1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Merkel und Macron: Einigung zu…

Finanztransaktionssteuer

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Finanztransaktionssteuer

    Autor: perahoky 20.06.18 - 13:49

    Digitalsteuer halte ich für Blödsinn, was soll da technisch besteuert werden?
    Das Bremst doch Wachstum und bringt nichts.

    Eine Finanztransaktionssteuer ist da viel Sinnvoller und würde das Finanzssystem durch Begrenzung von Derivaten usw. deutlich stabilisieren. keine Milliarden Bankenrettung mehr.

    Aber oh, da müsste die Politik tatsächlich mal was sinnvolles tun und die "Reichen" und Spekulanten zur Kasse bitten, die unser hunderte Milliarden Bankenrettung gekostet haben.

  2. Re: Finanztransaktionssteuer

    Autor: Flexor 20.06.18 - 13:58

    Ganz meine Meinung.
    Dann kommt die blöde Frage "Wieso hat nur Amerika die ganzen IT durchbrüche, was müssen wir tun um das auch hier her zu bekommen"...

    Ich glaube echt immer mehr das diese Politiker wirklich Weltenfremd sind, die Glauben mit guter alter Mechanik (Autos bspw.) könnte man das ganze reißen...

  3. Re: Finanztransaktionssteuer

    Autor: b.mey 20.06.18 - 14:17

    perahoky schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Digitalsteuer halte ich für Blödsinn, was soll da technisch besteuert
    > werden?
    > Das Bremst doch Wachstum und bringt nichts.
    >


    Alles eine Frage der Art und Weise der Besteuerung.

    https://forum.golem.de/kommentare/internet/merkel-und-macron-einigung-zu-digitalsteuer-bis-ende-2018-versprochen/it-wueste/118701,5119341,5119354,read.html#msg-5119354

    Pauschale Konsequenzen scheinen mir hier verfrüht und nicht nachvollziehbar.

  4. Re: Finanztransaktionssteuer

    Autor: hyperlord 20.06.18 - 16:31

    Na ja, wenn das Instrument dann genauso sauber auf die Großen zielt, wie die DSGVO, dann können sich Google, Facebook, Apple & Co schon mal entspannt zurück lehnen. Dafür dürfte es dann mit europäischen Startups endgültig vorbei sein.

  5. Re: Finanztransaktionssteuer

    Autor: emdotjay 20.06.18 - 17:59

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz meine Meinung.
    > Dann kommt die blöde Frage "Wieso hat nur Amerika die ganzen IT
    > durchbrüche, was müssen wir tun um das auch hier her zu bekommen"...
    >
    > Ich glaube echt immer mehr das diese Politiker wirklich Weltenfremd sind,
    > die Glauben mit guter alter Mechanik (Autos bspw.) könnte man das ganze
    > reißen...


    Die Amerikaner haben die Größten IT-Konzerne der Welt die aber verhältnismäßig auch fast nichts an Steuern zahlen.
    Und die USA sind hoch verschuldet, nur anders als bei den Griechen den Intalienern kümmert es keinen.

    Wollen wir wirklich so sein wie die Amerikaner?
    Ich favorisiere dagegen die Skandinavischen Länder.
    Schweden nicht so, die sind bei der Flüchtlingsthemaitk auch nciht das gelbe vom Ei.
    Aber Dänemark hat ein Interessantes Teilzeit/Vollzeit Konzept.
    Norwegen können es sich leisten e-autos richtig zu fördern. und sie zahlen nicht soviel steuern wie hier in D.
    Hier in D gibt man gleich die hälfte des Einkommens an den Staat. Dafür erhält man Politik die gegen den Steuerzahler gerichtet ist. Unfähige Projektleiter für BER und Stuttgart 21, und Gesetze die von Konzernen für Politiker also für Uns diktiert worden sind.

    Das ist Deutschland

  6. Re: Finanztransaktionssteuer

    Autor: matok 20.06.18 - 18:35

    Wieso nur eines machen, wenn beides sinnvoll ist? Wenn Unternehmen Umsätze generieren, sollten die auch in dem Land versteuert werden, in dem sie tatsächlich generiert wurden. Ich weiss nicht, wie dadurch Wachstum verhindert werden soll. Es sind einheitliche Regeln, die für alle gelten.

  7. Re: Finanztransaktionssteuer

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 20.06.18 - 23:39

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso nur eines machen, wenn beides sinnvoll ist? Wenn Unternehmen Umsätze
    > generieren, sollten die auch in dem Land versteuert werden, in dem sie
    > tatsächlich generiert wurden. Ich weiss nicht, wie dadurch Wachstum
    > verhindert werden soll. Es sind einheitliche Regeln, die für alle gelten.

    Angenommen du machst ein Start-Up was (welches wie zur Zeit viele) Daten auswertet und Informationen gewinnt. Wenn so ein Gesetzt in Kraft tritt, haben es solche deutlich schwerer. Inovation geht flöten.
    Die großen stört das weniger. Da neues unterdrückt wird haben es große dann noch einfacher.
    Zudem bekommt man meist ja etwas für seine Daten. Tolle Suchfunktion, Möglichkeit Nachrichten an Freunde zu versenden.

