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Nicht Teams ist das Problem!

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  1. Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: MHP_1058 23.03.20 - 22:02

    Ich trainiere seit 3 Jahren Menschen, die mit Teams arbeiten und setze es selbst seit dieser Zeit ein. Und ich gestehe, ich bin davon sehr angetan. Es funktioniert und es erfüllt alle meine Anforderungen an eine saubere Kommunikations- und Zusammenarbeitsplattform. Und das tut Teams in sehr vielen Unternehmen.
    Wenn bei Euch, liebes Golem-Team, so wenig funktioniert, dann muss ich meinem Vorschreiber recht geben, der fragt, warum Ihr Euch für Teams entschieden habt.
    Hier wurde offensichtlich ein, leider oft gemachter, Fehler produziert. Keine ausreichende Klärung der Prozesse, die mit der Kommunikationsplattform abgebildet werden und auch keine UserCases, die damit zusammen hängen. Und damit ist ein solches Projekt, bzw. sein Ergebnis i. d. R. von vornherein zum Scheitern verurteilt. Weil die Menschen, die damit umgehen sollen, damit nicht mehr umgehen wollen. Vielleicht wurde ihnen auch mehr versprochen, als hinterher zu halten war. Gibt es in der Realität oft. Der Projektverantwortliche tut mir leid, aber er hat schon eine gewisse, leichte, körperliche Ermahnung verdient.
    Dazu kommt wohl noch der ausgesprochen mangelnde Wille der User*innen (oder zumindest des Autors des Artikels), sich von liebgewonnenen Abläufen zu verabschieden und neue Wege zu gehen. Wenn, wie von einem Vorschreiber beschrieben, die andere Plattform nicht mehr zur Verfügung steht, dann ist sie einfach nicht mehr da! Punkt. Fertig! Wer von einem Automatic-Getriebe im Auto auf ein Schaltgetriebe umsteigt, kann sich auch nicht beschweren, dass er jetzt auch noch die Kupplung treten muss. Dann lag es in der Verantwortung eines Managements, ein passendes Nachfolgeprodukt zu suchen. Mit Pflichtenheft, Abfrage nach Use(r)Cases und allem, was zu einem solchen Projekt dazu gehört. Nicht geschehen? Siehe Abschnitt "körperliche Ermahnung".
    Ich finde Euren Wunschzettel und die Vorschläge ganz gut. Ob sie ins Produkt passen, sei mal dahin gestellt, sie lesen sich schon eher sehr speziell.
    Aus meiner Erfahrung mit Teams weiß ich aber, dass täglich sehr viele Menschen an diesem Produkt arbeiten und immer wieder Neuerungen und Aktualisierungen programmiert werden, um auf verschiedenste Wünsche eingehen zu können. Da ist für Euch bestimmt auch was dabei! Also heißt das Gebot (das in dem Unternehmen, für das ich arbeite, einen sehr hohen Stellenwert hat): "Nicht jammern! TUN!"
    Mit den besten Grüßen
    Michael Houtman-Philipps

  2. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: ClemensPetzold 23.03.20 - 22:51

    Da kann ich mich nur anschließen. Es hat seine Bugs* aber ist eine perfekte Ergänzung in einem Office Ökosystem und für kleine Organisationen vollständig kostenlos. In Kombination mit Planner ist es unglaublich mächtig und verschlankt auch in großen Organisationen die zersplitterte Schatten-Infrastrukur aus tausend Tools die nicht zusammenarbeiten und von einem armen Admin in Sachen Userverwaltung, Sicherheit und Datenschutz zusammengehalten werden müssen. Da fühlt sich Teams wie die Erlösung an.
    Und ja, es gibt Bugs ohne Ende, merkwürdiges Verhalten, unendlich viele Loginprobleme und es frisst Ram und CPU wie Brot. Das ist nur akzeptabel, weil es stetig Updates und Verbesserungen gibt und zeigt ein neues Selbstverständnis von Microsoft: Man entwickelt nicht tausend Jahre eine "perfekte" Software die zum Releasezeitpunkt überholt ist. Sondern man bringt bewusst ein nicht perfektes Produkt hervor und entwickelt es agil und iterativ stetig weiter. Orientiert an den Bedürfnissen der NutzerInnen. Wer das nicht versteht, der kapiert moderne Softwareentwicklung nicht.

  3. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: CoSci 24.03.20 - 01:20

    Wir nutzen in unserem 5 Mann Betrieb auch Teams, vorher hatten wir Slack genutzt und sind dannzu Teams gewechselt, mit dem gedanken, wenn wir schon Office bezahlen, können wir ja auch die Produkte nutzen. Im Großen und ganzen sind wir mit Teams zufrieden, endlich habe ich meinen Linux Client, man kann Dateien teilen, verschiedene Prozesse/Abteilungen in Gruppen und Kanäle unterteilen aber eines stört uns alle in der Firma doch sehr, das es bis heute noch keine einfache Möglichkeit gibt, auf eine Nachricht zu antworten. Kanälen gibt es die möglichkeit eine Antwort zu senden, aber leider nicht in Direktnachrichten zwischen Mitarbeitern. Ich erhalte öfter mal eine Liste mit Fragen oder generell einige Nachrichten auch an Tagen an denen ich nicht in der Firma bin und muss dann immer schnell einen Screenshot machen oder die Frage kopieren, um darauf zu antworten und den zusammenhang herzustellen. Mit dem Smartphone, scheint es mitlerweile zu gehen aber am Desktop fehlt diese Funktion leider noch. Planner haben wir anfangs auch genutzt, aber sind dann zu einem kostenlosen Plan bei Meistertask gewechselt weil auch hier eine Funktion zur Arbeitszeiterfassung bei Projekten und Aufgaben gefehlt hat.

