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Die Zahlen dazu...

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  1. Die Zahlen dazu...

    Autor: PhilSt 14.03.17 - 14:42

    ... klingen wahrscheinlich einfach wenig spektakulär, deswegen behält die Telekom sie für sich. Selbst wenn sich da 10 Nachbarn oder Parteien in einem Haus zusammenschliessen dürften wohl die wenigsten bereit sein, da über 1000 Euro (wahrscheinlich eher 2000 aufwärts, wenn der Tiefbau den größten Anteil ausmacht) einmalig für den Anschluss an Glasfaser zu bezahlen. Facebook und Amazon funktionieren auch mit DSL2000 noch großartig.

  2. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: Sharra 14.03.17 - 14:51

    1000¤?

    Kurz nach Bekanntwerdung dieses Angebots hat doch einer angefragt, und veröffentlicht, dass die Telekom knappe 60.000¤ haben wollte. Für ein paar Meter Kabel und Verlegung.
    Andere haben, selbst auf mehrmalige Nachfrage, überhaupt keine Rückmeldung bekommen...

    Ich denke mal schwer, das Angebot wird von vielen dankend wieder abgelehnt.

  3. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: captaincoke 14.03.17 - 15:00

    Die Kosten betragen demnach mindestens 8.000 bis 10.000 Euro zuzüglich Tiefbau.

    Laut Artikel sind die Tiefbauarbeiten das teuerste...
    Kann mir gut vorstellen, dass viele Privatkunden das nicht stemmen können.

  4. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: M.P. 14.03.17 - 15:09

    Umgerechnet womöglich die Preis-Differenz zwischen einem Dacia Duster und einem Audi Q4 ;-)

  5. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: Mithrandir 14.03.17 - 15:48

    PhilSt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... klingen wahrscheinlich einfach wenig spektakulär, deswegen behält die
    > Telekom sie für sich. Selbst wenn sich da 10 Nachbarn oder Parteien in
    > einem Haus zusammenschliessen dürften wohl die wenigsten bereit sein, da
    > über 1000 Euro (wahrscheinlich eher 2000 aufwärts, wenn der Tiefbau den
    > größten Anteil ausmacht) einmalig für den Anschluss an Glasfaser zu
    > bezahlen. Facebook und Amazon funktionieren auch mit DSL2000 noch
    > großartig.

    Hier werden Zahlen genannt:

    https://telekomhilft.telekom.de/t5/Blog/Meine-Erfahrungen-mit-der-Bereitstellung-von-Glasfaser/ba-p/2351989

    Fasst man dieses Projekt zusammen, kommt man so auf grob 13.000 ¤ - kein Schnäppchen, aber halt auch keine 60k. Kommt wohl wirklich sehr stark auf die Gegebenheiten an. Bei einem Neubau dürfte es, wenn man das mit dem Gesamtkosten verrechnet, möglicherweise günstiger werden, weil der ganze Krempel ja eh aufgerissen wird.

  6. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: Sharra 14.03.17 - 15:50

    captaincoke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kosten betragen demnach mindestens 8.000 bis 10.000 Euro zuzüglich
    > Tiefbau.
    >
    > Laut Artikel sind die Tiefbauarbeiten das teuerste...
    > Kann mir gut vorstellen, dass viele Privatkunden das nicht stemmen können.


    Tiefbau würde ja nur einmal anfallen, wenn sich quasi ein paar Nachbarn zusammentun. Die Erdarbeiten auf dem eigenen Grundstück kann man selbst erledigen, ohne auf die Mondpreise der Telekom eingehen zu müssen. (Sorry, aber einen Graben im Garten buddelt einem ein Landschaftsbauer für ein paar 100¤)
    Bleiben aber immer noch mehrere Tausend pro Teilnehmer.

  7. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: dl01 14.03.17 - 16:13

    > Fasst man dieses Projekt zusammen, kommt man so auf grob 13.000 ¤ - kein Schnäppchen, aber halt auch keine 60k. Kommt wohl wirklich sehr stark auf die Gegebenheiten an.
    In diesem Fall lag die Tiefbaustrecke, welche die Telekom zu bewältigen hatte, bei 38 Metern. Damit saß der Kunde praktisch auf dem MSAN. Das dürfte wohl nicht der Normalfall sein.

