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Der Preis, ganz oben zu sein

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Brainface 17.05.21 - 14:23

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brainface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hä? Was? "Solche Geschichten", "derartiges erlebt"? Der Herr hat eine
    > Frau
    > > zum Essen eingeladen. Was hat das mit MeToo-Bewegung zu tun?
    >
    > Genau das meinte ich mit meinem Eingangspost! Der Artikel suggeriert
    > sexuelle Belästigung, obwohl das nirgends explizit so da steht. - Wie man
    > sieht, funktioniert das wunderbar.

    Meine Kinder tun mir leid. Jemanden kennenzulernen wird zukünftig wahrscheinlich nur noch in geschützten Onlineräumen stattfinden, wo jeder ganz klar sein Interesse und seine Partnerkriterien bekunden und jede noch so kleine Abweichung davon mit einer direkten Blockade „bestrafen“ kann.

    Einer Frau ein Kompliment machen – sexistisch.
    Ihr die Türe aufhalten oder Gentlemen sein – bevormundend und kontra Emanzipation.
    Sie im direkten Gespräch zum Essen einladen – geradezu übergriffig.

  2. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Muhaha 17.05.21 - 14:23

    MikeMan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aehm... nur mal so nebenbei: Die hohen Gehälter werden GENAU DAFÜR bezahlt,
    > nämlich dass diese Menschen skrupellose Arschlöcher SIND. Und das ist nicht
    > ironisch oder sarkastisch, sondern Realität.

    Das ist mir schon klar, nur wird es immer anders gerechtfertigt :)

  3. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Muhaha 17.05.21 - 14:25

    Siehst Du, jetzt bist Du eine Echauffierungsfalle getappt und regst Dich lieber über den Film in Deinem Kopf auf als über das, was tatsächlich passiert ist :)

  4. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Trollversteher 17.05.21 - 14:30

    Nun war aber Bill Gates schon lange kein "Cheffe" mehr bei Microsoft, hatte also aktiv im Tagesgeschäft nichts mehr zu sagen und auch keine Personalverantwortung mehr getragen.

  5. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Trollversteher 17.05.21 - 14:33

    Au weia, " skrupelloses Arschloch" - nochmal: Gates war schon lange kein Manager mehr bei Microsoft, auch wenn er als Gründer, Aktionär und Aufsichtsrats-Posten dort sicher noch eine Rolle gespielt hat, aber im aktuellen "Tagesgeschäft" war er schon lange nicht mehr tätig und Personalverantwortung hat er auch keine mehr getragen, von daher verstehe ich nicht wie man da solche Geschütze auffahren kann...

  6. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Hallonator 17.05.21 - 14:34

    wasdeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Gibt schon einige die deshalb ihren Job verloren haben.
    >
    > Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in D passiert ist - das würde
    > arbeitsrechtlich kaum halten.

    Ich würde auch erwarten, dass man das bei uns anders macht:
    "Abteilung sowieso soll auch schön sein. Und da arbeitest du nicht mehr im Team deines Partners."

  7. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Brainface 17.05.21 - 14:42

    Will ich gar nicht abstreiten, da hast du mich ertappt.
    Ich empfinde leider einige gesellschaftliche Konventionen zunehmen als Eiertanz. Darf ich das noch? Ist das moralisch okay? Ich weiß, sehr pauschal, aber das musste mal raus ;-).

    MeToo ist natürlich etwas völlig Anderes und total richtig und wichtig.

  8. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Muhaha 17.05.21 - 14:44

    Brainface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Will ich gar nicht abstreiten, da hast du mich ertappt.
    > Ich empfinde leider einige gesellschaftliche Konventionen zunehmen als
    > Eiertanz. Darf ich das noch? Ist das moralisch okay? Ich weiß, sehr
    > pauschal, aber das musste mal raus ;-).

    Besser raus als reinfressen :)

  9. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: psyemi 17.05.21 - 14:57

    wasdeeh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Gibt schon einige die deshalb ihren Job verloren haben.
    >
    > Ich kann mir nicht vorstellen, dass das in D passiert ist - das würde
    > arbeitsrechtlich kaum halten.

