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  5. › Messenger-Apps: Franz, das…

Alle Jahre wieder ;-)

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  1. Alle Jahre wieder ;-)

    Autor: GaliMali 08.06.16 - 10:39

    Haben wir das nicht schonmal auf dem Desktop erlebt?

    Zuerst ICQ neben AIM. Dann kam MSN und Yahoo dazu.

    Dann kamen Trillian und GAIM/Pidgin die alles vereinen wollten.

    Und ein Netzwerk namens Skype hat sich gegen solche versuche alles zu vereinen immer gewehrt.

    Am ende hat niemand mehr diese Dienste wirklich benutzt und auch mir sind viele Kontakte von früher so abhanden gekommen.


    Es gab zwar versuche mit Jabber. Selbst Google Talk versuchte eine Brücke damit zu schlagen. Doch hat sich dann am ende doch leider anders entschieden. Wobei ich glaube, dass es mehr an Fehlern am Protokoll lag, die einen mobilen Einsatz zu kompliziert machten.


    Und jetzt sind wir schon wieder an dem Punkt. Diese Lösung hier ist auch nichts. Fragte man Bekannte, wo bist du.. Whatsapp wie so oft, Threema für die es sicherer wollen und Facebook nicht mögen. Und viele wissen gar nicht das sie überhaupt bei Hangout sind, welches quasi auf 80% der Smartphones im Hintergrund schlummert und nur auf Nachrichten wartet. Sofern man die ID weiss ;-)

    Der grosse Vorteil ist hier: Es gibt von vornherein ein WebIf. Allerdings eben nichts verschlüsselt.

    Deshalb setze ich auch immer bei Hangout an. Auf einem iOS ist das schnell nachinstalliert. Und die ID bekommt man auch leicht raus.

    So ein Universeller Messenger ist also im Grunde völlig unnötig. Es gibt auf jedenfall einen Basis Messenger. Und die anderen sind nur für mehr privatsphäre dan. Das dürfte mit einem Universellen, der alle Verschlüsselung brechen muss, nicht gehen.

  2. Re: Alle Jahre wieder ;-)

    Autor: ikhaya 08.06.16 - 11:30

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------


    > Der grosse Vorteil ist hier: Es gibt von vornherein ein WebIf. Allerdings
    > eben nichts verschlüsselt.

    Ich glaube nicht dass eine Webinterface zwingend für den Erfolg eines Messengers ist.


    > So ein Universeller Messenger ist also im Grunde völlig unnötig. Es gibt
    > auf jedenfall einen Basis Messenger. Und die anderen sind nur für mehr
    > privatsphäre dan. Das dürfte mit einem Universellen, der alle
    > Verschlüsselung brechen muss, nicht gehen.

    Ich finde es schon wichtig, denn wie du ja selbst sagtest benutzen verschiedene Leute verschiedene
    Messenger und es ist immer schön wenn man weniger verschiedene Apps auf dem Telefon oder
    Computer hat und dennoch alle erreichen kann.

    "Brechen der Verschlüsselung" trifft es nicht ganz.
    Allzuviele Möglichkeiten gibt es da nun auch wieder nicht, du hast TLS zur Absicherung mit dem Server
    du hast OTR du hast PGP, du hast S/Mime , du hast NACL und du hast Axolotol.
    Die wenigsten trauen sich wie bei Telegram was eigenes zu bauen weil gefährlich.

    Die wahrscheinlichere Problematik besteht darin dass Protokoll herauszufinden und nachzubauen.
    Wobei auch hier viel Zeit investiert wird und beachtliche Erfolge verbucht werden können.

  3. Re: Alle Jahre wieder ;-)

    Autor: Tsimmi 08.06.16 - 14:08

    ikhaya schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GaliMali schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Der grosse Vorteil ist hier: Es gibt von vornherein ein WebIf.
    > > Allerdings eben nichts verschlüsselt.
    >
    > Ich glaube nicht dass eine Webinterface zwingend für den Erfolg eines
    > Messengers ist.

    Es ist definitiv nicht schädlich, wenn mit Erfolg Verbreitung gemeint ist. [Edit] Plattformunabhängigkeit ist schon nicht zu verachten.

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab zwar versuche mit Jabber. Selbst Google Talk versuchte eine Brücke
    > damit zu schlagen. Doch hat sich dann am ende doch leider anders
    > entschieden. Wobei ich glaube, dass es mehr an Fehlern am Protokoll lag,
    > die einen mobilen Einsatz zu kompliziert machten.

    Wüsste nicht was diese Fehler sein sollten. Da wird ein Stream aufgebaut sobald Internet da ist, der Rest sind Erweiterungen. Deswegen heißt es ja "Extensible Messaging and Presence Protocol". Und funktioniert je nach Client ja super. Denke Google hatte da andere Gründe.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.16 14:14 durch Tsimmi.

  4. Re: Alle Jahre wieder ;-)

    Autor: Ymi_Yugy 08.06.16 - 16:46

    Wie wäre es denn wenn es staatliche Regularien gäbe. Alle Messenger müssen kompatibel sein, sie also praktisch mit der SMS gleichstellen. Ein einheitliches Protokoll entwickeln, dass nach Möglichkeit sowohl über das Internet als auch auf klassischem Wege funktioniert und somit auch die Smartphone-Verweigerer wieder an Bord holt. Gab es nicht sogar schon einen SMS-Nachfolger, mir ist nur der Name entfallen

  5. Re: Alle Jahre wieder ;-)

    Autor: jjfx 08.06.16 - 20:54

    Gibt eh offene Protokolle. Bloß hat bei keinem die Dateiübertragung so einfach funktioniert wie bei Skype, Whatsapp, usw. Aber ja, der Staat hätte die Weiterentwicklung unterstützen können. Zum Beispiel über die Universitäten usw.

  6. Re: Alle Jahre wieder ;-)

    Autor: aFrI 09.06.16 - 08:57

    Erstmal zu deinem retroish Bullshit: Du vergleichst Äpfel mit Birnen...

    Pidgin z.B. ist OSS (https://www.pidgin.im/download/source/) und die Plugins der jeweiligen Kommunikationsplattformen wurden selbst (durch die Community) entwickelt.

    Zu Jabber/ xmpp: Das Protokoll ist wider deiner Ausführung gut, es war nur Google (Don't be evil) die ihr Netzwerk abgeschottet haben. xmpp-transport ist weiterhin möglich.

    Kommen wir zur eigentlichen "App" bzw. "Anwendung" um die es hier geht: Da wurden verschiedene Webservices der jeweiligen Anbieter zusammengeschustert.
    Wow, quasi null Eigenleistung und das ganze dann nicht mal als OSS bereitstellen.. Sowas macht man, wenn man etwas zu verstecken hat.

    Nebenher: Deine Rechtschreibung ist grässlich.

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