei IBM ;)

  9. Re: Der individuelle mentale %Rang

    Autor: omo 16.03.12 - 15:12

    Tho_mas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Prof. Dr. Gunter Dueck ist Chief Technology Officer bei IBM ;)

    Hahaha, na Prost, alles klar, drum gibt er sich so lustig naiv wie ein ÖDler ;-)
    Alles von IBM stammt von Betriebslosen.
    Genau deswegen kann es analog derartigen Anlegernetzen auch Anbieternetze geben.
    Klar, dann will dieser Prof. keinesfalls Anbieterprofit, keine mentale Leistungsadäquanz, keine AnbieterProfitmaximierung.
    Er ist Manager, der teilleistungsreduzierte Kostenfaktoren umverteilungs-marginalisiert, die dazu behördlich als Kanonenfutter gegeneinander gehetzt werden.
    IBM existiert zwecks shareholder value.
    High tech Anbieternetze können zwecks user value existieren.

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