    Das andere Extrem mit einem Kostenvoranschlag von 250.000¤ gab es auch schon:
    https://www.golem.de/news/mehr-breitband-fuer-mich-mbfm-telekom-ftth-kostet-ueber-250-000-euro-1607-122403.html

    Bei diesem (und vermutlich auch allen anderen) MBfm-Projekten stellt sich mir allerdings die Frage: Warum soll ich als Kunde einen NVT für 96 Teilnehmer bezahlen - Kostenpunkt: 6000¤? Da gibt es doch sicher Lösungen für Einzelanschlüsse im Bereich < 500¤.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.17 16:19 durch dl01.

  8. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: brainDotExe 14.03.17 - 16:21

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum soll ich als Kunde einen NVT für 96
    > Teilnehmer bezahlen - Kostenpunkt: 6000¤? Da gibt es doch sicher Lösungen
    > für Einzelanschlüsse im Bereich < 500¤.
    Weil die Telekom es anders (Einzelanschluss) nicht anbietet. Auf jeden Fall nicht im Privatkundenportfolio. ;)
    Die wären auch schön dumm wenn sie keinen NVt setzen und berechnen würden.

  9. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: dl01 14.03.17 - 16:38

    > Weil die Telekom es anders (Einzelanschluss) nicht anbietet. Auf jeden Fall nicht im Privatkundenportfolio. ;)
    Die Telekom vermarktet MBfm als Individualprodukt. Ich würde erwarten, dass in diesem Fall auch Individualkomponenten verbaut werden. ;-)

  10. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: brainDotExe 14.03.17 - 16:41

    Das was du willst ist CompanyConnect (neuerdings DeutschlandLAN Connect IP oder so).
    Da sind die monatlichen Preise auch deutlich teurer ;)
    MBfM ist ein Individualprodukt auf einer technischen Plattform für Massenprodukte. Das merkt man auch daran, dass man damit nur Massenmarkttarife buchen kann.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.17 16:42 durch brainDotExe.

  11. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: dl01 14.03.17 - 16:49

    > MBfM ist ein Individualprodukt auf einer technischen Plattform für Massenprodukte.
    Es spricht natürlich nichts dagegen eine Plattform für Massenprodukte zu verwenden und bei dieser Gelegenheit auch gleich Vorbereitungen für weitere Anschlüsse zu treffen. Es ist wohl zu erwarten, dass die Anzahl der Glasfaseranschlüsse eher zu-, als abnimmt. Nur sehe ich keinen Grund, dass der Erstkunde eine Komponente für sich und 95 weitere Kunden vollständig bezahlen sollte.

  12. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: the_wayne 14.03.17 - 16:53

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Tiefbau würde ja nur einmal anfallen, wenn sich quasi ein paar Nachbarn
    > zusammentun. Die Erdarbeiten auf dem eigenen Grundstück kann man selbst
    > erledigen, ohne auf die Mondpreise der Telekom eingehen zu müssen. (Sorry,
    > aber einen Graben im Garten buddelt einem ein Landschaftsbauer für ein paar
    > 100¤)
    > Bleiben aber immer noch mehrere Tausend pro Teilnehmer.

    Da lässt sich sicherlich viel Geld mit Eigenleistung und buddeln auf eigenem Grund sparen.
    ABER dafür muss die Kabelführung der Telekom auch erstmal passen. Wir haben es mit einer kleinen Bürgerinitiative (ca. 10 Häuser) versucht. Da wir mehrere Landwirte mit riesigen Ländereien dabei hatten, hätten wir das Kabel gerne über 2 der Grundstücke in Eigenleistung gezogen und damit die aktuelle Kabelführung um mind. 5km abgekürzt. Aber der Telekom passte das nicht in den Kram. Gründe wurden keine genannt. Der Vorschlag und weitere Kompromiss-Vorschläge wurden stumpf abgewiesen und auf den Ausbau auf der bestehenden Kabelführung gepocht.
    Da man nicht einfach auf öffentlichem Grund buddeln darf, hätten wir also den Tiefbau für mehrere Kilometer Kabel bezahlen müssen. In Summe wäre das auf ca. 235000 EUR gekommen.