  4. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: GeXX 24.03.20 - 11:44

    Teams ist mit Abstand das Mieseste, was ich kennengelernt habe. Schon allein, dass man im "sogenannten" Wiki keinen Artikel in einen anderen Bereich verschieben kann, ist ein "No go".

  5. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: Dieselmeister 24.03.20 - 22:14

    Dann leg doch nen Document an. Oder verwende eben die Software, die dein Wiki in einen anderen Bereich verschiebt.

    Falsches Tool für deine Arbeit. Nimm das richtige. Fertig.

  6. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: burzum 25.03.20 - 00:50

    GeXX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Teams ist mit Abstand das Mieseste, was ich kennengelernt habe. Schon
    > allein, dass man im "sogenannten" Wiki keinen Artikel in einen anderen
    > Bereich verschieben kann, ist ein "No go".

    "Das Github Wiki ist auch scheiße, das kann das auch nicht. Laßt uns aufhören Github zu benutzen!!!1111" Geniale Idee!

    Setz halt ein "richtiges" Wiki auf, wenn ein Wiki DAS ist was dich an einer Software stört, deren Fokus 100% nicht das Wiki war.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.20 00:51 durch burzum.

  7. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: Tuxinator 25.03.20 - 14:14

    ClemensPetzold schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da kann ich mich nur anschließen. Es hat seine Bugs* aber ist eine perfekte
    > Ergänzung in einem Office Ökosystem und für kleine Organisationen
    > vollständig kostenlos. In Kombination mit Planner ist es unglaublich
    > mächtig und verschlankt auch in großen Organisationen die zersplitterte
    > Schatten-Infrastrukur aus tausend Tools die nicht zusammenarbeiten und von
    > einem armen Admin in Sachen Userverwaltung, Sicherheit und Datenschutz
    > zusammengehalten werden müssen. Da fühlt sich Teams wie die Erlösung an.
    > Und ja, es gibt Bugs ohne Ende, merkwürdiges Verhalten, unendlich viele
    > Loginprobleme und es frisst Ram und CPU wie Brot. Das ist nur akzeptabel,
    > weil es stetig Updates und Verbesserungen gibt und zeigt ein neues
    > Selbstverständnis von Microsoft: Man entwickelt nicht tausend Jahre eine
    > "perfekte" Software die zum Releasezeitpunkt überholt ist. Sondern man
    > bringt bewusst ein nicht perfektes Produkt hervor und entwickelt es agil
    > und iterativ stetig weiter. Orientiert an den Bedürfnissen der NutzerInnen.
    > Wer das nicht versteht, der kapiert moderne Softwareentwicklung nicht.

    moderne ..(?) Softwareentwicklung ... also ich liefere was unbrauchbares aus und der Kunde soll sehen wie er damit zurecht kommt, bis ich geneigt bin einige unzulänglichkeiten abzustellen.....
    ...übertragen auf die Automobilindustrie wäre das ein Auto mit 3 Reifen auf 2 Achsen und die Bremse geht sporadisch... das ist also modern.... komische Ansicht...

  8. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: Orwell84 26.03.20 - 12:33

    Der Chatverlauf ist doch bei jedem Chat vorhanden? Darin kann man wunderbar scrollen und sich auch ältere Nachrichten anschauen.

    Was genau fehlt denn da?

  9. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: Orwell84 26.03.20 - 12:36

    Nur weil es ein Auto ist genügt es noch lange nicht als Beispiel.

    Aber wenn du es so willst: Übertragen auf das Auto heißt es, das Design A wird rausgebracht, das Auto funktioniert. Über die Zeit stellt man fest, dass die Leute mit einigen Dingen nicht zufrieden sind, überholt das Design und bringt dann die nächste Generation heraus.

    Alternativ erkläre mir doch mal was dich daran hindert Teams zu nutzen? Deinem Vergleich nach müsste Teams für dich ja aktuell absolut unbrauchbar sein (siehe Auto mit nur 3 Reifen). Oder war das doch nur ein maximal polemischer Vergleich, den du anstreben wolltest?

  10. Re: Nicht Teams ist das Problem!

    Autor: Aki-San 27.03.20 - 07:45

    Vielleicht für Kleinunternehmen nutzbar, aber für ein 100.000+ Unternehmen ist teams ein wahres Grauen. Vielleicht is es nach kompletter Umstellung etwas besser, aber fehlende Backwardskompabilität W10/W7 sowie viele Funktionseinschränkungen ("Vereinfachungen") machen es nicht zu einem besseren tool. Wie auch Golem schon geschrieben hat sind Mitteilungs und Kommentarfunktionen sehr unzureichend und bei großen Plattformen auch sehr unübersichtlich.

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