    In Deutschland ist es wohl auch erlaubt. In den USA sind es dann oft Unternehmensrichtlinien. In Deutschland gibt es dazu aber Regelungen wenn es um Beamte oder Bundeswehr geht.

  10. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Blaubeerchen 17.05.21 - 15:11

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Huch, was sind denn das für Töne?
    >
    > Oh, ich benutze hier nur die übliche Argumentation, wenn es um die
    > Rechtfertigung extrem hoher Managementgehälter geht. Da wird dann gerne
    > gesagt, man würde ja soviel Verantwortung übernehmen müssen und man sei
    > 24/7 der Chef des Unternehmens und das sei ja kein NinetoFive-Job, wo man
    > nach Feierabend das Gehirn abschalten kann.

    Gut das du mitteilst, dass man dich in der Debatte ignorieren kann, da du vor Sozialneid, Missgunst und Zynismus nur so triefst.

  11. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Muhaha 17.05.21 - 15:19

    Blaubeerchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gut das du mitteilst, dass man dich in der Debatte ignorieren kann, da du
    > vor Sozialneid, Missgunst und Zynismus nur so triefst.

    Ach, Hasi ... ich hab Dich auch voll arg lieb :)

  12. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: dEEkAy 17.05.21 - 15:26

    Mimus Polyglottos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > In der Schule hatten wir einen Lehrer (ca 50), der eine Beziehung mit
    > einer
    > > Schülerin einging.
    > > War die Oberstufe, sie war also gerade volljährig geworden.
    >
    > Na, da ist er ja haarscharf an dem Tatbestand von StGB § 174: Sexueller
    > Mißbrauch von Schutzbefohlenen vorbeigerauscht. Ein Lehrer meiner Schule
    > war nicht so klug (die Schülerin war jünger) und ist dafür glaube ich sogar
    > ins Gefängnis gegangen.


    Im Bekanntenkreis gab es das aber auch. Ein Lehrer hat mit einer volljährigen Schülerin angebandelt und als sie dann fertig mit der Schule war, haben die auch geheiratet. Es soll durchaus vor kommen, dass sich menschen verlieben und dann heiraten, ganz ohne Missbrauch und ähnlichem...

  13. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: SM 17.05.21 - 21:55

    Das gibt es auch in Deutschland: tauche nie den Füller in Firmentinte.

  14. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Garius 17.05.21 - 22:57

    Brainface schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, ich verstehe was du sagen möchtest. Ich glaube aber nicht, dass eine
    > Klausel im Arbeitsvertrag bestand hätte,
    Das ist so ziemlich überall üblich. Ob nun Arzt und Patient, Lehrer und Schüler oder Wärter und Insasse.

    > dass ich mich nicht mit einer
    > Kollegin/Mitarbeiterin einlassen darf. Meiner Meinung nach auch gut so.
    Es waren Untergebene. Da herrscht ein Machtgefälle. Dir muss doch klar sein, in was für eine Situation du deine Angestellten damit bringst.

    > Moralisch kann man das selbstverständlich anders sehen.
    > Anziehung oder gar Liebe hat aber nur selten etwas mit Vernunft zu tun
    Und genau wegen diesem Satz, sollte man sowas nicht machen. 'Oh, du gibst mir einen Korb? Wirst schon sehen was du davon hast.'

    > und
    > in meinem Privatleben lasse ich mir (auch als Führungskraft) nichts
    > vorschreiben.
    Du verwischst gerade privat und beruflich total, ist dir das nicht bewusst?

  15. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: zonk 17.05.21 - 23:35

    Steffo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist eigentlich nichts ungewöhnliches, wenn sich Menschen auf der Arbeit
    > kennenlernen.

    Never ride a company horse!

  16. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: ds4real 17.05.21 - 23:48

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Steffo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nun stehen Führungskräften dabei unter besonderer Beobachtung. -
    > Natürlich
    > > nicht zu unrecht, weil sie ihre Position missbrauchen können, aber
    > > gleichzeitig wird ihnen implizit etwas menschliches aberkannt.
    >
    > Nein, es wird ihnen nicht aberkannt. Sie werden dafür FÜRSTLICH bezahlt,
    > damit sie im Arbeitsumfeld im Rahmen ihrer Vorbildfunktion und
    > Leitungsposition so etwas eben nicht tun. Wer das nicht möchte, der soll
    > sich dann gerne mit einer niedrigeren Position und einem um Größenordnungen
    > kleineren Gehalt begnügen. Cheffe sein bringt Rechte und selbstverständlich
    > auch Pflichten mit sich.