    Ein weiterer Versuch der 3 Häuser, die am nächsten am Verteiler liegen, verlief ebenfalls negativ. Dort wären nach Abzug der Eigenleistung noch Kosten von ca. 100T EUR zu tragen gewesen.

    Danach haben wir erfahren, dass die Telekom uns anscheinend diese Mondpreise aufzwingen wollte, weil auch die Gemeinde eine Anfrage (evtl. mit Förderung vom Bund) laufen hatte. Da hat die Telekom wohl Dollar-Zeichen in den Augen gehabt (den Steuerzahler kann man ja bekanntlich besser melken).

    Inzwischen hat die Gemeinde den Ausbau verschoben, da kein Geld dafür da ist (also ist es denen auch zu teuer). Und so sitzen wir nun hier mit 2000er bis 3000er DSL und warten auf ein Wunder.

  13. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: Ovaron 14.03.17 - 17:20

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es spricht natürlich nichts dagegen eine Plattform für Massenprodukte zu
    > verwenden und bei dieser Gelegenheit auch gleich Vorbereitungen für weitere
    > Anschlüsse zu treffen. Es ist wohl zu erwarten, dass die Anzahl der
    > Glasfaseranschlüsse eher zu-, als abnimmt. Nur sehe ich keinen Grund, dass
    > der Erstkunde eine Komponente für sich und 95 weitere Kunden vollständig
    > bezahlen sollte.

    Das schöne daran: Der Kunde hat die freie Wahl ob er dazu bereit ist oder nicht. Er kriegt auf eigenen und ausdrücklichen Wunsch ein Angebot, das kann er annehmen oder ablehnen. Genau so hat die Telekom meinem Verständnis nach MBFM definiert. Es ist ein Angebot für diejenigen die nicht warten wollen oder können bis sie ohnehin dran sind und die darauf bestehen außerhalb der Reihe quer reinzuschießen und mit ihrer Sonderlocke den ganzen Laden aufzumischen. Das hat seinen Preis, der wird ausgewiesen, den kann bezahlen wer dazu bereit ist.

  14. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: dl01 14.03.17 - 17:30

    > Der Kunde hat die freie Wahl ob er dazu bereit ist oder nicht. Er kriegt auf eigenen und ausdrücklichen Wunsch ein Angebot, das kann er annehmen oder ablehnen
    Stimmt, Bonus für die Telekom: Sie kann dem naiven Kunden gleich ein paar Posten unterjubeln, die das Produkt unnötig verteuern. Im hier erwähnten Fall macht der NVT sogar knapp 50% der Gesamtkosten aus. Klingt für mich ganz danach, als wolle man sich lästige Kunden vom Halse halten.

  15. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: brainDotExe 14.03.17 - 18:35

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, Bonus für die Telekom: Sie kann dem naiven Kunden gleich ein paar
    > Posten unterjubeln, die das Produkt unnötig verteuern. Im hier erwähnten
    > Fall macht der NVT sogar knapp 50% der Gesamtkosten aus. Klingt für mich
    > ganz danach, als wolle man sich lästige Kunden vom Halse halten.

    Dieser Posten ist nunmal notwendig um den Anschluss zu realisieren, anders baut die Telekom FTTH nicht aus. Die werden nicht für MBfm von ihrer Standardbauweise abweichen.
    Selbst wenn man im Rahmen von MBfM einen Anschluss mit durchgehender Glasfaser bis in die Vermittlungsstelle realisieren würde, müsste der Kunde dann bestimmt den OLT in bezahlen müssen.
    Wie schon gesagt, wer das will, nimmt CompanyConnect dann wird es aber nochmals deutlich teurer.
    Btw. bei letzterem gehört einem auch kein bisschen von der Leitung bzw. den Komponenten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.17 18:36 durch brainDotExe.

