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Telefonkonzerne sind selber schuld am Untergang der SMS

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  1. Telefonkonzerne sind selber schuld am Untergang der SMS

    Autor: Crossfire579 24.02.16 - 16:20

    3 Sachen welche die SMS gebraucht hätte:
    1. SMS müssen für flat nutzer unbegrenzt gratis sein, für 160 Zeichen 9ct zu verlangen oder bei einer 10¤ flat nur 300 versenden zu können ist eine Frechheit
    2. Die apps müssen mindestens den Funktionsumfang von whatsapp bieten (Bilder, Gruppen usw.)
    3. Das ganze müsste unabhängig vom mobilen Internet sein.

    Mal sehen wie lange es dauert bis whatsapp Telefonie die normale telefonfunktion ablöst, auf jeden Fall dauert es nicht mehr lange in Zeiten von 100mb gratis Verträgen wo Telefonie trotzdem 9ct pro minute kostet.

  2. Drei Sätze zu deinem Beitrag.

    Autor: Missingno. 24.02.16 - 16:46

    1) Pakete sind keine Flats. Wenn du eine SMS-Flat willst, musst du auch eine SMS-Flat und kein SMS-Paket buchen.
    2) SMS sind im Gegensatz zu Whatsapp unabhängig vom mobilen Internet.
    3) Was hast du eigentlich für komische Verträge?

    --
    Dare to be stupid!

  3. Re: Drei Sätze zu deinem Beitrag.

    Autor: Crossfire579 24.02.16 - 16:56

    1. und 2. sind die Probleme, 3. der einzige Vorteil ggü. Messenger Diensten

  4. Re: Telefonkonzerne sind selber schuld am Untergang der SMS

    Autor: Spaghetticode 25.02.16 - 20:30

    Crossfire579 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 3 Sachen welche die SMS gebraucht hätte:
    > 1. SMS müssen für flat nutzer unbegrenzt gratis sein,

    Meinst du hier die Nutzer, die monatlich für eine Telefonieflatrate oder Datenpaket bezahlen?


    > für 160 Zeichen 9ct zu verlangen oder bei einer 10¤ flat nur 300 versenden
    > zu können ist eine Frechheit

    Dann wechsel doch zu winSIM, du darfst dir aussuchen, ob du lieber SMS für 0,06 ¤ pro Stück oder unbegrenzt viele SMS für 5,99 ¤ (1 GB Datenvolumen und 50 Gesprächsminuten gibts noch gratis dazu) verschicken willst.


    > 2. Die apps müssen mindestens den Funktionsumfang von whatsapp bieten
    > (Bilder, Gruppen usw.)

    Das ist aber mit SMS nicht möglich. Mit SMS wollte man Restkapazitäten im Mobilfunknetz nutzen, diese Restkapazitäten erlauben nur sehr kleine Datenmengen (nämlich maximal 272 Bytes mit 140 Bytes Nutzdaten). Mit dieser Mini-Datenmenge ist nun mal nur Plain-Text als Einzelnachricht möglich, Bilder, Videos oder mehrere Empfänger passen da nicht rein.

    Wegen der Unzulänglichkeiten der SMS hat man den Nachfolgestandard MMS erfunden, der formatierten Text, Bilder, Videos und mehrere Empfänger erlaubt. (Wobei MMS eher der E-Mail als der SMS ähnelt.)

    MMS gab es schon lange vor WhatsApp und den anderen Mobilmessengern und wurde auch von vielen Geräten unterstützt, hätte also das Potenzial gehabt, sich flächendeckend als das meistgenutzte mobile Nachrichtenaustauschsystem durchzusetzen.

    Leider waren die Mobilfunkanbieter zu gierig und haben exorbitante Preise verlangt. (0,39 ¤ pro MMS? Wie bitte? E-Mail kostet 0,00 ¤ pro Nachricht und das Datenvolumen dürfte selbst bei einer Abrechnung pro MB oft weniger als 0,39 ¤ kosten, wenn man sich auf 300 kB beschränkt.) Den Aufstieg von WhatsApp haben sie völlig verschlafen, das heißt, sie haben nicht mit einer deutlichen MMS-Preissenkung und günstigen MMS-Flatrate-Angeboten darauf reagiert, mit denen man die Abwanderung zu WhatsApp verzögert oder gar verhindert hätte.

