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Wachstum? Warum Wachstum?

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  1. Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: plutoniumsulfat 26.07.15 - 18:00

    Dass ein kleineres Netzwerk schneller als ein größeres wächst, ist ja nun wirklich nicht mehr verwunderlich. Facebook hat doch schon fast jeder, der auch Internet hat, wie wollen die noch groß wachsen?

    Interessanter sind doch die totalen Nutzerzahlen, denn danach kann man z.B. Werbung viel besser schalten, nach der potentiellen Anzahl an Menschen, die diese sehen.

  2. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: Teralios 26.07.15 - 19:21

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass ein kleineres Netzwerk schneller als ein größeres wächst, ist ja nun
    > wirklich nicht mehr verwunderlich. Facebook hat doch schon fast jeder, der
    > auch Internet hat, wie wollen die noch groß wachsen?
    >
    > Interessanter sind doch die totalen Nutzerzahlen, denn danach kann man z.B.
    > Werbung viel besser schalten, nach der potentiellen Anzahl an Menschen, die
    > diese sehen.


    Genau das ist der Punkt. Es ist genau so wie vor 3 Jahren auf dem eBook Markt. Da gab es ein Wachstum von fast 80% zum Vergleich zum Vorjahr. Man wurde da in den "Massenmedien" die Bedeutung hoch geschraubt. Dass der Umsatz der eBooks trotzdem damals nur mickrige 2% betrug, wurde glatt weg unterschlagen. Wenn man von 1,5% auf 2,7% ist das eben 80%. ;)

  3. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: plutoniumsulfat 26.07.15 - 19:23

    Genau das meine ich, das ist doch völlig verfälscht ;)

  4. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: MüllerWilly 26.07.15 - 20:25

    Traue niemals einer Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

    Das beste sind ja auch noch immer die Statistiken über "uns" z.B. wenn es ums Geld geht.

    Beispielaussage: Vor Dir stehen drei Leute. Einer hat 1 Euro in der Tasche, der andere 2 Euro und der nächste 1.000.000 Euro Vermögen.
    Frage: Wie viel Vermögen hat jeder im Durchschnitt?
    Antwort: 2 Euro.
    Grund: Es zählt nicht summe($alle)/$anzahl sondern es wird der Median gebildet. Und der ist 2 Euro.

    Und alleine mit dem "Trick" das Wort "Durchschnittsvermögen" zu verwenden und dann statt dem arithmetischen Mittel den Median zu verwenden.

    Und so ist es hier auch. Der neuste Messanger am Markt MUSS ja auch den größten Wachstum in Prozent haben. Beispiel: Von 10 auf 110 Leute wäre z.B. 1000% Wachstum. Aber wenn 110 Leute einen Messanger nutzen, ist der noch immer nicht groß. Trotz 1000% Wachstum.

    Ergo: Traue niemals einer Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

  5. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: ratzeputz113 26.07.15 - 20:45

    @MüllerWilly
    Ich stimme Deiner Grundaussage zu, möchte aber darauf hinweisen, das gerade bei Einkommensstatistiken der arithm. Mittelwert häufiger verfälscht und der Median die "aussagekräftigere" Zahl wäre. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Der Durchschnitt (i.S.d. arithm. MW) läge bei 333.334 ¤ und würde die Situation viel verfälschter darstellen.

    Nichtsdestotrotz, wie eingangs gesagt: Ich stimme Dir grundsätzlich zu - mit Statistiken sollte man vorsichtig sein.

  6. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: stuempel 26.07.15 - 20:59

    Wenn ein Unternehmen mit 18 Milliarden US-Dollar bewertet ist und einfach kaum mehr wachsen kann und ein Start-Up mit 7 Millionen US-Dollar bewertet ist, das jährlich einen Nutzerzuwachs verzeichnen kann.

    Von wem kann ich dann wohl Steigerung erwarten, ergo in wen investiere ich wohl?

  7. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: DragonHunter 26.07.15 - 21:01

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass ein kleineres Netzwerk schneller als ein größeres wächst, ist ja nun
    > wirklich nicht mehr verwunderlich. Facebook hat doch schon fast jeder, der
    > auch Internet hat, wie wollen die noch groß wachsen?
    >
    > Interessanter sind doch die totalen Nutzerzahlen, denn danach kann man z.B.
    > Werbung viel besser schalten, nach der potentiellen Anzahl an Menschen, die
    > diese sehen.

    "Wachstum Wachstum über alles"

    Dass ewiges Wachstum nicht möglich ist, begreifen offenbar die wenigsten...