  16. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: dl01 14.03.17 - 18:45

    > Dieser Posten ist nunmal notwendig um den Anschluss zu realisieren, anders baut die Telekom FTTH nicht aus. Die werden nicht für MBfm von ihrer Standardbauweise abweichen.
    Nun, so lange die Telekom darauf besteht Equipment für eine ganze Siedlung bei einem einzelnen Kunden abzurechnen, so lange wird MBfm wohl eine eine Lösung bleiben, die sich keiner nennenswerten Nachfrage erfreut.

    Schade eigentlich - mit einer kundenorientierten Preisgestaltung und einem Nachfragebündelungssystem, wie bei der DGF, würde das Modell sicher einige Kunden mehr interessieren.

  17. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: spezi 14.03.17 - 19:27

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dieser Posten ist nunmal notwendig um den Anschluss zu realisieren,
    > anders baut die Telekom FTTH nicht aus. Die werden nicht für MBfm von ihrer
    > Standardbauweise abweichen.
    > Nun, so lange die Telekom darauf besteht Equipment für eine ganze Siedlung
    > bei einem einzelnen Kunden abzurechnen, so lange wird MBfm wohl eine eine
    > Lösung bleiben, die sich keiner nennenswerten Nachfrage erfreut.

    Ich glaube auch nicht, dass die Telekom damit gerechnet hat, mit diesem Programm eine signifikante Anzahl an FTTH-Anschlüssen zu realisieren. Ich schätze, es ist wirklich ein Programm für Leute, bei denen ein gewisser "Enthusiasmus" (=Zahlungsbereitschaft) für einen schnellen Internetanschluss mit einer glücklichen Ausgangssituation zusammenfällt.

    Ich schätze, die Telekom hat derzeit auch alle Hände voll zu tun mit ihrem FTTC-Ausbau. Eine große Zahl von kleinen und kleinsten Sonderprojekten ist auch deswegen vermutlich nicht das Ziel.

    In 2-3 Jahren ist das Thema FTTC bei der Telekom größtenteils durch. Wir werden sehen wie dann weitergeht...

  18. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: dl01 14.03.17 - 20:17

    > Ich glaube auch nicht, dass die Telekom damit gerechnet hat, mit diesem Programm eine signifikante Anzahl an FTTH-Anschlüssen zu realisieren.
    Wenn die Telekom nicht mit weiteren Anschlüssen rechnet, dann erschließt sich mir umso weniger, weshalb Equipment verbaut und berechnet wird, welches eine ganze Siedlung anbinden kann.

  19. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: Sharra 14.03.17 - 20:19

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich glaube auch nicht, dass die Telekom damit gerechnet hat, mit diesem
    > Programm eine signifikante Anzahl an FTTH-Anschlüssen zu realisieren.
    > Wenn die Telekom nicht mit weiteren Anschlüssen rechnet, dann erschließt
    > sich mir umso weniger, weshalb Equipment verbaut und berechnet wird,
    > welches eine ganze Siedlung anbinden kann.

    Damit das Zeug schonmal da steht, wenn noch andere angekrochen kommen.
    Erleichtert den Ausbau.
    Davon abgesehen, würde ich der Telekom durchaus zutrauen, dass sie mehreren Kunden den Verteiler berechnet, obwohl der schon, voll bezahlt, am Eck steht.

  20. Re: Die Zahlen dazu...

    Autor: dl01 14.03.17 - 20:21

    > Damit das Zeug schonmal da steht, wenn noch andere angekrochen kommen.
    Erleichtert den Ausbau.
    Korrekt. Damit kommen wir zurück zur ursprünglichen Frage: Warum sollte ein MBfm-Erstkunde das Equipment für andere (eventuell folgende) Teilnehmer zahlen?

    > Davon abgesehen, würde ich der Telekom durchaus zutrauen, dass sie mehreren Kunden den Verteiler berechnet, obwohl der schon, voll bezahlt, am Eck steht.
    Kann ich mir nicht vorstellen. ;-)

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