    Mit der Entwicklung von RCS(-e)/Joyn/Message+ hat man schon begonnen, als es WhatsApp noch nicht gab, es hätte also auch Potenzial gehabt, sich als führendes mobiles Kommunikationssystem durchzusetzen. Leider war man zu langsam und hat RCS(-e)/Joyn/Message+ erst eingeführt, als WhatsApp schon Quasistandard war.

    Da sich nun WhatsApp als Quasistandard durchgesetzt hat, glaube ich nicht, dass die Mobilfunkunternehmen noch neue, kostenpflichtige Dienste (sogenannte „Cashcows“) einführen können. Sie müssen sich also mit dem Verkauf von Datentarifen und dem „Altdienst“ Telefonie begnügen.


    > 3. Das ganze müsste unabhängig vom mobilen Internet sein.

    Die völlige Unabhängigkeit von einer mobilen Datenverbindung, wie bei Telefonie und SMS über GSM/UMTS, wird nicht mehr kommen. Selbst bei der MMS braucht man schon eine Datenverbindung, bei LTE laufen auch Telefonie und SMS über Datenverbindungen. Das ist auch verständlich, schließlich kann man damit viel (teure) Infrastruktur einsparen (man braucht praktisch nur noch einen Server).

    > Mal sehen wie lange es dauert bis whatsapp Telefonie die normale
    > telefonfunktion ablöst,

    1. Gegen die WhatsApp-Calls wehren sich manche Mobilfunkanbieter, indem sie WhatsApp-Calls blockieren. Jedoch gibt es folgende Probleme für solche Mobilfunkanbieter:
    a) Der Gesetzgeber könnte auf die Idee kommen, das Blockieren bestimmter Dienste zu verbieten.
    b) Der Mobilfunkanbieter könnte von einem Kunden, einer Verbraucherzentrale oder einem VoIP-Dienst (z. B. WhatsApp) verklagt werden, die Blockierungspraxis zu unterlassen.
    c) Es gibt genügend Tarife, wo VoIP möglich ist. Die Kunden könnten scharenweise zu dieser Konkurrenz wechseln.
    2. Zur Zeit gibt es noch genügend Anschlüsse, die per WhatsApp nicht erreicht werden können. Neben den WhatsApp-Verweigerern, Leuten ohne Datentarif, Dumbphone-Besitzern und Besitzern inkompatibler Smartphones sind hier Festnetzanschlüsse und Hotlines zu nennen.

    > auf jeden Fall dauert es nicht mehr lange in Zeiten von 100mb gratis Verträgen

    100 MB mobiles Datenvolumen pro Monat gratis?
    1. Dafür erklärt man sich einverstanden, bis zu 30 Werbenachrichten im Monat zu erhalten. (Das Wegfiltern von Werbenachrichten wird jedoch in den AGB nicht explizit verboten.)
    2. Viele Smartphone-Nutzer brauchen mehr als 100 MB mobiles Datenvolumen pro Monat. Ich bin beispielsweise schon bei 402 MB für Februar. 100 MB reichen gerade einmal für E-Mails, Text-WhatsApp-Nachrichten und wenige kurze Internet-Recherchen (Öffnungszeiten...). Meine Mutter kommt jedoch mit 100 MB mobilem Datenvolumen aus.

    > wo Telefonie trotzdem 9ct pro minute kostet.

    Für Poweruser gibt es „Allnet-Flats“, die es schon für 9,99 ¤ bei Smartmobil gibt. Wobei auch die oben genannten WhatsApp-Verweigerer, Leute ohne Datentarif, Dumbphone-Besitzer, Besitzer inkompatibler Smartphones und Festnetzanschlüsse erreicht werden können und andererseits das wertvolle Datenvolumen nicht angetastet wird. (Bei der WhatsApp-Telefonie verbrät man dagegen sein Datenvolumen.)

  5. Re: Telefonkonzerne sind selber schuld am Untergang der SMS

    Autor: My1 01.06.16 - 14:09

    aber es wäre mal nice zu wissen was telefonie und SMS kostet wenn es übers internet läuft bei direkter abrechnung für die daten.
    da sind 9 cent einfach over the top.

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