    Finanztransaktionssteuer hingegen gibt kleineneren Unternehmen, die nicht direkt neben der Börse sitzen eine Chance auch was vom Kuchen abzuhaben. Zudem verringet es die Zweckentfremdete Verwendung von Aktien und Wertparpieren. Früher war die durschnittliche Haltedauer solcher mehrer Monate heute weniger als eine Sekunde. Es war dazu gedacht Unternehemen zu unterstützen, von denen man dachte sie tun sinnvolle Dinge.
    Heute ist der Ping zur Börse fundamental entscheident für den Gewinn einer Bank. So einen Stellplatz können sich nur die großen Leisten. Wenn du etwas von weit weg kaufen möchstest. Habe sie es schon in dem Moment als es einen Bruchteil weniger gekostet hat gekauft und indirekt wieder teurer and dich weiterverkauft. Das ist wie bitcoinmining. Rechenpower bzw. noch einfacher einen guten Ping nutzen um Fluktuation des Kurses auszunutzen um Gewinne zu machen. Das hat wie bitcoinmining keinerlei produktiven Auswikrungen. Das macht es normelen Nutzern nur teurer. Des weiteren hat das völlig sinnlose Formen angenommen. Du kannst z.B. Geld einsetzen und sagen, dass Firma xyz in 2 monaten 15% weniger wert ist. Falls du richtig liegst bekommst du Kohle, falls nicht dann verlierst du deinen Einsatz.
    Anderswo nennt man das Wetten und Glücksspiel und ist oft auch verboten.

    Sinnvoller als Digitalsteuer wäre eine Kombination aus beiden. Ein Unternehmen ohne Firmensitz muss einen Anteil seines Umsatzes, oder besser des Umsatzes des Eigentums seiner Eigentümer, seines Kapitals und besser das Kapital des Eigentums seiner Eigentümer abtreten. Das muss kein hoher %-Satz sein. Auch abhängig davon wie hoch der Umsatz in dem entsprechenden Land ist.
    Damit wären sinnlose Transaktionen teurer (finanztransaktionssteuer), digitale erwirtschaftung von gewinnen wird besteuert. Großunternehmen und -unternehmer wird das Leben schwerer gemacht. Kleinen weniger. Wenn die noch kaum Umsatz haben brauchen sie auch kaum etwas zu bezahlen.

    Damit könnte ein Land anfangen. Und wenn sich ausländische wegen unfairen wettbewerb beschweren (da inländische nix bezahlen müssen). Kann das land in dem die Unternehemen sind, die sich beschweren das gleiche einführen. Dann muss in beide Richtungen bezahlt werden. Das Land mit den größeren export ins andere, also meist das mit den größeren Unternehemen muss dann mehr an das andere bezahlen. Das würde zudem Unternehmen im eigenen Land unterstützen im Konkurzenkampf mit ausländischen, die das Gleiche anbieten. Güter dies im eigenen Land gibt müssen dann nicht mehr um die ganze welt verschifft werden. Hat ein Land wenig Industrie und muss viel importieren bekommt es so Geld von ausländischen Unternehmen. Wird also im eigenen Aufbau unterstützt. Neben den Importen bringen auch die Daten von Bewohnern einnahmen.

    Am besten. wäre es, wenn die Abgabe der Unternehmen direkt and die Bevölkerung weitergegeben werden. Das wärn hierzulande vielleicht 25¤ im Monat pro Person. Nicht der Rede wert. In anderen Gebieten jedoch schon. Der Anteil vom Gesamtumsatz mit dem Anteil der zu zahlenden Abgaben sollte nicht direkt linear sein. Sollte auch in Korrelation mit den totalen Umsatz usw. bzw BIP stehen. So dass am Ende kleinere, ärmer Lönder mehr Geld pro Anteil bekommen usw.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über 3C - Career Consulting Company GmbH, deutschlandweit (Home-Office)
  2. CodeMonks GmbH, Nürnberg (Home-Office möglich)
  3. Universität Stuttgart, Stuttgart
  4. Zentrum Bayern Familie und Soziales, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 599€
  2. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  4. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

  1. LG OLED48CX9LB im Test: Der OLED-Fernseher, der ein 120-Hz-Monitor sein will
    LG OLED48CX9LB im Test
    Der OLED-Fernseher, der ein 120-Hz-Monitor sein will

    LGs 48 Zoll großer 48CX9LB passt knapp auf den Tisch. Mit HDMI 2.1 und schnellem OLED stellt er sich als überraschend guter Monitor heraus.

  2. Backdoor: NSA-Hintertür von anderem Staat missbraucht
    Backdoor
    NSA-Hintertür von anderem Staat missbraucht

    Eine NSA-Hintertür in Netzwerkgeräten von Juniper soll von einem anderen Staat genutzt worden sein. Die NSA will daraus gelernt haben.

  3. Schifffahrt: P&O lässt Kanalfähren mit Hybridantrieb bauen
    Schifffahrt
    P&O lässt Kanalfähren mit Hybridantrieb bauen

    Durch den Hybridantrieb sowie ihre Bauweise sollen die Schiffe deutlich weniger Treibstoff verbrauchen als konventionelle, wenn sie 2023 ihren regulären Betrieb aufnehmen.


  1. 12:21

  2. 12:04

  3. 11:38

  4. 11:26

  5. 10:51

  6. 10:04

  7. 08:47

  8. 08:21