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  5. › Microsoft Teams im Alltag: Perfektes…

Golem Redaktion anscheinend 60+?

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  1. Golem Redaktion anscheinend 60+?

    Autor: PerilOS 25.03.20 - 01:49

    Euch ist schon bewusst, dass ihr eigentlich ein Word Dokument nutzen sollt für euer Lektorat und Teams zum kommunizieren? Word hat dafür extra die Kommentarfunktion und Microsoft hat Collab von unten bis oben eingebaut. Sich Texte in Chats zu schicken um sie am Ende wieder zusammen zu frickeln und Änderungen selbst einzupflegen ist ja mal richtig ineffizient und anstrengend. Warum macht man sowas?

    Word Datei aufmachen. Teilen. Leute Kommentare und Änderungen eintragen lassen. Später nur noch Ja/Nein klicken. Nochmal auf Konsistenz prüfen und fertig. So ist der logische und effiziente Workflow.

    Das erinnert mich so an meine Arbeit bei einem Schulbuchverlag wo die Lehrer versucht haben mich zu beschwatzen Windows XP wieder zu installieren, weil sie in der Taskbar einen Ordner hatten der UNENDLICH scrollen konnte und sie dort ALLES reingelegt haben. Was ab Vista bzw. unter Windows 7 nicht mehr geht.

    Auch gut das bunkern von uralten Druckern und Verweigerung des Austauschs, dann aber anrufen und jammern warum er nicht mehr geht unter neuem Windows. Getoppt haben das nur noch die Computerverweigerer. Die brauchen sowas nicht. Schicks mit der Hauspost.

    Ihr benutzt hier ein Tool für etwas, wofür es nicht designed wurde. Da braucht ihr euch nicht wundern. Bitte prüft eure Needs, bevor ihr neue Software implementiert. Und oft hilft es auch mal seine eigenen Prozesse und Workflows zu überdenken. Es gibt Best-Practice nicht umsonst.

    Was ihr hier abbilden wollt, ist Arbeiten mit Outlook. Mails mit Diskussionsverlauf und Anhängen. Dann benutzt lieber E-Mail als Kommunikation. Oder eventuell Discord? Aber nicht Teams. Klingt alles eher nach MSN oder Skype Use-Case aus den frühen 2000er.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.20 02:07 durch PerilOS.

  2. Re: Golem Redaktion anscheinend 60+?

    Autor: idiotikum 25.03.20 - 06:38

    +1

  3. Re: Golem Redaktion anscheinend 60+?

    Autor: Truster 25.03.20 - 08:25

    +1

  4. Re: Golem Redaktion anscheinend 60+?

    Autor: Tuxinator 25.03.20 - 10:26

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Euch ist schon bewusst, dass ihr eigentlich ein Word Dokument nutzen sollt
    > für euer Lektorat und Teams zum kommunizieren? Word hat dafür extra die
    > Kommentarfunktion und Microsoft hat Collab von unten bis oben eingebaut.
    > Sich Texte in Chats zu schicken um sie am Ende wieder zusammen zu frickeln
    > und Änderungen selbst einzupflegen ist ja mal richtig ineffizient und
    > anstrengend. Warum macht man sowas?
    >
    > Word Datei aufmachen. Teilen. Leute Kommentare und Änderungen eintragen
    > lassen. Später nur noch Ja/Nein klicken. Nochmal auf Konsistenz prüfen und
    > fertig. So ist der logische und effiziente Workflow.
    >
    > Das erinnert mich so an meine Arbeit bei einem Schulbuchverlag wo die
    > Lehrer versucht haben mich zu beschwatzen Windows XP wieder zu
    > installieren, weil sie in der Taskbar einen Ordner hatten der UNENDLICH
    > scrollen konnte und sie dort ALLES reingelegt haben. Was ab Vista bzw.
    > unter Windows 7 nicht mehr geht.
    >
    > Auch gut das bunkern von uralten Druckern und Verweigerung des Austauschs,
    > dann aber anrufen und jammern warum er nicht mehr geht unter neuem Windows.
    > Getoppt haben das nur noch die Computerverweigerer. Die brauchen sowas
    > nicht. Schicks mit der Hauspost.
    >
    > Ihr benutzt hier ein Tool für etwas, wofür es nicht designed wurde. Da
    > braucht ihr euch nicht wundern. Bitte prüft eure Needs, bevor ihr neue
    > Software implementiert. Und oft hilft es auch mal seine eigenen Prozesse
    > und Workflows zu überdenken. Es gibt Best-Practice nicht umsonst.
    >
    > Was ihr hier abbilden wollt, ist Arbeiten mit Outlook. Mails mit
    > Diskussionsverlauf und Anhängen. Dann benutzt lieber E-Mail als
    > Kommunikation. Oder eventuell Discord? Aber nicht Teams. Klingt alles eher
    > nach MSN oder Skype Use-Case aus den frühen 2000er.