    Was ist das nur für eine kaputte materielle Welt, in der man sich finanziell schlechter stellen muss, damit man in seinem Arbeitsumfeld soziale Kontakte und möglicherweise Dates oder mehr knüpfen kann. Einfach nur krank.

    Gut, dass Gates vermutlich darauf ebenso pfeifen wird wie ich.

  17. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: glmuser 18.05.21 - 04:22

    > Die Amerikaner haben hier ein passendes Sprichwort: "never fuck the
    > company!"
    Das hört sich an wie dont call us, we call you. Und wenn man das konsequent weiterdenkt, dann entspricht das auch der Realität...

  18. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: Muhaha 18.05.21 - 08:59

    ds4real schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was ist das nur für eine kaputte materielle Welt, in der man sich
    > finanziell schlechter stellen muss, damit man in seinem Arbeitsumfeld
    > soziale Kontakte und möglicherweise Dates oder mehr knüpfen kann. Einfach
    > nur krank.

    Das ist eine Welt, in der verhindert werden soll, dass eine Beziehung von einem Vorgesetzten zu einem Untergebenen nicht Beruf und Beziehung auf fatale Weise zum Schaden aller Beteiligten vermischt.

    > Gut, dass Gates vermutlich darauf ebenso pfeifen wird wie ich.

    Gates musste deswegen zurücktreten. Dir würde das in der selben Situation genauso gehen. Weil ihr beide nicht verstehen wollt, welche Folgen so eine Handlung in speziell so einem Abhängigkeitverhältnis haben kann.

    Wer jemanden liebt, der kann auch verantwortungsvoll handeln. Entweder, in dem man loslässt oder in dem man selbst geht, damit der Partner nicht gehen muss. Wer das nicht will, dem geht es nur um die egoistische Befriedigung der eigenen (!!!) Sexualtriebe. Dann kann man aber auch entsprechende Dienstleistung einkaufen.

  19. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: MikeMan 18.05.21 - 13:07

    ds4real schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muhaha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Steffo schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Nun stehen Führungskräften dabei unter besonderer Beobachtung. -
    > > Natürlich
    > > > nicht zu unrecht, weil sie ihre Position missbrauchen können, aber
    > > > gleichzeitig wird ihnen implizit etwas menschliches aberkannt.
    > >
    > > Nein, es wird ihnen nicht aberkannt. Sie werden dafür FÜRSTLICH bezahlt,
    > > damit sie im Arbeitsumfeld im Rahmen ihrer Vorbildfunktion und
    > > Leitungsposition so etwas eben nicht tun. Wer das nicht möchte, der soll
    > > sich dann gerne mit einer niedrigeren Position und einem um
    > Größenordnungen
    > > kleineren Gehalt begnügen. Cheffe sein bringt Rechte und
    > selbstverständlich
    > > auch Pflichten mit sich.
    >
    > Was ist das nur für eine kaputte materielle Welt, in der man sich
    > finanziell schlechter stellen muss, damit man in seinem Arbeitsumfeld
    > soziale Kontakte und möglicherweise Dates oder mehr knüpfen kann. Einfach
    > nur krank.
    >
    > Gut, dass Gates vermutlich darauf ebenso pfeifen wird wie ich.

    Ja, echt krank, dass es inzwischen Regeln gibt, die eine sexuelle Ausnutzung bei einem existierenden Machtgefälle zu unterbinden versuchen. Und gut, dass die Gesellschaft auf eine (vermutlich) andere Ansicht seitens Bill Gates und auch Dir pfeift.

  20. Re: Der Preis, ganz oben zu sein

    Autor: amsel978 18.05.21 - 16:14

    Ich glaube für was Firmeneigentümer von ihrer Firma bezahlt werden entzieht sich deiner "Rechtsprechung"... Also ich werde von meinen Firmen nicht für eine "Vorbildfunktion" bezahlt, und ich würde mir auch nicht anmaßen eine solche Rolle einnehmen zu wollen.

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