    Dass Facebook an einem Punkt ist, wo das Wachstum in seiner Geschwindigkeit abnehmen MUSS, sollte offensichtlich sein, aber man gräbt lieber so olle "Sensationsmeldungen" aus, um die Sensationsgeilheit zu befriedigen...

    Golem: Die Meldung isn Griff ganz tief ins Klo

  8. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: 3dgamer 27.07.15 - 01:47

    > Dass ewiges Wachstum nicht möglich ist, begreifen offenbar die
    > wenigsten...

    DAS habe ich mich in BWL (nebenfach, gott bewahre das zu studieren) auch immer gefragt. "Wir nehmen mal an jedes Jahr wächst das Bruttosozialprodukt um 2%....".

    Jaasa heil dem Wachstum!!!!!!!1111elf... *doink*

  9. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: WebSchecki 27.07.15 - 02:17

    ratzeputz113 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @MüllerWilly
    > Ich stimme Deiner Grundaussage zu, möchte aber darauf hinweisen, das gerade
    > bei Einkommensstatistiken der arithm. Mittelwert häufiger verfälscht und
    > der Median die "aussagekräftigere" Zahl wäre. Um bei Deinem Beispiel zu
    > bleiben: Der Durchschnitt (i.S.d. arithm. MW) läge bei 333.334 ¤ und würde
    > die Situation viel verfälschter darstellen.
    >
    > Nichtsdestotrotz, wie eingangs gesagt: Ich stimme Dir grundsätzlich zu -
    > mit Statistiken sollte man vorsichtig sein.


    Letztendlich ist eine das natürlich immer eine Zusammenfassung von Daten, bei der Informationen verloren gehen. Im genannten Beispiel der Einkommensstatistik würden sowohl Median als auch Mittelwert allein m.E. überhaupt nicht aussagekräftig sein - wären beide angegeben, könnte man immerhin erahnen, dass dort eine Verfälschung stattfindet.
    Aussagekräftig wäre hierbei aber meistens die Kombination aus Mittelwert und Standardabweichung. Das macht das ganze ein klein wenig mathematischer, lässt aber darauf schließen, wie sehr die Daten vom Mittelwert abweichen. Im Beispiel müsste also zum Mittelwert (333 333¤) die Standardabweichung 471 404¤ (wenn ich mich nicht verrechnet habe) angegeben werden, und so erkennt man, dass die einzelnen Werte sehr verteilt sind (Hätte der dritte anstatt 1 000 000¤ genau 3¤ zur Verfügung, dann betrüge die Standardabwechung nur 0.67¤).
    Leider ist die Standardabweichung etwas komplizierter als der Mittelwert und wird daher oftmals bei der Erläuterung von Statistiken nicht erwähnt, obwohl (oder gerade weil?) er die Aussagekraft des Mittelwertes erst herstellt.

    Soviel klugscheißerei von meiner Seite dazu.

  10. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: kayozz 27.07.15 - 06:35

    Dazu fällt mir das hier ein

    Fastest-Growing
    https://xkcd.com/1102/

  11. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: exxo 27.07.15 - 07:10

    3dgamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Dass ewiges Wachstum nicht möglich ist, begreifen offenbar die
    > > wenigsten...
    >
    > DAS habe ich mich in BWL (nebenfach, gott bewahre das zu studieren) auch
    > immer gefragt. "Wir nehmen mal an jedes Jahr wächst das Bruttosozialprodukt
    > um 2%....".
    >
    > Jaasa heil dem Wachstum!!!!!!!1111elf... *doink*

    Warum hast du deinen Dozent nicht gefragt wie die 2 Prozent zustande kommen?

    Mal davon abgesehen davon ist BWL ist nicht das Fach in dem es um Wirtschaftswachstum geht.

    Das wird in VWL erklärt. Aber schön das du so gut aufgepasst hast... ;-)

  12. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: scr1tch 27.07.15 - 07:57

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > "Wachstum Wachstum über alles"

    über alles in der welt.
    danach lasst uns alle streben,
    bis der letzte groschen fällt...

  13. Re: Wachstum? Warum Wachstum?

    Autor: 3dgamer 27.07.15 - 08:49

    >
    > Warum hast du deinen Dozent nicht gefragt wie die 2 Prozent zustande
    > kommen?
    >
    > Mal davon abgesehen davon ist BWL ist nicht das Fach in dem es um
    > Wirtschaftswachstum geht.
    >
    > Das wird in VWL erklärt. Aber schön das du so gut aufgepasst hast... ;-)
    Schön das DU es natürlich besser weißt. Ja, in der BWL gibt es als Rahmenbedingung für eine Aufgabe natürlich NIEMALS die Annahme eines Wirtschaftswachstums ... oh man.

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