    Mehr Buzzwords ... geht nicht :

    Bitte prüft eure Needs, bevor ihr neue Software implementiert. Und oft hilft es auch mal seine eigenen Prozesse und Workflows zu überdenken. Es gibt Best-Practice nicht umsonst.

    man kann auch damit Experte werden..... ROFL

  5. zumindest keine Hipsterversammlung

    Autor: Kaiser Ming 25.03.20 - 10:26

    die uns mit Hipsterbeiträgen nerft
    ala tolles neues Produkt musst du haben

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Euch ist schon bewusst, dass ihr eigentlich ein Word Dokument nutzen sollt
    > für euer Lektorat

    ein Worddokument für Lektorat
    da biegen sich bei mir schonmal sämtliche Fussnägel

  6. Re: Golem Redaktion anscheinend 60+?

    Autor: virus_a 25.03.20 - 14:42

    +1

  7. Re: zumindest keine Hipsterversammlung

    Autor: Orwell84 26.03.20 - 12:29

    Was benutzt du denn fürs Lektorat? Ich weiß zumindest für mehrere Wochenzeitung in Deutschland, dass sie fürs reine Lektorat sehr gerne Word verwenden, weil da die Zusammenarbeit so einfach ist.
    Oder meinst du generell die Schlussredaktion, die natürlich durchaus auf anderen Produkten unterwegs ist.

    Dennoch ist Teams denkbar schlecht geeignet um ganze Text umher zu schicken.

  8. Re: zumindest keine Hipsterversammlung

    Autor: Trollig 27.03.20 - 19:41

    Orwell84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß zumindest für mehrere
    > Wochenzeitung in Deutschland, dass sie fürs reine Lektorat sehr gerne Word
    > verwenden, weil da die Zusammenarbeit so einfach ist.

    Mir ist gerade ein bisschen Kotze hochgekommen...

    > Was benutzt du denn fürs Lektorat?

    git & TeX (egal in welchem Flavor) für Print, git & Markdown (falls eher Blog-Artikel) oder HTML für Online.

    Wäre ich irgendwo unterwegs, wo Leute, deren Vollzeitjob (!) Redakteur/Journalist/Lektor ist nicht in der Lage sind, sich diese Technik anzueignen, würde ich zumindest auf etwas bestehen, was einem zentral versioniertem Repo irgendwie gleich kommt. Also z. B. Collabora Online on-premise aber wenn man sonst MS verwendet hätte, kann man auch einfach Google Docs nehmen wär vermutlich immer noch besser dran. Vermutlich würde ich in so einem Team aber auch einfach direkt kündigen.

  9. Re: zumindest keine Hipsterversammlung

    Autor: Orwell84 27.03.20 - 22:10

    git und tex ... für Journalisten, Redakteure und Lektoren ... klar, logisch.

    Sorry, das mag vielleicht noch in ein technik-orientierten Online Redaktion möglich sein, aber welcher Journalist hat denn bitte git und tex in seinem Toolset.

    Meine halbe Familie ist aus dem Print-Bereich und davon habe ich absolut noch nie etwas gehört.

  10. Re: zumindest keine Hipsterversammlung

    Autor: mybyte 06.04.20 - 10:07

    Orwell84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, das mag vielleicht noch in ein technik-orientierten Online Redaktion
    > möglich sein, aber welcher Journalist hat denn bitte git und tex in seinem
    > Toolset.

    Niemand. Latex ist so weit ich das mitbekommen habe nach wie vor in der Wissenschaft stark verbreitet, ich bin aber in 10 Jahren IBM und meiner Zeit danach noch niemandem begegnet, der Latex für technische Dokumentation oder im Print verwendet hätte.

    Ach ja: +1, Teams ist ein Chat-Tool und kein Kollaborationswerkzeug für Texte oder offline Messenger. Ich versuch doch auch nicht, mit nem Löffel mein Steak zu schneiden und beschwer mich hinterher, dass er zu stumpf ist. Und warum läuft mir die Suppe ständig durch die Gabel?

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